Syngman Rhee (1875-1965) - Leben, politisches Wirken und Rezeption


Bachelorarbeit, 2007
49 Seiten, Note: 1,1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Leben und Wirken Syngman Rhees bis 1945
2.1. Kindheit und Jugend im Zuge weitreichender Veränderungen (1875- 1876)
2.2. Beginn politischer Tätigkeit und anschließende Inhaftierung (1896-1904)
2.3. Amerikanisches Exil und Rückkehr nach Korea (1904-1945)

3. Rhee als zentrale politische Persönlichkeit Südkoreas (1945-1960)
3.1. Der Weg ins Amt des Präsidenten (1945-1948)
3.2. Rhees erste Amtszeit: Innenpolitische Unruhen und Koreakrieg (1948-1952)
3.3. Rhees zweite Amtszeit: Entwicklung Südkoreas zu einer Autokratie (1952-1956)
3.4. Rhees letzte Amtszeit: Wachsende Unzufriedenheit und Niedergang des Regimes (1956-1960)

4. Trends in der Rezeption des Lebens und Wirkens von Syngman Rhee

5. Fazit

6. Glossar

7. Literatur- und Quellenverzeichnis
7.1. Monographien, Sammelbände und wissenschaftliche Aufsätze
7.2. Internetquellen

1. Einführung

Die koreanische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist ohne Zweifel eng mit der persönlichen und politischen Biographie von Syngman Rhee1 [Yi Sǔng-man] (1875-1965) verknüpft. Nach vier Jahrzehnten japanischer Kolonialherrschaft und einer im Zuge des Zweiten Weltkrieges drei Jahre währenden Besatzungsperiode wurde der aus einer aristokratischen Familie stammende Rhee im August 1948 der erste Präsident der im Süden der Halbinsel gegründeten Republik Korea (Taehan min’guk). Seine bis 1960 andauernde Präsidentschaft war geprägt von außen- und innenpolitischen Krisensituationen.

Keine zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Rhee überfielen im Juni 1950 Truppen der nordkoreanischen Volksarmee (Chosǒn inmin’gun) mit sowjetischer Unterstützung Südkorea, was den jungen Staat an den Rand des Untergangs brachte. Nur aufgrund militärischen Beistandes der Vereinten Nationen unter der Führung der Vereinigten Staaten konnte Südkorea von den Angreifern befreit werden und damit fortbestehen.

Das Inland war zu Beginn der Amtszeit des erklärten Antikommunisten Syngman Rhee Schauplatz bürgerkriegsähnlicher Zustände. Vertreter linker und rechter Gruppen führten einen erbitterten Kampf um die politische Vormachtstellung in Südkorea, den die politische Rechte unter Rhee für sich entscheiden konnte.

Die Präsidentschaftswahlen, in dessen Rahmen er in den Jahren 1952, 1956 und 1960 im Amt bestätigt wurde, sind bis heute Gegenstand heftiger Kontroversen hinsichtlich des Umgangs mit der Demokratie. Infolge eines zunehmend diktatorischen Regierungsstils und einer desaströsen wirtschaftlichen Lage des Landes verlor der anfänglich beliebte Präsident ab Mitte der 1950er Jahre mehr und mehr an Popularität bei der Bevölkerung. Im Zuge von erbitterten Protesten gegen den Ausgang der Wahlen im Jahr 1960 sah er sich gezwungen von seinem Amt zurückzutreten. Bis zu seinem Tod 1965 lebte Rhee im Exil auf Hawaii.

Im Rahmen dieser Arbeit soll sich intensiv mit der historischen Figur Syngman Rhee auseinandergesetzt werden. Zunächst erfolgt eine Darstellung der zentralen biographischen Stationen bis 1945 von Rhee, der sich schon während seiner Jugend politisch engagierte und in der japanischen Kolonialherrschaft (1910-1945) über Korea als Exilant zu einem der wichtigsten Vertreter der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung avancierte. Besonderes Gewicht liegt dabei auf der Einbettung der beschriebenen Ereignisse und Vorgänge in den jeweiligen historischen Kontext, die als Verständnisgrundlage dienen soll.

Daran anknüpfend wird durch die gesonderte Betrachtung der insgesamt drei Amtsperioden von Rhee ausführlich auf sein politisches Handeln und Wirken im Süden Koreas von 1945 bis 1960 eingegangen. Basierend auf den vorangegangen Ausführungen folgt im dritten Teil eine komprimierte Darstellung der wesentlichen Trends in der Rezeption der historischen Persönlichkeit Syngman Rhee. Neben einer Kurzvorstellung des westlich- und koreanischsprachigen Bestandes an relevanter Literatur sollen darüber hinaus die Grundzüge der Bewertung Rhees skizziert werden. Insbesondere in Südkorea unterliegt das „RheeBild“ seit dem Ende der 1980er Jahre einem zunehmenden Wandel.

