Anorexia Nervosa. Behandlungskonzepte der Magersucht


Hausarbeit, 2020

16 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Magersucht (Anorexia Nervosa)
2.1. Begriffserläuterung
2.2. Das Krankheitsbild der Magersucht (Anorexia Nervosa)

3. Magersucht und ihre Ursachen

4. Behandlungskonzepte und Strategien
4.2. Strategien für eine ambulante Behandlung
4.3. Strategien für eine stationäre Behandlung
4.4. Stationäre Psychotherapie
4.5. Gruppentherapie

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

7. Internetquellen

1. Einleitung

Für meine Hausarbeit in der Lehrveranstaltung „Konzepte und Strategien gesundheitsbezogener Sozialen Arbeit“ habe ich mich für das Thema Anorexia Nervosa (Magersucht) entschieden. Dieses Thema hat mich lange beschäftigt und vor allem das Phänomen dahinter, dass immer mehr junge Menschen daran erkranken. Auch in meinem nahen Umfeld hatte ich mit solch einem Fall zu tun und diesbezüglich habe ich entdeckt, dass es sehr schwer ist an magersuchterkrankte Menschen heran zu kommen, denn in Verleugnen sind die Betroffenen sehr gut.

Ich werde einen Einblick in diese Verhaltensstörung geben, sowie die Ätiologie und die psychischen Symptome dieser Krankheit näher erläutern. Der zweite Teil befasst sich mit Strategien und Konzepte zur Bekämpfung dieser Krankheit. Ein Fazit wird meine Arbeit schließlich beenden. Dort werde ich erneut die Frage erläutern, wieso man diese Krankheit in der Sozialen Arbeit nicht unterschätzt sollte.

2. Magersucht (Anorexia Nervosa)

2.1. Begriffserläuterung

In diesem Teil befasse ich mich mit einer kurzen Begriffserklärung der Erkrankung. Die wissenschaftliche Bezeichnung dafür lautet: „ Anorexia Nervosa “. Dieser Terminus kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt: „nervlich bedingte Appetitlosigkeit“. Durch den Begriff nervosa - also nervlich - kann man schon von einer Erkrankung ausgehen, die sich auf eine psychische Störung zurückführen lässt (Vgl. Seiffge-Krenke, Inge, 1986, S. 66-69).

Im ICD 10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) wird die Krankheit wie folgt charakterisiert: „Die Anorexia ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert. Am häufigsten ist die Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen; heranwachsende Jungen und junge Männer, Kinder vor der Pubertät und Frauen bis zur Menopause können ebenfalls betroffen sein. Die Krankheit ist mit einer spezifischen Psychopathologie verbunden, wobei die Angst vor einem dicken Körper und einer schlaffen Körperform als eine tiefverwurzelte überwertige Idee besteht und die Betroffenen eine sehr niedrige Gewichtsschwelle für sich selbst festlegen. Es liegt meist Unterernährung unterschiedlichen Schweregrades vor, die sekundär zu endokrinen und metabolischen Veränderungen und zu körperlichen Funktionsstörungen führt. Zu den Symptomen gehören eingeschränkte Nahrungsauswahl, übertriebene körperliche Aktivitäten, selbstinduziertes Erbrechen und Abführen und der Gebrauch von Appetitzüglern und Diuretika“ (https://www.icd-code.de/icd/code/F50.0-.html) .

Im Jahre 1689 stellte der englische Arzt Richard Morton diese Essstörung erstmals fest. Der nächste, der sich mit dieser Krankheit befasste, war der Engländer William Gull (Vgl. Seiffge-Krenke, Inge, 1986, S. 66-69).

Er widmete sich der somatischen (körperlichen) Veränderungen und war ebenfalls derjenige, der den Begriff „ Anorexia Nervosa “ prägte. In Deutschland verwendet man gängiger die Bezeichnung „ Magersucht“ (Vgl. Seiffge-Krenke, Inge, 1986, S. 66-69).

