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Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in der Psychologie

Eine kritische Auseinandersetzung

Title: Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in der Psychologie

Term Paper , 2019 , 29 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Mevhibe Dülger (Author)

Psychology - General
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Die Arbeit beschäftigt sich mit dem sogenannten Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Im Folgenden wird zunächst die Aufmerksamkeit erklärt, wie sie physisch gesehen funktioniert. Danach werden Aufmerksamkeitsstörungen und spezifisch AD(H)S erfasst. Darüber hinaus wird die Symptomatik, Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten erläutert. Zuletzt wird die Wirksamkeit der Therapiemöglichkeiten und der Umgang mit der Krankheit diskutiert.

AD(H)S ist eines der häufigsten psychischen Krankheiten in Deutschland. Fast 5% aller Kinder und Jugendlichen leiden an dieser Krankheit. AD(H)S ist mittlerweile eine der meist umstrittensten und diskutiertesten Krankheiten, da man die Erkenntnis macht, dass diese Krankheit nach und nach nicht verschwindet, sondern auch im Erwachsenenalter sich bemerkbar macht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufmerksamkeit

2.1. Auditive Aufmerksamkeit

2.2. Visuelle Aufmerksamkeit

3. Aufmerksamkeitsstörungen

4. Aufmerksamkeits‐Defizit‐(Hyperaktivität)‐Syndrom (AD(H)S)

a) Symptome

b) Ätiologie

4.1. Diagnostik

4.2. Therapie

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (AD(H)S) auseinander, um das Störungsbild, seine Ätiologie sowie diagnostische und therapeutische Ansätze fundiert zu beleuchten und Missverständnisse über die Krankheit abzubauen.

  • Grundlagen der menschlichen Aufmerksamkeit (auditiv/visuell)
  • Definition und Symptomatik des AD(H)S in verschiedenen Lebensphasen
  • Multifaktorielle Ätiologie (genetisch, biologisch, psychosozial)
  • Methoden der Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Multimodale Therapieansätze und ihre Wirksamkeit

Auszug aus dem Buch

4. Aufmerksamkeits‐Defizit‐(Hyperaktivität)‐Syndrom (AD(H)S)

AD(H)S ist eine Aufmerksamkeitsstörung, bei der die Kernsymptome zunächst Unaufmerksamkeit, motorische Unruhe und mangelnde Impulskontrolle sind. Dies zeigt sich, indem die Aufmerksamkeit bei Beschäftigung gestört ist und diese Beschäftigung nicht beendet werden kann. Unruhiges Verhalten und die Unfähigkeit ruhig zu sitzen, wird als motorische Unruhe erklärt. Abruptes verbales oder physisches Verhalten, das nicht in den aktuellen sozialen Kontext passt, also Impulsivität ist eines der Symptome. (Bundesärztekammer, 2005)

Sollte man das Kernsymptom Unaufmerksamkeit weiter ausführlich erläutern, bedeutet das für den Betroffenen häufig unkonzentriert zu sein und sich keiner Beschäftigung lange Zeit widmen zu können. Eine weitere Auffälligkeit ist die Vergesslichkeit von Personen mit AD(H)S, wie z.B. vergessene Jacken oder verschwundene Mäppchen von Kindern. Sie lassen sich auch sehr leicht ablenken durch äußere Reize. Es fällt ihnen schwer störende Reize zu unterdrücken, während sie mit einer Aufgabe beschäftigt sind und eigentlich die Aufgabe beenden sollten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht die gesellschaftliche Relevanz von AD(H)S und räumt mit dem Vorurteil auf, dass es sich um eine reine Modediagnose handele.

2. Aufmerksamkeit: Das Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen der Aufmerksamkeit und deren Aufteilung in auditive sowie visuelle Prozesse.

3. Aufmerksamkeitsstörungen: Es werden die verschiedenen Komponenten der Aufmerksamkeit und die neuronalen Netzwerke beschrieben, deren Schädigung zu Aufmerksamkeitsstörungen führen kann.

4. Aufmerksamkeits‐Defizit‐(Hyperaktivität)‐Syndrom (AD(H)S): Dieser Abschnitt behandelt die Symptomatik, die Ursachen und die spezifischen diagnostischen sowie therapeutischen Maßnahmen bei AD(H)S.

5. Diskussion: Hier wird die Wirksamkeit multimodaler Behandlungskonzepte im Vergleich zu isolierten Therapieformen kritisch reflektiert.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass AD(H)S ein ernstzunehmendes neurobiologisches Störungsbild ist, bei dem weiterhin Forschungsbedarf besteht, insbesondere hinsichtlich der Diagnose bei Erwachsenen.

Schlüsselwörter

AD(H)S, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsstörung, Symptomatik, Ätiologie, Diagnostik, Verhaltenstherapie, Methylphenidat, multimodale Behandlung, Impulsivität, Hyperaktivität, Neurologie, Psychologie, Therapiemöglichkeiten, Lebensqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, wobei Fokus auf der Abgrenzung von Vorurteilen und der wissenschaftlichen Einordnung des Krankheitsbildes liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die psychologischen Grundlagen der Aufmerksamkeit, die Symptome und Ursachen von AD(H)S sowie die vielfältigen diagnostischen und therapeutischen Strategien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Störungsbild zu schaffen, um die Lebensqualität Betroffener durch angemessene Diagnose und Therapie zu verbessern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu Theorien der Aufmerksamkeit und zur Evidenz von AD(H)S-Therapien zusammenzufassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Ausprägung der Symptome, stellt diagnostische Verfahren für verschiedene Altersgruppen vor und vergleicht verhaltenstherapeutische sowie medikamentöse Behandlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind AD(H)S, multimodale Behandlung, Aufmerksamkeitsstörung, Symptomatik, Diagnostik und Neurologie.

Was ist das zentrale Ergebnis der MTA-Studie im Bereich der Therapie?

Die MTA-Studie zeigt, dass die multimodale Behandlung, also die Kombination aus Medikation und kognitiver Verhaltenstherapie, die erfolgreichste Therapiemöglichkeit darstellt.

Warum ist die Diagnose von AD(H)S im Erwachsenenalter problematisch?

Die Diagnose bei Erwachsenen ist schwierig, da es an spezifischen, altersgerechten Studien mangelt und die Symptomatik über die Jahre hinweg oft vernebelt oder überlagert wird.

Welche Bedeutung haben die positiven Eigenschaften von Betroffenen?

Betroffene zeichnen sich häufig durch hohe Kreativität, Empathie und ausgeprägten Gerechtigkeitssinn aus, was bei richtiger Förderung und Akzeptanz ihr Potenzial stärkt.

Wie unterscheidet sich Atomoxetin von Methylphenidat in der Anwendung?

Im Gegensatz zu Methylphenidat, einem Stimulanz, ist Atomoxetin kein Psychostimulanz und weist eine verzögerte Wirkung auf, da es primär in den Noradrenalin-Kreislauf eingreift.

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Details

Title
Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in der Psychologie
Subtitle
Eine kritische Auseinandersetzung
College
SRH - Mobile University
Grade
1.3
Author
Mevhibe Dülger (Author)
Publication Year
2019
Pages
29
Catalog Number
V937580
ISBN (eBook)
9783346263919
ISBN (Book)
9783346263926
Language
German
Tags
Aufmerksamkeit auditive Aufmerksamkeit visuelle Aufmerksamkeit Aufmerksamkeitsstörungen ADHS Symptome ADHS Diagnose ADHS Therapie ADHS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mevhibe Dülger (Author), 2019, Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom in der Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937580
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