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Factoring als Finanzierungsinstrument im Mittelstand? Eine kritische Beobachtung der Finanzierungslösung

Title: Factoring als Finanzierungsinstrument im Mittelstand? Eine kritische Beobachtung der Finanzierungslösung

Term Paper , 2020 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die vorliegende Arbeit behandelt nach einer kurzen Definition des Begriffes Mittelstand durch die KMU die derzeitige Situation und empirischen Befunde zum Thema Factoring in Deutschland. Wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit ist die anschließende kritisch abwägende Beurteilung der Vor- und Nachteile der Arten, Funktionen und Auswirkungen des Factoring-Einsatzes aus der Sicht von kleinen und mittleren Unternehmen mit einem abschließenden Fazit.

Im Rückgrat Deutschlands, dem Mittelstand, ist es immer wieder erforderlich, die Finanzierungsstrukturen der kleinen und mittleren Unternehmen gemäß den Möglichkeiten im Zuge der sich stetig verändernden Rahmenbedingungen und Herausforderungen anzupassen.
Ein Finanzierungsinstrument ist dabei das Factoring. Im Zuge der Corona-Krise, die vor allem eine wirtschaftliche Herausforderung hinsichtlich der liquiden Mittel eines Betriebes darstellt, wird deutlich, dass einige Funktionen des Factorings hierfür Teillösung bieten können. Darüber hinaus können auch noch weitere Dienstleistungsfunktionen für das Debitoren- und Mahnwesen v einer Factoring-Gesellschaft erworben werden. Weiterhin kann es auch zu einer Verbesserung der Rentabilität sowie einer deutlichen Aufwertung der Bilanzkennzahlen und Bonität eines Unternehmens kommen.
Gerade beim Einsatz dieses Instrumentes muss aber bei der Verwendung eine individuelle kritische Beurteilung aus der Sicht des jeweiligen KMU stattfinden, da alle Funktionen in einem unterschiedlichen Maß je nach Größe u Einbezug des Factoring ins Unternehmen wirken u folglich entsprechend - individuell gesehen - jeweils andere positive wie negative Auswirkungen haben können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition des Begriffes „Mittelstand“ durch „kleine und mittlere Unternehmen“

3 Besondere Charakteristika und Formen des Factorings

3.1 Begriffsdefinition „Factoring“ und Erläuterung des Ablaufes

3.2 Charakterisierung wesentlicher Arten des Factorings

4 Factoring in Deutschland

4.1 Aktuelle Entwicklungen, Ergebnisse von Meinungserhebungen und empirischen Befunden sowie Bewertung der derzeitigen Factoring-Situation durch kleine und mittlere Unternehmen

4.2 Einflüsse auf die Factoring-Situation vor dem Hintergrund der Corona-Krise

5 Kritische Beurteilung der wesentlichen Funktionen des Finanzierungsinstrumentes „Factoring“ aus Sicht von kleinen und mittleren Unternehmen

5.1 Anwendung des Debitorenmanagements

5.2 Sicherung der Liquidität und Rentabilität

5.3 Optimierung der Bilanz und Verbesserung der Bonität

5.4 Mögliche Beeinträchtigung der Kundenbeziehung und des Images

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung von Factoring als Finanzierungsinstrument für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, insbesondere der Corona-Krise.

  • Grundlagen der KMU-Definition und Einordnung in den deutschen Mittelstand
  • Methodische Differenzierung und Charakterisierung verschiedener Factoring-Arten
  • Empirische Analyse des Factoring-Marktes und der Akzeptanz in deutschen KMU
  • Kritische Evaluation der betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteile der Factoring-Nutzung

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsdefinition „Factoring“ und Erläuterung des Ablaufes

Unter dem Finanzierungsinstrument Factoring versteht man laut Definition den stetig fortlaufenden Verkauf von in der Regel kurzfristigen Geldforderungen, welche aus Lieferung von Waren, Dienstleistungen oder sonstigen Leistungen entstanden sind, an eine Factoring-Gesellschaft. Dieses Unternehmen, auch Factor genannt, verpflichtet sich auf der Grundlage eines gemeinsam vereinbarten Rahmenvertrages dem Veräußerer der Forderungen, auch als Factoring-Kunde bezeichnet, gegenüber zum Abkauf der laufenden Forderungen aus Lieferung und Leistung gegen seine Kunden, auch dessen Abnehmer oder Debitoren genannt.

