Wie gelingt erfolgreiches Controlling im Baugewerbe? Eine empirische Untersuchung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg


Bachelorarbeit, 2012

106 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Rahmen und Gang der Arbeit
1.3 Aufbau und Ablauf der empirischen Erhebungen

2 Mittelständische Bauunternehmen als Untersuchungsgegenstand
2.1 Mittelständisches Unternehmen
2.1.1 Quantitative Abgrenzung
2.1.2 Qualitative Abgrenzung
2.2 Bauhauptgewerbe
2.3 Erscheinungsbild der mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
2.4 Kontextfaktoren der mittelständischen Bauwirtschaft
2.4.1 Bedeutung bauwirtschaftlicher Kontextfaktoren für die mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

3 Das betriebliche Rechnungswesen
3.1 Kosten- und Leistungsrechnung
3.1.1 Teilgebiete der Kosten- und Leistungsrechnung
3.1.2 Kostenrechnungssysteme

4 Das baubetriebliche Rechnungswesen
4.1 Unternehmensrechnung
4.1.1 Finanzbuchhaltung
4.1.2 Jahresabschluss
4.1.3 Bedeutung der Unternehmensrechnung für die mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
4.2 Baubetriebliche Kosten- und Leistungsrechnung
4.2.1 Baubetriebsrechnung
4.2.2 Bauauftragsrechnung
4.2.3 Soll-Ist-Vergleichsrechnung und Abweichungsanalyse
4.2.4 Baubetriebliche Kennzahlenrechnung
4.3 Finanzrechnung
4.3.1 Finanzrechnung in der Baubranche
4.4 Bildung und Analyse von Unternehmenskennzahlen
4.4.1 Bedeutung und Verbreitung von Unternehmenskennzahlenanalyse in den mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

5 Unternehmenscontrolling in mittelständischen Bauunternehmen
5.1 Grundlegendes zum Controlling
5.2 Teilbereiche des Controlling
5.3 Aufgaben und Instrumente des Controlling
5.3.1 Planungs- und Koordinationsinstrumente
5.3.2 Kontrollinstrumente
5.3.3 Steuerungsinstrumente
5.3.4 Informationsversorgung
5.4 Ziele und Anforderungen an das Controlling in den mittelständischen Bauunternehmen
5.4.1 Bauprojektcontrolling
5.4.2 Bedeutung und Umsetzung von Controlling in den mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

6 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Umsatz im Bauhauptgewerbe

Abbildung 2: Struktur des Bauhauptgewerbes in Deutschland

Abbildung 3: Insolvenzhäufigkeit im Bauhauptgewerbe in Deutschland

Abbildung 4: Insolvenzhäufigkeit im Branchenvergleich

Abbildung 5: Bauinvestitionsquote

Abbildung 6: Anteil der Bruttowertschöpfung des Baugewerbes an der gesamtwirtschaftlichen BWS

Abbildung 7: Teilgebiete des betrieblichen Rechnungswesens

Abbildung 8: Struktur des Rechnungswesens in Bauunternehmen

Abbildung 9: Erweiterte Struktur des Rechnungswesens in Bauunternehmen

Abbildung 10: Arten und Gliederung der Kennzahlen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: § 267 HGB Umschreibung der Größenklassen

Tabelle 2: KMU-Definition des IfM Bonn

Tabelle 3: KMU Definition der Europäischen Kommission

Tabelle 4: Struktur des Baugewerbes nach NACE Revision 2

Tabelle 5: Mitarbeiteranzahl in 2011

Tabelle 6: Umsatz in 2011

Tabelle 7: Bilanzsumme in 2011

Tabelle 8: Verteilung Jahresumsatz

Tabelle 9: Wirkungskreis

Tabelle 10: Traditionelle Einteilung des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens

Tabelle 11: Kosteneinteilungsmöglichkeiten nach Wöhe, G., & Döring, U. (2008)

Tabelle 12: Kostenrechnungssysteme

Tabelle 13: Auslagerung der Finanzbuchhaltung

Tabelle 14: Gründe für die Auslagerung der Finanzbuchhaltung

Tabelle 15: Gründe für die interne Führung der Finanzbuchhaltung

Tabelle 16: Personaleinsatz in der Finanzbuchhaltung

Tabelle 17: Aktualität der Finanzbuchhaltung

Tabelle 18: Zeitrückstand der Jahresabschlusserstellung

Tabelle 19: Einsatz der Nebenbuchhaltung

Tabelle 20: Verbreitung der Kostenrechnung

Tabelle 21: Verbreitung branchenspezifischer Kontenrahmen

Tabelle 22: Bedeutung der betrieblichen Ergebnisrechnung

Tabelle 23: Verbreitung der Deckungsbeitragsrechnung

Tabelle 24: Angebotskalkulation

Tabelle 25: Verbreitung der Kalkulationssoftware

Tabelle 26: Verbreitung der Teilbereiche der Bauauftragsrechnung

Tabelle 27: Arten von Soll-Ist-Vergleichen nach KLR Bau (2001)

Tabelle 28: Verbreitung von Soll-Ist-Vergleichsrechnung und Abweichungsanalyse

Tabelle 29: Verbreitung der bauspezifischen Kennzahlenrechnung

Tabelle 30: Verbreitung der Liquiditätsrechnung

Tabelle 31: Einsatz der Liquiditätspläne

Tabelle 32: Planungszeiträume der Liquiditätsplanung

Tabelle 33: Häufigkeit von Liquiditätsplanaktualisierung

Tabelle 34: Verbreitung von Wirtschaftsplanerstellung

Tabelle 35: Verbreitung von Investitionsrechnung

Tabelle 36: Verbreitung von Analyse von Unternehmenskennzahlen

Tabelle 37: Begriffsverständnis von Controlling

Tabelle 38: Kenntnisstand Controlling

Tabelle 39: Bedeutung von Controlling

Tabelle 40: Umsetzung von Controlling

Abkürzungsverzeichnis

Abb. Abbildung

BAS-Nr. Bauarbeitsschlüssel (ein Katalog von Arbeitsvorgängen)

