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Nutzung Wissenschaftlichen Wissens als Grundlage von Unternehmensentscheidungen. Vor- und Nachteile

Titel: Nutzung Wissenschaftlichen Wissens als Grundlage von Unternehmensentscheidungen. Vor- und Nachteile

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Oliver Tissen (Autor:in)

BWL - Unternehmenskommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll beleuchtet werden, ob und in welcher Form Wissenschaftliches Wissen die Grundlage für Unternehmensentscheidungen sein kann und in welcher Form auch das Themenfeld Wissens-Management mit tragfähigen Konzepten relevant für Unternehmen ist. In diesem Bezugsrahmen werden die Vor- und Nachteile der Nutzung von Wissenschaftlichen Wissen diskutiert und auf die folgenden Aspekte Bezug genommen: Systematik und Nachvollziehbarkeit von wissenschaftlichen Erkenntnissen und daraus abgeleitetem Wissen im Vergleich zu "Alltagswissen" und "Ratgeberwissen". Die Zugänglichkeit zu Wissenschaftlichem Wissen, das inhaltlich sehr komplex ist und im Rahmen einer formalen Struktur vorliegt und meist nur in einem fachspezifischen Umfeld konkret bzw. limitiert verfügbar ist. Und die Widerspruchsfreiheit bzw. Widersprüchlichkeit des Wissenschaftlichen Wissens; Erkenntnisse werden immer in einem wissenschaftlichen Diskurs dynamisch eingebunden und anfechtbar bzw. revidierbar sein. Kommunizierbarkeit von Erkenntnissen und wissenschaftlich erzeugten Informationen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung zum Thema der Arbeit

1 Über den Begriff „Wissen“

1.1 Prozess und Inhalt als Aspekte von Wissen

1.2 Abgrenzung der Begriffe „Wissen“ und „Wissenschaftliches Wissen“

1.2.1 Wissen

1.2.2 Wissenschaftliches Wissen

1.3 Unterschied zwischen Wissen und Wissenschaftlichem Wissen

2 Wissens-Management

3 Wissens-Transfer

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Grenzen der Nutzung von wissenschaftlichem Wissen als Fundament für unternehmerische Entscheidungsprozesse. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen wissenschaftliche Erkenntnisse in ein Wissensmanagement integrieren können, um trotz der Komplexität und Abstraktion wissenschaftlicher Inhalte einen Mehrwert für die strategische Ausrichtung zu schaffen.

  • Differenzierung zwischen Alltagswissen, Ratgeberwissen und wissenschaftlichem Wissen
  • Herausforderungen der Zugänglichkeit und Kommunizierbarkeit komplexer Forschungsergebnisse
  • Rolle des Wissensmanagements bei der internen und externen Informationsverarbeitung
  • Dynamik und Anforderungen eines erfolgreichen Wissenstransfers in Organisationen
  • Strategische Chancen und Reputationsgewinn durch wissenschaftlich fundierte Unternehmenskommunikation

Auszug aus dem Buch

1.2.2 Wissenschaftliches Wissen

Wissenschaftliches Wissen behandelt eine konkrete Problemstellung und einen faktenbasierten Lösungsweg auf Basis von speziell für die Problemstellung erhobener Daten und Informationen, um spezielle Erkenntnisse zu erzielen. Bei wissenschaftlichem Handeln ist immer ein Problem die Basis für daraus abzuleitendes Wissen (vgl. Popper; in Burkart, 2002, S. 408).

Wissenschaft wird durch die Tätigkeiten Entdecken und Erklären geprägt. Hypothesen und Erklärungen werden in einer auf das Problem bezogenen Theorie verdichtet. So erzielte Erkenntnisse und nicht zuletzt auch daraus erwachsendes Wissenschaftliches Wissen behalten solange Gültigkeit, bis es einen neuen Forschungs- und Wissenstand gibt, der die vorher gefasste Theorie mit neuen Informationen ablöst oder umstößt.

Im Regelfall ist dieser Vorgang durch fachspezifisches Wissen und forschendes Handeln getrieben und lässt sich Außenstehenden nur schwer vermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung zum Thema der Arbeit: Diese Einführung legt den Fokus auf die Relevanz wissenschaftlichen Wissens für die Unternehmenspraxis und definiert die zentralen Aspekte der Untersuchung, wie Systematik, Zugänglichkeit und Kommunizierbarkeit.