Über die Definition des Begriffes hinaus, lässt sich zum Ablauf des Factorings festhalten, dass ein Unternehmen, nachdem es seine Leistung vollständig erbracht hat, die ausgestellte Rechnung (Original) wie üblich an seinen Kunden, den Debitor, sendet. Gleichzeitig lässt es dabei der Factoring-Gesellschaft eine Ausfertigung zukommen, auf Basis welcher - je nach Vertrag - die Gesellschaft dem Unternehmen den vom Kunden geforderten Betrag (in der Regel ca. 80 bis 90 Prozent) auszahlt. Die entsprechende Summe der restlichen Prozentpunkte wird nach anfallenden Gebühren und Abzügen des Factors bei Erhalt der Rechnungsbegleichung durch den Debitor des Factoring-Kunden an diesen überwiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle ökonomische Lage der mittelständischen Unternehmen ein und erläutert die Relevanz alternativer Finanzierungsinstrumente wie Factoring.

2 Definition des Begriffes „Mittelstand“ durch „kleine und mittlere Unternehmen“: Das Kapitel differenziert den Begriff Mittelstand anhand quantitativer Kriterien und erläutert die KMU-Definitionen von IfM und EU.

3 Besondere Charakteristika und Formen des Factorings: Hier werden die prozessuale Funktionsweise des Factorings definiert und die wesentlichen Arten wie offenes und stilles Factoring voneinander abgegrenzt.

4 Factoring in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert aktuelle Branchenzahlen, empirische Studien zur Marktakzeptanz und die speziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf diesen Markt.

5 Kritische Beurteilung der wesentlichen Funktionen des Finanzierungsinstrumentes „Factoring“ aus Sicht von kleinen und mittleren Unternehmen: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile hinsichtlich Debitorenmanagement, Liquiditätsstärkung, Bilanzstruktur und Kundenbeziehungsmanagement.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung über die zukünftige Bedeutung und strategische Einsetzbarkeit des Factorings im deutschen Mittelstand.

Schlüsselwörter

Factoring, Mittelstand, KMU, Liquiditätssicherung, Bilanzoptimierung, Forderungsmanagement, Finanzierungsinstrument, Corona-Krise, Unternehmensfinanzierung, Debitorenbuchhaltung, Bonität, Forderungsverkauf, Kundenbeziehung, Wirtschaftsförderung, Eigenkapitalquote.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Factoring als alternativem Finanzierungsinstrument für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Marktbedeutung von Factoring, den technischen Abläufen, der finanziellen Optimierung sowie der kritischen Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen für KMU.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritisch abwägende Beurteilung der Eignung von Factoring für mittelständische Betriebe, insbesondere unter dem Aspekt der Liquidität und Bonitätsverbesserung.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung empirischer Studien und Meinungserhebungen sowie einer systematischer Aufarbeitung aktueller Branchen- und Wirtschaftsdaten.

Was sind die Kerninhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse des deutschen Marktes inklusive der Corona-Sondereffekte und eine detaillierte betriebswirtschaftliche Funktionsprüfung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind KMU, Liquidität, Bilanzoptimierung, Forderungsverkauf und Bonitätssteigerung.

Welchen Einfluss hatte die Corona-Krise auf das Factoring in KMU?

Die Krise führte zu einem erhöhten Bedarf an kurzfristiger Liquidität, was Factoring für viele Unternehmen zu einer relevanten Handlungsoption machte, wenngleich gleichzeitig Unsicherheiten hinsichtlich der Kundenbeziehung bestanden.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „echtem“ und „unechtem“ Factoring für KMU wichtig?

Die Unterscheidung ist für das Risikomanagement entscheidend, da beim „echten“ Factoring das Ausfallrisiko vom Factor übernommen wird, was beim „unechten“ Factoring nicht der Fall ist.

Inwiefern beeinflusst Factoring die Kundenbeziehung?

Factoring kann die Kundenbeziehung durch den Wegfall des direkten Kontakts im Mahnwesen negativ beeinflussen, weshalb eine kritische Prüfung der internen Abläufe bei KMU unabdingbar ist.

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Details

Title
Factoring als Finanzierungsinstrument im Mittelstand? Eine kritische Beobachtung der Finanzierungslösung
College
University of Applied Sciences - Bonn
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
21
Catalog Number
V934563
ISBN (eBook)
9783346255709
ISBN (Book)
9783346255716
Language
German
Tags
Mittelstand Finanzierung Factoring Instrument Corona Corona-Krise Liquidität KMU Kleine und mittlere Unternehmen Finanzierungslösung Entwicklung Deutschland Arten Definition Sicherung Liqudität Rentabilität Bilanz Bonität Ablauf Erläuterung Debitor empirisch Einfluss Bank Kreditinstitut KfW Funktionen Optimierung Factor Branche Bundesverband Finanzierungsmix Investition Lösungsansatz Lösung Leasing Unternhemen Kredit Forderung Wachstum Merkmal Martanteil
Product Safety
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Quote paper
Anonym (Author), 2020, Factoring als Finanzierungsinstrument im Mittelstand? Eine kritische Beobachtung der Finanzierungslösung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/934563
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