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Was beeinflusste Alexander den Großen in seiner Überzeugung, von Zeus Ammon abzustammen?

Die Gottessohnschaft Alexander der Große

Title: Was beeinflusste Alexander den Großen in seiner Überzeugung, von Zeus Ammon abzustammen?

Term Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

World History - Early and Ancient History
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Was beeinflusste Alexander in seiner Überzeugung, von Zeus Ammon abzustammen? Dieser Frage wird zunächst nachgegangen. Anschließend befasst sich der Autor mit der Zeit nach Siwa, als Alexander seine Gottessohnschaft von dem Orakel bestätigt bekommen hat. Hier steht die Frage im Mittelpunkt, ob Alexander göttliche Ehren gewährt wurden. Dies wird im Rahmen der Verehrung als Sohn des Zeus Ammon, der gescheiterten Einführung der Proskynese und des Gesuchs um die Vergöttlichung Alexanders im Jahre 324 vor Christus erörtert.

Alexander der Große war nicht nur ein hervorragender Feldherr, sondern auch ein zutiefst religiöser Mensch. Die Götter waren ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Er wuchs mit den Geschichten der sagenhaften Vergangenheit auf und wurde dadurch geprägt. Auch im Erwachsenenalter waren die Götter für ihn wichtige Begleiter.

Im Jahr 331 vor Christus kam es in der Oase Siwa zu einem bedeutenden Ereignis für Alexander: Er wurde als Sohn des Gottes Zeus Ammon proklamiert. Der libysche Gott Ammon mit den Widderhörnern war den Makedonen geläufig. Sie setzten ihn mit dem Göttervater Zeus gleich. Alexander glaubte von diesem Zeus Ammon abzustammen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rolle der Eltern

2.1. Olympias

2.2. Philipp

3. Beeinflussung durch die Bildung Alexanders

3.1. Aristoteles

3.2. Isokrates

4. Parallelen zu mythischen Vorfahren

5. Göttliche Ehren für Alexander

5.1. Verehrung als Sohn des Zeus

5.2. Die gescheiterte Einführung der Proskynese

5.3. Alexanders Gesuch um Vergöttlichung 324 vor Christus

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursprünge und Beweggründe für Alexanders Überzeugung, ein Sohn des Gottes Zeus Ammon zu sein, und analysiert, wie diese Selbstwahrnehmung durch sein familiäres Umfeld, seine Ausbildung und seine mythischen Vorbilder geprägt wurde sowie welche Rolle göttliche Ehren in seiner späteren Regierungszeit spielten.

  • Einfluss des Elternhauses auf Alexanders religiöse Identität
  • Die prägende Wirkung von Aristoteles und Isokrates auf Alexanders Herrscherbild
  • Vergleich und Wettbewerb mit mythischen Helden wie Achilles und Herakles
  • Analyse der Einführung von Ritualen wie der Proskynese
  • Diskussion über das offizielle Streben nach göttlichen Ehren in der späten Lebensphase

Auszug aus dem Buch

5.2. Die gescheiterte Einführung der Proskynese

Alexanders Status bot immer reichlich Diskussionsstoff an Hofe. Dass er als Mensch Außergewöhnliches geleistet hatte und somit auch besondere Ehren verdient hatte, war klar. Ob ihm jedoch auch göttliche Ehren zuteilwerden sollten, war eine heiß debattierte Frage. Unauflösbar damit ist die versuchte Einführung der Proskynese verbunden. Die Proskynese ist ein Fußfall, der vor einem Herrscher oder Gott vollzogen wurde. Wörtlich bedeutet es so viel wie jemandem einen Kuss zuwerfen. Die antiken Quellen berichten von zwei Ereignissen, als Alexander versuchte die Proskynese für Griechen, Makedonen und Perser gleichermaßen einzuführen.

