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Wie beeinflussen Medien die Krankheit Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen?

Titel: Wie beeinflussen Medien die Krankheit Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen?

Essay , 2020 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nike Müller (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie die Anorexia im Jugendalter von Mädchen durch Schönheitsideale beeinflusst wird. Um dieses bekannte Problem vorzustellen, wird der Begriff Anorexia nervosa definiert und die damit verbundenen Ursachen und Folgen erklärt. Dies wird aus der klinischen Sichtweise beschrieben.

Ferner wird das mit der Magersucht verbundene Schönheitsideal, welches sich im Wandel der Zeit und in Bezug auf die Kulturen stetig verändert, analysiert. Des Weiteren bezieht sich der Autor auf den Einfluss der Medien und wie die Gesellschaft Schönheitsideale vorgibt (je mehr Mediennutzung, desto mehr Magersucht?). Außerdem befasst sich die Arbeit mit biologischen, familiären, individuellen und soziokulturellen Faktoren, die neben den Medien auf die Anorexia einwirken

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. ABSTRACT/ EINLEITUNG

2. ANOREXIA NERVOSA

3. FOLGEN

4. SCHÖNHEITSIDEAL

5. MEDIEN

6. PRÄVENTIVMAßNAHMEN IN DEN NEUEN MEDIEN

7. WEITERE EIFLUSSFAKTOREN

8. THERAPIEN

9. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss moderner Medien auf die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen. Dabei wird analysiert, wie gesellschaftlich vermittelte Schönheitsideale, insbesondere durch soziale Netzwerke und mediale Präsenz, das Körperbild junger Frauen prägen und welche Rolle diese Faktoren in der Pathogenese der Essstörung spielen.

  • Analyse der klinischen Aspekte und Folgen der Anorexia nervosa.
  • Untersuchung des Wandels und der Wirkung von Schönheitsidealen.
  • Einfluss von Medien, sozialen Netzwerken und "Fitspiration"-Trends auf das Essverhalten.
  • Präventionsstrategien in digitalen Räumen.
  • Betrachtung biologischer, familiärer und soziokultureller Einflussfaktoren.
  • Überblick über therapeutische Ansätze wie die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT).

Auszug aus dem Buch

5. Medien

Medien spielen als Kommunikationsmittel eine große Rolle für die Beeinflussung der Mädchen im Jugendalter und für die damit zusammenhängende Verbreitung des Schönheitsideals. Durch die Globalisierung ist ein Leben ohne soziale Netzwerke in der heutigen Generation kaum mehr vorstellbar. Das Internet und moderne Kommunikationstechnologien durchdringen zunehmend den Alltag.

Betroffene der Krankheit Anorexia nervosa nutzen Medien, um sich miteinander auszutauschen und gegengenseitig zu unterstützen bzw. die Krankheit zu fördern. Hier werden Strategien ausgetauscht, um den vermeidlichen Idealkörper beizubehalten. In diesen Netzwerken werden Bilder und Videos geteilt, welche sehr dünne Models zeigen. 11

Die Erkrankten halten also an den Bildern von Models und schlanken Frauen fest, die in den Medien repräsentiert werden. Das hat dramatische Folgen:,,Durch die konstante Nutzung sozialer Medien steigen die bewussten und unbewussten körperlichen Vergleichsmöglichkeiten und auch die Erwartungshaltungen an den eigenen Körper. Allein bei Facebook werden stündlich 10 Millionen neue Fotos hochgeladen‘‘12 (Medienpädagogik, 31.03.2018)

Zusammenfassung der Kapitel

1. ABSTRACT/ EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Pubertätsmagersucht sowie Erläuterung des Forschungsansatzes mittels Literatur- und Inhaltsanalysen.

2. ANOREXIA NERVOSA: Definition des Krankheitsbildes unter klinischer Perspektive sowie Darstellung epidemiologischer Daten und des Geschlechterverhältnisses.

3. FOLGEN: Beschreibung der schwerwiegenden physischen und psychischen Auswirkungen der Magersucht auf den weiblichen Organismus und die psychische Gesundheit.

