Zunächst werden zu Beginn dieser Arbeit die wichtigsten Aussagen, die in Bezug der nachfolgenden Analyse relevant sind, zusammengefasst. Anschließend folgen autobiografische Daten und eine kurze Erläuterung des Arbeitsfeldes der Biografin. Hauptteil sowie Ziel dieser Hausarbeit ist eine Analyse, die anhand verschiedener Textausschnitte der Frage nachgeht, ob in Bezugnahme theoretischer Hintergründe ausgewählter Bildungstheorien bei der Autobiografie Marina Abramovic, von einem Bildungsprozess gesprochen werden kann. Nachfolgend rückt die biografische Selbstpräsentation und Darstellungsweise der Erzählerin Marina Abramović ins Zentrum. Im Fokus der Rekonstruktion stehen hierbei der Umgang mit Dingen der Welt sowie die Erfahrungen der genannten Person, die für Bildungsprozesse konstitutiv sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zentrale Aussagen von verschiedenen Bildungstheoretikern
- Biografieanalyse unter bildungstheoretischen Gesichtspunkten
- Marina Abramovic und die Schlange
- Angst und die Kunst
- Rhythm 10
- Schluss
- Zusammenfassung der Interpretation
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Autobiografie von Marina Abramovic unter bildungstheoretischen Gesichtspunkten. Ziel ist es, herauszufinden, ob in der Biografie ein Bildungsprozess nachvollziehbar ist und welche Rolle Angst und ihre Verarbeitung in der künstlerischen Entwicklung von Abramovic spielen.
- Definition von Bildung aus verschiedenen Bildungstheorien
- Die Bedeutung von Angst als Schlüsselerlebnis in der Biografie
- Die Verbindung zwischen Abramovic's Kunstperformance und ihren Kindheitserfahrungen
- Die Suche nach Freiheit als zentrales Motiv in Abramovic's Leben und Kunst
- Die Rolle der Selbstreflexion in Abramovic's Kunst
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die verschiedenen Bildungstheorien und deren Relevanz für die Analyse der Biografie. Anschließend werden zentrale Ausschnitte aus der Autobiografie beleuchtet und mit den zuvor dargestellten Bildungstheorien in Beziehung gesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kindheitserfahrungen Abramovic's, die geprägt waren von Angst und emotionaler Distanz. Die Arbeit verdeutlicht, wie diese Erlebnisse Abramovic's Kunst beeinflusst haben und wie sie ihre Angst in ihren Performance-Kunstwerken verarbeitet hat.
Schlüsselwörter
Bildung, Biografieanalyse, Performancekunst, Angst, Freiheit, Selbstreflexion, Transformation, Bildungstheorie, Kokemohr, Marotzki, Dörpinghaus, Adorno, Marina Abramovic.
Häufig gestellte Fragen
Kann man bei Marina Abramovic von einem Bildungsprozess sprechen?
Die Arbeit untersucht anhand bildungstheoretischer Hintergründe, ob Abramovics Biografie als ein kontinuierlicher Prozess der Selbstwerdung und Erkenntnis gedeutet werden kann.
Welche Rolle spielt die Angst in ihrer Biografie?
Angst wird als Schlüsselerlebnis ihrer Kindheit analysiert, das maßgeblich ihre künstlerische Entwicklung und die Themen ihrer Performance-Kunst beeinflusst hat.
Was ist das Werk „Rhythm 10“?
Es ist eine ihrer bekanntesten Performances, die in der Arbeit als Beispiel für die Verarbeitung von Schmerz, Risiko und Selbstreflexion herangezogen wird.
Wie hängen Kunst und Kindheitserfahrungen zusammen?
Die Analyse zeigt, wie Abramovic emotionale Distanz und traumatische Erlebnisse durch ihre Kunst transformiert und für Bildungsprozesse fruchtbar macht.
Welche Bildungstheoretiker werden in der Arbeit herangezogen?
Die Arbeit bezieht sich unter anderem auf Theoretiker wie Kokemohr, Marotzki, Dörpinghaus und Adorno.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Die Selbstpräsentation der Marina Abramovic. Eine Biografieanalyse unter bildungstheoretischen Gesichtspunkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937021