In methodischer Hinsicht wird in dieser Arbeit für die Transkription koreanischer Namen und Begriffe das System nach McCune-Reisschauer verwendet. Aufgrund ihres Verbreitungsgrades bilden die Namen Syngman Rhee und Seoul Ausnahmen.

2. Leben und Wirken Syngman Rhees bis 1945

2.1. Kindheit und Jugend im Zuge weitreichender Veränderungen (1875-1896)

Syngman Rhee wurde am 26. März 1875 in Haeju, der Hauptstadt der damaligen Provinz Hwanghae2, als jüngstes von insgesamt sechs Kindern von Yi Kyǒng-sǒn (1837-1912) und Kim Hae-gim (1833-1896) geboren. Rhee stammte in 16. Generation väterlicherseits von Prinz Yangnyǒng (1394-1462), einem Enkel des Gründers der Chosǒn-Dynastie, Yi Sǒng- gye (1335-1418), ab.3

Yi Kyǒng-sǒn gehörte der aristokratischen Klasse der yangban an. Trotz eines für yangban Verhältnisse verhältnismäßig bescheidenen Wohlstandes widmete er sein Leben entsprechend dem Klassenhabitus der Gelehrsamkeit, wobei er ein besonderes Interesse für die Erforschung der Genealogie der Familie hegte.4

Im Alter von zwei Jahren zog Rhee mit seiner Familie vom Land in die Hauptstadt Seoul5 um.6 Rhee wuchs in einem sehr bildungsorientierten Elternhaus auf, weshalb er vor allem durch seinen Vater schon im frühen Kindesalter mit Werken der klassischen chinesischen Literatur in Berührung kam. Er zeigte sich als ein begabtes Kind; und beherrschte angeblich schon mit sechs Jahren die 1000 der geläufigsten chinesischen Schriftzeichen.7 Gemäß den Traditionen der koreanischen Aristokratie absolvierte Syngman Rhee in einer Dorfschule (s ǒ dang) von 1880 bis 1894 ein intensives Studium der chinesischen Klassiker.8 Angefangen von seinem 14. Lebensjahr unternahm Rhee neben der Schule insgesamt sechs Versuche, die im jährlichen Turnus abgehaltene staatliche Beamtenprüfung zu bestehen. Er scheiterte bei allen Anläufen.9

Die Kindheit und Jugend von Syngman Rhee war gekennzeichnet von tief greifenden Veränderungsprozessen in Korea. Im Zuge des in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Ostasien in Erscheinung tretenden Imperialismus der westlichen Großmächte und der ab 1868 durch die Meiji-Restauration (Meiji ishin) ausgelöste Modernisierungsbewegung im Nachbarland Japan, wurde eine Öffnung des seit dem 17. Jahrhunderts in weitgehender politischer und kultureller Isolation verharrenden Landes bedingt. In formaler Hinsicht begann die Öffnung Koreas mit einem infolge politischen Drucks am 27. Februar 1876 geschlossenen ungleichen Vertrages mit Japan, der die einseitige Gewährung von Handelsprivilegien für Japan vorsah.10 Im Folgenden wurden dem außenpolitisch schwachen Korea weitere ungleiche Verträge von den imperialistischen Westmächten aufgezwungen.11 Der wachsenden politischen und kulturellen Bedeutung des Auslandes wurde in Korea zwiespältig begegnet. Zum einen wurden bis dahin unbekannte technische und geistige Konzepte des Westens und Japans, mit denen man zwangsläufig durch den verstärkten Austausch mit diesen Staaten in Berührung kam, mit großem Interesse wahrgenommen, zum anderen empfand man den zunehmenden Einfluss ausländischer Mächte als Bedrohung für die Unabhängigkeit Koreas.

Wie wohl keine andere geistige Strömung dieser Zeit repräsentierte die religiöse Bewegung der „östlichen Lehre“ (Tonghak) diese ambivalente Haltung gegenüber den Veränderungen im ausgehenden 19. Jahrhundert. Diese in den 1850er Jahren von Ch’oe Che-u (1824-1864) angestoßene Bewegung, die in besonderer Weise die Landbevölkerung ansprach, vertrat eine Kombination aus sowohl christlichen als auch konservativ-nationalistischen Positionen vertretende Bewegung und sollte sich in den 1890er Jahren zu einer entscheidenden Kraft in der koreanischen Gesellschaft entwickeln.12

Der erste sino-japanische Krieg (chin.: Zhōngrì Jiǎwǔ Zhànzhēng; jap.: Nisshin Sensō), der Anfang August 1894 ausbrach, war letztendlich die Konsequenz vorausgegangener landesweiter Bauernaufstände in Korea, die von der Tonghak-Bewegung initiiert wurden und aufgrund von Unzufriedenheit mit den wirtschaftlichen schlechten Verhältnissen bei der Landbevölkerung auf fruchtbaren Boden stießen.13

Da die koreanische Regierung die Bauernrebellionen im Land nicht unter Kontrolle bekam, bat sie China am 1. Juni 1894 um militärische Hilfe, welches unmittelbar ein Kontingent von zunächst 3000 Soldaten zur Unterstützung der koreanischen Sicherheitskräfte entsandte. Die direkte Involvierung Chinas in eine innenpolitische Angelegenheit Koreas rief wiederum Japan auf den Plan, dass seine politischen und ökonomischen Interessen auf der koreanischen Halbinsel gefährdet sah, weshalb es ab dem 10. Juni ebenfalls Truppen nach Korea schickte. Die Besetzung des königlichen Palastes in Seoul durch japanische Soldaten und die anschließende Installation einer pro-japanischen Regierung am 23. Juli 1894 mündete kurz darauf in einen Krieg zwischen Japan und China auf koreanischem Territorium14, der mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Shimonoseki (chin.: Mǎgūan tiáoyuē, jap.: Shimonoseki Jōyaku) am 17. April 1895 ein Ende fand. Die chinesische Niederlage beendete die traditionelle Vormachtstellung Chinas in Korea zugunsten eines wachsenden Einflusses Japans im Land.

Infolge der Einsetzung pro-japanischer Kräfte in Korea drängte Japan noch während des Krieges die neue koreanische Regierung zur Durchführung umfangreicher politischer und gesellschaftlicher Reformen nach japanischem Muster. Zwischen Juli 1894 und Februar 1886 verabschiedete eine durch Japan unterstütze Gruppe progressiver Kräfte, der unter anderem Yu Kil-chun (1856-1914), Yun Ch’i-ho (1865-1945) und der erste Premierminister Koreas15 Pak Yǒng-hyo (1861-1939) angehörten, insgesamt 660 neue Gesetze.16 Diese auch als kabo Reformen (kabo kaehy ŏ k) bezeichneten Regelungen bildeten die rechtliche Grundlage für eine grundlegende Modernisierung Koreas.

Auf der politischen Ebene beinhalteten die kabo -Reformen durch die Einführung eines modernen Ministerialwesens signifikante Änderungen des Regierungssystems, die auf eine deutliche Beschneidung der Macht des Monarchen abzielten. Ferner wurde im Zuge der Reformen der Aufbau zeitgemäßer Steuer- und Rechtssysteme forciert. Umfangreiche Änderungen betrafen auch das Bildungssystem. Die traditionellen Beamtenprüfungen wurden abgeschafft und zudem die landesweite Gründung von für alle Bürger zugänglichen Schulen beschlossen.

In sozialer Hinsicht wurden die die Struktur der koreanischen Gesellschaft entscheidend prägenden Klassenunterschiede zwischen der aristokratischen Gruppe der yangban und dem Rest des Volkes aufgehoben. Jegliche Statusprivilegien entfielen auf diese Weise, weshalb die kabo -Reformen in ihrer Gesamtheit insbesondere von Traditionalisten und Angehörigen der Eliten abgelehnt wurden.17

Infolge der Triple-Intervention18 im Frühjahr 1895, die Japan auf internationaler Ebene erheblich schwächte, sah der koreanische Hof zwischenzeitlich eine Möglichkeit, sich durch eine politische Annäherung an Russland aus der zunehmenden japanischen Dominanz befreien zu können. Japan reagierte darauf am 8. Oktober 1895 mit der Ermordung von Königin Min (1851-1895), die auf Betreiben des japanischen Botschafters in Seoul veranlasst wurde. Schutzsuchend floh König Kojong (1852-1919) daher im Februar 1896 in die Botschaft Russlands, in der er rund ein Jahr verblieb.

Nachdem als Folge der politischen Reformen die Möglichkeit zur Ablegung weiterer Beamtenexamina entfallen war, entschloss sich Syngman Rhee im Alter von 19 Jahren in der zweiten Hälfte des Jahres 1894 zum Besuch der von dem amerikanischen methodistischen Missionars Henry G. Appenzeller (1858-1902) gegründeten Paejae-Schule (Paejae haktang), die rund neun Jahre zuvor am 3. März 188519 als erste Bildungseinrichtung nach westlichem Muster auf koreanischem Boden eröffnet worden war.20 Die Entscheidung Rhees zum Besuch einer westlichen Schule soll auf sein Interesse an internationalen Zusammenhängen herrühren, was vor dem Hintergrund des zu dieser Zeit herrschenden sino-japanischen Krieges plausibel erscheint.21

Zu den fundamentalen Bestandteilen des Lehrplans an der Paejae-Schule zählte unter anderem die Ausbildung in der englischen Sprache. Rhee zeigte sich auf diesem Gebiet äußert engagiert und war daher nach nur sechs Monaten in der Lage, neu hinzugekommenen Schülern Englischunterricht zu erteilen.22

