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Sportbiologische Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die Sportpraxis

Titel: Sportbiologische Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die Sportpraxis

Hausarbeit , 2020 , 12 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Sportpraxis bei Kindern und Jugendlichen. Zu Beginn dieser Arbeit werden sportbiologische Besonderheiten in der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen dargestellt, der Fokus dieser Hausarbeit soll dennoch auf der Sportpraxis liegen. Aufgrund des hohen Umfangs können nicht alle Besonderheiten thematisiert werden, daher wurde eine Auswahl einiger prägnanter physiologischer Besonderheiten getroffen. Aus diesen Punkten werden wesentliche Auswirkungen der ausgewählten Entwicklungsbesonderheiten thematisiert. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Faktoren im Kinder- und Jugendtraining nach Altersbereichen unterteilt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sportbiologische Besonderheiten und ihre Auswirkungen auf die Sportpraxis

2.1 Stoffwechsel

2.2 Herz – Kreislauf – System

2.3 Muskulatur

2.4 Energiebereitstellung

3. Auswirkungen auf die Sportpraxis

3.1 Bedeutung des Spiels

3.2 Vorschulalter (3-7 Jahre)

3.3 Frühes Schulkindalter (7-10Jahre)

3.4 Spätes Schulkindalter (10-13 Jahre)

3.5 Erste puberale Phase (11-15 Jahre)

3.6 Zweite puberale Phase (13-19)

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die sportbiologischen Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen und deren Konsequenzen für eine alters- und entwicklungsgerechte Gestaltung der Sportpraxis zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich physiologische Entwicklungsfaktoren auf die Anforderungen an das Training auswirken, um eine optimale sportliche Förderung ohne Überlastung zu gewährleisten.

  • Sportbiologische Entwicklungsprozesse (Stoffwechsel, Herz-Kreislauf, Muskulatur)
  • Differenzierung des Trainings nach Altersstufen
  • Bedeutung des spielerischen Ansatzes im Kindertraining
  • Physiologische Grundlagen der Energiebereitstellung im Wachstum
  • Hormonelle Einflüsse und deren Auswirkungen auf die Belastbarkeit

Auszug aus dem Buch

2.4 Energiebereitstellung

Kinder empfinden die mit der Bewegung verbundene Anstrengung, im Gegensatz zu Erwachsenen, subjektiv als weniger belastend. Der kindliche Organismus hat eine hochkomplexe Anpassungsfähigkeit, insbesondere im Bereich der aeroben Leistungsfähigkeit. Nach Untersuchungen von Robinson erreichten Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren zu Beginn einer Maximalbelastung bereits innerhalb der ersten Minute 40-55% der maximalen Sauerstoffaufnahme. Im Vergleich liegen die Werte eines Erwachsenen zwischen 30-35%. Bei aeroben Belastungen sind Kinder außerordentlich zur Fettsäuren-Verstoffwechselung geeignet, denn im Vergleich zu Erwachsenen ist bei Ihnen die Fettoxidationsrate deutlich erhöht. Auch bezüglich des Zuckerstoffwechsels weisen Kinder auch bei längerdauernden Belastungen keine Probleme auf. Diese Tatsache ist besonders in Bezug auf Hypoglykämie (Unterzuckerung) von Bedeutung, da der kindliche Stoffwechsel demgegenüber besonders empfindlich ist. Aus metabolischer sowie aus kardiopulmonaler Sicht sind Kinder und Jugendliche für Ausdauerbelastungen im aeroben Bereich daher besonders geeignet.

Im Vergleich zum Erwachsenen haben Kinder jedoch eine geringere Fähigkeit zur anaeroben Energiegewinnung. Die anaerobe Kapazität steigt erst mit Beginn der Pubertät auf das Erwachsenenniveau an. Auch wenn diese laktazide Kapazität durch Training zu steigern ist, stellt sie dennoch eine physiologische Belastung aufgrund der Laktateliminierung und damit auch der Verringerung der Erholungsfähigkeit beim Kind gegenüber Erwachsenen dar. Anaerobe Belastungen bei Kindern führen zu einem mehr als zehnfach erhöhten Adrenalin- und Noradrenalinspiegel. Dieser für das Kind auffällig hohe Anstieg an Stress- bzw. Leistungshormonen muss als unphysiologisch betrachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Notwendigkeit eines altersgerechten Trainings und betont, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind.

2. Sportbiologische Besonderheiten und ihre Auswirkungen auf die Sportpraxis: Dieses Kapitel erläutert physiologische Grundlagen wie Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Muskulatur und Energiebereitstellung, die für das Training von Kindern relevant sind.

3. Auswirkungen auf die Sportpraxis: Dieses Kapitel diskutiert die praktische Anwendung der sportbiologischen Erkenntnisse, unterteilt in verschiedene Altersstufen von der Vorschule bis zur Pubertät.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer individuellen Trainingsgestaltung zusammen und unterstreicht die zentrale Rolle des Spiels.

Schlüsselwörter

Sportbiologie, Kinder- und Jugendtraining, Entwicklungsphasen, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Muskulatur, Energiebereitstellung, Sportpraxis, Pubertät, Koordination, Bewegungsdrang, Belastbarkeit, Wachstumsphasen, Training, motorische Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den physiologischen und biologischen Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen im Sport und deren Einfluss auf eine entwicklungsgemäße Gestaltung des Trainings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet primär die stoffwechselbiologischen, kardiovaskulären und muskulären Voraussetzungen sowie deren Entwicklungsschritte in verschiedenen Altersphasen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, warum Kinder- und Jugendtraining kein reduziertes Erwachsenentraining sein darf und welche sportbiologischen Faktoren dabei beachtet werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse und Zusammenführung bestehender sportbiologischer Erkenntnisse sowie entwicklungsphysiologischer Modelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die biologischen Funktionssysteme analysiert und anschließend konkrete Auswirkungen auf die Sportpraxis, differenziert nach Altersgruppen wie dem Vorschul- und Schulkindalter, abgeleitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kindertraining, Sportbiologie, Wachstumsphasen, Stoffwechsel und die motorische Entwicklung innerhalb der puberalen Phasen.

Warum ist das "Spiel" so wichtig im Kindertraining?

Das Spiel fördert die motorische Entwicklung spielerisch, steigert die Motivation und ermöglicht das Erlernen von komplexen Bewegungsabläufen ohne den Leistungsdruck eines klassischen Erwachsenentrainings.

Wie unterscheidet sich der Stoffwechsel bei Kindern von dem Erwachsener?

Kinder weisen einen sogenannten "Baustoffwechsel" mit einem um etwa 30% erhöhten Grundumsatz auf, was sie anfälliger für Belastungswechsel macht und spezielle Erholungszeiten erfordert.

Was ist bei Jugendlichen in der Pubertät sportlich zu beachten?

Durch hormonelle Umstellungen und Wachstumsschübe besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Fehlbelastungen; zudem verändert sich die anaerobe Kapazität, was eine Anpassung der Trainingsreize notwendig macht.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sportbiologische Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die Sportpraxis
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit)
Veranstaltung
Bewegung und Gesundheit
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V939084
ISBN (eBook)
9783346269034
ISBN (Buch)
9783346269041
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sportbiologische Besonderheiten Training im Kindesalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Sportbiologische Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die Sportpraxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/939084
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Leseprobe aus  12  Seiten
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