BER Betriebsergebnisrechnung

BIP Bruttoinlandsprodukt

BKR Baukontenrahmen

BRTV Bundesrahmentarifvertrag

bspw. beispielsweise

BWS Bruttowertschöpfung

d.h. das heißt

Fibu Finanzbuchhaltung

GKV Gesamtkostenverfahren

GuV Gewinn- und Verlustrechnung

HGB Handelsgesetzbuch

HK Herstellkosten

IfM Bonn Institut für Mittelstandsforschung in Bonn

IHK Industrie- und Handelskammer

IHK SWBH Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg

KLR Kosten- und Leistungsrechnung

KMU kleine und mittlere Unternehmen

LV Leistungsverzeichnis

m. E. Meines Erachtens

NACE Statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft („Nomenclature statistique des activités économiques dans la Communauté européenne“)

PK Personalkapazität

Pos.-Nr. Positionsnummer

ROI Return on Investment

sog. sogenannte

u. U. unter Umständen

u.a. unter anderem

UKV Umsatzkostenverfahren

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

In den Jahren zwischen 1995 und 2005 erlebte die deutsche Bauindustrie eine schwere Rezession. So schrumpfte bspw. der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe zwischen 1995 und 2005 von 116,83 Mrd. EUR auf 74,31 Mrd. EUR1. Das entspricht einem Rückgang von 36,39%. Der deutliche Rückgang des Umsatzes ist in der Abbildung 1 gut erkennbar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Umsatz im Bauhauptgewerbe2

Zudem war die deutsche Bauwirtschaft, und ist immer noch, einem starken Strukturwandel unterworfen. So ging der Anteil großer und mittlerer Unternehmen im Hauptgewerbe zwischen 1995 und 2011 um mehr als die Hälfte zurück. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der Kleinbetriebe aber erheblich an. Dieser Wandel hat entsprechende Auswirkungen auf die Beschäftigungs- und Umsatzverteilung, wie in Abbildung 2 dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Struktur des Bauhauptgewerbes in Deutschland3

Mit 497 von 10.000 Unternehmen erreichte die Insolvenzrate im Bauhauptgewerbe in 2001 ihren Höchststand seit der Wiedervereinigung und lag somit etwa 4,5 Mal höher als der gesamtdeutsche Durchschnitt (siehe Abb. 3 und 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Insolvenzhäufigkeit im Bauhauptgewerbe in Deutschland4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Insolvenzhäufigkeit im Branchenvergleich5

Mit ihren Anteil am BIP Deutschlands von 3,7% in 2011 nimmt die deutsche Bauindustrie volkswirtschaftlich immer noch eine bedeutende Rolle ein. Dennoch wird ein Trend sinkender Bedeutung im Laufe der Jahrzehnte erkennbar (siehe Abb. 5 und 6).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Bauinvestitionsquote6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Anteil der Bruttowertschöpfung des Baugewerbes an der gesamtwirtschaftlichen BWS7

Obwohl sich die deutsche Bauindustrie von der letzten Rezession langsam erholt, muss sich ein Bauunternehmer schon jetzt auf den nächsten Abschwung oder gar Krise vorbereiten und entsprechende Vorsorgen treffen. Das nächste konjunkturelle Tal kommt bestimmt, denn die Baukonjunktur ist sehr eng mit der gesamtdeutschen Konjunktur verknüpft und damit ebenso konjunkturellen Zyklen unterworfen.

Gerade die mittelständischen Baubetriebe sind vom Strukturwandel betroffen und sind deshalb gefordert, geeignete Maßnahmen umzusetzen. Sicherlich kann ein Bauunternehmen seine Position verbessern indem es auf Verbesserungen und Innovationen im technischen Bereich setzt. Der technische Progress in den Tätigkeitsbereichen der mittelständischen Bauindustrie hält sich aber in Grenzen und man kann davon ausgehen, dass in naher Zukunft größtenteils die gleichen Bauverfahren eingesetzt werden wie heute.8 Um dennoch in der Zukunft erfolgreich zu sein sollte ein Bauunternehmen auch die Potentiale im kaufmännischen Bereich ausschöpfen. Der Schlüssel liegt vor allem in einem zukunftsorientiert ausgerichteten Handeln, wo im Wesentlichen dem betrieblichen Rechnungswesen und Controlling eine wichtige Rolle zuteilwird.

Ein Unternehmen kann seine Gesamtsituation erst dann richtig beurteilen und seine Ressourcen optimal einsetzen, wenn es seine Zahlen über alle Geschäftsvorfälle in geeigneter Art und Weise für das Unternehmenscontrolling aufbereitet.9

Gerade weil die deutsche Bauwirtschaft größtenteils mittelständisch geprägt ist werden von Controlling einfache und praktikable Lösungen erwartet. Komplett ausgebaute und komplexe Controllingsysteme, wie man diese bei Großunternehmen vorfinden kann, sind angesichts der begrenzten Ressourcen mittelständischer Bauunternehmen nicht geeignet. Hier liegt auch die Zielsetzung dieser Arbeit, nämlich geeignete Controllinginstrumente für die mittelständischen Unternehmen der Bauindustrie aufzuzeigen.

1.2 Rahmen und Gang der Arbeit

Ausgehend von der Aufgabenstellung und der Struktur des baubetrieblichen Rechnungswesens, gliedert sich die vorliegende Arbeit in sechs Kapitel.