Zur Verbesserung der Sprachkenntnisse seiner Schüler regte der Schuldirektor Henry G. Appenzeller die Schülerschaft dazu an, eine Schulzeitung in englischer Sprache herauszugeben. Aufgrund seiner herausragenden Englischkenntnisse erhielt Rhee neben seiner Tätigkeit als Englischlehrer die Position des Chefredakteurs, wodurch er sich erstmals in einer leitenden und verantwortungsvollen Position wieder fand. Die Editierung der Zeitung wurde von Appenzeller persönlich vorgenommen; zum einen, um sprachliche Fehler und Ungereimtheiten zu korrigieren, zum anderen, um inhaltlich problematische Artikel zu überarbeiten.

Rhee lief diese Form der Zensur zuwider, weshalb er sich dazu entschloss, mit einigen Kommilitonen eine von der Schule unabhängige Zeitung unter dem Namen Maeil sinmun herauszugeben. In der Zeitung waren sowohl englische als auch koreanische Beiträge enthalten, wobei die koreanischsprachigen Texte ausschließlich in Han’gul verfasst waren23 und somit auf den Gebrauch von chinesischen Zeichen gänzlich verzichtet wurde. Inhaltlich wurde die bestehende Regierung zumeist heftig kritisiert verbunden mit der Forderung nach politischen und gesellschaftlichen Reformen in Korea.24

Im Zuge des engeren Kontakts mit amerikanischen Missionaren, die einen Großteil der Lehrer der Paejae-Schule stellten, begann sich Syngman Rhee zunehmend mit dem Konzept der amerikanischen Demokratie und dem politischen System der Vereinigten Staaten auseinanderzusetzen. Durch seine exzellenten Sprachkenntnisse war es ihm möglich eine Reihe von amerikanischen Primärquellen lesen. Rhee wurde die anachronistische gesellschaftliche und politische Lage in Korea im ausgehenden 19. Jahrhunderts im Zuge der Lektüre zunehmend bewusst, was ihn in der folgenden Zeit dazu animierte, sich im Bereich der Politik zu betätigen.

2.2. Beginn politischer Tätigkeit und anschließende Inhaftierung (1896-1904)

Zur Mitte des Jahres 1896 traf Syngman Rhee erstmals auf den bekannten politischen Aktivisten Sǒ Chae-p’il (1864-1951), der aufgrund seiner Involvierung in den KapsinCoup25 (Kapsin chǒngbyǒn) 1884 gezwungen war, ins Exil in die Vereinigten Staaten zu gehen. Sǒ, der bereits im Jahr 1883 eine Weile an der elitären Keiō-Universität (Keiō gijuku daigaku) in Tokio verbracht hatte, setzte seine Studien im Fach Medizin in den USA fort26 und erhielt 1890 die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Kurz nach seiner Rückkehr aus den USA begann Sǒ im April 1896 damit, die englisch- und koreanischsprachige Zeitung The Independent (Tongnip sinmun) herauszugeben27. Zudem gab er zu dieser Zeit an der Paejae-Schule Kurse in westlicher Geschichte, die von Syngnam Rhee besucht wurden.28

Darüber hinaus rief Sǒ an der Schule einen Debattierclub ins Leben, der sich in Seoul rasch zu einem öffentlichen politischen Diskussionsforum entwickelte, welches Journalisten, Schriftsteller und Beamte gleichermaßen anzog29. Daraus ging am 2. Juli 1896 der Independence Club hervor, in dem sich Syngman Rhee zu einer der Führungsfiguren entwickeln sollte.

Zusammenfassend ging es der Vereinigung im Kern zum einen um die Wahrung der politischen und kulturellen Unabhängigkeit Koreas, die durch den zunehmenden Einfluss ausländischer Mächte auf das Land in Gefahr schien, zum anderen zielte die Tätigkeit der Organisation auf die Modernisierung der gesellschaftlichen und politischen Strukturen in Korea ab.

Gewann der Club zu Beginn seines Bestehens bedingt durch seine Betonung der Ablehnung der Einmischung des Auslandes in koreanische Angelegenheiten die Sympathie von König Kojong, welcher sich zu diesem Zeitpunkt immer noch unter russischem Schutz befand, änderte sich dies im Zuge einer ideologischen Radikalisierung der Vereinigung. Der Abstieg begann mit der Ausweisung des amerikanischen Staatsbürgers Sǒ Chae-p’il, wodurch der Club seine wichtigste Leit- und Integrationsfigur verlor. Am 26. Dezember 1898 wurde die Organisation durch Kojong vor dem Hintergrund eines durch die Vereinigung angeblich geplanten Sturzes der Monarchie zugunsten der Einführung einer koreanischen Republik verboten.30

