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Die Personalentwicklung im Change Management Prozess eines Unternehmens. Ist diese ein Erfolgsfaktor?

Titel: Die Personalentwicklung im Change Management Prozess eines Unternehmens. Ist diese ein Erfolgsfaktor?

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit prüft, welche Bedeutung der Personalentwicklung als Erfolgsfaktor im Veränderungsprozess eines Unternehmens zukommt und wie sie diesen Prozess erfolgreich beeinflussen kann.

Zunächst werden die beiden Hauptbegriffe dieser Arbeit "Change Management" und "Personalentwicklung" definiert und näher erläutert, um ein besseres Grundverständnis für die Thematik zu schaffen. Anschließend wird geprüft, inwiefern die Personalentwicklung als Erfolgsfaktor in Veränderungsprojekten gesehen werden kann und welche speziellen Lernbereiche insbesondere anvisiert werden müssen, um das von der Veränderung betroffene Personal entsprechend ihrer neuen Aufgaben zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird näher auf den Kompetenzaufbau und die Vermittlung von Wissen, Können, Verhalten sowie Einstellungen eingegangen. Danach werden vereinzelt Personalentwicklungsmaßnahmen aufgezeigt, die Voraussetzungen wirksamer Maßnahmen dargestellt, damit diese nachhaltig und erfolgreich sind. Als abschließender Punkt dieser Arbeit erfolgt ein Fazit, das eine Zusammenfassung der erbrachten Erkenntnisse umfasst und einzelne Punkte kritisch hinterfragt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen und -erklärungen

3. Erfolgsfaktor „Personalentwicklung“

3.1 Kompetenzentwicklung

3.2 Bereiche der individuellen Kompetenz

4. Personalentwicklungsmaßnahmen und ihre Voraussetzungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Personalentwicklung als entscheidenden Erfolgsfaktor in Veränderungsprozessen (Change Management). Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen ihre Mitarbeiter dazu befähigen können, neue berufliche Anforderungen selbstorganisiert zu bewältigen und somit das Gelingen des Unternehmenswandels sicherzustellen.

  • Bedeutung der Personalentwicklung in Veränderungsprojekten
  • Aufbau und Entwicklung individueller Kompetenzen (Wissen, Können, Verhalten)
  • Gestaltung von Lernprozessen (On-the-job vs. Off-the-job)
  • Erfolgsfaktoren für nachhaltige Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Die Rolle der Akzeptanz und individuellen Entwicklungsplanung

Auszug aus dem Buch

3.1 Kompetenzentwicklung

Aufgrund von Veränderungsprozessen ergeben sich neue Anforderungen an die Unternehmen und die Kompetenzen ihrer Arbeitnehmer. Es werden immer mehr Persönlichkeiten benötigt, die durch kreatives Denken und selbstorganisiertes Handeln den Unternehmensfortschritt voranbringen (Sauter & Staudt, 2016, S. 1). Unter Kompetenzen versteht man das aus Kenntnissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einstellungen und Motiven zusammengefügte Vermögen von Personen, berufliche Herausforderungen selbstorganisiert zu bewältigen (Ryschka, Solga & Mattenklott, 2011, S. 20). Kompetenzen sind die Gesamtheit von Leistungsvoraussetzungen, die für die erfolgreiche Ausführung einer Tätigkeit notwendig sind. Sie konkretisieren sich in Handlungen und sind keine Persönlichkeitseigenschaften, sondern Handlungsfähigkeiten (Erpenbeck & Sauter, 2015, S. 14). In neuen, komplexen Situationen müssen Führungskräfte und Mitarbeiter ihr Wissen kontextbezogen bewerten und erzeugen können, um handlungsfähig zu sein. Kompetenzen helfen dabei, Wissen intuitiv abzurufen und es der Situation entsprechend anzuwenden. Kompetenz bedeutet also die Disposition selbstorganisierten Handelns in nicht routinierten, unbekannten und veränderten Situationen so wie in einem Change Prozess (Faix, Erpenbeck & Auer, 2013, S. 37).

