Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Themenschwerpunkt „Konzept zur Prävention bewegungsmangelbedingter Gesundheitsprobleme bei Erwachsenen im Erwerbsalter durch gesundheitssportliche Aktivität“. Die dargestellten Daten beziehen sich auf Erwachsene im Alter von 18-64 Jahren.
Körperliche Aktivität ist gemäß Caspersen, Powell, & Christenson als jede Bewegung, welche über die Skelettmuskulatur herbeigeführt werden kann und den Grundumsatz erhöht, definiert. Die körperliche Aktivität kann in aerobe und muskelkräftigende körperliche Aktivität unterteilt werden. Charakterisiert wird die aerobe körperliche Aktivität durch eine mindestens zehnminütig andauernde Belastung, die Herz- und Atemfrequenz steigen lässt. Die muskelkräftigende Aktivität dient zur Gesundheit und Steigerung der Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungsapparates.
Mit einer Erhöhung von Intensität und/ oder Umfang über die Empfehlungen hinaus, können weitere gesundheitsfördernde Effekte erzielt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 - BEDARFSANALYSE
1.1 Analyse Bewegungsempfehlungen und Bewegungsverhalten bei Erwachsenen im Erwerbsalter
1.1.1 Bewegungsempfehlungen
1.1.2 Bewegungsverhalten
2 TEILAUFGABE 2 - WIRKSAMKEIT KÖRPERLICHER AKTIVITÄT
3 TEILAUFGABE 3 - ZIELGRUPPE
4 TEILAUFGABE 4 - ZIELE UND INHALTE
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit entwickelt ein spezifisches Gesundheitssportkonzept zur Prävention bewegungsmangelbedingter Gesundheitsprobleme bei Frauen im Alter von 39 bis 48 Jahren, die an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind oder ein hohes Risiko hierfür tragen. Im Fokus steht dabei die Reduktion von Beschwerden durch eine dauerhafte Integration von Ausdauer- und Krafttraining in den Alltag.
- Analyse aktueller wissenschaftlicher Bewegungsempfehlungen für Erwachsene.
- Untersuchung des Bewegungsverhaltens der Bevölkerung anhand von DEGS1- und GEDA-Studien.
- Evidenzbasierte Darstellung der Wirksamkeit von Kraft- und Ausdauertraining bei Diabetes Typ 2.
- Definition einer spezifischen Zielgruppe und Ableitung bedarfsgerechter Interventionsziele.
- Strukturierung von Inhalten zur Förderung physischer und psychosozialer Gesundheitsressourcen.
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Bewegungsempfehlungen
Körperliche Aktivität ist gemäß Caspersen, Powell, & Christenson (1985) als jede Bewegung, welche über die Skelettmuskulatur herbeigeführt werden kann und den Grundumsatz erhöht, definiert. Die körperliche Aktivität kann in aerobe und muskelkräftigende körperliche Aktivität unterteilt werden. Charakterisiert wird die aerobe körperliche Aktivität durch eine mindestens zehnminütig andauernde Belastung, die Herz- und Atemfrequenz steigen lässt (U.S. Department of Healh and Human Services., 2018). Die muskelkräftigende Aktivität dient zur Gesundheit und Steigerung der Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungsapparates (Finger, Mensink, Lange, & Manz, 2017).
Mit einer Erhöhung von Intensität und/ oder Umfang über die Empfehlungen hinaus, können weitere gesundheitsfördernde Effekte erzielt werden (Rütten & Pfeifer, 2016).
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 - BEDARFSANALYSE: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage zu Bewegungsempfehlungen und analysiert aktuelle statistische Daten zum Bewegungsverhalten Erwachsener in Deutschland.
2 TEILAUFGABE 2 - WIRKSAMKEIT KÖRPERLICHER AKTIVITÄT: Hier werden zwei wissenschaftliche Studien vorgestellt, die den positiven Einfluss von kombiniertem Kraft- und Ausdauertraining auf die Blutzuckerkontrolle bei Diabetes mellitus Typ 2 belegen.
3 TEILAUFGABE 3 - ZIELGRUPPE: Dieses Kapitel definiert die spezifische Zielgruppe des Konzepts, bestehend aus Frauen im Alter von 39-48 Jahren mit Diabetes-Risiko oder bestehender Erkrankung.
4 TEILAUFGABE 4 - ZIELE UND INHALTE: Hier werden die Kernziele, Teilziele und konkreten Inhalte des Gesundheitssportkonzepts in einer systematischen Zieldimension dargestellt.
Schlüsselwörter
Gesundheitssport, Diabetes mellitus Typ 2, Prävention, Bewegungsempfehlungen, Krafttraining, Ausdauertraining, Bewegungsverhalten, Gesundheitsmanagement, Zielgruppendefinition, Interventionskonzept, Blutzuckerkontrolle, Gesundheitsförderung, Metabolische Risikofaktoren, Körperliche Aktivität, Sportökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit entwirft ein zielgruppenspezifisches Gesundheitssportkonzept zur Prävention und Linderung bewegungsmangelbedingter Erkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus Typ 2.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen wissenschaftliche Bewegungsempfehlungen, die Analyse des realen Bewegungsverhaltens der Bevölkerung sowie die medizinische Wirksamkeit von Sport als Therapieform.
Welches primäre Ziel verfolgt das Konzept?
Das Hauptziel ist die Reduktion von Diabetes-assoziierten Beschwerden durch die langfristige Etablierung körperlicher Aktivität im Alltag der Zielgruppe.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Es werden Literaturanalysen, Daten aus gesundheitswissenschaftlichen Studien (DEGS1, GEDA) sowie eine deduktive Herleitung eines sportpädagogischen Kurskonzepts genutzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedarfsanalyse, eine Wirksamkeitsprüfung körperlicher Aktivität, die Eingrenzung einer spezifischen Zielgruppe und die Formulierung detaillierter Kursinhalte.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind Prävention, Diabetes Typ 2, Sporttherapie, Bewegungsempfehlungen und Gesundheitsmanagement.
Welche Rolle spielen Frauen zwischen 39 und 48 Jahren in der Arbeit?
Dies ist die definierte Kern-Zielgruppe, bei der das Kurskonzept ansetzt, um durch eine homogene Gruppenzusammensetzung Hemmschwellen und Abbrüche zu minimieren.
Warum wird Kraftzirkeltraining als besonders effektiv hervorgehoben?
Studien im zweiten Kapitel zeigen, dass Kraftzirkeltraining eine signifikante Verbesserung der Blutzuckerkontrolle und kardiorespiratorischen Fitness bei Patienten mit Diabetes Typ 2 bewirken kann.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Gesundheitsmanagement im Sport. Sportprävention bei Diabetes melitus Typ 2, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936988