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Supervision - Theoretische Hintergründe und der Blick in die Praxis

Title: Supervision - Theoretische Hintergründe und der Blick in die Praxis

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 46 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andreas Kirchner (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Beratung ist keine Erfindung moderner Gesellschaften, aber im Zuge umwälzender sozialer und technischer Veränderungen kommt es seit einigen Jahren zu einer kontinuierlichen Ausweitung von Beratung. Im Bereich der berufsbezogenen Beratung finden sich Ansätze wie Coaching, Supervision, Kollegiale Beratung und Organisationsentwicklung. Supervision als Thema dieser Arbeit ist seit vielen Jahrzehnten im Bereich der Sozialarbeit etabliert und wird in den letzten Jahren verstärkt auch in anderen Arbeitsbereichen als Beratungsmethode geschätzt und angewendet. Veränderte Marktbedingungen, New Public Management, Lernende Organisationen, Qualitätsmanagement sind nur einige Gründe, die umgehende Strukturanpassungen in Institutionen und Organisationen erforderlich machen. Supervision begleitet solche Veränderungsprozesse mit einer Vielzahl von Konzepten, Methoden und Arbeitsformen. Mitarbeitermotivation, Konfliktmanagement und Vorbeugung von Burn-out-Syndromen können ebenfalls supervisorischer Arbeit zugeschrieben werden. Das Angebotsspektrum von Supervision reicht mittlerweile also von Einzelfallarbeit über Teamsupervision bis hin zu Weiterentwicklung ganzer Organisationen.
Die vorliegende Arbeit erhebt keinesfalls den Anspruch einer umfassenden Darstellung supervisorischer Konzepte und deren Wirksamkeit in der Praxis. Vielmehr widmen sich die folgenden Ausführungen zunächst grundlegenden theoretischen Hintergründen: Was ist Supervision und woher kommt sie? Welche Ziele werden mit dieser Beratungsmethode verfolgt? Wie kann man sich das Setting einer Supervisionssitzung vorstellen? Was unterscheidet Supervision von anderen Beratungsformen? Wie läuft ein Supervisionsprozess ab und welche Grenzen sind zu beachten?
In einem zweiten Teil soll zunächst eine Untersuchung von Busse (2001) über die Situation des Supervisionsmarktes in den neuen Bundesländern vorgestellt werden. Eine Vielzahl von Publikationen und Erfahrungsberichten zum Thema Supervision legt zwar den Schluss nahe, dass Supervision mittlerweile auch in vielen anderen Bereichen Fuß gefasst hat, aber wie stark die Verbreitung tatsächlich ist, lässt sich mangels empirischer Untersuchungen kaum nachweisen. Busse ist mit seiner Analyse also Vorreiter und geht unter anderem der Frage nach, „[…] inwiefern Supervision in den NBL inzwischen eine gut implementierte und genutzte Beratungsform ist“ Einen weiteren Beleg aktueller Supervisionspraxis liefert die Auswertung...

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der metatheoretische Bezugsrahmen: Zum Begriff der Beratung

3. Theorie

3.1. Zur Geschichte der Supervision

3.2. Supervision – eine Definition

3.3. Ziele und Grenzen von Supervision

3.4. Formen von Supervision

3.5. Ablauf einer Supervision

3.6. Supervision vs. Coaching

4. Praxis

4.1. Supervision – eine Marktbeschreibung

4.2. Regelung von Supervision im Ländervergleich

5. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Hintergründe der Supervision sowie ihre Anwendung in der beruflichen Praxis zu beleuchten, wobei ein besonderer Fokus auf das noch junge Einsatzgebiet der Supervision im Schulsystem gelegt wird. Es soll erörtert werden, wie sich Supervision als Beratungsform von anderen Ansätzen wie dem Coaching abgrenzt und welche Rolle sie bei der Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung spielt.

