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Rousseaus Gesellschaftsvertrag - ein Überblick

Title: Rousseaus Gesellschaftsvertrag - ein Überblick

Term Paper , 2007 , 12 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Arne Hellwig (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Die Hausarbeit „ Rousseaus Gesellschaftsvertrag – ein Überblick“ hält genau das, was der Titel verspricht. Die Arbeit fasst Rousseaus Gesellschaftsvertrag knapp und pointiert zusammen. Zudem gibt die Arbeit einen Überblick über die wichtigsten Staatstheoretiker der Neuzeit (Hobbes, Locke, Rousseau).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Rousseau, Locke, Hobbes - Staatstheoretiker der Neuzeit

1.1 Hobbes Naturzustand

1.2 Lockes Naturzustand

1.3 Rousseaus Naturzustand

1.4 Die Idee eines Gesellschaftsvertrags

2. Ein Überblick über den Gesellschaftsvertrag

2.1 Rousseaus Grundannahmen zum Staatsrecht und zur Regierung

2.1.1 Das Recht des Stärkeren

2.1.2 Eine rechtmäßige Regierung

2.2 Der Gesellschaftsvertrag

2.2.1 Die Doppelfunktion der Gesellschaftsmitglieder

2.2.2 Gemeinwille und Souveränität

2.3 Der Erhalt der politischen Körperschaft – Gesetze und die Republik

2.4 Rahmenbedingungen für einen Staat

2.5 Gesetzgebung und Klassifikation von Gesetzen

2.6 Die Regierung: Legislative und Exekutive

2.7 Regierungsformen im Vergleich

2.8 Der Untergang eines Staates und die Gegenmaßnahmen

2.9 Rousseaus Fazit zum Gesellschaftsvertrag

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet einen strukturierten Überblick über Jean-Jacques Rousseaus Werk „Vom Gesellschaftsvertrag“. Ziel ist es, die zentralen staatstheoretischen Konzepte wie den Naturzustand, den Gesellschaftsvertrag selbst, den Gemeinwillen (Volonté générale) und die Strukturierung der rechtmäßigen Regierung unter Berücksichtigung historischer und theoretischer Kontextualisierungen zu erläutern.

  • Vergleichende Analyse der Naturzustandstheorien von Hobbes, Locke und Rousseau.
  • Untersuchung der Legitimationsgrundlagen politischer Herrschaft und staatlicher Souveränität.
  • Erläuterung der Funktionsweise des Gemeinwillens und der Doppelfunktion der Bürger.
  • Diskussion der gesetzgeberischen Rahmenbedingungen und unterschiedlicher Regierungsformen.
  • Analyse der Stabilität politischer Körperschaften und der Risiken von Machtmissbrauch.

Auszug aus dem Buch

1.3 Rousseaus Naturzustand

Für Rousseau ist der Mensch im Naturzustand ein Tier, das nicht so stark und schnell wie die anderen Tiere ist, aber alles in allem am vorteilhaftesten von allen organisiert ist. Der Mensch besitzt Perfektibilität, ist robust, stark und frei und asozial beziehungsweise isoliert, da Menschen keine Bindungen untereinander eingehen. Er ist ein tierisches Triebwesen mit den wesentlichen Merkmalen Selbsterhaltungstrieb und der Fähigkeit zum Mitleid (vgl. Fetscher 1975: 33 f). Das Leben im Naturzustand ist für Rousseau also eine asoziale, friedliche Idylle, doch der Naturzustand löst sich durch die einsetzende Arbeitsteilung auf, aus der Ungleichheit und Unfreiheit entstehen (vgl. Fetscher 1975: 44). Um die Ungleichheit zu beheben, muss nach Rousseau ein Gesellschaftsvertrag geschlossen werden.“ Eine Form des Zusammenschlusses, die mit ihrer ganzen gemeinsamen Kraft die Person und das Vermögen jedes einzelnen Mitglieds verteidigt und schützt und durch die doch jeder, indem er sich mit allen vereinigt, nur sich selbst gehorcht und genauso frei bleibt wie zuvor“ (Rousseau 2003: 17).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Rousseau, Locke, Hobbes - Staatstheoretiker der Neuzeit: Dieses Kapitel verortet Rousseau im Kontext anderer bedeutender Staatstheoretiker und erläutert deren unterschiedliche Auffassungen vom Naturzustand.

2. Ein Überblick über den Gesellschaftsvertrag: Hier werden die Grundannahmen Rousseaus zum Staatsrecht dargelegt, insbesondere das Verwerfen des „Rechts des Stärkeren“ und die Notwendigkeit rechtmäßiger Vereinbarungen.

2.1 Rousseaus Grundannahmen zum Staatsrecht und zur Regierung: Das Kapitel befasst sich mit der Entstehung gesellschaftlicher Rechte und der Analogie der Familie zur staatlichen Struktur.

2.1.1 Das Recht des Stärkeren: Hier wird argumentiert, dass Stärke allein kein Recht begründen kann und nur vertragliche Vereinbarungen eine Basis für rechtmäßige Herrschaft bilden.

2.1.2 Eine rechtmäßige Regierung: Es wird erörtert, dass eine legitime Regierung auf einer ursprünglichen Übereinkunft und der Zustimmung der Gesellschaftsmitglieder beruhen muss.

2.2 Der Gesellschaftsvertrag: Dieses Kapitel beschreibt den Zusammenschluss, der einerseits Eigentum und Leben schützt und andererseits die Freiheit des Einzelnen bewahrt.

2.2.1 Die Doppelfunktion der Gesellschaftsmitglieder: Es wird die Rolle des Bürgers als Teilhaber der Souveränität sowie als Untertan der Regierung beleuchtet.

2.2.2 Gemeinwille und Souveränität: Das Kapitel definiert den Gemeinwillen als unteilbare und unveräußerliche Ausübung der Souveränität zum Wohle des Volkes.

2.3 Der Erhalt der politischen Körperschaft – Gesetze und die Republik: Hier wird die Bedeutung allgemeiner Gesetze für den Erhalt des Staates sowie die Rolle des Gesetzgebers thematisiert.

2.4 Rahmenbedingungen für einen Staat: Das Kapitel behandelt externe Faktoren wie die Größe des Staatsgebiets und das Verhältnis der Bevölkerung als Voraussetzungen für ein stabiles Staatswesen.

2.5 Gesetzgebung und Klassifikation von Gesetzen: Es werden verschiedene Arten von Gesetzen, wie Staats- und bürgerliche Gesetze, im Hinblick auf Freiheit und Gleichheit erläutert.

2.6 Die Regierung: Legislative und Exekutive: Hier erfolgt eine Differenzierung zwischen der legislativen Rolle des Volkes und der ausführenden, vermittelnden Funktion der Regierung.

2.7 Regierungsformen im Vergleich: Dieses Kapitel bewertet verschiedene Regierungsformen, wobei Rousseau die Aristokratie unter bestimmten Bedingungen präferiert.

2.8 Der Untergang eines Staates und die Gegenmaßnahmen: Es werden die Gefahren von Machtmissbrauch und die Mechanismen zur Vermeidung des Zerfalls der politischen Körperschaft analysiert.

2.9 Rousseaus Fazit zum Gesellschaftsvertrag: Zum Abschluss fasst Rousseau die Bilanz seiner staatstheoretischen Grundsätze im Rahmen seines Werkes zusammen.

Schlüsselwörter

Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Naturzustand, Gemeinwille, Souveränität, Staatsrecht, Legislative, Exekutive, politische Körperschaft, Gesetzgeber, Regierungsformen, Freiheit, Gleichheit, Volk, politische Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Übersicht und Analyse der zentralen Thesen aus Jean-Jacques Rousseaus staatstheoretischem Hauptwerk „Vom Gesellschaftsvertrag“.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zu den Schwerpunkten gehören der Naturzustand, die Genese des Gesellschaftsvertrags, die Rolle des Gemeinwillens sowie die Organisation von Gesetzgebung und Regierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die von Rousseau entwickelten Konzepte zur Legitimation von Herrschaft und zur Strukturierung eines rechtmäßigen Staates verständlich und systematisch darzustellen.

Welche methodische Vorgehensweise wird genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer textorientierten Analyse des „Gesellschaftsvertrags“ unter Einbeziehung relevanter politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Grundannahmen Rousseaus, den Aufbau des Gesellschaftsvertrags, die Funktionsweise des Staates durch Gesetze sowie den Vergleich verschiedener Regierungsformen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Souveränität, Gemeinwille, Gesellschaftsvertrag und das Verhältnis von Legislative und Exekutive charakterisiert.

Warum lehnt Rousseau die direkte Demokratie ab?

Rousseau sieht in der direkten Demokratie organisatorische Schwierigkeiten und ein hohes Instabilitätsrisiko, weshalb er sie für die reale Welt der modernen Gesellschaft als unpassend erachtet.

Welche Bedeutung kommt dem Gesetzgeber zu?

Der Gesetzgeber übernimmt die notwendige Aufgabe, die Einzelinteressen mit dem Gemeinwillen in Einklang zu bringen, ohne dabei selbst Regierungsfunktionen auszuüben.

Wie unterscheidet Rousseau zwischen Tyrann und Despot?

Ein Tyrann ist ein Usurpator königlicher Gewalt, der Gesetze lediglich beugt, während ein Despot die souveräne Macht an sich reißt und Gesetze vollständig ignoriert.

Was ist das Kriterium für eine gute Regierung nach Rousseau?

Rousseau schlägt in seiner Analyse unter anderem die Geburtenrate als einen Indikator für den Erfolg bzw. die Qualität einer Regierungsform vor.

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Details

Title
Rousseaus Gesellschaftsvertrag - ein Überblick
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Soziologie)
Course
Rousseau lesen
Grade
1,6
Author
Arne Hellwig (Author)
Publication Year
2007
Pages
12
Catalog Number
V93514
ISBN (eBook)
9783638067485
ISBN (Book)
9783638954372
Language
German
Tags
Rousseaus Gesellschaftsvertrag Rousseau
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arne Hellwig (Author), 2007, Rousseaus Gesellschaftsvertrag - ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93514
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