Im Kapitel 1 werden nach der Beschreibung der Problemstellung und Zielsetzung sowie des Rahmens und Gangs der Arbeit der Aufbau und Ablauf der empirischen Erhebungen vorgestellt. Mit der empirischen Studie sollen die Bedeutung und der Verbreitungsgrad grundlegender Führungsinstrumente des baubetrieblichen Rechnungswesens sowie des Controllings in mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg untersucht werden. Die Ergebnisse der Untersuchung werden laufend in die einzelnen Kapitel integriert.

In Kapitel 2 werden die zu untersuchenden Unternehmen anhand quantitativer und qualitativer Merkmale als „mittelständisch“ abgegrenzt. Anschließend wird das Tätigkeitsfeld des Bauhauptgewerbes definiert. Im Anschluss werden die branchenspezifischen Kontextfaktoren der mittelständischen Bauunternehmen beschrieben und das Erscheinungsbild mittelständischer Bauunternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg vorgestellt.

In Kapitel 3 wird auf die allgemeinen Grundzüge des betrieblichen Rechnungswesens eingegangen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Kosten- und Leistungsrechnung gelegt.

Im Kapitel 4 werden die Führungsinstrumente des baubetrieblichen Rechnungswesens, wie Unternehmensrechnung, baubetriebliche Kosten- und Leistungsrechnung und Finanzrechnung vorgestellt, analysiert und weiterentwickelt sowie die Verbreitung und Bedeutung einzelner Führungsinstrumente in mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mittels eigener empirischer Erhebung untersucht.

In Kapitel 5 auf das Unternehmenscontrolling in mittelständischen Bauunternehmen eingegangen sowie dessen Bedeutung und Verbreitung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg aufgezeigt.

Zum Abschluss der Arbeit wird in Kapitel 6 eine Schlussbetrachtung vorgenommen.

1.3 Aufbau und Ablauf der empirischen Erhebungen

Diese Arbeit befasst sich mit dem baubetrieblichen Rechnungswesen und Unternehmenscontrolling in mittelständischen Bauunternehmen. Eine eigene empirische Untersuchung sollte dabei Erkenntnisse über die Verbreitung, die Bedeutung und Ausgestaltung des baubetrieblichen Rechnungswesens und des Controllings in mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg liefern.

Ausgehend von der Unternehmensabgrenzung dieser Arbeit, die im zweiten Kapitel näher beschrieben wird, wurden als Erstes die zu untersuchenden Unternehmen ausgewählt. Die mögliche Gesamtheit der zu untersuchenden Unternehmen bilden alle mittelständischen Unternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, welche ihre Kerntätigkeit im Bauhauptgewerbe haben.

Indem die Unternehmenswahl mit Hilfe der Firmendatenbank des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages erfolgte, konnten von der oben genannten Gesamtheit der Unternehmen nur diejenigen Unternehmen berücksichtigt werden, welche sich ins Handelsregister pflichtmäßig oder freiwillig eintragen haben. In der Firmendatenbank findet man IHK-zugehörige und im Handelsregister eingetragene Unternehmen, die der Veröffentlichung ihrer Daten durch die IHK nicht widersprochen haben.10 Die Firmendatenbank ermöglicht die systematische Suche unter anderem nach Unternehmensanschriften. Indem man die Suche durch eine Auswahl von Suchkriterien gezielt eingrenzt erhält man als Ergebnis eine Trefferliste mit den entsprechenden Unternehmensdaten.

Die IHK knüpft ihre Gliederung und Definition der Wirtschaftszweige an die statistische Systematik der Europäischen Gemeinschaft. Diese Systematik wird auch in dieser Arbeit in der Abgrenzung des Wirtschaftszweiges „Bau“ bzw. „Bauhauptgewerbe“ verwendet.

Die verwendeten Selektionskriterien in der Firmendatenbank:

- Kammerbezirke und Landkreise
- Alle Landkreise der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
- Branche
- Keine Auswahl
- Wirtschaftszweige
- 412 Bau v. Gebäuden
- 42 Tiefbau
- 439 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten
- Betriebsgrößenklassen
- 50 - 99 Beschäftigte
- 100 - 199 Beschäftigte
- 200 - 499 Beschäftigte
- Länderverbindungen, Rechtsformen, Firmenname und Adresse
- Keine Auswahl

Nach der Eingabe der Selektionskriterien muss die Trefferliste noch genauer untersucht werden. Das Abfrageergebnis beinhaltet auch solche Unternehmen deren Tätigkeitsschwerpunkte nicht im Bauhauptgewerbe liegen oder solche die erkennbar keine eigenständige Unternehmen darstellen, was der gewählten Abgrenzung widersprechen würde.

Als eine geeignete Erhebungsmethode wurde die Befragung mittels eines standardisierten Fragebogens mit etwa 30 Fragen auf 6 Seiten gewählt. Jeder Frage folgten klare und vorformulierte Antwortmöglichkeiten die durch das Ankreuzen leicht gewählt werden konnten.

Der Fragebogen wurde in drei Teile untergliedert. Das erste Teil sollte der allgemeinen Darstellung und vor allem der Größeneinordnung der Unternehmen dienen. Im zweiten Teil wurde der allgemeine Kenntnisstand zum Thema „Controlling“ abgefragt. Die meiste Anzahl an Fragen enthielt das dritte Teil wo es, teilweise detailliert, um das baubetriebliche Rechnungswesen und insbesondere um Unternehmens-, Baubetriebs- und Bauauftragsrechnung ging. Hier sollte festgestellt werden, wie weit die wesentliche Informationsbasis in den Bauunternehmen ausgebaut ist. Der Fragebogen ist im Anhang zu finden.

Um eine hohe Beantwortungsquote zu erreichen wurden die Fragebögen den ausgewählten Bauunternehmen von mir persönlich vorgelegt. Die Fragebögen wurden dann meist von einem Mitarbeiter der jeweiligen Finanz- oder Controllingabteilung ausgefüllt.