Vorausgegangen war die Organisierung von so genannten „gemeinsamen Versammlungen des ganzen Volkes“ (manmin kongdonghoe) im Stadtzentrum von Seoul ab dem 10. März 189831, die rasch den Charakter von Massenkundgebungen annahmen. Syngman Rhee trat bei diesen Veranstaltungen mehrfach als Redner auf. Zudem führte Rhee einen Protestzug zum Hauptquartier der Polizei an, um für die Freilassung inhaftierter politischer Gefangener zu demonstrieren. Zwei Wochen nach dem Verbot des Independence Clubs wurde Rhee am 9. Januar 1899 unter dem Vorwurf der Aufwiegelung von der Polizei verhaftet. Zwar konnte Rhee am 30. Januar 1899 noch vor Beginn seines Prozesses kurzzeitig aus dem Gefängnis ausbrechen, allerdings wurde er binnen weniger Stunden wieder von der Polizei aufgegriffen.32 Infolgedessen wurde Rhee am 11. Juli 1899 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Während seiner fünf Jahre und sieben Monate währende Inhaftierung33 im HansǒngGefängnis (Hansǒng kamok) von Seoul34 zeigte sich Rhee in intellektueller Hinsicht überaus aktiv. Trotz widriger Haftbedingungen gelang es Rhee, eine enorme Anzahl von Büchern und anderen Publikation zu lesen, die mit Hilfe von Bekannten in die Haftanstalt geschmuggelt wurden.35 Das Themenspektrum der von Rhee gelesenen Schriften gestaltete sich dabei mannigfaltig.36 Die Bereiche Christentum, internationale Beziehungen sowie die politische Geschichte und Entwicklung von Großmächten wie die Vereinigten Staaten, Japan und Russland bildeten die bevorzugten Interessen von Rhee.37

Ferner betätigte er sich ungeachtet seiner Inhaftierung weiterhin als Publizist. Er schrieb für die Zeitungen Maeil sinmun und Cheguk sinmun Artikel, die aus Furcht vor Repressalien unter falschem Namen veröffentlicht wurden.38

Rhee begann darüber hinaus mit der Arbeit an einem englisch-koreanischen Wörterbuch und stellte englische Übersetzungen von Werken in Hanmun, Japanisch und Koreanisch fertig.39 Daneben produzierte Rhee eine Reihe von Schriften in englischer, koreanischer und japanischer Sprache. Neben politischen Texten gehören zum Schaffen von Rhee auch mehrere in Hanmun verfasste Gedichte.40

Das umfangreichste Werk dieser Zeit ist „Der Geist der koreanischen Unabhängigkeit“ (Tongnip chongsin) aus dem Jahre 1904, welches größtenteils im Gefängnis verfasst wurde.41

Diese Schrift stellt im Wesentlichen eine politische Analyse der Situation Koreas um die Jahrhundertwende im Kontext der internationalen politischen Lage dar. Inhaltlich gliedert es sich in einen theoretischen Teil, in dem Rhee sowohl die Hintergründe der Entstehung als auch die Funktionsweisen moderner politischer Systeme wie beispielsweise der Vereinigten Staaten und Frankreichs erläutert. Zum anderen beschäftigt sich Rhee mit historischen Entwicklungen, wobei er sich schwerpunktmäßig mit den politischen Verhältnissen und Beziehungen in Ostasien im ausgehenden 19. Jahrhundert vor dem Hintergrund des aufkommenden Imperialismus auseinandersetzt. Das aus insgesamt 52 Kapiteln bestehende Buch endet mit einem Epilog bezüglich der Erfordernisse für die Wahrung der staatlichen Unabhängigkeit Koreas. Rhee kommt im Kern zu dem Ergebnis, dass eine Sicherung der koreanischen Eigenständigkeit in entscheidender Weise von der Fähigkeit zur politischen, sozialen und ökonomischen Modernisierung des Landes sowie von der Durchführung demokratischer Reformen nach westlichem Vorbild bei gleichzeitiger Bewahrung des kulturellen Erbes abhänge.42

In Tongnip chongsin kommt eine eindeutige Präferenz Rhees für eine demokratische Staatsform zum Ausdruck. Eine Passage in Kapitel 16, in der die Grundzüge des Regierungssystems der Vereinigten Staaten dargestellt werden, verdeutlicht dies:

„ All power originates from the people, who vote throughout the country to select the officials of the central government. [ … ]. Those in the government are, as a rule, fair and honest; they do not give away government positions to unqualified candidates [.] [ … ] This is the basis for officials and the people acting together to ensure that peaceful happiness is never lost. In a country like this, the people are like the foundation stones of a building, if even one stone becomes loose, the whole building would tilt. ” 43

Infolgedessen ist die im Epilog enthaltende Position hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung und der Vorbilder Koreas nicht verwunderlich:

“ We must do our best in supporting the nation to achieve the same level of civilisation as that of Great Britain and the United States. ” 44

2.3. Amerikanisches Exil und Rückkehr nach Korea (1904-1945)

Vor dem Hintergrund des russo-japanischen Krieges, der von Februar 1904 bis September 1905 andauerte und im Wesentlichen um die politische Vormachtstellung dieser beiden Mächte auf der koreanischen Halbinsel geführt wurde, geriet die nationale Eigenständigkeit Korea infolge des japanischen Sieges zunehmend in Gefahr.

