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"Die Grablegung Christi" von Michelangelo Merisi da Caravaggio

Title: "Die Grablegung Christi" von Michelangelo Merisi da Caravaggio

Term Paper , 2019 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Paul Hoheisel (Author)

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit wird zuvörderst an das Kunstwerk der Grablegung Christi von Merisi da Caravaggio heranführen. Nach einer ausgiebigen Beschreibung wird das Kunstwerk mit anderen im Kontext stehenden Werken unter Berücksichtigung einiger Aspekte, wie die Darstellung des Hauptprotagonisten Jesus Christus in diesem Werktypus oder auch der in Szene Setzung der Szenerie, verglichen.

Abschließend wird eine Kontextuierung der Umsetzung zu der Auslegung der Verbindung zur Eucharistie vorgenommen. Nebst der vorliegenden Untersuchung zur möglichen umgesetzten Darstellung der Eucharistie, sollen Parallelitäten und Differenzen zu Darstellungen der Heimtragung des Meleagers aus einem Sarkophag und einem Relief der Antike, einer Skulptur der Pietà des Michelangelo Buonarottis und Umsetzungen des Bildtypus der Grablegung, im Medium der Malerei selbst, von Raffael und Tizian, aufgezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Caravaggio's Grablegung Christi

2.1. Werkgenese

2.2. Bildbeschreibung

3. Typenvergleich & Eucharistie

3.1. Vergleich des Bildtypus der Grablegung

3.2. Caravaggios Besonderheiten der Grablegung Christie

3.3. Die Eucharistie & Caravaggios Grablegung Christie

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Kunstwerk der „Grablegung Christi“ von Michelangelo Merisi da Caravaggio und analysiert dessen formale Gestaltung sowie die ikonografische Verbindung zur Eucharistie. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwiefern die spezifische perspektivische Anordnung des Gemäldes über dem Altarraum eine bewusste Verknüpfung zwischen dem dargestellten Leichnam Christi und der eucharistischen Opfergabe im katholischen Ritus herstellt.

  • Historische Werkgenese und Auftragssituation der Grablegung Christi.
  • Detaillierte formale Bildanalyse und Anwendung der Lichtführung.
  • Ikonografischer Vergleich mit antiken und renaissancezeitlichen Vorbildern (Heimtragung des Meleagers, Raffael, Tizian).
  • Die Rolle des Realismus und der Perspektive bei der Einbettung in den sakralen Raum der Chiesa Nuova.
  • Theologische Verknüpfung von Passion, Realismus und eucharistischer Liturgie.

Auszug aus dem Buch

2.1. Werkgenese

Die Kapelle Santa Maria in Vallicella wurde 1576 errichtet und ist der Pieta, der Muttergottes des Schmerzes, geweiht. Bis 1602 sollte die Kirche in ihrer Ursprungsform bestehen, dann wurde das Bauwerk mit Seitenkapellen erweitert. In einer im Grundriss halboktagonalen Konche einer dieser Seitenkapellen, sollte das Werk der Grablegung Christi von Michelangelo Merisi da Caravaggio 1604 in der neu errichteten Seitenkapelle seinen Platz finden. Insgesamt sind in Santa Maria in Vallicella zwölf Kapellen, jeweils mit einem Werk im Kontext der Pieta stehend, zu sehen.

Das Opus ging direkt in die Provenienz der Institution der Oratorianer über. Die Oratorianer sind eine Kontageration, wurden 1575 in Rom gegründet und gelten neben den Jesuiten als einer der wichtigsten Stimmen der Katholischen Reform in Rom, wobei sich die Provenienzforschung nicht im Klaren darüber ist, wie der Auftrag der Grablegung Christi zustande kam. Sickel führt aus, dass „[...] anders als wiederholt behauptet wurde, besteht kein Zusammenhang mit dem rätselhaften Vertrag, den Caravaggio im April 1600 Fabio Nuti aus Siena über die Anfertigung eines nicht näher bezeichneten Gemäldes im Format von maximal 270 cm x 180 cm schloß.” Um welches Sujet es sich hierbei handelt ist in der Forschung nicht eindeutig spezifiziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Forschungsfeld sowie Erläuterung der Zielsetzung, das Werk Caravaggios im Kontext von Tradition und eucharistischer Deutung zu vergleichen.

2. Caravaggio's Grablegung Christi: Darstellung der historischen Entstehungsbedingungen sowie eine detaillierte formale Beschreibung der Bildkomposition.

3. Typenvergleich & Eucharistie: Untersuchung der stilistischen Parallelen zu antiken und frühneuzeitlichen Vorbildern sowie die inhaltliche Verknüpfung der Darstellung mit der eucharistischen Liturgie.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Thesen, wobei die Wahrscheinlichkeit einer intentionalen Verknüpfung des Werks mit der rituellen Opfergabe betont wird.

Schlüsselwörter

Caravaggio, Grablegung Christi, Eucharistie, Chiesa Nuova, Realismus, Ikonografie, Opfergabe, Meleager, Kontraste, Bildtypus, Altarbild, Kunstgeschichte, Sakrale Malerei, Perspektive, Liturgie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Caravaggios „Grablegung Christi“ hinsichtlich ihrer künstlerischen Gestaltung und ihrer theologischen Bedeutung im Kontext der katholischen Eucharistie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf die Werkgenese, die formale Bildanalyse, vergleichende Ikonografie und die Einbettung des Gemäldes in den rituellen Raum der Kirche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass Caravaggio die Darstellung des toten Christus als eine bewusste visuelle Entsprechung zur eucharistischen Opfergabe konzipiert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Bildanalyse, kombiniert mit einer komparativen ikonografischen Untersuchung und der Einbeziehung kunsthistorischer Provenienzforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Auftragssituation, eine detaillierte Beschreibung der physischen und optischen Bildmerkmale sowie einen Typenvergleich mit Werken der Antike, Raffaels, Tizians und Michelangelos.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Realismus, Eucharistie, Bildtypus, Lichtführung, Sakralraum und Kontrast.

Welche Rolle spielt die Perspektive in der Argumentation des Autors?

Die Perspektive dient als zentrales Argument, da die Anordnung der Grabplatte im Bild mit der physischen Positionierung des Altarraums korrespondiert und so den Betrachter direkt in den Prozess der Opfergabe einbindet.

Wie unterscheidet sich Caravaggios Darstellung von der Raffaels oder Tizians?

Während frühere Darstellungen oft stärker idealisiert oder landschaftlich eingebettet sind, setzt Caravaggio auf einen radikalen Realismus, starke Hell-Dunkel-Kontraste und eine kompositorische Unbestimmtheit, die das Geschehen unmittelbar wirken lässt.

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Details

Title
"Die Grablegung Christi" von Michelangelo Merisi da Caravaggio
College
http://www.uni-jena.de/  (Philosophische Fakultät)
Course
Einführung in die Bildkünste
Grade
1,7
Author
Paul Hoheisel (Author)
Publication Year
2019
Pages
24
Catalog Number
V937775
ISBN (eBook)
9783346266491
ISBN (Book)
9783346266507
Language
German
Tags
Die Grablegung Christi und die Eucharistie Michelangelo Merisi da Caravaggio Grablegung Caravaggio Kunstgeschichte Meleagers Relief Santa Maria in Vallicella
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paul Hoheisel (Author), 2019, "Die Grablegung Christi" von Michelangelo Merisi da Caravaggio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937775
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