Die Arbeit untersucht das Wissensmanagement in einer Sparkasse. Grundlage bietet eine Umfrage in der Abteilung Wertpapiermanagement mit dem Erhebungsinstrument der Wissensprozessdiagnostik. Begonnen wird mit der Vorstellung des Unternehmens. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Wissensmanagements für das Unternehmen beschrieben. Darauffolgend werden die Kategorien des Fragebogens analysiert, bewertet und mit einer Handlungsempfehlung versehen.
Ein erfolgreiches Wissensmanagement stellt für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Dabei ist eine hohe Güte des Umgangs mit der Ressource Wissen für Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg. Denn Wissen ist inzwischen für mindestens 60 Prozent der Gesamtwertschöpfung eines Unternehmens verantwortlich. Wissen ist zudem die Grundlage für Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit.
Banken und Sparkassen sehen sich vor der Herausforderung, aus Informationen Wissen zu generieren und dieses Wissen in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzusetzen. Unternehmen werden darüber hinaus durch die Vielfalt an Informationen gefordert. Es gilt die Flut zu bündeln, zu strukturieren und den Adressaten im Unternehmen zielgerichtet zur Verfügung zu stellen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Vorstellung des Unternehmens Förde Sparkasse
2.1 Bedeutung von Wissensmanagement für die Förde Sparkasse
2.2 Vorgehen im Rahmen der Erhebung
2.3 Analyse und Bewertung der Wissens- und Erfahrungsquellen - Entwicklung neuen Wissens
2.4 Analyse und Bewertung von Teilen von Wissen und Erfahrungen
2.5 Analyse und Bewertung von Sicherung und Bewahrung von Wissen
2.6 Analyse und Bewertung von Umsetzung von Wissen in Handeln
3 Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den aktuellen Entwicklungsstand des Wissensmanagements in der Abteilung Wertpapiermanagement der Förde Sparkasse mittels einer Wissensprozessdiagnostik zu evaluieren, Optimierungspotenziale zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
- Analyse des Wissensmanagements in der Bankenbranche
- Anwendung der Wissensprozessdiagnostik als Erhebungsinstrument
- Identifikation von Defiziten in Wissens- und Erfahrungsquellen
- Bewertung von Methoden zur Wissenssicherung und -bewahrung
- Entwicklung von Strategien zur Wissensanwendung und Mitarbeitermotivation
Auszug aus dem Buch
Analyse und Bewertung der Wissens- und Erfahrungsquellen - Entwicklung neuen Wissens
In der Abbildung 1 liegt die größte Differenz von Soll und Ist mit einem Wert von -1,41 beim „Einsatz von Kreativitätstechniken“. Als Kreativitätstechniken werden in der Förde Sparkasse bisher das Brainstorming und das Mindmapping eingesetzt.
Kreativitätstechniken lassen sich in fünf unterschiedliche Gruppen einteilen. Assoziations-, Analogie-, Konfrontations-, Systematisch-analytische und Mapping-Techniken. Das Brainstorming ist den Assoziations-Techniken zuzuordnen und das Mindmapping zählt zu den Mapping-Techniken. Um gänzlich neue Ideen zu entwickeln eignet sich beispielsweise die Klassische Synektik. Sie gehört zu den Analogie-Techniken. Hier wird ein vorhandenes Problem systematisch auf problemfremde Strukturen übertragen. Durch Kombination der sachlich nicht zusammenhängenden Wissenselemente lassen sich neue Ideen entwickeln. Die Methode führt weit vom Problem weg, so werden oft ungewöhnliche Lösungsansätze gefunden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Herausforderung des Wissensmanagements ein und definiert die Problemstellung sowie den strukturellen Aufbau der Untersuchung.
2 Vorstellung des Unternehmens Förde Sparkasse: Hier wird das Unternehmen porträtiert und die theoretische Bedeutung von Wissensmanagement für die Förde Sparkasse dargelegt, gefolgt von der detaillierten Analyse der erhobenen Wissensprozesse.
3 Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen: Dieses Kapitel bündelt die Ergebnisse der Untersuchung und leitet konkrete Maßnahmen ab, um Wissensmanagement als Wettbewerbsfaktor in der Förde Sparkasse zu stärken.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Förde Sparkasse, Wissensprozessdiagnostik, Kreativitätstechniken, Wissensteilung, Arbeitsplatzwechsel, Mentoring-Modell, Wissenssicherung, Projektmanagement, Personalentwicklung, Wissensorientierte Unternehmensführung, Innovationsmanagement, Wissensdiffusion, Wertpapiermanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Optimierung von Wissensmanagementprozessen in der Abteilung Wertpapiermanagement der Förde Sparkasse.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Gewinnung von neuem Wissen, das Teilen und Bewahren von Erfahrungen sowie die praktische Umsetzung von Wissen in Handlungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Status quo des Wissensmanagements zu erfassen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Zur Datenerhebung wurde das Instrument der Wissensprozessdiagnostik in Form einer Mitarbeiterbefragung genutzt, um Soll- und Ist-Werte zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert spezifische Wissensprozesse, bewertet Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Zustand und diskutiert Maßnahmen wie Kreativitätstechniken oder Mentoring.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Wissensmanagement, Prozessdiagnostik, Innovation und Personalentwicklung geprägt.
Warum spielt der Arbeitsplatzwechsel eine Rolle in der Untersuchung?
Die Untersuchung zeigt, dass der Arbeitsplatzwechsel ein motivierendes Element für den Erfahrungsaustausch ist, das in der Förde Sparkasse bisher kaum genutzt wird.
Welche Empfehlungen gibt der Autor bezüglich der Kreativitätstechniken?
Der Autor empfiehlt, über Brainstorming und Mindmapping hinaus Methoden wie die Klassische Synektik, die Reizwortanalyse und die Osborn-Checkliste einzusetzen.
- Arbeit zitieren
- Tim Kösling (Autor:in), 2019, Erfolgreiche Wissensmanagementprozesse in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937247