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Die Rolle der Frau im Bauhaus. Frauenkarrieren in Weberei, Fotographie und Architektur

Eine kurze Darstellung

Title: Die Rolle der Frau im Bauhaus. Frauenkarrieren in Weberei, Fotographie und Architektur

Essay , 2020 , 11 Pages

Autor:in: Helen von Vöhren (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Die Arbeit beschäftigt sich mit den Frauen, die den Bauhaus Stil, Architektur und Design mitentwickelt und gestaltet haben. Die Arbeit zeigt daher exemplarisch an einigen Beispielen den Werdegang von Frauen in der Weberei, der Fotographie und Architektur auf.

Die Gründung des Bauhauses war ein Paukenschlag der Moderne. Das Alte hinter sich lassen, in eine neue Zeit aufbrechen. Hier wollte man nicht nur innovatives Design und wegweisende Architektur schaffen, sondern auch an einer radikal neuen Gesellschaft bauen. Bis heute ist das legendäre Bauhaus mit den Namen Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee oder Oskar Schlemmer verbunden. Kaum beachtet dagegen sind die viele Frauen, die hier gewirkt und den weltberühmten Bauhausstil entscheidend mitgeprägt haben. Die Geschichte des Bauhauses - wie wir sie kennen - ist nicht richtig. Nur wenn man die Frauen integriert ist das ein komplettes Bild.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung / Das Bauhaus

2. Die neue Frau

3. Frauenkarrieren am Bauhaus

3.1 Frauen und die Weberei

3.3 Frauen und die Architektur

4. Das Schicksal der Bauhausfrauen

4.1 Die Spuren der Bauhausfrauen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Frau am Bauhaus und beleuchtet die oft übersehene, aber entscheidende Bedeutung der Künstlerinnen für die Entwicklung der Moderne und des Bauhausstils unter den gesellschaftspolitischen Bedingungen ihrer Zeit.

  • Die historische Rolle der Frau im Kontext der Bauhaus-Gründung
  • Karrierewege und Arbeitsbedingungen der Bauhaus-Frauen
  • Die Auswirkungen von Geschlechterrollen auf die künstlerische Entfaltung
  • Einfluss der Bauhausfrauen auf Industriedesign, Weberei und Architektur
  • Das Schicksal der Bauhausfrauen im Nationalsozialismus und Exil

Auszug aus dem Buch

3. FRAUENKARRIEREN AM BAUHAUS

Das Versprechen auf absolute Gleichberechtigung lockte viele Frauen ans Bauhaus. Fast 500 Künstlerinnen studierten an der legendären Schule und haben bahnbrechendes geleistet. Dennoch stehen sie bis heute im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Die Bauhaus-Frauen haben unseren heutigen Blick entscheidend geprägt. Es ist Zeit, endlich auch ihre Geschichten zu erzählen, denn sie sind sowohl als Frauen wie auch als Künstlerinnen Vorbilder; mutige und inspirierende Pioniere der Moderne.

Es war in der Zeit der zwanziger Jahre natürlich verlockend für junge Frauen, deren Welt sich zu diesem Zeitpunkt erweitert hat, aus dem Hausfrauen- und Ehe-Bereich hinaus zu treten. Sie haben sich angezogen gefühlt, das Bauhaus zu besuchen. Aus diesem Grund hatte das Bauhaus am Anfang mehr Studentinnen als Studenten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung / Das Bauhaus: Dieses Kapitel skizziert die Gründung des Bauhauses durch Walter Gropius als interdisziplinäre Kunsthochschule und beleuchtet dessen evolutionären Einfluss auf Design, Architektur und moderne Lehrmethoden.

2. Die neue Frau: Hier wird das gesellschaftliche Bild der „neuen Frau“ in den 1920er Jahren und ihr ambivalenter Status innerhalb des Bauhauses zwischen Emanzipationsversprechen und traditionellen Rollenmustern analysiert.

3. Frauenkarrieren am Bauhaus: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen Arbeits- und Lehrbedingungen von Frauen, ihren Kampf gegen die männliche Konkurrenz sowie ihre Pionierleistungen, insbesondere in der Weberei.