Die Auswertung der Fragebögen erfolgte anschließend mit Hilfe von MS Excel. Diese Auswertungen befinden sich ebenfalls im Anhang.

Die IHK-Datenbankabfrage vom 22.07.2012 ergab eine Trefferliste mit insgesamt 20 Bauunternehmen. Von diesen Bauunternehmen wurden 6 Unternehmen ausgeschlossen, weil nur unwesentliche Teile ihres Tätigkeitsprofils im Bauhauptgewerbe lagen. Bei weiteren 2 Unternehmen fiel sofort auf, dass sie keinem eigenständigen Unternehmen darstellten. Diese wurden ebenfalls von der Untersuchung ausgeschlossen. Somit blieben 12 Bauunternehmen aus der Region, welche die Abgrenzungsbestimmungen dieser Arbeit erfüllten und dementsprechend die Fragebögen vorgelegt bekamen.

Die grobe Aufteilung der zur Auswahl stehenden Betriebsgrößenklassen der Firmendatenbank der IHK SWBH erlaubt keine eindeutige Selektion der Unternehmensgrößen gemäß der vorgenommenen Abgrenzung dieser Arbeit. Da die IHK keine Größen wie Umsatz und Bilanzsumme veröffentlicht, dienen die ersten vier Fragen des Fragebogens der Unternehmensgrößenklassifizierung. Außerdem soll mit diesen Fragen die Gegenwärtigkeit der Daten gewährleistet werden, da die Angaben in der Firmendatenbank der IHK nicht regelmäßig aktualisiert werden.

Nach der Durchführung der Befragung und anschließender Analyse der ersten vier Fragen wurden ein Bauunternehmen als nicht eigenständig und ein weiteres als zu groß und damit als nicht „mittelständisch“ eingeordnet. Sie wurden somit von der Untersuchung ausgeschlossen. Ein Bauunternehmen verweigerte die Teilnahme an der Untersuchung. Somit flossen Antworten von insgesamt neun Bauunternehmen in die Untersuchung ein.

2 Mittelständische Bauunternehmen als Untersuchungsgegenstand

Das Untersuchungsgegenstand „Mittelständisches Unternehmen des Bauhauptgewerbes“ setzt sich „grob“ aus zwei Teilen zusammen; „Mittelständisches Unternehmen“ und „Bauhauptgewerbe“. Diese zwei Begriffe werden in folgenden Teilabschnitten genauer definiert und für den Zweck dieser Arbeit abgegrenzt.

2.1 Mittelständisches Unternehmen

In der betriebswirtschaftlichen Literatur gibt es keine einheitlich anerkannte Abgrenzung des Begriffs „Mittelständisches Unternehmen“ weil es sich als äußerst schwierig erweist, eine allgemeingültige und sinnvolle Trennung zu wählen11. Man versucht zwar in den zahlreichen Definitionen sowohl quantitative wie auch qualitative Merkmale in die Abgrenzungsentscheidung einfließen zu lassen, dennoch kann keine allgemeingültige Trennung gefunden werden. Das liegt u.a. daran, dass die mittelständischen Unternehmen in allen Wirtschaftszweigen vorkommen. Dabei hat jeder Wirtschaftszweig ihre eigenen wirtschaftlichen Besonderheiten, z.B. hinsichtlich ihrer Kapital- und Arbeitsintensität. So kann es vorkommen, dass ein Handelsunternehmen mit 30 Mitarbeitern den gleichen Umsatz erwirtschaftet wie ein Industrieunternehmen mit 100 Mitarbeitern, wo das erste Unternehmen als kleines und das zweite als großes eingestuft wird.

Folgend werden zunächst die quantitativen und danach die qualitativen Abgrenzungsmerkmale näher untersucht.

2.1.1 Quantitative Abgrenzung

Quantitative Abgrenzungsmerkmale sind vor allem die Mitarbeiterzahl, der Umsatz und die Bilanzsumme. Diese drei Kriterien eignen sich besonders, weil man diese relativ schnell und einfach ermitteln kann.

Ein einzelnes dieser Kriterien hat kaum Aussagekraft. Deshalb wird eine Kombination dieser Hauptkriterien für die Abgrenzung herangezogen.

Es gibt einige allgemein anerkannte quantitative Abgrenzungsmerkmale. So unterteilt z.B. das HGB die Kapitalgesellschaften in Größenklassen wie folgt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: § 267 HGB Umschreibung der Größenklassen12

Nach der Definition des HGB müssen mindestens 2 der 3 Kriterien erfüllt sein.

Daneben gibt es die Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM Bonn) das wie folgt aussieht:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: KMU-Definition des IfM Bonn13

Dabei hat sich das IfM Bonn lediglich für zwei Unterscheidungskriterien entschieden, die Mitarbeiteranzahl und den Umsatz. Für die jeweilige Einstufung ist die Erfüllung beider Kriterien erforderlich.

Darüber hinaus gibt es seit Januar 2005 eine aktuelle KMU-Definition der Europäischen Kommission. Diese sieht folgende Größenunterteilung vor:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: KMU Definition der Europäischen Kommission14

Die Definition der Europäischen Kommission wurde in erster Linie zur Gestaltung und Berechtigung der Inanspruchnahme von Fördermittel entwickelt. Es setzt dabei die Mitarbeiteranzahl als ein „Muss“-Kriterium welches auf jeden Fall erfüllt sein muss. Die beiden anderen Kriterien wie Jahresumsatz und Jahresbilanzsumme sind dagegen „Wahl“-Kriterien, d.h. nur eins davon muss für eine Klassifizierung erfüllt sein.