Plutarch schildert die erste Episode folgendermaßen: Bei einem Gastmahl reichte Alexander einen Becher voll Wein ringsum. Jeder der davon getrunken hatte, stand auf und vollzog die Proskynese vor Alexander. Daraufhin erhielt er einen Kuss von ihm und setzte sich wieder. Kallisthenes jedoch, weigerte sich die Proskynese zu vollziehen, trat aber dennoch zu Alexander, um den Kuss zu bekommen. Alexander, der in diesem Moment ablenkt war, wurde von einem seiner Männer darauf aufmerksam gemacht, dass Kallisthenes die Proskynese nicht vollzogen hatte. Somit bekam Kallisthenes keinen Kuss und sagte daraufhin: So muss ich eben um einen Kuß ärmer wieder abziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt Alexander als religiös geprägte Persönlichkeit dar und skizziert die Fragestellung nach den Ursprüngen seiner Gottessohnschaft sowie die methodische Vorgehensweise unter Einbeziehung antiker und moderner Quellen.

2. Rolle der Eltern: Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss von Olympias und Philipp II. auf Alexanders religiöse Entwicklung und das Konzept der doppelten Vaterschaft.

3. Beeinflussung durch die Bildung Alexanders: Hier wird der Einfluss seiner Lehrer Aristoteles und Isokrates diskutiert, insbesondere im Hinblick auf ihre Vorstellungen von einem gottgleichen Herrscher.

4. Parallelen zu mythischen Vorfahren: Das Kapitel beschreibt Alexanders Identifikation mit mythischen Helden wie Achilles und Herakles und deren Bedeutung für seine Selbstwahrnehmung.

5. Göttliche Ehren für Alexander: Die Sektion analysiert die Verehrung Alexanders, die gescheiterte Einführung der Proskynese und das Streben nach offizieller Vergöttlichung im Jahr 324 v. Chr.

6. Schluss: Der Schlussteil fasst zusammen, dass die Wurzeln von Alexanders Glauben in seiner Kindheit und Jugend liegen und seine Beziehung zu den Göttern eine stetige Steigerung bis zur göttlichen Verehrung erfuhr.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Zeus Ammon, Gottessohnschaft, Olympias, Philipp II., Aristoteles, Isokrates, Proskynese, Mythische Vorfahren, Vergöttlichung, Religion, Herrscherkult, Antike, Makedonien, Doppel-Vaterschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Hintergründe und die Entwicklung der Überzeugung Alexanders des Großen, von Zeus Ammon abzustammen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der familiäre Einfluss, die Ausbildung durch griechische Denker, die Identifikation mit mythischen Helden und der Umgang mit göttlichen Ehren zu Lebzeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursprünge der Überzeugung zur Gottessohnschaft zu identifizieren und zu analysieren, wie Alexander mit diesen Ansprüchen politisch und persönlich umging.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Quellenanalyse antiker Autoren wie Arrian, Plutarch und Curtius Rufus, ergänzt durch die Auseinandersetzung mit moderner Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Rolle der Eltern, dem Einfluss der Lehrer, den Vorbildern in der Mythologie und konkreten Ereignissen wie der Proskynese oder dem Gesuch um Vergöttlichung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Alexander der Große, Gottessohnschaft, Zeus Ammon, Mythische Vorfahren, Proskynese und Herrscherkult.

Welche Rolle spielte Olympias bei der Entstehung von Alexanders Identität?

Olympias wird als starke, religiöse Persönlichkeit beschrieben, die ihren Sohn vermutlich in seinem Selbstverständnis einer göttlichen Abstammung bestärkt hat.

Warum scheiterte die Einführung der Proskynese?

Die Proskynese wurde von vielen Makedonen und Griechen als demütigend und als unangemessene göttliche Verehrung eines Lebenden abgelehnt, was den Widerstand etwa eines Kallisthenes provozierte.

Verfolgte Alexander mit seiner Vergöttlichung politische Absichten?

Ja, in der Arbeit wird diskutiert, ob die Vergöttlichung als rechtliches Mittel diente, um beispielsweise Dekrete über den Korinthischen Bund hinaus durchzusetzen.

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Details

Title
Was beeinflusste Alexander den Großen in seiner Überzeugung, von Zeus Ammon abzustammen?
Subtitle
Die Gottessohnschaft Alexander der Große
College
University of Constance
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V934365
ISBN (eBook)
9783346255723
ISBN (Book)
9783346255730
Language
German
Tags
Alexander der Große Gottessohnschaft Antike Zeus Ammon Anabasis Alexanderbiographie Historiae Alexandri Magni Macedonis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2012, Was beeinflusste Alexander den Großen in seiner Überzeugung, von Zeus Ammon abzustammen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/934365
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