2.2. Das Krankheitsbild der Magersucht (Anorexia Nervosa)

„Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter“ (Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2008, 21). Die Betroffenen haben eine gestörte Wahrnehmung ihres Körpers und verweigern die Nahrungsaufnahme aus Angst zu zunehmen. Sie wollen die Kontrolle über ihren Körper haben und versuchen mit allen Mitteln ihr Gewicht zu reduzieren (Vgl. Salbach-Andrae/Jacobi/Jaite, 2010, S.14-15). Im Vordergrund steht eine körperliche Störung bei der die psychischen Prozesse eine wesentliche Bedeutung beitragen. Daraus lässt sich schließlich schlussfolgern, dass Magersucht auf einer psychisch-körperlichen Wechselwirkung basiert (Vgl. Salbach-Andrae/Jacobi/Jaite, 2010, S.13-15). Die größte Angst der Betroffenen besteht darin dick zu werden (Vgl. Salbach-Andrae/Jacobi/Jaite, 2010, S.13-15). Auch wenn diese bereits sehr schlank oder abgemagert sind, sehen sie sich dennoch als zu dick an. Daraus kann man erkennen, dass sie eine gestörte Wahrnehmung besitzen und mit allen Mitteln versuchen die Gewichtszunahme zu verhindern(Vgl. Salbach-Andrae/Jacobi/Jaite, 2010, S.13-15).

Magersucht tritt für gewöhnlich bei Mädchen aus der Mittel- und Oberschicht in der Pubertät auf. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Betroffenen meist einen hohen Intelligenzgrad haben (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas, 2008, S.40).

Zur Risikogruppe gehören Frauen zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr und 1% dieser Altersspanne erkranken daran. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen, erkranken nicht viele an Magersucht, jedoch ist die Zahl seit den siebziger Jahren enorm gestiegen (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas, 2008, S.41).

3. Magersucht und ihre Ursachen

Körperschemastörungen zählen zu den psychosomatischen Erkrankungen. Die Störung wird meist durch eine einfache Diät ausgelöst. Die Betroffenen geraten in eine Art Teufelskreis, da sie die Bestätigung von Freunden, Angehörigen und Bekannten erhalten (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas, 2008, S.68).

Dadurch verstärkt sich der Schlankheitswunsch umso mehr und es entsteht ein Suchtfaktor (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas, 2008, S.68).

„Wer abnimmt, hat sich unter Kontrolle, wird bewundert – selbst oder gerade, wenn er bereits sehr schlank ist“ (Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2008, 53). Die Aussagekraft dieses Zitats verdeutlicht diesen Suchtfaktor enorm. Durch das Abnehmen verfügen die Betroffenen die absolute Kontrolle über ihren Körper und bekommen Anerkennung, nach der sie streben. Die Kontrolle über das Essverhalten ist ihre oberste Priorität. Außerdem stehen im Zentrum ihres Handelns und Denkens das Kalorienzählen und die Gewichtsreduktion. Ihr ganzer Lebensinhalt dreht sich um diese zwei Themen (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas,2008, S.51-68).

Erst spät erkennt das soziale Umfeld, dass es sich nicht nur um eine harmlose Diät handelt, sondern um eine Essstörung. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es nicht eindeutig nachweisbar ist, welche Ursachen tatsächlich zur Magersucht führen. Mehrere Faktoren tragen zur Entstehung einer Störung bei. Dies nennt man multifaktoriell: Gesellschaftliche Erwartungen, Rollenforderungen, Schönheitsideale, familiärer Kontext und Lernfaktoren und biologische Faktoren (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas,2008, S.51). Es entsteht ein Wechselspiel dieser einzelnen Faktoren. Auch die individuelle Komponente sollte nicht außer Acht gelassen werden. Diese befasst sich mit dysfunktionalen Denkmustern (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas,2008, S.51). Damit ist, beispielsweise, ein geringes Selbstwertgefühl gemeint (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas,2008, S.51).

Im Folgenden werde ich drei dieser Faktoren näher beleuchten. Zuerst betrachte ich die soziokulturellen Faktoren. Das heutige Schönheitsideal spielt dabei eine große Rolle. „In Werbung, Musik und Fernsehen sind Frauen schlank, oftmals im Untergewichtsbereich“ ( Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2008, 52). Durch die Medien wird den jungen Mädchen dieses Körperbild als das Perfekte eingeprägt. Das hat schließlich zur Folge, dass diese Mädchen, die ohnehin schon eine gestörte Selbstwahrnehmung haben, anfälliger sind, sich dieses Körperideal aneignen zu wollen. Als nächsten Punkt möchte ich mich den familiäreren Faktoren widmen. Magersüchtige Personen haben oft in der Vergangenheit mit familiäreren Problemen zu kämpfen gehabt. Häufiger körperlicher oder sexueller Missbrauch kann ebenfalls ein Auslöser sein (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas,2008, S.54-58).