Das Kriterium der Mitarbeiterzahl erscheint für die Bauindustrie ein geeignetes Unterscheidungsmerkmal zu sein. Der niedrige Automatisierungsgrad in der mittelständischen Bauindustrie macht die Beschäftigten zu einem der wichtigsten „Vermögen“ eines Bauunternehmens.

Die Anzahl der Beschäftigten sollte aber nicht als „das“ Unterscheidungsmerkmal allein gelassen werden. Eine weitere Größe wie der Jahresumsatz sollte zur Unterscheidung herangezogen werden. Denn ein Generalunternehmen mit vergleichsweise wenigen Mitarbeitern und einem relativ hohen Umsatz wäre dabei nicht als mittelständisch eingestuft.

Im Rahmen dieser Arbeit wird die KMU-Definition der Europäischen Kommission zum Zwecke der Unternehmensabgrenzung verwendet. Es werden somit, per Definition, nur mittlere Unternehmen untersucht. Die wesentlichen Gründe für die Auswahl der „europäischen“ Definition liegen in der etwas „feineren“ Gliederung, welche für eine relativ enge Unternehmensabgrenzung dieser Arbeit hilfreich ist.

Es wird angenommen, dass weite Teile des Controlling nur ab einer gewissen Betriebsgröße sinnvoll angewandt werden können. Klinke A. schreibt, mit Verweis auf Amshoff, B. und Schwarz, W. U., Folgendes:

„(…) es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Umfang sowie Ausdifferenzierung des Unternehmenscontrolling. Dieser Zusammenhang ist auch für mittelständische Bauunternehmen nachweisbar, auch bei diesen nimmt der Umfang des Einsatzes von Controllinginstrumenten in Abhängigkeit von Beschäftigungszahl und Umsatz zu.“ 15

Kleine und Kleinstunternehmen sollen daher von Beginn an nicht in die Untersuchung einbezogen werden.

2.1.2 Qualitative Abgrenzung

Neben den quantitativen Unterscheidungsmerkmalen gibt es noch die qualitativen Merkmale. Die Notwendigkeit der zusätzlichen qualitativen Unterscheidung ergeht u.a. aus der Tatsache, dass z.B. Großunternehmen ihre Abteilungen formal als eigenständige Unternehmen firmieren können, welche in dem Fall nach quantitativen Merkmalen als mittelständisch gelten würden.16

Es gibt Auffassungen, dass ein mittelständisches Unternehmen durch Eigenschaften eines Familienunternehmens charakterisiert sein muss.17 Weil die Schnittmenge von Familienunternehmen und KMU naturgemäß groß ist18 und eine nach den qualitativen Gesichtspunkten exakte Einordnung jedes einzelnen Unternehmens sehr aufwendig wäre, wird im Rahmen dieser Arbeit auf diesen Abgrenzungsmerkmal verzichtet.

Ein qualitatives Merkmal sticht jedoch besonders hervor und sollte daher in die Definition übernommen werden. Es ist die wirtschaftliche Eigenständigkeit eines Unternehmens. Sowohl nach der Definition des IfM Bonn als auch nach der Europäischen Kommission muss ein Unternehmen wirtschaftlich Autonom sein um als mittelständisch zu gelten.19

Da das IfM in seiner KMU-Definition auf die genaue Abgrenzung des „unabhängigen“ Unternehmens verzichtet, wird in dieser Arbeit die Definition der Europäischen Kommission angewandt. Die Definition eines eigenständigen Unternehmens richtet sich an Unternehmer wie folgt:

- Sie sind völlig unabhängig, d. h., Sie sind nicht an anderen Unternehmen beteiligt, und es gibt keine Beteiligung anderer Unternehmen an Ihrem Unternehmen.
- Sie halten weniger als 25 % des Kapitals oder der Stimmrechte (unter Berücksichtigung des jeweils höheren Anteils) an einem oder mehreren anderen Unternehmen, und/oder Außenstehende halten weniger als 25 % des Kapitals oder der Stimmrechte (unter Berücksichtigung des jeweils höheren Anteils) an Ihrem Unternehmen.

„Eigenständigkeit bedeutet, dass Sie weder Partner eines anderen Unternehmens noch mit einem anderen Unternehmen verbunden sind.“ 20

2.2 Bauhauptgewerbe

Zur Klassifikation des Wirtschaftszweiges „Baugewerbe“ wird die Klassifikation des statistischen Bundesamtes eingesetzt. Diese Klassifikation baut wiederum auf der der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft (NACE Rev. 2) auf21.

Laut der oben genannten Klassifizierung umfasst der Abschnitt des Baugewerbes wörtlich22:

„… allgemeine und spezialisierte Hoch- und Tiefbautätigkeiten. Dazu zählen Neubau, Instandsetzung, An- und Umbau, die Errichtung von vorgefertigten Gebäuden oder Bauwerken auf dem Baugelände sowie provisorischer Bauten.“

Zusammenfassend setzt sich das Baugewerbe „grob“ wie folgt zusammen23:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Struktur des Baugewerbes nach NACE Revision 2

Im Rahmen dieser Arbeit sollen mittelständische Unternehmen untersucht werden deren Kerngeschäft im Bauhauptgewerbe liegt.

Der Begriff des Bauhauptgewerbes stammt noch aus den Klassifikationen der Wirtschaftszweige vor 1993. In der Klassifikation von 1979 unterteilte das statistische Bundesamt das Baugewerbe in Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe24. Trotz des Wegfalls des Begriffes „Bauhauptgewerbe“ sind in den Fachkreisen der Bauindustrie und in der Fachliteratur diese Begriffe weiterhin sehr verbreitet. Aus diesem Grund und aus Gründen der besseren Homogenität des Untersuchungsgegenstandes wird diese ältere Unterscheidung verwendet. Das Herleiten der Abgrenzung des Bauhauptgewerbes von der „neuen“ Klassifikation auf die „alte“ erfolgt relativ einfach. Zum Bauhauptgewerbe gehören demnach die Gliederungspunkte:25 41.2 Bau von Gebäuden 42 Tiefbau 43.9 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten Zusammenfassend werden in dieser Arbeit mittlere und eigenständige Unternehmen untersucht deren Kerntätigkeit im Bauhauptgewerbe liegt.

