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Sensibilisierung für das Thema Faschismus. Prävention beginnt in der Schule

Title: Sensibilisierung für das Thema Faschismus. Prävention beginnt in der Schule

Pre-University Paper , 2020 , 79 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Anonym (Author)

History - Basics
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In diesem Text geht es um das Thema Faschismus, Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus und darum, wie die Schule einwirken kann um Jugendliche für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Arbeit ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Ziel des theoretischen Teil ist es, die Theorie um den Faschismus in Italien, Spanien und Deutschland im Überblick darzulegen. Der Ursprung und die Entstehung des Faschismus in Europa zwischen den Weltkriegen wird aufgezeigt. Gründe weshalb auch nach dem ersten Weltkrieg faschistische Diktaturen entstanden sind und wie in Spanien andauerten, können auch heute wieder wahrgenommen werden.

Im praktischen Teil geht es darum, mittels einer Befragung bei Schülern festzustellen, wie deren Kenntnisstand bezüglich Faschismus ist, wie deren Meinungsbild beeinflusst wird und ob sie den Faschismus und Rechtsradikalismus in der heutigen Zeit als Problem ansehen. Die Befragten sind Schüler aus Deutschland und der Schweiz. Es wird aufgezeigt wie die Prävention von rechtsradikalem Gedankengut an der Schule verbessert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

EINLEITUNG

1 Theorie zum Thema Faschismus

1.1 Historisches

1.1.1 Was ist Faschismus, Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Nationalsozialismus?

1.1.2 Ursprung und Entstehung des Faschismus

1.1.3 Faschismus zwischen den Weltkriegen, in Italien und Deutschland

1.1.4 Faschismus in Spanien und die Falange

1.1.5 Faschismus in anderen Staaten Europas

1.2 Gegenwart

1.2.1 Faschismus und Rechtspopulismus in der Politik heute

1.2.2 Faschismus und Rechtspopulismus im Alltag

2 Praktischer Teil: Fragebogenerhebung

2.1 Hypothesen

2.1.1 Erste Hypothese: Der Wissensstand ist gering

2.1.2 Zweite Hypothese: Rechtsextremismus wird als Problem erkannt

2.1.3 Dritte Hypothese: Die eigene Betroffenheit ist gering

2.1.4 Vierte Hypothese: Deutsche Schüler wissen mehr

2.2 Fragebogen

2.2.1 Zielgruppe

2.2.2 Entwicklung des Fragebogens

2.3 Resultate der Fragebogenauswertung

2.3.1 Demographische Daten

2.3.2 Resultate geschichtliches Vorwissen

2.3.3 Resultate zum Wissen über den Populismus der Gegenwart

2.3.4 Resultate bezüglich Vorschläge zur Prävention

3 Fazit

3.1 Diskussion

3.2 Schlussfolgerung

3.3 Zusammenfassung

3.4 Ausblick: Prävention in der Schule

4 Schlusswort

4.1 Zur Arbeit insgesamt

4.2 Persönliche Erfahrungen

4.3 Danksagung

5 Bibliographie

5.1 Literaturverzeichnis und Internetquellen

5.2 Abbildungsverzeichnis

6 Anhang

6.1 Fragebogen

6.2 Elterninformationsbrief und Einwilligungserklärung

6.3 Resultate Tabellen

Zielsetzung & Themen

Diese Maturaarbeit untersucht das Wissen von Schülern über Faschismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sowie deren Wahrnehmung dieser Thematiken. Ziel ist es, den Kenntnisstand zu erheben und aufzuzeigen, wie Schulen präventiv wirken können, um Jugendliche für die Gefahren rechtsradikalen Gedankenguts zu sensibilisieren.

  • Theoretische Grundlagen zum Faschismus in Europa
  • Empirische Erhebung zum Wissensstand von Schülern
  • Analyse der Rolle digitaler Medien bei der Ideologieverbreitung
  • Entwicklung von Präventionsstrategien für den Schulalltag

Auszug aus dem Buch

Faschismus zwischen den Weltkriegen, in Italien und Deutschland

In Italien gründete der ehemalige Sozialist und Lehrer Benito Mussolini anlässlich einer Rede vor einer Versammlung am 23.3.1919 in Mailand die italienischen Kampfbünde (Fasci italiani di combattimento) (Schlemmer und Woller 2014, S. 7). Sie nannten sich Faschisten, hatten kein eigentliches politisches Programm und kämpften gegen den immer stärker werdenden Kommunismus und Sozialismus an. Viele Italiener waren über den Ausgang des ersten Weltkrieges enttäuscht. Innerhalb Mussolinis Faschisten gab es die Gruppe „Die jungen Soldaten.“ Dies waren Kriegsheimkehrer, die mit dem Ausgang des Krieges unzufrieden waren, keine Arbeit fanden und weiter für ihr Land kämpfen wollten. Nach der erfolgreichen kommunistischen Revolution in Russland hatte das italienische Volk Angst, dass sich der Kommunismus in Italien ausbreiten könnte. Mussolinis faschistische Vereinigung bekam so immer mehr Anhänger. Auch Unternehmer wendeten sich Ihnen zu und unterstützen die Faschisten mit Geld. Es herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände in Italien, denn paramilitärische, faschistische Gruppen, sogenannte „Squadri“, griffen Sozialisten an, bedrohten anders Denkende, Journalisten und störten Druckereien. Mussolinis Anhänger, die „Schwarzhemden“, trugen eine eigene Uniform (schwarzes Hemd und grau-grüne Hose) und versprachen Italien wieder zu Ruhm zu führen.

1921 gründete Mussolini die faschistische Partei PNI (Partito Nazionale Fascita) und wollte die Ordnung in Italien wiederherstellen. Auf dem ersten Parteitag der PNI 1921 nannte man ihn schon „Duce“ (Führer) (Schlemmer und Woller 2014, S. 112). Mussolini drohte mit der Machtübernahme durch einen „Marsch auf Rom“. Auf Drängen der Wirtschaftsvertreter und des Militärs wurde Mussolini vom König Viktor Emanuel III 1922 daraufhin zum Ministerpräsidenten Italiens ernannt, ohne gewählt worden zu sein und ohne Putsch. Die Grundlage seiner Macht war seine Unterstützung in breiten Teilen der Bevölkerung. Gesetze sicherten ihm uneingeschränkte Macht, er verbot andere Parteien und reorganisierte den ganzen Staat. Als „Duce“, pflegte er großen Personenkult, er verachtete die Demokratie, den Sozialismus und den Bolschewismus. Er baute seine Macht immer mehr aus, auch mit brutaler Gewalt und seine Partei wurde zur Volkspartei.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theorie zum Thema Faschismus: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Faschismus, Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus und untersucht deren historische Ursprünge sowie deren aktuelle Relevanz.

2 Praktischer Teil: Fragebogenerhebung: Der praktische Teil umfasst die Durchführung einer anonymen Befragung von 128 Schülern unterschiedlicher Bildungsstufen zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

3 Fazit: Das Fazit wertet die erhobenen Daten aus, diskutiert die Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothesen und bietet konkrete Ansätze für die schulische Prävention.

4 Schlusswort: Das Schlusswort reflektiert den Arbeitsprozess, persönliche Lernerfahrungen und die methodischen Grenzen der Untersuchung.

5 Bibliographie: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Fachliteraturquellen, Zeitungsartikel und Internetressourcen auf.

6 Anhang: Der Anhang enthält das verwendete Fragebogen-Instrument, Dokumente zur Einwilligung sowie detaillierte Tabellen zur Auswertung der Befragung.

Schlüsselwörter

Faschismus, Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Schule, Prävention, Befragung, Ideologie, Medienkompetenz, Geschichte, Demokratie, Politische Bildung, Propaganda, Schüler, Jugend.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Maturaarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Faschismus und Rechtsextremismus sowie der Frage, wie Schulen präventiv auf Schüler einwirken können, um sie für diese Thematik zu sensibilisieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Faschismusbegriffs und eine empirische Erhebung zum Wissen und zur Wahrnehmung dieser Phänomene bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, mittels einer Befragung festzustellen, wie hoch der Kenntnisstand von Schülern bezüglich Faschismus ist und wie die Prävention von rechtsradikalem Gedankengut an Schulen verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für den praktischen Teil verwendet?

Der Autor führte eine schriftliche, anonyme Befragung (Fragebogenerhebung) unter 128 Schülern verschiedener Schultypen (Gymnasium, Sekundarstufe, internationale Schule) durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Definition der Begriffe, eine historische Einordnung der faschistischen Regime in Deutschland, Italien und Spanien sowie eine detaillierte Auswertung der erhobenen Schülerdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören unter anderem Faschismus, Rechtsextremismus, Schulisches Wissen, Prävention, Politische Bildung und Mediennutzung.

Welche Rolle spielen digitale Medien laut den Ergebnissen für Jugendliche?

Die Ergebnisse zeigen, dass das Internet und soziale Medien die Hauptinformationsquellen der befragten Schüler sind, diese Kanäle jedoch gleichzeitig von rechtsextremen Gruppierungen zur Ideologieverbreitung genutzt werden.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf die Schule?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Schule eine zentrale Rolle bei der Wissensvermittlung spielt und das Thema Faschismus intensiviert und systematischer in den Unterricht integriert werden sollte.

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Details

Title
Sensibilisierung für das Thema Faschismus. Prävention beginnt in der Schule
Grade
1.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
79
Catalog Number
V939254
ISBN (eBook)
9783346314253
Language
German
Tags
GEschichte Politik Rechtsradikalismus Rechtsextremismus Le Pen Hitler AFD Nationalsozialismus Prävention Falange Europa Fünf Sterne Bewegung Ungarische Garde PIS Mussolini PNR VOX DF Geert Wilders Combat 18 Hakenkreuz Identitäre Bewegung Rechtspopulismus Rassismus Kultkleidung Soziale Medien Sonnenräder Kampfsportveranstaltunge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Sensibilisierung für das Thema Faschismus. Prävention beginnt in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/939254
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