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Sondermaschinenbau. Auslandsmärkte für mittelständische Unternehmen

Titel: Sondermaschinenbau. Auslandsmärkte für mittelständische Unternehmen

Masterarbeit , 2006 , 96 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Immanuel Grau (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sättigungserscheinungen auf dem heimischen Markt, immer kürzere Produktlebenszyklen, die stagnierende Konjunktur am Heimatmarkt oder Kostenvorteile in anderen Märkten sind nur einige Gründe, warum auch immer mehr mittelständische Unternehmen über eine Expansion ins Ausland nachdenken. Hierbei werden den mittelständischen Unternehmen durch die Öffnung der ost- und zentraleuropäischen Märkte neue Chancen geboten. Vor diesem Hintergrund wird in der Arbeit der Frage nachgegangen, wie mittelständische Unternehmen am besten die Märkte der Transformationsländer in Ost- und Zentraleuropa erschließen sollen, um Chancen zu nutzen und unnötige Risiken zu vermeiden. Im Prinzip liegt es auf der Hand, dass die Erschließung von ausländischen Märkten bei mittelständischen Unternehmen – aufgrund vergleichsweise geringer finanzieller, know-how-bezogener und managementbezogener Ressourcen – anders aussehen muss als bei Großunternehmen. Hauptaspekt der vorliegenden Arbeit ist es daher, eine für mittelständische Unter-nehmen geeignete Form der Markterschließung zu finden. Vorab lässt sich hierzu jedoch gleich sagen, dass keine Form der Auslandsmarkterschließung existiert, die uneingeschränkt und situationsübergreifend als überlegen für sämtliche mittelständische Unternehmen bezeichnet werden könnte. Vielmehr ist die optimale Form zur Erschließung der ost- und zentraleuropäischen Märkte von der konkreten Situation des markterschließenden Unternehmens und dem gewählten Zielmarkt abhängig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Relevante Besonderheiten des Internationalen Markteintritts

2.2 Begriff und Ziele der Auslandsmarkterschließung

2.3 Hemmnisse der Auslandsmarkterschließung

2.4 Formen und Strategien der Auslandsmarkterschließung

3. Planung der Markterschließung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens im Bereich Sondermaschinenbau

3.1 Das Unternehmen

3.2 Markterschließungsrelevante Besonderheiten von mittelständischen Unternehmen

3.3 Notwendige Analysen zur Beurteilung der geeigneten Form der Markterschließung

3.3.1 Analyse der internen Unternehmenssituation

3.3.2 Markt- und Umfeldanalysen

3.3.3 SWOT-Analyse

3.4 Fazit

4. Wahl einer geeigneten Form der Markterschließung – Fokus Zentral- und Osteuropa

4.1 Chancen und Risiken der Märkte Zentral- und Osteuropas

4.2 Einflussfaktoren auf die Wahl der Markterschließungsform

4.3 Nutzen einer kooperativen Markterschließung im Vergleich zu einer nicht-kooperativen Markterschließung

4.4 Identifizierung einer geeigneten Form der Markterschließung

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht systematisch, wie mittelständische Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau Auslandsmärkte in Zentral- und Osteuropa erfolgreich erschließen können, um Marktchancen zu nutzen und spezifische Risiken zu minimieren.

  • Analyse der Besonderheiten und Hemmnisse für den Mittelstand bei der Internationalisierung.
  • Systematische Vorgehensweise bei der Planung der Markterschließung anhand einer Fallstudie (UVA International AB).
  • Gegenüberstellung kooperativer und nicht-kooperativer Markteintrittsstrategien.
  • Identifikation relevanter Einflussfaktoren und Methoden (SWOT-Analyse) für eine situativ angemessene Entscheidung.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Analyse der internen Unternehmenssituation

Obgleich die im vorhergehenden Kapitel dargestellten Besonderheiten mittelständischer Unternehmen bereits generelle Tendenzen bei der Unternehmenssituation im Mittelstand aufzeigen, ist zur Bestimmung einer situativ besten Form der Auslandsmarkterschließung, die jeweilige individuelle Unternehmenssituation zu eruieren.

Ziel der Analyse der internen Unternehmenssituation ist es, den Möglichkeitsraum für die Auslandsmarkterschließung abzustecken, indem die aktuelle Ressourcensituation – im Sinne von markterschließungsrelevanten Stärken und Schwächen – kritisch beleuchtet wird. Die Stärken sind dabei gleichzusetzen mit der Fähigkeit eines Unternehmens, den Auslandsmarkt (generell oder mit einer bestimmten Form des Markteintritts) besonders gut erschließen zu können und den Marktrisiken (Bedrohungen) im Ausland besonders erfolgreich zu begegnen. Bei den Schwächen gilt das gleiche vice versa.

Bei der Wahl der geeigneten Form der Internationalisierung sind insbesondere die Ressourcen „Finanzen“, „Management“ und „Auslandserfahrung“ zu betrachten. Im Rahmen der Analyse sollen jedoch nicht nur die konkret für eine geplante Auslandsmarkterschließung vorhandenen Ressourcen, wie zum Beispiel Know-how, Personal und Finanzen betrachtet werden, sondern auch die generellen technologiebezogenen, organisatorischen und sonstigen markterschließungsrelevanten Ressourcen des Unternehmens einer kritischen Bewertung unterzogen werden. Es muss sichergestellt sein, dass sich das betreffende mittelständische Unternehmen durch das Engagement im Ausland nicht „verzettelt“, in dem zum Beispiel wichtige Ressourcen für die Bearbeitung des Inlandmarktes abgezogen werden und das Unternehmen dadurch seine Position im Heimatmarkt schwächt. Denn letzterer muss in den ersten Jahren eines Auslandsengagements in der Regel die finanziellen Mittel liefern, um mögliche Anfangsverluste bei der Auslandsmarkterschließung kompensieren zu können – der Heimatmarkt bildet somit das Rückgrat des Auslandsengagements.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den globalen Trend zur Internationalisierung, stellt die Problemstellung speziell für mittelständische Unternehmen dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie deren methodischen Aufbau.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten des internationalen Markteintritts, definiert die Auslandsmarkterschließung und analysiert zentrale Hemmnisse sowie verschiedene Formen und Strategien des Markteintritts.

3. Planung der Markterschließung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens im Bereich Sondermaschinenbau: Anhand des Fallbeispiels der UVA International AB wird der Planungsprozess der Markterschließung skizziert, wobei insbesondere interne Stärken/Schwächen sowie Marktanalysen und das Instrument der SWOT-Analyse betrachtet werden.

4. Wahl einer geeigneten Form der Markterschließung – Fokus Zentral- und Osteuropa: Dieses Kapitel analysiert spezifisch die Chancen und Risiken in den Transformationsländern, diskutiert Einflussfaktoren auf die Strategiewahl und vergleicht kooperative mit nicht-kooperativen Erschließungsformen.

5. Zusammenfassung und Fazit: Die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit werden zusammengefasst, wobei die Notwendigkeit einer systematischen Vorgehensweise und die besondere Eignung kooperativer Ansätze für den Mittelstand betont werden.

Schlüsselwörter

Auslandsmarkterschließung, Mittelstand, Sondermaschinenbau, Internationalisierung, Markteintrittsstrategie, Transformationsländer, Zentraleuropa, Osteuropa, Kooperation, Joint Venture, SWOT-Analyse, Management, Ressourcen, Export, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master Thesis im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Planung und Umsetzung einer Auslandsmarkterschließung für mittelständische Unternehmen, insbesondere im Bereich Sondermaschinenbau, mit einem speziellen Fokus auf die Transformationsländer in Zentral- und Osteuropa.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Rahmenbedingungen der Internationalisierung, spezifische Herausforderungen für den Mittelstand, Strategien zum Markteintritt, Analysetools wie die SWOT-Analyse sowie die Vor- und Nachteile von Kooperationen im Vergleich zu Direktinvestitionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, eine für mittelständische Unternehmen geeignete Form der Markterschließung in den Transformationsländern zu finden, indem die individuelle Unternehmenssituation mit den Marktchancen und -risiken in Einklang gebracht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Literatur sowie auf eine praxisnahe Fallstudie des schwedischen Unternehmens UVA International AB, die durch quantitative Analysen (SWOT-Matrix, Scoring-Modelle) ergänzt wird.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung, die Analyse von Stärken und Schwächen mittelständischer Betriebe, die Untersuchung von Marktanalysetechniken und eine detaillierte Diskussion über die Wahl von Markteintrittsstrategien im spezifischen regionalen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Auslandsmarkterschließung, Internationalisierung, Mittelstand, Kooperation und Joint Venture sowie regionale Begriffe wie Zentraleuropa und Osteuropa geprägt.

Warum wird für den Mittelstand explizit ein kooperativer Ansatz empfohlen?

Aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen und fehlender Auslandserfahrung bietet die Kooperation eine risikoärmere Möglichkeit, lokales Markt-Know-how zu nutzen und eigene Ressourcen zu schonen, während gleichzeitig ein gewisser Grad an Kontrolle im Zielmarkt gewahrt bleibt.

Welche Rolle spielt die SWOT-Analyse im Entscheidungsprozess?

Die SWOT-Analyse dient dazu, die internen Stärken und Schwächen des Unternehmens systematisch den externen Chancen und Risiken des Zielmarktes gegenüberzustellen, um so eine fundierte und situativ passende Wahl der Markterschließungsform zu treffen.

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Details

Titel
Sondermaschinenbau. Auslandsmärkte für mittelständische Unternehmen
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung
Note
2,0
Autor
Immanuel Grau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
96
Katalognummer
V94008
ISBN (eBook)
9783638069618
ISBN (Buch)
9783640128068
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erschließung Auslandsmärkten Unternehmen Bereich Sondermaschinenbau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Immanuel Grau (Autor:in), 2006, Sondermaschinenbau. Auslandsmärkte für mittelständische Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94008
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Leseprobe aus  96  Seiten
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