2.3 Erscheinungsbild der mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Die folgenden drei Tabellen zeigen die Größenordnung der befragten mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die meisten der Unternehmen beschäftigten in 2011 zwischen 50 und 150 Mitarbeiter. In 2011 lag deren Umsatz meist zwischen 10 und 30 Mio. EUR und die Bilanzsumme befand sich in 2011 meist zwischen 2 und 27 Mio. EUR.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5: Mitarbeiteranzahl in 2011

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6: Umsatz in 2011

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 7: Bilanzsumme in 2011

2.4 Kontextfaktoren der mittelständischen Bauwirtschaft

Die wesentliche Tätigkeit eines Bauunternehmens ist die Erbringung von Bauleistungen. Dabei ist jede Bauleistung eines Bauunternehmens einzigartig und damit als ein Einzelprojekt anzusehen.

„Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen, Abgrenzungen zu anderen Vorhaben und eine projektspezifische Organisation.“ 26

Durch diese Charakteristik der Leistungserstellung ergeben sich für ein Bauunternehmen typische Besonderheiten in organisatorischer und wirtschaftlicher Hinsicht.

Ein mittelständisches Bauunternehmen ist mehrheitlich durch die relativ geringe Beschäftigtenzahl, eine schlanke Unternehmensorganisation und flache Hierarchie charakterisiert. Meistens sind es Familienunternehmen wo eine informelle und persönliche Informationsübermittlung vorherrscht. Aufgrund des mehrheitlich technisch geprägten beruflichen Hintergrundes der Führungskräfte27 werden betriebswirtschaftliche Entscheidungen meist aus Erfahrung, Intuition und Improvisation getroffen28. Darüber hinaus findet in diesen Unternehmen eine Entscheidungszentralisation auf den Geschäftsführer, welcher oft gleichzeitig der Eigentümer des Unternehmens ist, statt. Diese Alleinverantwortung und die Funktionsanhäufung führen sehr oft zur Überlastung der Unternehmensführung.

Die Leistung bzw. das Fertigungsverfahren eines Bauunternehmens kann man als eine standortgebundene kundenorientierte Einzelfertigung beschreiben, da es sich um einen ortsgebundenen Fertigungstyp handelt und die Betriebsmittel zum Bauwerk transportiert werden müssen.29 Damit ist eine hohe Komplexität und hohe Anforderung an die Ausführungskoordination der Bauprojekte verbunden. Zudem bestimmen die meisten Bauunternehmen weder Art und Umfang ihrer Bauproduktion, noch den Fertigungszeitraum selbst, sondern stellen lediglich ihre personellen, fachlichen und sachlichen Kapazitäten auf Bestellung zur Verfügung. In dieser Situation entstehen wirtschaftliche Risiken, wie z.B. das Risiko eines „Auftragslochs“ zwischen den Aufträgen und das Ausführungsrisiko falls während der Bauausführung unerwartete Probleme auftreten.30

Für die mittelständischen Bauunternehmen ist das technologische Umfeld relativ stabil und damit das Risiko der Ablösung durch neue Technologien gering. Beschaffungsmarkt für Werkstoffe und Betriebsmittel ist auch relativ stabil und gut prognostizierbar.

Die Wettbewerbsintensität ist hoch, weil es viele vor allem kleine und damit auch oft flexible Unternehmen auf dem Markt gibt. Zudem treffen die Auftraggeber ihre Vergabeentscheidung in erster Linie über den Preis, da ihrerseits die Bauleistungen meist vorgegeben werden und somit scheinbar gleichwertig sind. Der damit verbundene Zeit- und Preisdruck beinhaltet ein hohes Kalkulationsrisiko, da der Preis relativ schnell und noch vor der Produktion bestimmt werden muss.

Ein weiteres Risiko, nämlich ein Liquiditäts- und Rentabilitätsrisiko, für die Bauunternehmen ergeht aus der Vorfinanzierungspflicht der Bauprojekte. Die Vorfinanzierungsphase beinhaltet nicht nur die Produktionsdauer sondern die gesamte Spanne bis zum Zahlungseingang. Obwohl Verträge nach VOB auch Abschlagszahlungen vorsehen, müssen die Bauunternehmen für gewisse Zeiträume größere Beträge vorfinanzieren. Hinzu kommt noch das Risiko des kompletten Zahlungsausfalls wenn z.B. der Auftraggeber plötzlich Insolvenz anmeldet. In dem Fall hat das Bauunternehmen nur geringe Möglichkeiten der Absicherung eigener Forderungen, da das erstellte Bauobjekt in der Regel sofort das Eigentum des Auftraggebers wird und sonst auch nicht davon ausgegangen werden kann, dass das nach Spezifikationen erstelltes Bauobjekt kostendeckend anderweitig verkauft werden kann.31

Der Absatzmarkt birgt das größte externe Risikopotential für ein mittelständisches Bauunternehmen. Der Baumarkt ist zwar auch durch Angebot und Nachfrage geregelt dennoch ist er nicht mit dem „Markt“ im eigentlichen Sinn vergleichbar. Es gibt in der Regel keinen Markt für fertige Bauwerke die gehandelt werden können. Die Preisbildung bezieht sich nur auf das einzelne Bauwerk welches sich durch Ort, zeitliche Erstellung und Art unterscheidet. Der Bauunternehmer kann auch nicht auf Vorrat fertigen, sondern ist auf die Bauentscheidung des Bauherrn angewiesen, welcher sich im Rahmen einer Ausschreibung ein geeignetes Bauunternehmen aussucht. Damit befindet sich der Baunachfrager in einer stärkeren Position. Die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren orientieren sich im Wesentlichen an die Bestimmungen des Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB).32