3.1 Frauen und die Weberei: Es wird dargelegt, wie die Weberei trotz ihrer anfänglichen Stigmatisierung als „Frauenklasse“ durch die Bauhausfrauen in eine künstlerisch hochrelevante Werkstatt transformiert wurde.

3.3 Frauen und die Architektur: Hier wird der Beitrag von Architektinnen und Designerinnen zur funktionalen Gestaltung und Modernisierung von Wohnkultur thematisiert, oft unter erschwerten Bedingungen im privaten und beruflichen Umfeld.

4. Das Schicksal der Bauhausfrauen: Dieses Kapitel behandelt das drastische Ende der Schule in der Zeit des Nationalsozialismus, die Vertreibung der Bauhausfrauen und ihr Wirken im Exil.

4.1 Die Spuren der Bauhausfrauen: Das abschließende Kapitel würdigt das langfristige Erbe und den anhaltenden Einfluss der Bauhausfrauen auf die Entwicklung der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Bauhaus, Bauhausfrauen, Kunstgeschichte, Moderne, Weberei, Industriedesign, Walter Gropius, Gleichberechtigung, Frauenkarrieren, Architektur, Kunsterziehung, 1920er Jahre, Exil, Gunta Stölzl, Marianne Brandt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der oft vernachlässigten Rolle der Frauen am Bauhaus, ihren spezifischen Karrierewegen, den Herausforderungen innerhalb einer männerdominierten Institution und ihrem nachhaltigen Einfluss auf die moderne Gestaltung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Ausbildungssituation der Frauen, ihre Arbeit in Werkstätten wie der Weberei, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Weimarer Republik sowie das weitere Schicksal der Frauen während und nach der Zeit des Nationalsozialismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Leistungen der Bauhaus-Künstlerinnen sichtbar zu machen und aufzuzeigen, wie sie trotz struktureller Benachteiligung maßgeblich zum Erfolg und zur Identität der Bauhaus-Schule beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die historische Dokumente und einschlägige Fachpublikationen zur Bauhausgeschichte nutzt, um die Lebenswege und das Wirken der Bauhausfrauen zu rekonstruieren.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der „neuen Frau“, die detaillierte Betrachtung von Frauenkarrieren in verschiedenen Bauhaus-Disziplinen sowie die historische Aufarbeitung der Vertreibung und des späteren Einflusses dieser Frauen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Bauhaus, Bauhausfrauen, Moderne, Emanzipation, Industriedesign, Weberei und das gesellschaftliche Umfeld der 1920er Jahre.

Welche Rolle spielte die Weberei für die Bauhausfrauen konkret?

Die Weberei entwickelte sich zur „Frauenklasse“, was einerseits eine Einschränkung darstellte, andererseits aber den Frauen ermöglichte, durch technologische Innovationen und künstlerische Experimente die Textilkunst grundlegend zu erneuern und kommerziell erfolgreich zu etablieren.

Wie beeinflusste das politische Klima der 1930er Jahre die Bauhausfrauen?

Das politische Klima unter dem Nationalsozialismus führte zur Schließung der Schule, Berufsverboten für Bauhaus-Künstlerinnen, Verfolgung bis hin zur Ermordung in Konzentrationslagern oder zur erzwungenen Emigration ins Ausland.

Gibt es bekannte Persönlichkeiten, die in dieser Arbeit besonders hervorgehoben werden?

Ja, die Arbeit nennt unter anderem Gunta Stölzl als prägende Leiterin der Weberei sowie Persönlichkeiten wie Marianne Brandt, Lucia Moholy und Margarete Schütte-Lihotzky, die in ihren jeweiligen Bereichen bahnbrechend wirkten.

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Details

Title
Die Rolle der Frau im Bauhaus. Frauenkarrieren in Weberei, Fotographie und Architektur
Subtitle
Eine kurze Darstellung
Author
Helen von Vöhren (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V939116
ISBN (eBook)
9783346287663
ISBN (Book)
9783346287670
Language
German
Tags
rolle frau bauhaus frauenkarrieren weberei fotographie architektur eine darstellung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Helen von Vöhren (Author), 2020, Die Rolle der Frau im Bauhaus. Frauenkarrieren in Weberei, Fotographie und Architektur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/939116
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