Kompetenzen lassen sich in vier Gruppen unterteilen: Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und Personalkompetenz. Unter Fachkompetenz werden Kenntnisse, spezifische Fertigkeiten sowie Fähigkeiten zur Bewältigung beruflicher Aufgaben verstanden. Sie bezeichnet die Umsetzung von Fachwissen, um klar umrissene Aufgaben erledigen zu können. Die Sozialkompetenz beschreibt die Fähigkeit zu einem sozialverträglichen, situationsspezifischen sowie angemessenen Handeln. Diese Fähigkeit zeichnet aus, dass jemand mit anderen Menschen situationsabhängig kommunizieren kann. Darunter fallen ein gewisses Maß an Empathie, emotionale Intelligenz, Teamfähigkeit und Durchsetzungsfähigkeit. Dies spielt beispielsweise eine Rolle bei der Interaktion mit und der Führung von Mitarbeitern. Die Methodenkompetenz bezeichnet die Fähigkeit zur Anwendung von Problemlösungsstrategien und zur selbstständigen Bewältigung neuer und komplexer Aufgaben wie zum Beispiel die Problemanalyse, abstraktes Denken, Deduktion und selbstgesteuertes Lernen. Die Personalkompetenz ist die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und zu eigenverantwortlichem Handeln. Es handelt sich hierbei um beruflich relevante Einstellungen, Werthaltungen und persönlichkeitsbezogene Dispositionen, die das berufliche Handeln beeinflussen. Hierunter fallen zum Beispiel die Offenheit für neue Erfahrungen, Leistungsbereitschaft, Optimismus und Proaktivität (Ryschka, Solga & Mattenklott, 2011, S. 20 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz ständiger Veränderungsprozesse für Unternehmen ein und stellt die zentrale Rolle der Personalentwicklung als Erfolgsfaktor heraus.

2. Begriffsdefinitionen und -erklärungen: Hier werden die zentralen Termini „Change Management“ und „Personalentwicklung“ theoretisch fundiert definiert.

3. Erfolgsfaktor „Personalentwicklung“: Das Kapitel erläutert, warum Personalentwicklung für den Erfolg von Change-Prozessen unerlässlich ist und wie Kompetenzen den Mitarbeitern helfen, Herausforderungen zu meistern.

3.1 Kompetenzentwicklung: Hier wird der Begriff der Kompetenz detailliert analysiert und in vier Gruppen (Fach-, Sozial-, Methoden- und Personalkompetenz) unterteilt.

3.2 Bereiche der individuellen Kompetenz: Dieses Kapitel spezifiziert drei Kernbereiche der individuellen Entwicklung: Wissen, Können sowie Verhalten und Einstellung.

4. Personalentwicklungsmaßnahmen und ihre Voraussetzungen: Dieser Abschnitt behandelt die konkrete Gestaltung von Lernmaßnahmen (on-the-job vs. off-the-job) und diskutiert Erfolgsbedingungen wie Nachhaltigkeit und Individualität.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass eine frühzeitige, individuelle Personalentwicklung einen maßgeblichen Einfluss auf das Gelingen von Unternehmenswandel hat.

Schlüsselwörter

Personalentwicklung, Change Management, Veränderungsprozess, Kompetenzentwicklung, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, Personalkompetenz, Lernprozesse, Qualifizierung, Re-Edukation, Selbstorganisation, Unternehmenserfolg, Weiterbildung, Anpassungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Personalentwicklung als kritischer Erfolgsfaktor, um Unternehmen bei notwendigen Veränderungsprozessen (Change Management) erfolgreich zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von Change Management und Personalentwicklung, die systematische Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen sowie die Auswahl und Voraussetzungen geeigneter Entwicklungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu prüfen, wie die Personalentwicklung den Veränderungsprozess beeinflussen kann und welche spezifischen Lernbereiche adressiert werden müssen, damit Mitarbeiter den Wandel aktiv mitgestalten können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturrecherche, um den Zusammenhang zwischen Personalentwicklung, Kompetenzaufbau und dem Erfolg von Veränderungsprojekten aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die detaillierte Darstellung von Kompetenzfeldern sowie die Erörterung praktischer Maßnahmen und deren Voraussetzungen für einen nachhaltigen Erfolg.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Veränderungsmanagement, Personalentwicklung, Kompetenzaufbau, Lernprozesse im Arbeitsprozess und individuelle Qualifizierung beschreiben.

Was versteht man in diesem Kontext unter dem Begriff "Re-Edukation"?

Re-Edukation umfasst alle Maßnahmen der Personalentwicklung, die im Rahmen von Veränderungsprozessen darauf abzielen, die Fähigkeiten der Beteiligten zu verbessern und ihre Einstellungen zieladäquat an neue Anforderungen anzupassen.

Warum ist laut der Arbeit eine Nachbetreuung und Reflexion am Arbeitsplatz so wichtig?

Ohne Reflexion am Arbeitsplatz besteht die Gefahr, dass Gelerntes nicht auf die spezifische Situation übertragen werden kann oder mit der Zeit wieder in Vergessenheit gerät, was die Nachhaltigkeit der Qualifizierungsmaßnahmen gefährdet.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Personalentwicklung im Change Management Prozess eines Unternehmens. Ist diese ein Erfolgsfaktor?
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V939009
ISBN (eBook)
9783346269508
ISBN (Buch)
9783346269515
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalentwicklung PE Change Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Die Personalentwicklung im Change Management Prozess eines Unternehmens. Ist diese ein Erfolgsfaktor?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/939009
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Leseprobe aus  14  Seiten
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