Fünf Monate nach seiner Entlassung aus der Haft wurde Syngman Rhee während des laufenden Krieges im Dezember 1904 von den am koreanischen Hof beschäftigten hochrangigen Offiziellen Min Yǒng-hwan (1861-1905) und Han Kyu-sǒl (1848-1930) damit beauftragt, inoffiziell in die Vereinigten Staaten zu reisen, um bei der Regierung der USA um Unterstützung für die Sicherstellung der Unabhängigkeit Koreas zu werben.45 Zwar gelang es ihm auf seiner persönlich ersten Reise ins Ausland nach langen Bemühungen am 6. Juli 1905 bis zum amerikanischen Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919) vorzudringen46, der jedoch aufgrund des inoffiziellen Charakters der Mission keine politischen Taten folgen ließ. Das einige Wochen später am 29. Juli zwischen Japan und den USA geschlossene Taft- Katsura-Abkommen (Katsura-Tafuto Kyōtei) sowie der den russo-japanischen Krieg beendende Vertrag von Pourtsmouth vom 5. September 1904 platzierten Korea vollständig in den Einflussbereich Japans47, was am 17. November 1905 in der durch Japan erzwungenen Unterzeichung eines Protektoratsvertrages mündete, infolgedessen die koreanische Regierung sämtliche außenpolitische Kompetenzen an Japan abtreten musste.48 Unterdessen hatte sich Syngman Rhee im Februar 1905 kurz nach seiner Ankunft in den USA an der George Washington University in Washington, D.C. eingeschrieben. Ein Bachelorabschluss erfolgte im Jahr 1907. Anschließend folgte ein zweijähriges Masterstudium an der Harvard University. 1910 verlieh ihm die Princeton University einen Ph.D. für seine politikwissenschaftliche Dissertation mit dem Titel „Neutrality As Influcenced by the United States“ und wurde damit zum ersten Koreaner, der diesen akademischen Grad in den Vereinigten Staaten erreichte.49

Rhee belegte während seines Studiums Kurse in verschiedenen Disziplinen wie den Geschichts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften, belegte darüber hinaus aber auch theologische Veranstaltungen und verschiedene Sprachkurse.

Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Rhee in seiner Studienzeit vor allem durch öffentliche Vorträge über Korea, wobei es thematisch vorwiegend um die Tätigkeit von Missionaren und die damit verbunden positiven Auswirkungen auf die koreanische Gesellschaft ging. Viele dieser Veranstaltungen wurden von der Young Men's Christian Association (YMCA) organisiert.50

Die YMCA war es dann auch, die Rhee, welcher nach Beendigung seiner Studien in den USA den Wunsch hegte, nach Korea zurückzukehren, eine Position als Lehrer an der YMCA-eigenen Schule in Seoul anbot. Daraufhin kehrte Rhee im September 1910 - unmittelbar nach der Annexion Koreas durch Japan - aus den Vereinigten Staaten über Europa und Russland in seine Heimat zurück.51

Rhee mag sich eventuell zu diesem Schritt entschlossen haben, um durch eine Lehrtätigkeit im inzwischen von Japan annektierten Korea52 politisch in seinem Sinne auf die junge Generation einzuwirken.

[...]


1 Diese durch die Voranstellung des Vornamens von der üblichen koreanischen Namensform abweichende Schreibweise wählte er selbst um das Jahr 1905 aus. Vgl. Oliver 1954, S.2. In englischsprachigen Publikationen ist diese Schreibung ferner die geläufigste. Seltener sind in der Literatur die Schreibweisen Rhee Syngman und Lee Seung-man anzutreffen. Sein in koreanischen Veröffentlichungen häufig auftretender Deckname (ho) lautet Unam.

2 Infolge der Besatzung Koreas durch die USA und die UdSSR nach dem Ende der japanischen Kolonialzeit im Jahr 1945 wurde die seit Beginn der Chosǒn-Zeit (1392-1910) existierende historische Provinz Hwanghae aufgelöst. Das Provinzterritorium befindet sich fast ausschließlich nördlich des 38. Breitengrades, weshalb das Gebiet heutzutage größtenteils zu Nordkorea gehört. Während die wenigen südlich des 38. Breitengrades liegenden Gebiete zur heutigen südkoreanischen Provinz Kyǒnggi gehören, gliedert sich der im Norden liegende Teil in die 1954 geschaffenen Provinzen Nord-Hwanghae (Hwanghaepuk) und Süd-Hwanghae (Hwanghaenam). Die Geburtsstadt von Syngman Rhee, Haeju, ist heute Provinzhauptstadt von Süd-Hwanghae.