4. SCHÖNHEITSIDEAL: Analyse der gesellschaftlichen Konstruktion von Schönheit und der sich wandelnden Idealvorstellungen in Bezug auf den weiblichen Körper.

5. MEDIEN: Untersuchung der Rolle von sozialen Netzwerken und Medien bei der Vermittlung von Schlankheitsidealen und deren Einfluss auf Essstörungen.

6. PRÄVENTIVMAßNAHMEN IN DEN NEUEN MEDIEN: Vorstellung von digitalen Programmen wie "Student Bodies" zur Unterstützung Betroffener und Förderung eines gesünderen Körperbildes.

7. WEITERE EIFLUSSFAKTOREN: Betrachtung genetischer, familiärer und traumatischer Einflüsse auf die Genese der Anorexia nervosa.

8. THERAPIEN: Erläuterung stationärer Behandlungskonzepte, insbesondere der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), zur Reduktion der Mortalitätsrate.

9. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Problematik und Plädoyer für ein notwendiges Umdenken im Umgang mit medialen Schönheitsidealen.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Pubertätsmagersucht, Mediennutzung, Schönheitsideal, soziale Netzwerke, Essstörung, Körperbild, Fitspiration, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Prävention, Adoleszenz, psychische Gesundheit, Mortalitätsrate, Gewichtskontrolle, Magersucht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen und der Frage, inwiefern moderne Medien und gesellschaftliche Schönheitsideale die Entstehung und den Verlauf dieser Krankheit beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt medizinische Grundlagen der Magersucht, die Rolle von Medien und sozialen Netzwerken bei der Vermittlung von Schönheitsidealen, Einflussfaktoren wie Familie und Genetik sowie therapeutische Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen medieninduzierten Körpervergleichen und der Verbreitung von Essstörungen bei Mädchen aufzuzeigen und präventive Maßnahmen zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine qualitative Arbeit, die primär auf der Auswertung von vorhandener Fachliteratur sowie Inhaltsanalysen basiert.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Krankheit, die Macht der Medienbilder, psychologische Folgen sowie die Wirksamkeit von Online-Präventionsprogrammen und therapeutischen Interventionen wie der DBT.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind Anorexia nervosa, Schönheitsideal, Medien, soziale Netzwerke, Körperbild und Prävention.

Welche Rolle spielt "Fitspiration" in dieser Untersuchung?

Das Kapitel über Medien beleuchtet "Fitspiration" als Internettrend, der unter dem Deckmantel von Gesundheit und Fitness einen hohen Druck auf Frauen ausübt und die Entwicklung von Essstörungen begünstigen kann.

Wie bewertet der Autor die medikamentöse Therapie?

Die Arbeit hält fest, dass medikamentöse Ansätze lediglich bei weit fortgeschrittener Unterernährung zur Symptomlinderung eingesetzt werden, während die Verhaltenstherapie als wirksamer für die Ursachenbekämpfung angesehen wird.

Warum wird die Rolle der Familie diskutiert?

Die Familie, insbesondere die Interaktion mit den Müttern, wird als einflussreicher Faktor bei der Genese der Magersucht betrachtet, wobei der Fokus auf Perfektionismus und der Weitergabe eines gestörten Essverhaltens liegt.

Welche abschließende Einschätzung trifft der Autor bezüglich der Zukunft?

Der Autor schließt damit, dass die Anorexia nervosa aufgrund des tief verwurzelten medialen Problems und des anhaltenden Schönheitsdrucks eine Krankheit bleibt, die auch in Zukunft schwer zu bewältigen sein wird.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie beeinflussen Medien die Krankheit Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen?
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,0
Autor
Nike Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
11
Katalognummer
V938407
ISBN (eBook)
9783346268266
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anorexia Nervosa. Medien Weibliche Jungendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nike Müller (Autor:in), 2020, Wie beeinflussen Medien die Krankheit Anorexia nervosa bei weiblichen Jugendlichen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/938407
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Leseprobe aus  11  Seiten
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