Darüber hinaus beeinflussen die konjunkturell und saisonal bedingte Schwankungen die Baunachfrage besonders stark. Die öffentliche Hand (Bund, Land oder Kommune) ist einer der wichtigsten Nachfrager von Bauleistungen und ein marktbeeinflussender Hoheitsträger. Demensprechend hängt die Nachfrage von der jeweiligen haushaltspolitischen Situation ab. Zudem gibt es keinen Gesamtmarkt im eigentlichen Sinn, der Markt ist jeher in regionale Teilmärkte unterteilt. Dies kann unter Umständen bedeuten, dass es unterschiedliche Entwicklungen auf diesen einzelnen Teilmärkten gibt wodurch die Unsicherheiten steigen. Die Schwankungen der Auftragsvergabe führen zur ungleichmäßigen Kapazitätsauslastung und verkomplizieren die Planung und Steuerung eines Bauunternehmens.

Hier wird ersichtlich, dass ein Bauunternehmen mit vielen branchenspezifischen Risiken und Unsicherheiten konfrontiert ist. Um konkurrenzfähig und zugleich erfolgreich zu sein, kann sich ein mittelständisches Bauunternehmen nicht ausschließlich auf sein technisches Können und Erfahrung verlassen, sondern sollte sein Handeln systematisch und zukunftsorientiert ausrichten. Dazu bedarf es eines gut ausgebauten, einfachen und effizienten Unternehmenscontrollings das darauf ausgerichtet ist die Unsicherheiten zu minimieren.33

2.4.1 Bedeutung bauwirtschaftlicher Kontextfaktoren für die mittelständischen Bauunternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Vor dem Hintergrund der Abhängigkeit vom Auftraggeber zeigen die Untersuchungsergebnisse aus der Region, dass die öffentlichen Auftraggeber in 2011 durchschnittlich für etwas weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes mittelständischer Bauunternehmen verantwortlich waren. Die andere Hälfte stellten die privaten Auftraggeber. Davon wurden über 60% im Gewerbebau sowie 40% im privaten Wohnungsbau generiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 8: Verteilung Jahresumsatz

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Bauinvestitionsverhalten im hohen Maß von der öffentlichen Haushaltslage abhängen. Das bedeutet auch, dass durch den beständigen Regierungswechsel keine Stetigkeit des Bauauftragsvolumens der öffentlichen Hand erreicht werden kann. Der private Auftraggeber ist für die Bauindustrie der Region ebenso wichtig. Die Investitionen aus dem privaten Wirtschaftssektor hängen stark von der konjunkturellen Lage und von den langfristigen Absatz- und Wachstumserwartungen ab. Die Nachfrage im privaten Wohnungsbau wird im Allgemeinen von der Entwicklung der Arbeitslosenquote bzw. Arbeitsplatzsicherheit und dem Zinsniveau bestimmt.

Aus den Ergebnissen der Untersuchung lässt sich feststellen, dass die Bauunternehmen der Region, was die Abhängigkeit vom Auftraggeber betrifft, im Durchschnitt gut aufgestellt sind, weil die Zusammensetzung der Auftraggeber mehr oder weniger ausbalanciert ist.

Dass der Baumarkt der mittelständischen Unternehmen eher aus vielen regionalen Teilmärkten besteht lässt sich auch im Untersuchungsergebnis bestätigen. Denn mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen beschränken ihren Wirkungskreis auf weniger als 100 km rund um ihren Firmenstandort. Das lässt sich vor allem durch die für das Baugewerbe typische standortgebundene Baustellenfertigung erklären. Die Arbeitskräfte, Betriebsmittel und Baustoffe müssen teilweise täglich zu den jeweiligen Bauorten gebracht werden. Weite Transportstrecken und verringerte Kontrolle können somit ein ganzes Projekt unrentabel machen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 9: Wirkungskreis

3 Das betriebliche Rechnungswesen

In der Literatur gibt es eine Vielzahl an Definitionen des Rechnungswesens. Die folgende Definition von S. Hummel & W. Männel beschreibt das betriebliche Rechnungswesen meines Erachtens am zutreffendstem:

„Als betriebliches Rechnungswesen bezeichnet man die systematische, regelmäßig und/oder fallweise durchgeführte Erfassung, Aufbereitung, Auswertung und Übermittlung der das Betriebsgeschehen betreffenden quantitativen Daten (Mengen- und Wertgrößen) mit dem Ziel, sie intern für Planungs-, Steuerungs- und Kontrollzwecke und extern zur Information und Beeinflussung Außenstehender zu Verwenden.“34

Ausgehend aus dieser Definition lässt sich das betriebliche35 Rechnungswesen in zwei Teilbereiche unterteilen; in internes und externes Rechnungswesen.36

Bei dieser Einteilung liegt der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Teilbereichen bei den Informationsadressaten. Wie die Bezeichnungen vermuten lassen, richtet sich das externe Rechnungswesen an externe Adressaten und das interne Rechnungswesen an interne Adressaten.

Zu den externen Adressaten gehören in erster Linie die Gläubiger, Anteilseigner und Finanzbehörden. Das externe Rechnungswesen soll dabei die externen Adressaten zutreffend über die Vermögens-, Schulden- und Erfolgslage informieren. Für diese Aufgaben nutzt das externe Rechnungswesen folgende Instrumente:37

- Finanzbuchführung (fortlaufende Dokumentation aller Geschäftsvorfälle)
- Bilanz (Information über Vermögen, Schulden, Reinvermögen)
- GuV-Rechnung (Information über Umsatz, Ertrag, Aufwand und Erfolg)

Zum Schutz externer Adressaten hat der Gesetzgeber zahlreiche Vorschriften zur Erstellung des Jahresabschlusses erlassen. Hier kommt ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Teilbereichen des Rechnungswesens zum Ausdruck; die gesetzliche Regelung.

