Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Computer Science - Internet, New Technologies

Integration von Google-Apps Diensten in eigene Applikationen

Title: Integration von Google-Apps Diensten in eigene Applikationen

Seminar Paper , 2008 , 38 Pages

Autor:in: Holger Staudacher (Author), Tobias Langenbacher (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Dieses Dokument gibt eine Einführung in die Welt der Google Services. Neben der bekannten Suchmaschine des US-Amerikanischen Unternehmens, stellt dieses weitere Dienste wie Email, Geografische Karten, Kalender oder Videoplattformen zur Verfügung. Um Google Services in eigene Applikationen zu integrieren, stellen die Google Engineers Schnittstellen zu den Diensten bereit. Dabei
führte Google ein eigenes Protokoll, namens "`GData"', ein. Dieses wird von den meisten, etwas komplexeren Diensten verwendet. Dieses Protokoll ist universal einsetzbar, d.h. es kann Programmiersprachen unabhängig gesteuert und benutzt werden. Des Weiteren stehen dem Entwickler diverse "`Client Librarys"', d.h. Bibliotheken, die das GData Protokoll steuern, zur Verfügung. Diese
Librarys sind unter anderem in Sprachen wie Java, PHP, .NET, Objective-C, Python und JavaScript kostenlos verfügbar.
In diesem Dokument wird beschrieben, wie Google Services, mittels der Java Client Library, in eigene Applikationen integriert werden. Des Weiteren werden auch einige einfachere Dienste, die nicht auf das Protokoll angewiesen sind, wie z.B. Chart oder Maps, näher
betrachtet. Nach dem Lesen dieses Dokumentes sollte der Betrachter in der Lage sein, eigenständig mit jeglichen Google Services, für die es eine API gibt, interagieren zu können. Damit dieses Dokument benutzt werden kann,
wird das Beherrschen der folgenden Techniken und Sprachen voraus gesetzt: Java5, XML und das HTTP Protokoll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aller Anfang ist schwer

3 GData

3.1 Authentifizierung

3.2 Java Authentifizierung

4 Kalender

4.1 Beispielanwendung

4.2 Anmeldung

4.3 Kalenderliste

4.4 Events anlegen

4.5 Events abrufen

5 YouTube

5.1 Beispielanwendung

5.2 Anmeldung

5.3 Video Suche

5.4 Abspielen von Videos

6 Kontakte

6.1 Beispielanwendung

6.2 Anmeldung

6.3 Kontakte darstellen

6.4 Kontakte anlegen

6.5 Kontakte loschen

7 Blogger

7.1 Beispielanwendung

7.2 Anmeldung

7.3 Blogeintrage darstellen

7.4 Blogeintrage erstellen

7.5 Blogeintrage loschen

8 Charts

9 Maps

10 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten zur Integration von Google Services in eigene Applikationen mittels der Java Client Library. Ziel ist es, Entwicklern einen praxisnahen Leitfaden an die Hand zu geben, um Google-Dienste wie Kalender, YouTube, Kontakte oder Blogger in Java-Anwendungen einzubinden, sowie den Einsatz ergänzender APIs wie Chart und Maps zu demonstrieren.

  • Integration von Google-Diensten via Java Client Library
  • Einsatz und Funktionsweise des GData-Protokolls
  • Praktische Implementierung von Authentifizierungsverfahren
  • Entwicklung von Anwendungsbeispielen für Google Kalender, YouTube, Kontakte und Blogger
  • Nutzung der Google Chart und Maps API in Desktop-Applikationen

Auszug aus dem Buch

3 GDATA

Google Services sind, wie auch Webservices, sogenannte Remote Services. Das bedeutet, dass das Codesegment, welches eine Anfrage bearbeitet, auf einem Server von Google liegt. Also muss der Entwickler, egal ob von einer Web- oder Desktopanwendung aus, mit den Google Servern kommunizieren. Anders als bei den meisten Webservices, denen SOAP zu Grunde liegt, benutzen die Google Dienste ein eigenes Protokoll. Dieses Protokoll basiert, wie schon erwähnt, auf XML und nennt sich "Google Data API" oder kurz "GData". Die original Dokumentation des Protokolls liegt auf der Seite: http://code.google.com/apis/gdata/overview.html und kann dort kostenlos gelesen werden.

GData basiert im wesentlichen auf Atom 1.0, inkl. dem Atom Publishing Protokoll, und RSS 2.0. Die Unterschiede der beiden Protokolle können in Quelle [1] nachgeschlagen werden. Die Kommunikation mit den Diensten erfolgt über HTTP-Request und HTTP-Response, wobei die Nachrichten im GData Format stehen.

In Abbildung 1 werden die Features von GData den zugrundeliegenden Protokollen, Atom und RSS gegenüber gestellt. Ein "Y" gibt an ob das Protokoll diese Fähigkeit besitzt, wohingegen ein "N" das nicht Vorhandensein darstellt. Wobei die markantesten Änderungen in der Fähigkeit zur Nebenläufigkeit, Authorisierung und der Möglichkeit Queries abzusetzen bestehen. Am besten lässt sich eine Kommunikation über das GData Protokoll an einem Beispiel erklären.