3 Vgl. Chǒng 2005, S.51. Eine bis auf den Beginn der Chǒson-Dynastie zurückgehende Ahnentafel der Familie findet sich bei Chǒng 2005, S.54.

4 Vgl. Oliver 1954, S.2f.

5 Das heutige Seoul trug bis ins Jahr 1910 den Namen Hansǒng. Während der japanischen Kolonialära von 1910 bis 1945 war die Stadt unter der Bezeichnung Kyǒngsǒng bekannt; nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte die Umbenennung in den gegenwärtigen Namen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird in dieser Arbeit ausschließlich der heutige Name verwendet.

6 Vgl. Chǒng 2005, S.59.

7 Vgl. Chǒng 2005, S.61.

8 Vgl. Chǒng 2005, S.65.

9 Vgl. Kim Robert 2000, S.603.

10 Der Vereinbarung vorausgegangen war der Unyō-Vorfall im Jahr 1875, als das japanische Kriegsschiff Unyō im Gebiet der Insel Kanghwa absichtlich in koreanisches Hoheitsgewässer eindrang, um einen militärischen Zwischenfall zu provozieren, weshalb die später getroffenen Regelungen als „Vertrag von Kanghwa“ (kor.: Kanghwa-do choyak; jap.: Nicchō-shūkōjōki) bezeichnet werden. Der Vertrag beinhaltete unter anderem die vollständige Öffnung drei koreanischer Häfen (Inch’ǒn, Pusan, Wǒnsan) für japanische Handelsschiffe sowie die Möglichkeit zur Schaffung exterritorialer japanischer Siedlungen an der Küste Koreas. Vgl. Eckert et. al. 1990, S.200ff.

11 Der koreanisch-amerikanische Vertrag vom 22. Mai 1882 stellte die erste vertragliche Regelung da, die Korea mit einem westlichen Staat schloss. Bis 1889 wurden mit allen bedeutenden europäischen Staaten (Großbritannien, Deutschland, Italien, Russland, Frankreich und Österreich-Ungarn) derartige Vereinbarungen abgeschlossen. Vgl. Eckert et. al. 1990, S.202ff.

12 Ein Überblick über die Entstehungsgeschichte und -hintergründe der Bewegung findet sich bei Cumings 1998, S.115ff.

13 Die aufgrund der Abschlüsse von Handelsverträgen mit ausländischen Staaten eingeleitete Öffnung Koreas führte ab den 1870er Jahren dazu, dass sich der Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung deutlich verschlechterte. Neben der Unzufriedenheit mit dem Steuersystem, was bereits im Jahr 1862 Bauernaufstände auslöste, richtete sich der Zorn der Bauern nach dem Abschluss des Vertrages von Kanghwa vor allem gegen die Durchdringung der koreanischen Landwirtschaft durch Japan, die unter anderem mit einem hohen Abfluss von Produkten (z.B. Reis) nach Japan sowie einem starken Preisanstieg dieser Güter verbunden waren. Vgl. Cumings 1998, S.115ff.

14 Vgl. Cumings 1998, S.118ff.

15 Das Amt des Premierministers wurde im Zuge der kabo -Reformen im Jahr 1895 geschaffen.

16 Für eine detaillierte Betrachtung der Implementierung der neuen Regelungen vgl. Eckert et. al. 1990, S.224ff.

17 Eine komprimierte Darstellung der Kerninhalte der im Rahmen der kabo -Reformen beschlossenen Maßnahmen vgl. Eckert et. al. 1990, S.225ff.

18 Aufgrund politischen Drucks Frankreichs, Deutschlands und Russlands musste Japan im Rahmen der TripleIntervention im Mai 1895 die Liaodung-Halbinsel, die im Friedensvertrag von Shimonoseki Japan zugeschlagen wurde, wieder an China abtreten, da die europäischen Großmächte eine japanische Präsenz als Störung ihrer Interessen in China ansahen.

19 Diese Einrichtung war der Vorläufer der bis in die Gegenwart bestehenden Pai Chai University (Paejae taehakkyo) in Taejǒn, die am 1. Mai 1895 ihren Lehr- und Forschungsbetrieb mit drei Fakultäten aufnahm. Vgl. http://www.pcu.ac.kr/english/sub01_03_05.php (Stand: 20. September 2007).

20 Seinen Abschluss an der Paejae-Schule erhielt Rhee im Alter von 24 Jahren am 8. Juli 1898 mit einer in englischer Sprache verfassten Abschlussarbeit mit dem Titel „Independence of Korea“. Vgl. Chǒng 2005, S.71.

