Die Arbeit beschäftigt sich mit dem sogenannten Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Im Folgenden wird zunächst die Aufmerksamkeit erklärt, wie sie physisch gesehen funktioniert. Danach werden Aufmerksamkeitsstörungen und spezifisch AD(H)S erfasst. Darüber hinaus wird die Symptomatik, Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten erläutert. Zuletzt wird die Wirksamkeit der Therapiemöglichkeiten und der Umgang mit der Krankheit diskutiert.
AD(H)S ist eines der häufigsten psychischen Krankheiten in Deutschland. Fast 5% aller Kinder und Jugendlichen leiden an dieser Krankheit. AD(H)S ist mittlerweile eine der meist umstrittensten und diskutiertesten Krankheiten, da man die Erkenntnis macht, dass diese Krankheit nach und nach nicht verschwindet, sondern auch im Erwachsenenalter sich bemerkbar macht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Aufmerksamkeit
- Auditive Aufmerksamkeit
- Visuelle Aufmerksamkeit
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivität)-Syndrom (AD(H)S)
- Symptome
- Ätiologie
- Diagnostik
- Therapie
- Diskussion
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich kritisch mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) und dem Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) innerhalb der Psychologie. Sie beleuchtet die Problematik der Diagnose und Therapie dieser Störung und setzt sich mit der Frage auseinander, inwieweit die Symptome des AD(H)S tatsächlich eine Krankheit darstellen oder ob es sich um eine Modediagnose handelt.
- Definition und Abgrenzung von Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen
- Symptome, Ursachen und Diagnostik des AD(H)S
- Kritik an der Diagnose und Therapie des AD(H)S
- Gesellschaftliche Wahrnehmung und Auswirkungen des AD(H)S
- Aktuelle Forschungsansätze und Perspektiven
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Aufmerksamkeitsstörungen ein und beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz des AD(H)S. Das Kapitel „Aufmerksamkeit“ definiert und erläutert verschiedene Aspekte der Aufmerksamkeit, wie z. B. die auditive und visuelle Aufmerksamkeit. Das Kapitel „Aufmerksamkeitsstörungen“ fokussiert auf die Definition und Abgrenzung verschiedener Aufmerksamkeitsstörungen, einschließlich des AD(H)S. Im Kernkapitel „Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivität)-Syndrom (AD(H)S)“ werden die Symptome, die Ätiologie, die Diagnostik und die Therapie des AD(H)S detailliert dargestellt. Schließlich widmet sich die Diskussion der kritischen Auseinandersetzung mit dem AD(H)S, den verschiedenen Argumenten und Perspektiven auf die Störung und den daraus resultierenden Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Aufmerksamkeitsstörungen, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS), Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), Diagnostik, Therapie, Kritik, Modediagnose, Gesellschaftliche Wahrnehmung, Forschungsansätze, Perspektiven
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen ADS und ADHS?
ADS steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (vorwiegend unaufmerksam), während ADHS zusätzlich eine hyperaktive und impulsive Komponente umfasst.
Ist AD(H)S eine lebenslange Erkrankung?
Entgegen früherer Annahmen verschwindet die Störung oft nicht nach der Kindheit, sondern macht sich bei vielen Betroffenen auch im Erwachsenenalter bemerkbar.
Wie wird AD(H)S diagnostiziert?
Die Diagnostik umfasst eine ausführliche Anamnese, Verhaltensbeobachtungen sowie psychologische Tests zur Aufmerksamkeit und zum Ausschluss anderer Erkrankungen.
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Gängige Methoden sind Verhaltenstherapie, Elterntraining und in vielen Fällen eine medikamentöse Behandlung zur Verbesserung der Konzentration.
Warum ist die Diagnose AD(H)S so umstritten?
Kritiker bezeichnen sie oft als "Modediagnose", da die Häufigkeit der Diagnosen stark gestiegen ist und gesellschaftliche Leistungsanforderungen als Ursache vermutet werden.
Wie viele Kinder sind in Deutschland von AD(H)S betroffen?
Studien zufolge leiden fast 5 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an dieser psychischen Störung.
- Quote paper
- Mevhibe Dülger (Author), 2019, Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in der Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937580