1 Über den Begriff „Wissen“: Das Kapitel differenziert zwischen den prozessualen und inhaltlichen Dimensionen von Wissen und grenzt den allgemeinen Wissensbegriff scharf vom wissenschaftlichen Wissen ab.

2 Wissens-Management: Hier wird erörtert, wie Wissen als unsichtbare Ressource in betrieblichen Prozessen verwaltet werden kann und welche Anforderungen dies an die Lern- und Vermittlungskompetenzen in Unternehmen stellt.

3 Wissens-Transfer: Dieses Kapitel analysiert die Dynamiken der zielgerichteten Übertragung von Wissen zwischen Akteuren und definiert notwendige Parameter für einen erfolgreichen Transferprozess.

4 Fazit: Die abschließende Betrachtung resümiert, dass wissenschaftliches Wissen zwar eine valide Datenbasis bietet, für den direkten operativen Einsatz jedoch eine zielgruppengerechte Aufbereitung und Transformation erfordert.

Schlüsselwörter

Wissen, Wissenschaftliches Wissen, Wissensmanagement, Wissenstransfer, Unternehmensentscheidungen, Wissensprozess, Informationsverarbeitung, Kommunikation, Forschungsstand, Theorie-Praxis-Transfer, Alltagswissen, Entscheidungsgrundlage, Datenbasis, Fachspezifisches Wissen, Wissensressourcen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, inwieweit wissenschaftliches Wissen als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen dienen kann und welche Vor- und Nachteile dabei entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Abgrenzung verschiedener Wissensarten, die Konzepte des Wissensmanagements sowie die operativen Prozesse des Wissenstransfers.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, wie Unternehmen von der Komplexität wissenschaftlicher Informationen profitieren können und unter welchen Bedingungen diese als Basis für unternehmerische Prozesse nutzbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und Definitionen, um die Begriffe systematisch abzugrenzen und Anforderungen für die Praxis abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung von Wissen, die Herausforderungen des Wissensmanagements und die kritische Analyse des Wissenstransfers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Wissenschaftliches Wissen, Wissenstransfer, Wissensmanagement und Entscheidungsgrundlage.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen so wichtig?

Die Unterscheidung ist deshalb essenziell, weil Alltagswissen eher auf persönlicher Erfahrung basiert, während wissenschaftliches Wissen faktenbasiert, methodisch generiert und oft komplexer ist, was unterschiedliche Anforderungen an die Vermittlung stellt.

Inwiefern beeinflusst die "Informationsflut" die Entscheidungsfindung?

Die hohe Frequenz an wissenschaftlichen Publikationen kann die interne und externe Kommunikation erschweren und die Fähigkeit zur schnellen Entscheidungsfindung behindern, da die Informationen erst strukturiert aufbereitet werden müssen.

Wie können Unternehmen trotz Komplexität von Wissenschaft profitieren?

Unternehmen profitieren, indem sie wissenschaftliche Erkenntnisse als valide Datenbasis nutzen, die durch gezielte Zielgruppenanalysen und interne Transformationsprozesse handhabbar gemacht wird.

Welche Rolle spielt die Zielgruppen-Analyse?

Da wissenschaftliches Wissen oft sehr abstrakt ist, ist eine Zielgruppen-Analyse notwendig, um die Informationen so aufzubereiten, dass sie von den Empfängern verstanden und in konkrete Handlungen übersetzt werden können.

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Details

Titel
Nutzung Wissenschaftlichen Wissens als Grundlage von Unternehmensentscheidungen. Vor- und Nachteile
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,0
Autor
Oliver Tissen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
13
Katalognummer
V939008
ISBN (eBook)
9783346272003
ISBN (Buch)
9783346272010
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nutzung wissenschaftlichen wissens grundlage unternehmensentscheidungen vor- nachteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Tissen (Autor:in), 2020, Nutzung Wissenschaftlichen Wissens als Grundlage von Unternehmensentscheidungen. Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/939008
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Leseprobe aus  13  Seiten
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