Landwirtschaft wird im engeren Sinne als eine regelmäßige und darum pflegliche wirtschaftliche Nutzung des Bodens zur Gewinnung pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse definiert. Die Landwirtschaft ist also nicht nur Nahrungsmittelerzeuger, sie dient außerdem der Landschaftspflege, sowie als Kulturlandschaftswächter.
Die Viehwirtschaft gehört zu den primären Landwirtschaftszweigen. Neben der Tierhaltung von Rindern, Schafen, Ziegen, Schweinen und Geflügel als Masttiere, gehört diesem Landwirtschaftszweig ebenfalls deren Haltung zur Zucht, Milchgewinnung, Eierproduktion, sowie zur Wollproduktion an. In der Bodennutzung, ebenfalls ein primärer Landwirtschaftszweig, unterscheidet man zwischen Dauerkulturen, wie Wein, Obst oder Hopfen, zwischen Sonderkulturen, wie Tabak, Gewürz- oder Arzneipflanzen, zwischen Hackfrüchten, wie Kartoffeln, Zuckerrüben, Feldgemüse oder Körnerfrüchte und zwischen den Futterpflanzen, wie Futterhackfrüchte, Feldfrüchte, Weiden oder Silomais. Zu den Hauptbetriebsrichtungen der Landwirtschaft gehört außerdem die technische Veredelung (Kellerei, Kelterei und Brennerei) und der Erwerbsgartenbau, dem man die Zierpflanzenhaltung, die Baumschulen und den Gemüseanbau unterordnet.
Inhaltsverzeichnis
- Landwirtschaft
- Bodennutzung und Erwerbstätigkeit in NRW
- Gunst- und Ungunstfaktoren der Naturräume in NRW
- Das Tiefland
- Das Weserbergland
- Der Mittelgebirgsraum
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text befasst sich mit der Land- und Forstwirtschaft in Nordrhein-Westfalen (NRW). Er untersucht die Bedeutung dieser Sektoren für die Wirtschaft und die Gesellschaft des Landes und beleuchtet die Faktoren, die die landwirtschaftliche Nutzung in NRW beeinflussen.
- Die Rolle der Landwirtschaft in NRW
- Die Bedeutung der Flächennutzung für Landwirtschaft und Forstwirtschaft
- Die Auswirkungen der Naturräume auf die landwirtschaftliche Nutzung
- Die Bedeutung der Betriebsstruktur in NRW
- Gunst- und Ungunstfaktoren für die landwirtschaftliche Produktion in NRW
Zusammenfassung der Kapitel
Landwirtschaft
Dieses Kapitel definiert Landwirtschaft im engeren Sinne als die pflegliche Nutzung des Bodens zur Gewinnung pflanzlicher und tierischer Produkte. Es wird betont, dass die Landwirtschaft nicht nur Nahrungsmittel produziert, sondern auch zur Landschaftspflege und als Kulturlandschaftswächter dient.
Bodennutzung und Erwerbstätigkeit in NRW
Dieses Kapitel beleuchtet die Flächennutzung in NRW und stellt fest, dass trotz der hohen Bevölkerungsdichte ein großer Teil des Landes für land- und forstwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Die Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft machen jedoch nur einen geringen Anteil der Gesamtzahl der Erwerbstätigen in NRW aus, was auf den hohen Automatisierungsgrad in diesem Sektor zurückzuführen ist.
Gunst- und Ungunstfaktoren der Naturräume in NRW
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Naturräume in NRW und deren Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Nutzung. Es werden Gunst- und Ungunstfaktoren für die Agrarproduktion in den verschiedenen Regionen des Landes, wie z.B. dem Tiefland, dem Weserbergland und dem Mittelgebirgsraum, diskutiert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter des Textes sind: Land- und Forstwirtschaft, Nordrhein-Westfalen, Bodennutzung, Erwerbstätigkeit, Naturräume, Gunstfaktoren, Ungunstfaktoren, Betriebsstruktur, Agrarproduktion, Tiefland, Weserbergland, Mittelgebirgsraum.
Häufig gestellte Fragen
Wie wichtig ist die Landwirtschaft für Nordrhein-Westfalen?
Trotz hoher Bevölkerungsdichte wird ein großer Teil der Fläche land- und forstwirtschaftlich genutzt, auch wenn der Anteil der Erwerbstätigen gering ist.
Was sind Gunstfaktoren für die Agrarproduktion in NRW?
Besonders das Tiefland bietet durch fruchtbare Böden und Klima gute Bedingungen, im Gegensatz zum raueren Mittelgebirgsraum.
Welche Zweige gehören zur Viehwirtschaft in NRW?
Dazu zählen die Haltung von Rindern, Schweinen, Geflügel sowie Schafen zur Mast, Milchgewinnung und Eierproduktion.
Was versteht man unter Sonderkulturen?
In NRW sind dies beispielsweise Tabak, Gewürzpflanzen, Arzneipflanzen sowie der Wein- und Hopfenanbau.
Warum gibt es so wenige Erwerbstätige in diesem Sektor?
Der Sektor weist einen sehr hohen Automatisierungsgrad auf, wodurch weniger Personal für die Bewirtschaftung großer Flächen nötig ist.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2004, Land- und Forstwirtschaft in NRW, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93635