Abschließend beleuchte ich die individuelle Komponente. Magersüchtige Personen haben meist ein sehr niedriges Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich hilflos und haben Angst die Kontrolle über ihren eigenen Körper zu verlieren. Das hat zur Folge, dass sich die Betroffenen ständig mit dem Essen beschäftigen.

Diese kognitive Fixierung hilft ihnen dabei die Angst vor Kontrollverlust und Gewichtszunahme zu mindern. Folglich lassen sich die Ursachen der Magersucht auf eine psychische Problematik zurückführen (Vgl. Wunderer, Eva Schnebel, Andreas,2008, S.54-58).

4. Behandlungskonzepte und Strategien

Bei der Behandlung von Magersucht kann zwischen zwei Möglichkeiten unterschieden werden: der ambulanten und der stationären Behandlung. Bevor ich auf die Therapiekonzepte näher eingehen werde, werde ich diese zwei Strategien vorstellen.

Um zu entscheiden welche Behandlung am besten ist, muss man zunächst zwei Faktoren beachten: den Widerstand und die Motivation den Patienten. Der Widerstand des Patienten spielt dabei eine bedeutende Rolle. Denn fast alle Magersucht-Patienten sind an einer Behandlung nicht interessiert und denken es sei alles in Ordnung. Oft sind es die besorgten Eltern, die den Patienten gegen ihren Willen zum Arzt bringen (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 87).

Dabei gibt es zwei Widerstandsformen. Die erste Widerstandsform lässt sich daran erkennen, dass auch die Eltern des Patienten die Krankheit verharmlosen und somit auch verleugnen. Sie wollen die schwere der Krankheit nicht sehen und verleugnen diese genauso wie der Patient selbst (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 87).

Beim zweiten Widerstandstyp wird die Krankheit zwar erkannt, jedoch zögert die Familie immer noch die psychologische Bedeutung der Magersucht zu erkennen. Man wendet sich lieber an einen „richtigen“ Arzt, statt einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Man lehnt diese Behandlungsart ab. Die Eltern beschäftigen sich viel zu sehr mit der Nahrung und erkennen nicht bzw. wollen nicht die Ursache dieser Krankheit erkennen. Sie suchen den Fehler nicht bei sich und sehen nicht, dass in der Familie eine Dysfunktion herrscht (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 88).

Es ist die Aufgabe des Therapeuten den Patienten und seine Familie von einer Behandlung zu überzeugen. Wichtig dabei sind die Vorteile einer Behandlung für den Patienten hervorzuheben und ihn erkennen zu lassen, welche Folgen und Auswirkungen diese Krankheit auf den Körper hat (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 88).

Der Therapeut wird ihm helfen die Zwangsgedanken, die sich rund um das Essen drehen, zu überwinden und den Patienten von depressiven Symptomen zu befreien(Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 88).

Die Therapie wird ihm helfen wieder aktiver und lebensfroher zu sein. Denn durch die Unterernährung neigt der Anorektiker eher schwach und müde zu sein und er sehnt sich danach wieder aktiver zu sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Therapeut ihm zusichert durch die Behandlung wieder mehr Energie zu haben. Dies wäre ein weiterer Punkt, um den Patienten für eine Behandlung zu begeistern. Da es Anorektiker sehr betrübt, wenn sie nicht mehr in der Lage sind sportlich aktiv zu sein (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 88).

Konnte man den Magersucht-Patienten für eine Behandlung gewinnen, kann man nun mit der Behandlung beginnen.

4.2. Strategien für eine ambulante Behandlung

Zunächst werde ich mich mit der ambulanten Behandlung befassen. Diese hängt von der individuellen körperlichen Verfassung des Patienten ab. Sie wird begleitet von einer ambulanten Psychotherapie, einer Ernährungsberatung und bei Bedarf eine ambulante Gruppentherapie. Jedoch kann eine ambulante Therapie erst dann sinnvoll sein, wenn zu einem der BMI über 15 liegt. Zum anderen, wie oben bereits erwähnt, muss der die Betroffene die Behandlung wollen und eine Motivation mitbringen.

Des Weiteren sollten keine Selbstmordgedanken, Selbstverletzungen oder andere psychische Risiken bestehen. Auch das Umfeld des Patienten spielt dabei eine wichtige Rolle (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 95)

Treffen all diese Punkte zu, kann man mit der ambulanten Behandlung beginnen und einen Behandlungsplan aufstellen. Dazu werde nun ich zwei Strategien näher vorstellen.

Wenn der Gewichtsverlust oder das abnormale Essverhalten das zentrale Thema im Leben des Betroffenen sind, kommt meist folgende Strategie zum Einsatz. Dabei ist es wichtig auch das soziale Umfeld mit einzubinden (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97).