Das Grundkonzept in der Kommunikation liegt darin, dass der Client (Web oder Desktop) eine Anfrage an den Service stellt und eine Antwort in Form eines Feeds erhält. Feeds sind, wie auch bei RSS, Daten in einer XML Sequenz zusammengefasst. Also stellt der Client z.B. eine Anfrage mit dem Inhalt: "GET /myFeed". Diese enthält ein HTTP-GET-Request für den Feed "/myFeed", wobei "/myFeed" in den meisten Fällen eine Url darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Google-Diensten ein und umreißt das Ziel der Arbeit, deren Integration in Java-Anwendungen zu erläutern.

2 Aller Anfang ist schwer: Dieses Kapitel beschreibt die technischen Grundvoraussetzungen, wie das Verständnis des HTTP-Protokolls, XML und die Einbindung der Java Client Library.

3 GData: Es wird das Google-eigene Protokoll GData, basierend auf Atom und RSS, sowie dessen Rolle in der Kommunikation zwischen Client und Server eingeführt.

4 Kalender: Der Abschnitt erläutert die Integration der Google Calendar API, um Termine in eigenen Programmen zu verwalten, abzurufen und zu erstellen.

5 YouTube: Hier wird der Zugriff auf die YouTube API beschrieben, einschließlich der Videosuche und der Einbindung externer Browser-Komponenten zum Abspielen.

6 Kontakte: Dieses Kapitel zeigt, wie Google-Kontakte mittels der Client Library verwaltet werden können, inklusive der Funktionen zum Abrufen, Anlegen und Löschen.

7 Blogger: Es wird demonstriert, wie die Blogger API genutzt werden kann, um Blogeinträge zu verwalten, zu erstellen und zu löschen.

8 Charts: Die Nutzung der Google Chart API zur einfachen Erstellung von Diagrammen über URL-gesteuerte Anfragen wird erläutert.

9 Maps: Dieser Teil beschreibt die Einbindung statischer Karten aus Google Maps durch entsprechende HTTP-Requests in Desktop-Anwendungen.

10 Ausblick: Der Ausblick fasst die Bedeutung der stetig wachsenden Google-Services für die Interaktivität moderner Internetanwendungen zusammen.

Schlüsselwörter

Google Data API, Google Services, Integration von Google Diensten, Java Client Library, GData, Google Kalender, YouTube API, Google Kontakte, Blogger API, Google Chart API, Google Maps, XML, HTTP, Web 2.0, Softwareentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration verschiedener Google-Dienste in eigene Softwareanwendungen unter Verwendung der Java-Programmiersprache und der offiziellen Google Client Libraries.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen das GData-Protokoll, die Authentifizierung gegenüber Google-Services sowie die praktische Implementierung von Diensten wie Kalender, YouTube, Kontakte, Blogger, Charts und Maps.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Entwicklern zu zeigen, wie man Google-Services mittels Java in Applikationen einbettet, wobei eine begleitende Beispielanwendung den Prozess veranschaulicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Darstellung verwendet?

Es wird eine praxisorientierte, explorative Methode angewandt, bei der die theoretischen Grundlagen der APIs durch Quellcode-Beispiele und Anwendungs-Screenshots ergänzt werden.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in GData und dedizierte Kapitel zu den einzelnen Google-Diensten, inklusive spezifischer Anmelde- und Interaktionsmechanismen.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Neben technischen Fachbegriffen wie Java Client Library, GData und API, sind die spezifischen Google-Dienste wie Kalender, Blogger und YouTube sowie das Konzept der Service-Integration maßgeblich.

Welche Rolle spielt die Java-Beispielanwendung?

Sie dient als konkrete Demonstration für die im Dokument beschriebenen Konzepte, indem sie die Klassen und Methoden für den Zugriff auf die jeweiligen Google-APIs praktisch implementiert.

Warum wird für einige Dienste, wie Charts oder Maps, kein GData verwendet?

Laut den Autoren basieren diese Dienste nicht auf dem GData-Protokoll, da sie nicht direkt über das Google-Konto verwaltet werden müssen, sondern über einfache URL-basierte Anfragen gesteuert werden.

Excerpt out of 38 pages  - scroll top

Details

Title
Integration von Google-Apps Diensten in eigene Applikationen
College
Furtwangen University
Course
SOA und Web2.0
Authors
Holger Staudacher (Author), Tobias Langenbacher (Author)
Publication Year
2008
Pages
38
Catalog Number
V93697
ISBN (eBook)
9783640100583
Language
German
Tags
Integration Google-Apps Diensten Applikationen Web2
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Holger Staudacher (Author), Tobias Langenbacher (Author), 2008, Integration von Google-Apps Diensten in eigene Applikationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93697
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  38  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint