Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie

Selbstwirksamkeitserwartung und Sucht. Entwicklung eines Beratungsgesprächs anhand eines Fallbeispiels

Titel: Selbstwirksamkeitserwartung und Sucht. Entwicklung eines Beratungsgesprächs anhand eines Fallbeispiels

Einsendeaufgabe , 2019 , 21 Seiten , Note: 0,8

Autor:in: Michael Hermann (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Selbstwirksamkeitserwartung und Sucht. Zunächst werden die Begriffe Selbstwirksamkeitserwartung und Sucht genauer definiert, um ein grundlegendes Verständnis für die anschließenden Überlegungen zu schaffen. Das Thema Selbstwirksamkeit erhält besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich sportlicher Aktivitäten.

Bezüglich dem Thema Sucht wird explizit auf die Entstehung sowie auf Präventions- und Interventionsprogramme eingegangen. Im dritten Kapitel liegt dann der Fokus auf dem Fallbeispiel eines Beratungsgesprächs. Anhand des transtheoretischen Modells wird das gesundheitspsychologische Verhalten behandelt. Anschließend wird die Rolle des Beraters und die ersten Schritte in der gesundheitspsychologischen Beratung betrachtet. Abschließend folgt ein Gesprächsverlauf anhand des Fallbeispiels.

Selbstwirksamkeit wird laut Schwarzer als die subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituation mithilfe der eigenen Kompetenzen bewältigen zu können, definiert. Hierbei werden Kompetenzerwartung und Selbstwirksamkeitserwartung synonym verwendet. Als zentrale Komponente der Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit wird die persönliche Einschätzung der eigenen Handlungsmöglichkeiten angeführt.

Personen mit einer hohen Selbstwirksamkeit setzten sich höhere Ziele und initiieren Handlungen meist schneller. Die Anstrengungen einer Person mit hoher Kompetenzerwartung sind ebenfalls größer. Sie geben angesichts von Schwierigkeiten und Hindernissen nicht so schnell auf. Auch die Regenerationszeit nach Misserfolgen ist geringer als bei Personen mit einer weniger ausgeprägten Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit ist als bedeutend im Zusammenhang mit den Zielen und Verhaltensweisen einer Person und ein wichtiges Element kompetenter Selbstregulation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG

1.1 Definition „Selbstwirksamkeitserwartung“

1.2 Selbstwirksamkeit zur sportlichen Aktivität

1.3 Wissenschaftliche Studien zur „Selbstwirksamkeitserwartung“

2 SUCHTERKRANKUNGEN

2.1 Definition „Sucht“

2.2 Theoretische Grundlagen

2.3 Entstehung

2.4 Überblick über aktuelle Daten und Zahlen

2.5 Präventions- und Interventionsprogramme zur Reduktion von Gesundheitsrisiken

2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung

3 BERATUNGSGESPRÄCH

3.1 Gesundheitspsychologisches Verhalten anhand des Transtheoretischen Modells – Fallbsp. 1

3.2 Die Rolle des Beraters und erste Schritte in der gesundheitspsychologischen Beratung

3.3 Gesprächsverlauf anhand des Fallbeispiels 1

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung bei der Verhaltensänderung zu beleuchten und Strategien für eine gesundheitsorientierte Beratung im Kontext von Suchterkrankungen, insbesondere der Alkoholabhängigkeit, aufzuzeigen.

  • Theoretische Fundierung des Konstrukts der Selbstwirksamkeitserwartung
  • Ursachen und psychologische Hintergründe von Suchterkrankungen
  • Analyse aktueller Konsumdaten und präventiver Interventionsansätze
  • Praktische Anwendung von Beratungsmodellen anhand eines Fallbeispiels

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition „Selbstwirksamkeitserwartung“