Es gibt zwei wichtige Punkt für den Patienten zu beachten: Die Familie muss normale Essgewohnheiten wiedereinführen und der Betroffene muss sein gesundes Gewicht wiederherstellen. Die Verantwortung liegt allein bei der betroffenen Person. Zwischen dem Arzt und dem Patienten wird ein Vertrag aufgesetzt, in dem festgelegt wird wie viel der Patient pro Woche zunehmen soll (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97). Dies ist meist von der körperlichen Verfassung des Betroffenen abhängig. Er darf entscheiden was er isst und nimmt die Mahlzeit separat in einem anderen Zimmer zu sich (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97). Jedoch muss es das gleiche Gericht, wie das der anderen Familienmitglieder, sein. Es ist nicht erlaubt zu anderen Zeiten zu essen oder das Essen zu kaufen oder zu horten. Weder das Kommentieren noch das Kritisieren des Essens ist den Familienmitgliedern gestattet. Das Gewicht des Patienten wird ausschließlich vom Therapeuten kontrolliert (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S.97).

Dieser Ansatz ist besonders für zwei Dinge wichtig: Erstens ist es wichtig zu erwähnen, dass es für die Betroffenen schwierig ist vor anderen zu essen bzw. gemeinsam zu essen. Aus diesem Grund ist es besser, wenn sie zunächst allein Nahrung zu sich nehmen.

Je mehr sie kontrolliert werden, desto weniger essen sie. Die regelmäßigen Essgewohnheiten müssen zu einem festen Bestandteil im Alltag des Betroffenen und deren Familie werden. Sie gelten als wichtiger sozialer Vorgang (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97). Es wird kein Diätessen angeboten, sondern ganz normale und gängige Gerichte. Am Tisch redet man über alltägliche Themen, nicht über Diäten oder Körperformen. Diese Punkte sind tabu. Damit zielt man darauf ab, dass die Mahlzeiten für den Betroffenen wieder zu einer angenehmen und normalen Alltagssituation werden (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97).

Die Einhaltung der Regeln wird von den Eltern kontrolliert und werden diese nicht eingehalten, hat der Patient mit Konsequenzen zu rechnen. Die Hauptintention dieser Strategie ist die Bedeutung des Essens in der Familie umzustrukturieren (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97-98). Auf diese Weise soll ihm das Essen auf angenehme Weise nähergebracht werden. Auch die Eltern des Patienten müssen vom Essverhalten ablenkt werden (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 97-98).

Deshalb ist ein Teil dieser Behandlung auch ihre Aufmerksamkeit der Eltern auf ein Symptom zu lenken, zum Beispiel auf die Erschöpfung des schwachen Körpers. Funktioniert diese Behandlung nicht, muss der Therapeut der Familie die Entscheidung zur Einweisung näherbringen (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987,S. 97-98). Diese Art von Behandlung wird meist dann verwendet, wenn der Betroffene den Ernst der Lage nicht erkennen kann und nicht auf die Behandlung anspricht bzw. sie komplett ablehnt.

Eine weitere interessante Taktik wurde von McGlynn entwickelt, dessen Ergebnisse auch positive Resultate aufzeigen. Diese werde ich nun kurz erläutern. Die betroffene Person muss täglich 2000 Kalorien zu sich nehmen und dies täglich aufschreiben. Der Patient überwacht sich selbst. Einmal pro Woche bespricht dieser alles mit seinem Therapeuten. Voraussetzung ist, dass der Patient gewillt ist proaktiv mitzumachen und zuverlässig zu handeln. Die Familienmitglieder können dabei helfen (Vgl. Meermann/Vandereycken, 1987, S. 98-99).

Eine weitere gute Behandlungsmethode stellt die Gruppentherapie dar. Diese kann sowohl bei einer ambulanten als auch bei einer stationären Behandlung eine große Unterstützung bieten. Diese werde ich im letzten Kapitel beschreiben. Doch nun widme ich mich zunächst der stationären Behandlung und der Psychotherapie.

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Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Anorexia Nervosa. Behandlungskonzepte der Magersucht
Hochschule
Hochschule RheinMain
Note
1,0
Jahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V936520
ISBN (eBook)
9783346265531
ISBN (Buch)
9783346265548
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anorexia, nervosa, behandlungskonzepte, magersucht
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Anorexia Nervosa. Behandlungskonzepte der Magersucht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936520

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