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Online-Trolling im Internet. Welche Kommunikationsform stellt es dar?

Titel: Online-Trolling im Internet. Welche Kommunikationsform stellt es dar?

Hausarbeit , 2019 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alessandro Massaro (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Da in Bezug auf Trolling bisher die Erscheinung per se aufgegriffen, sie meistens in einen verhaltenspsychologischen Kontext gesetzt und die Verknüpfung des Trollens mit Kommunikation recht sporadisch und nicht explizit ausgeführt wurde, wird diese Arbeit ebendiesen Bezug zwischen Online-Trolling und Kommunikation genauer herstellen. Die Antwort auf die Frage, was das Phänomen Online-Trolling für eine Kommunikationsform darstellt, soll geboten werden.

Zunächst werden grundsätzlich Aspekte sowie Begriffe der Kommunikation und vor allem der Internet-Kommunikation präsentiert. Es wird eine allgemeine Definition von Kommunikation behandelt. Anschließend werden ausschließlich die Kommunikationsmetaphern von Klaus Krippendorf (1994) thematisiert. Im letzten Abschnitt wird die Internet- beziehungsweise Online-Kommunikation im so betitelten "Web 2.0" respektive "Social Web" umfassender vorangebracht und welche Veränderungen einhergehend mit neuen Gefahren zu klassischen Kommunikationsformen stattgefunden haben.

Anschließend befasst sich der Autor mit Online-Trolling. Nicht nur das Trolling an sich wird erklärt, sondern auch genutzte Methoden mit Beispielen werden vorgestellt. Abschließend folgt Analyse des Internet-Trollings hinsichtlich des Kommunikationsverständnisses. Damit wird eine Relation zwischen Online-Trolling und Kommunikation hergestellt und eine Antwort auf die Fragestellung geboten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikation und ihre Ausprägung im Internet

2.1. Kommunikation

2.2. Kommunikationsmetaphern bei Krippendorf

2.3. Online- und Internet-Kommunikation

3. Online-Trolling im Internet

4. Das Phänomen des Online-Trollings als besondere Kommunikationsart

4.1. Kommunikation und Online-Trolling

4.2. Metaphern der Kommunikation und Online-Trolling

4.3. Online-Trolling als spezielle Ausprägung der Internet-Kommunikation

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Online-Trollings im Kontext der modernen Internet-Kommunikation, um zu bestimmen, ob und inwiefern es sich dabei um eine spezifische Kommunikationsform handelt, die sich durch Täuschung und gezielte Störung auszeichnet.

  • Grundlagen der Kommunikation und Internet-Kommunikation
  • Analyse von Kommunikationsmetaphern nach Klaus Krippendorf
  • Definition und Ausprägungsformen des Online-Trollings
  • Untersuchung von Online-Trolling als asymmetrische Kommunikationsbeziehung
  • Interdisziplinäre Betrachtung von Anonymität und antisozialem Verhalten

Auszug aus dem Buch

3. ONLINE-TROLLING IM INTERNET

In diesem Teil der Arbeit wird das Phänomen des Internet-Trolls näher beleuchtet. Da es schwierig ist dem Begriff „Trolling“ in einer einzigen Definition gerecht zu werden und die Tätigkeit des Trollens mehrere Facetten aufweist, werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Nicht alle Punkte können aufgefasst werden, weshalb nur maßgebliche Aspekte in Erwägung gezogen werden, damit im letzten Teil der Arbeit der Bezug zwischen Online-Trolling und (Online-) Kommunikation hergestellt werden kann.

Die Bezeichnung „Trolling“ stammt einerseits aus dem Fischerjargon und bezeichnet eine Fangtechnik zum Fischen, dabei kann das Fischen erfolgreich sein oder auch nicht. Andererseits kommt die Bezeichnung der skandinavischen Mythologie respektive nordischen Mythologie nach, in welcher der Troll unter der Brücke lebt und nur die Personen passieren lässt, die die richtigen Antworten auf die hinterhältigen Fragen des Trolls bieten können. Die Art des Trolls wird eher als schlecht und missbräuchlich gedeutet, da dieser versucht, sich über Passant/innen lustig zu machen (vgl. Dynel 2016: 355; Phillips 2015: 15).

Die Definitionen von Internet-Trollen, also Internetnutzer/innen, die Trolling im Internet praktizieren, variieren sehr stark, da Trolle unterschiedliche Verhaltensweisen aufweisen und an sich weiter kategorisiert werden können. Zudem gilt eine akademische Definition von Trolling oder Internet-Troll als schwierig, da die Verlässlichkeit der Proband/innen bei Studien nicht hundertprozentig gegeben ist (vgl. Hardaker 2010: 237). Hinzu kommt, dass die akademische Forschung beispielsweise Trolling von Cybermobbing abgrenzt, während Medien die meisten Formen der Täuschung im Internet als Trolling präsentieren (vgl. Terho 2018: 17 & 85).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt die Relevanz des Themas dar, motiviert durch das Fehlen deutschsprachiger Forschung und das scheinbar starke Aufkommen von Online-Trolling als Behinderung im Netz.

2. Kommunikation und ihre Ausprägung im Internet: Dieses Kapitel definiert Kommunikation als sozialen Interaktionsprozess und beleuchtet die Besonderheiten der Internet-Kommunikation sowie Kommunikationsmetaphern nach Krippendorf.

3. Online-Trolling im Internet: Das Kapitel bietet einen umfangreichen Einblick in das Phänomen des Online-Trollings, inklusive seiner verschiedenen Facetten, Methoden und der zentralen Rolle der Anonymität.

4. Das Phänomen des Online-Trollings als besondere Kommunikationsart: Die Analyse führt die vorangegangenen Theoriekapitel zusammen, um Trolling als eine asymmetrische, durch Täuschung geprägte Form der Internet-Kommunikation einzuordnen.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass Online-Trolling eine spezielle, auf antisozialem Verhalten basierende Form der computervermittelten Kommunikation darstellt, die weitere Forschung erfordert.

Schlüsselwörter

Online-Trolling, Internet-Kommunikation, Kommunikation, Anonymität, Social Web, Täuschung, Cybermobbing, digitale Identität, asymmetrische Kommunikation, soziale Interaktion, Web 2.0, Medienkompetenz, antisoziales Verhalten, Kommunikationsmetaphern, Nutzerverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Online-Trollings und dessen Einordnung als eine spezifische Form der Kommunikation innerhalb der Internet-Kommunikation.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Besonderheiten der Online-Kommunikation im Web 2.0, das Trolling-Phänomen an sich sowie die Analyse von Trolling hinsichtlich klassischer Kommunikationsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie das Phänomen des Online-Trollings beschaffen ist und ob es als eine typische Kommunikationsform des Internets bzw. Social Webs betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven Auseinandersetzung, bei der Kommunikationsmodelle (z.B. von Klaus Krippendorf) auf den Untersuchungsgegenstand Online-Trolling angewandt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: Grundlagen der Kommunikation, eine detaillierte Erläuterung des Trolling-Phänomens und eine abschließende Analyse der Trolling-Kommunikationsweise.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Online-Trolling, soziale Interaktion, Täuschung, digitale Identität und Anonymität maßgeblich geprägt.

Wie definiert die Arbeit die Rolle des Trolls in der Kommunikation?

Der Troll wird als Kommunikator verstanden, der gezielt eine "Täuschung der kommunikativen Absicht" herbeiführt, um Störungen zu provozieren und eine asymmetrische Machtdynamik zu erzeugen.

Warum ist das "Don't feed the troll"-Prinzip laut der Arbeit relevant?

Es wird als eine der wenigen effektiven Methoden genannt, um dem Troll die Basis für seinen Erfolg zu entziehen, da er auf die Reaktion und Empörung des Opfers angewiesen ist.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Online-Trolling im Internet. Welche Kommunikationsform stellt es dar?
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Alessandro Massaro (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V933318
ISBN (eBook)
9783346259080
ISBN (Buch)
9783346259097
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Online-Trolling Trolling Troll Kommunikation Internet-Kommunikation Social Web Web 2.0 Klaus Krippendorff Manipulation Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alessandro Massaro (Autor:in), 2019, Online-Trolling im Internet. Welche Kommunikationsform stellt es dar?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933318
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Leseprobe aus  23  Seiten
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