Selbstwirksamkeitserwartung wird durch Schwarzer (2004) „als die subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können“ definiert (S.12). Kompetenzerwartung und Selbstwirksamkeitserwartung werden synonym verwendet. Des Weiteren verweist Schwarzer (2004) darauf, dass die „persönliche Einschätzung eigener Handlungsmöglichkeiten … die zentrale Komponente der Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit“ ist (S.13). Folgt man Bandura (1997), setzen sich Personen mit einer hohen Selbstwirksamkeit höhere Ziele und initiieren Handlungen schneller. Die Anstrengungen einer Person mit hoher Kompetenzerwartung sind ebenfalls größer. Sie geben angesichts von Schwierigkeiten und Hindernissen nicht so schnell auf. Auch die Regenerationszeit nach Misserfolgen ist geringer als bei Personen mit einer weniger ausgeprägten Selbstwirksamkeit (Knoll, Scholz & Rieckmann, 2017, S. 29). Selbstwirksamkeit ist also wichtig für die Ziele und das Verhalten einer Person. „Insgesamt ist die Selbstwirksamkeit einer Person ein wichtiges Element kompetenter Selbstregulation“ (Knoll, Scholz & Rieckmann, 2017, S.29).

Zusammenfassung der Kapitel

1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung und verdeutlicht deren Relevanz für sportliche Aktivität und psychologische Regulationsprozesse anhand wissenschaftlicher Studien.

2 SUCHTERKRANKUNGEN: Hier werden theoretische Grundlagen von Sucht sowie deren Entstehung beleuchtet, aktuelle Zahlen zum Alkoholkonsum in Deutschland analysiert und Möglichkeiten der gesundheitsorientierten Beratung diskutiert.

3 BERATUNGSGESPRÄCH: Das Kapitel veranschaulicht die praktische Umsetzung gesundheitspsychologischer Beratung anhand eines Fallbeispiels, wobei insbesondere die Rolle des Beraters und die Anwendung des Transtheoretischen Modells im Fokus stehen.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitspsychologie, Suchterkrankungen, Alkoholismus, Prävention, Intervention, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Selbstregulation, Gesundheitsmanagement, Kompetenzerwartung, Coping, Gesundheitsrisiken, Beratungsprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Grundlagen des Gesundheitsverhaltens, insbesondere unter dem Aspekt der Selbstwirksamkeitserwartung, und deren praktischer Anwendung in der Suchtberatung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition und Wirkung von Selbstwirksamkeit, die Hintergründe von Suchterkrankungen (speziell Alkohol) sowie die Durchführung professioneller Beratungsgespräche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung bei Klienten eine nachhaltige Verhaltensänderung hin zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil erzielt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur sowie die exemplarische Darstellung eines Beratungsgesprächs im Rahmen eines Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Selbstwirksamkeit und Sucht, eine Darstellung aktueller statistischer Daten und eine detaillierte Ausarbeitung eines Beratungsgesprächs nach dem Transtheoretischen Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitspsychologie, Suchtprävention, Verhaltensänderung und professionelle Beratung charakterisiert.

Wie wird das Transtheoretische Modell (TTM) in der Arbeit angewendet?

Das TTM wird genutzt, um das aktuelle Stadium der Veränderungsbereitschaft der Protagonistin Frau Müller zu bestimmen und zielgerichtete Interventionsschritte abzuleiten.

Warum ist die Selbstwirksamkeitserwartung in der Suchtberatung so wichtig?

Sie ist entscheidend, um Betroffene zu befähigen, Herausforderungen bei der Abstinenz zu meistern, negative Folgen eigenständig zu bewältigen und die Motivation für den Behandlungsprozess aufrechtzuerhalten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstwirksamkeitserwartung und Sucht. Entwicklung eines Beratungsgesprächs anhand eines Fallbeispiels
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,8
Autor
Michael Hermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V936467
ISBN (eBook)
9783346269713
ISBN (Buch)
9783346269720
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie des Gesundheitsverhalten Einsendeaufgabe Selbstwirksamkeitserwartung Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Hermann (Autor:in), 2019, Selbstwirksamkeitserwartung und Sucht. Entwicklung eines Beratungsgesprächs anhand eines Fallbeispiels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936467
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum