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Schnittstellenmanagement zwischen Rettungsdienst und Notfallaufnahme

Titel: Schnittstellenmanagement zwischen Rettungsdienst und Notfallaufnahme

Bachelorarbeit , 2019 , 64 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Raffael Biro (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Bachelorarbeit wird das Schnittstellenmanagement zwischen Rettungswesen und der Notfallaufnahme thematisiert und wie dieses Schnittstellenmanagement ohne Zeitverzögerungen bewältigt werden kann. Das Ziel ist die Wissenserweiterung über Schnittstellen-, Risiko- und Qualitätsmanagement in Bezug auf die prä- und innerklinische Versorgung von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten.
Notfallaufnahmen sind Ambulanzen in Krankenhäuser, die täglich 24 Stunden für Patientinnen und Patienten geöffnet sind und werden von jenen Menschen aufgesucht, die medizinische Hilfe benötigen. Notaufnahmen sind großen Herausforderungen ausgesetzt, da die Anzahl der Patientinnen und Patienten ständig steigt, allerdings sind die materiellen, räumlichen und personellen Ressourcen begrenzt. Nichtsdestotrotz müssen Notaufnahmen jederzeit für Notfallversorgungen von Patientinnen und Patienten gerüstet sein. Lebensbedrohlich verletzte oder erkrankte Menschen suchen das Krankenhaus entweder selbst auf oder werden mit einem Rettungsmittel dorthin transportiert. Wird eine Patientin oder ein Patient mit dem Rettungsmittel in eine Notfallaufnahme gebracht, findet ein Informationsfluss über diese Person zwischen dem präklinischen Rettungsteam und dem Team der Notfallaufnahme statt. Nach der Ankunft in der Notfallaufnahme findet ein wertschätzendes und strukturiertes Übergabegespräch vom Rettungsteam an das interdisziplinäre Personal der Notfallaufnahme statt. Dabei werden relevante
Patienteninformationen verbal und schriftlich weitergeben. Hierbei wechselt die Verantwortung über die Patientinnen und Patienten vom Rettungsdienst zum Team der Notfallaufnahme. Eine adäquate Versorgung der Menschen in Notfallsituationen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe des Rettungsdienstes und der Notfallaufnahmen. Die Versorgung der Patientin oder des Patienten beginnt bereits mit dem Notruf, der vom Notfallort abgesetzt wird. Diese wird durch den Rettungsdienst bis ins Krankenhaus fortgesetzt. Eine wichtige Schnittstelle befindet sich zwischen dem Rettungsdienst und der Notfallaufnahme und umfasst medizinische, nicht-medizinische, strukturelle und organisatorische Aspekte. Hier dürfen keine Lücken der Versorgung stattfinden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung/Ausgangslage

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.3 Methodik

1.4 Gliederung

2 Begrifflichkeiten

2.1 Schnittstellenmanagement

2.2 Notfallambulanz

2.3 Rettungsdienst

2.4 Telemetrie

2.5 Rettungskette

2.6 Leitstelle

2.7 Reanimation

2.8 Triage

2.9 Critical Incident Reporting System

3 Fallbeschreibung

3.1 Glied 1: Alarmierung

3.2 Glied 2: Reanimation durchführen

3.3 Glied 3: frühestmögliche Defibrillation durchführen

3.4 Glied 4: Rettungsdienst

3.5 Glied 5: Notfallaufnahme und weiterführende Diagnostik

4 Involvierte Schnittstellen in der Rettungskette

4.1 Management zur Schnittstellenproblematik im Gesundheitswesen

4.2 Schnittstelle zwischen Anrufer und Leitstelle

4.3 Schnittstelle zwischen Leitstelle, Rettungsdienst und NFA

5 Empfehlungen zur Vermeidung von Informationslücken

5.1 Strukturierte Patientinnen- oder Patientenanmeldung und Telemetrie

5.2 Das Übergabeprotokoll und Übergabegespräch

5.3 Aus-, Fort- und Weiterbildung

6 Managementkompetenzen an der Notfallaufnahme

6.1 Risikomanagement

6.2 Qualitätsmanagement

6.3 Implementierung von Pflegeweiterbildung in der Notfallpflege

7 Fazit

7.1 Zusammenfassung

7.2 Perspektiven und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Schnittstellenmanagement zwischen Rettungsdienst und Notfallaufnahme, um Kommunikationslücken zu minimieren und die Patientenversorgung ohne Zeitverzögerungen sicherzustellen. Ziel ist die Wissenserweiterung hinsichtlich Prozessoptimierung und Risikomanagement in diesem Setting.

  • Schnittstellenmanagement im Gesundheitswesen
  • Optimierung der Rettungskette und Patientenübergabe
  • Einsatz von Telemetrie und strukturierten Übergabeprotokollen (z.B. SBAR)
  • Implementierung von Advanced Practice Nurses (APN) in der Notfallpflege

Auszug aus dem Buch

3.1 Glied 1: Alarmierung

Das erste Glied der Rettungskette ist der Notruf. Entweder die Patientin oder der Patient selbst oder ein Zeuge alarmiert mittels Telefonanrufs den Rettungsdienst.

Ob notfallmedizinische Behandlungen erfolgreich sind, hängt vor allem vom Zeitfaktor ab. Die reibungslose Versorgung von einer Notfallpatientin oder eines Notfallpatienten ist nur möglich, wenn Anrufe in der Rettungsleitstelle sofort angenommen werden. Zur Verfügung stehende Rettungsmittel müssen ehestmöglich alarmiert werden, damit notfallmedizinische Ressourcen erfolgreich genützt werden können.

Die Rettungsleitstelle ist das Bindeglied der Rettungskette zwischen der prä- und der innerklinischen Notfallversorgung. Das Leitstellenpersonal entscheidet aufgrund von definierten Standards, welches Rettungsmittel entsandt werden muss. Zusätzlich muss die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist eingehalten werden (Arntz & Kreimeier, 2010, S. 101-103). Die Hilfsfrist, also die Zeit zwischen der Notrufannahme durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Rettungsleitstelle bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels am Notfallort, ist jedoch in Österreich (ausgenommen das Bundesland Burgenland) nicht gesetzlich geregelt (Halmich, 2015, S. 504).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Problemstellung der Schnittstellenproblematik zwischen präklinischem Rettungsdienst und klinischer Notfallaufnahme.

2 Begrifflichkeiten: Definiert die wesentlichen Fachbegriffe für das Verständnis der Arbeit, wie Schnittstellenmanagement, Notfallambulanz, Rettungskette und Triage.

3 Fallbeschreibung: Analysiert den gesamten Prozess anhand eines fiktiven Patientenbeispiels von der Alarmierung bis zur klinischen Weiterversorgung.

4 Involvierte Schnittstellen in der Rettungskette: Beschreibt die verschiedenen Kontaktpunkte zwischen den Beteiligten und die Notwendigkeit prozessorientierter Organisationsformen.

5 Empfehlungen zur Vermeidung von Informationslücken: Schlägt Lösungsansätze wie strukturierte Anmeldung, SBAR-Übergabekonzept und den Ausbau der Aus- und Weiterbildung vor.

6 Managementkompetenzen an der Notfallaufnahme: Erörtert die Bedeutung von Risiko- und Qualitätsmanagement sowie die Rolle spezialisierter Fachkräfte wie der Advanced Practice Nurse (APN).

7 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Pflege in Österreich.

Schlüsselwörter

Notfallambulanz, Rettungsdienst, Schnittstelle, Patientenübergabe, Risikomanagement, Qualitätsmanagement, Rettungskette, Telemetrie, SBAR-Konzept, Advanced Practice Nurse, Notfallmedizin, Informationsfluss, Patientenversorgung, Prozessoptimierung, Notruf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Schnittstellenmanagement zwischen dem präklinischen Rettungsdienst und der innerklinischen Notfallaufnahme mit dem Ziel, Informationslücken zu schließen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten gehören Risikomanagement, Prozessoptimierung, strukturierte Übergabeverfahren und die Professionalisierung der Notfallpflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, wie Schnittstellen zwischen Notfallaufnahme und Rettungsdienst funktionieren sollten, um Informationslücken zwischen dem prä- und innerklinischen Bereich zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer hermeneutisch-interpretativen Methode basiert, um bestehendes Wissen mit der Forschungsfrage zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsdefinition, eine detaillierte Fallbeschreibung, eine Analyse der Schnittstellen sowie konkrete Empfehlungen zur Prozessverbesserung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders relevant sind Schnittstellenmanagement, Patientenübergabe, Notfallaufnahme, Rettungskette und Qualitätsmanagement.

Warum spielt die Leitstelle eine Schlüsselrolle?

Die Leitstelle fungiert als erstes Bindeglied der Rettungskette und entscheidet durch standardisierte Notrufabfragen über die Dringlichkeit und das Entsenden der Rettungsmittel.

Welche Vorteile bietet das SBAR-Konzept?

Das SBAR-Konzept (Situation, Background, Assessment, Recommendation) dient als standardisierte Merkhilfe, um Kommunikation in Hochrisikobereichen effizient und sicher zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schnittstellenmanagement zwischen Rettungsdienst und Notfallaufnahme
Hochschule
FH Krems
Note
1,0
Autor
Raffael Biro (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
64
Katalognummer
V937689
ISBN (eBook)
9783346267566
ISBN (Buch)
9783346267573
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Patientenübergabe Schnittstelle Rettungsdienst und Notfallaufnahme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raffael Biro (Autor:in), 2019, Schnittstellenmanagement zwischen Rettungsdienst und Notfallaufnahme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937689
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Leseprobe aus  64  Seiten
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