  • Theoretische Grundlagen und geschichtliche Entwicklung der Supervision
  • Differenzierung zwischen Supervision und Coaching im beruflichen Kontext
  • Analyse der Supervisionspraxis, insbesondere in den Neuen Bundesländern
  • Untersuchung des Supervisionsbedarfs und der Rahmenbedingungen in verschiedenen Bundesländern im Schulwesen

Auszug aus dem Buch

3.1. Zur Geschichte der Supervision

Die historische Entwicklung von Supervision wird zur besseren Übersicht in Anlehnung an Wieringa (1979) und Pallasch (1991) entlang einer Zeitschiene skizziert, die sich in vier Phasen aufteilt. Weitere Informationen zur Rezeptionsgeschichte von Supervision finden sich u. a. bei Jugert (1998), Pühl (1999), Belardi (2002) und Rappe-Giesecke (2002) und ergänzen punktuell die folgenden Ausführungen.

Mit der Entwicklung bzw. Professionalisierung des Sozialarbeiters beginnt die Geschichte der Supervision. Im Vordergrund seiner Tätigkeit steht die „Beziehungsarbeit“ oder anders: Der Sozialarbeiter erbringt in erster Linie eine direkte personenbezogene kommunikative Dienstleistung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel von Beratung von einer Randerscheinung hin zu einer zentralen Kommunikationsform moderner Gesellschaften und führt in das Thema Supervision als etablierte Methode der Sozialarbeit ein.

2. Der metatheoretische Bezugsrahmen: Zum Begriff der Beratung: Dieses Kapitel erarbeitet auf Basis verschiedener wissenschaftlicher Definitionen ein Verständnis von Beratung als zielgerichtetes, zeitlich begrenztes Handeln zur Problemlösung und Unterstützung.

3. Theorie: Hier werden die historische Entwicklung der Supervision in vier Phasen, ihre Definition, Ziele, methodischen Formen sowie die Abgrenzung zum Coaching theoretisch fundiert dargestellt.

4. Praxis: Dieser Abschnitt überträgt die Theorie in die Realität, indem er anhand von Marktstudien und Ländervergleichen den tatsächlichen Einsatz von Supervision in Deutschland und speziell im Schulwesen untersucht.

5. Abschließende Bemerkungen: Das Fazit resümiert, dass Supervision als junge Disziplin zwar vielfältige Potenziale zur Qualitätssicherung bietet, jedoch ein erheblicher Forschungsbedarf zur Wirkungsweise besteht.

Schlüsselwörter

Supervision, Beratung, Coaching, Sozialarbeit, Theorie, Praxis, Berufsbezogene Beratung, Kompetenzentwicklung, Organisationsentwicklung, Supervisionssettings, Schulwesen, Lehrersupervision, Prozessberatung, Professionalisierung, Fallsupervision

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Hintergründe von Supervision als Beratungsform und untersucht deren praktische Anwendung und Verbreitung, besonders mit Blick auf das Schulwesen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Supervision, die Definition und Ziele der Methode, verschiedene Settings wie Einzel- oder Gruppensupervision sowie der Vergleich mit Coaching.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Supervision als Methode zur Reflexion beruflichen Handelns zu definieren, ihre Abgrenzung zum Coaching zu klären und ihren Status im deutschen Schulwesen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Theorieanalyse sowie die Auswertung bestehender empirischer Forschungsberichte und Marktbeschreibungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit den Konzepten der Supervision und einen praktischen Teil, der durch Umfragen und Studien die Anwendung in den Bundesländern beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Supervision, Beratung, Coaching, Kompetenzentwicklung und Organisationsentwicklung charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich Supervision von Coaching laut der Arbeit?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass Coaching häufiger im Profit-Bereich angesiedelt ist, während Supervision eher aus der Beziehungsarbeit der Sozialen Arbeit kommt, wobei die Grenzen in der Praxis oft fließend sind.

Wie ist der aktuelle Stand der Supervision an Schulen in Deutschland?

Obwohl in fast allen Bundesländern ein Supervisionsbedarf gesehen wird, ist die praktische Umsetzung sehr unterschiedlich; es mangelt häufig an verbindlichen Richtlinien oder Budgets.

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Details

Title
Supervision - Theoretische Hintergründe und der Blick in die Praxis
College
University of Erfurt
Grade
1,0
Author
Andreas Kirchner (Author)
Publication Year
2007
Pages
46
Catalog Number
V93822
ISBN (eBook)
9783640105717
ISBN (Book)
9783640111862
Language
German
Tags
Supervision Theoretische Hintergründe Blick Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Kirchner (Author), 2007, Supervision - Theoretische Hintergründe und der Blick in die Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93822
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