21 Vgl. Oliver 1954, S.14.

22 Vgl. Oliver 1954, S.20.

23 Vgl. Kim Han-Kyo 2001, S.2.

24 Vgl. Oliver 1954, S.20f.

25 Unter dem Begriff Kapsin-Coup wird ein Putschversuch einer Gruppe von pro-japanischen Reformern verstanden, die am 4. Dezember 1884 versuchten, die China getreue koreanische Regierung zu stürzen. Aufgrund von Missplanung, fehlender Unterstützung aus dem Volk und der in Korea stationierten chinesischen Armee brach der Umsturzversuch innerhalb von drei Tagen zusammen, infolgedessen sich viele an der Aktion Beteiligter ins Ausland absetzten. Vgl. Eckert et. al. 1990, S.210f.

26 Vgl. Eckert et. al. 1990, S.232.

27 Die erste Ausgabe dieser Publikation erschien am 7. April 1896, die letzte am 4. Dezember 1898. Vgl. http://www.kinds.or.kr/main/search/gonewssearch.php (Stand: 20. September 2007).

28 Vgl. Oliver 1954, S.24f.

29 Vgl. Oliver 1954, S.25.

30 Vgl. Eckert et. al. 1990, S.236.

31 Vgl. Chǒng 2005, S.72.

32 Vgl. Kim Han-Kyo 2001, S.2.

33 Rhee wurde im August 1904 vorzeitig aus der Haft entlassen. Die genauen Umstände hierfür sind unbekannt.

34 Vgl. Yu 2000, S.2.

35 Vgl. Oliver 1954, S.55f.

36 Eine vollständige Auflistung und Analyse der von Rhee im Rahmen seiner Haftzeit gelesenen Schriften findet sich bei Yu 2000, S.16ff.

37 Vgl. Yu 2000, S.61.

38 Vgl. Oliver 1954, S.54.

39 Vgl. Yu 2000, S.37ff.

40 Vgl. Yu 2000, S.61.

41 Rund drei Viertel des insgesamt aus 52 Kapiteln bestehenden Buches entstanden während Rhees Inhaftierung. Er komplettierte das Werk im anschließenden amerikanischen Exil. Vgl. Oliver 1954, S.56. Infolge der japanischen Kolonialzeit blieb die Veröffentlichung des Buches auf die USA beschränkt, wo im Jahre 1910 erstmals eine koreanische Auflage erschien. Vgl. Kim Han-Kyo 2001, S.13. Erst seit 2001 existiert eine den Titel The Sprit of Independence tragende englische Fassung, die von dem an der University of Cincinnati tätigen koreanisch-amerikanischen Politikwissenschaftler Kim Han-Kyo angefertigt wurde.

42 Eine komprimierte Vorstellung und Diskussion des Inhalts von Tongnip chongsin findet sich bei Kim HanKyo 2001, S.14ff.

43 Vgl. Kim Han-Kyo 2001, S.89f.

44 Vgl. Kim Han-Kyo 2001, S.283.

45 Vgl. Kim Han-Kyo 2001, S.2. Eine ausführlichere Darstellung von Rhees Reise in die USA ist bei Chǒng 2005, S.81ff. zu finden.

46 Vgl. Oliver 1954, S.85ff.

47 Im zwischen den USA und Japan geschlossenen Taft-Katsura-Abkommen erkannten die Vereinigten Staaten die japanischen Interessen in Korea an, während im Gegenzug die japanische Seite den USA freie Hand auf den Philippinen zubilligten, die zu diesem Zeitpunkt eine amerikanischen Kolonie waren. Im Friedensvertrag von Portsmouth musste das besiegte russische Zarenreich ebenfalls die Vorherrschaft Japans in Korea akzeptieren. Vgl. Cumings 1998, S.141f.

48 Vgl. Eckert et. al. 1990, S.239.

49 Vgl. Oliver 1954, S.114.

50 Vgl. Oliver 1954, S.98f.

51 Vgl. Oliver 1954, S.115.

52 Durch den am 22.August 1910 geschlossenen Annexionsvertrag (kor.: Hanil pyǒnghap choyak; jap.: Nikkan Heigō Jōyaku) wurde Korea formal ein Teil des japanischen Kaiserreichs.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Syngman Rhee (1875-1965) - Leben, politisches Wirken und Rezeption
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Faukultät für Ostasienwissenschaft)
Note
1,1
Autor
Jahr
2007
Seiten
49
Katalognummer
V93589
ISBN (eBook)
9783638069076
ISBN (Buch)
9783638954273
Dateigröße
681 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Syngman, Rhee, Leben, Wirken, Rezeption
Arbeit zitieren
Dominik Heck (Autor), 2007, Syngman Rhee (1875-1965) - Leben, politisches Wirken und Rezeption, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93589

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