Wenn man die Definition von S. Hummel & W. Männel wieder aufgreift, dann kann das externe Rechnungswesen zur Beeinflussung Außenstehender genutzt werden in dem das Unternehmen die zahlreichen gesetzlichen Wahlmöglichkeiten entsprechend der bilanzpolitischen Zielsetzung ausübt. Dabei kann das Unternehmen unterschiedliche Ziele der Einflussnahme verfolgen. Die tatsächliche Unternehmenslage kann fallweise schlechter oder besser dargestellt werden, um entweder die Gewinnausschüttung an die Anteilseigner und/oder die Steuerlast zu senken oder die Eigentümer und/oder die Gläubiger zufrieden zu stimmen.

Das interne Rechnungswesen ist für interne Zwecke bestimmt und es unterliegt keinen gesetzlichen Vorschriften (Ausnahme bei öffentlichen Aufträgen38 ). Es dient der Planung, Kontrolle und Steuerung der Geschäftsprozesse.

Nach Däumler, K. D., & Grabe, J. (2003) gehört Folgendes zu den unternehmensinternen Aufgaben des Rechnungswesens:39

- die Betriebsergebnisrechnung (Informationsaufgabe)
- die Wirtschaftlichkeitskontrolle (Überwachungsaufgaben)
- Steuerung (Entscheidungsaufgaben)

Meines Erachtens schließen sich die Definitionen von Däumler, K. D. & Grabe, J. und S. Hummel & W. Männel gegenseitig nicht aus, sondern ergänzen sich. So befindet sich der Planungszweck bei Däumler, K. D., & Grabe, J. innerhalb der Steuerungsfunktion.

Die folgende Tabelle zeigt die klassische Einteilung des Rechnungswesens nach Wöhe, G., & Döring, U. (2008):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 10: Traditionelle Einteilung des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens40

Hier kommen der Kosten- und Erlösrechnung die Entscheidungsfunktion und die Kontrollfunktion zu. Die Planungsfunktion übernimmt die ausgelagerte Planungsrechnung.

Obwohl die beiden Teilbereiche des betrieblichen Rechnungswesens unterschiedliche Aufgaben erfüllen, stehen sie dennoch in enger Verbindung zueinander und verarbeiten weitestgehend das gleiche Zahlenmaterial.

Teilgebiete des Rechnungswesens nach Haberstock, L. (2005)

Nach Haberstock ist eine Vielzahl an Gliederungsformen des Rechnungswesens möglich.41 Die Teilgebiete des Rechnungswesens wurden nicht als Teile eines Systems, sondern unabhängig voneinander entwickelt. Sie unterscheiden sich hinsichtlich mehrerer Kriterien, z.B. nach dem Rechnungsziel, der Rechnungsgröße, der gesetzlichen Fixierung, dem Adressaten oder dem Zeitbezug. So gliedert Haberstock das Rechnungswesen in Abhängigkeit vom Rechnungsziel in folgende Teilgebiete:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Teilgebiete des betrieblichen Rechnungswesens42

Die Bilanzrechnung beinhaltet dabei die Finanzbuchführung und dient der Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlusses. Der Jahresabschluss soll die externen Adressaten über die Vermögens-, Schulden, und Erfolgslage des Unternehmens informieren. Darüber hinaus dient es der Selbstinformation (u.a. zur Ermittlung des entnahmefähigen Gewinnes) und als Beweismittel. Der im Jahresabschluss ermittelte Erfolg bildet die Bemessungsgrundlage für Ansprüche gegen das Unternehmen, wie z.B. Ansprüche der Anteilseigner und der Finanzbehörden.

Ziel der Kosten- und Erlösrechnung, auch Kosten- und Leistungsrechnung genannt, ist es die Unternehmungsführung u.a. über den (kurzfristigen) Betriebserfolg und Stückerfolg zu informieren. Es unterliegt keinen gesetzlichen Bestimmungen und die Rechnungsziele können demzufolge unternehmensindividuell festgelegt werden. Es dient ferner der Festlegung von Verkaufspreisen und Preisuntergrenzen sowie der Bewertung von Beständen für den Jahresabschluss. Darüber hinaus bildet es die Grundlage für zahlreiche Entscheidungen, wie z.B. die Wahl zwischen Fremdbezug oder Eigenfertigung.

Das Rechnungsziel der Investitionsrechnung ist der mehrperiodige Erfolg. Ziel ist es die Unternehmensführung in ihrer Investitionsentscheidungen zu unterstützen, wie z.B. bei der Bewertung einer einzelnen Investition oder beim Vergleich zweier Investitionsalternativen.43

Die Finanzrechnung soll die Liquidität eines Unternehmens sicherstellen. Dabei ist die Gewährleistung der Liquidität ein notwendiges Nebenziel einer Unternehmung. Die Unternehmensführung soll mit Hilfe der Finanzrechnung alle Zahlungsströme aufeinander abstimmen, so dass jederzeitige Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist.

Da sich die Bilanzrechnung vornehmlich an externe Adressaten richtet und den gesetzlichen Vorgaben unterliegt, kann es als externes Rechnungswesen bezeichnet werden. Die Kosten- und Leistungsrechnung, die Investitionsrechnung und die Finanzrechnung unterliegen dagegen keinen gesetzlichen Vorschriften und sind vornehmlich an interne Empfänger adressiert. Demzufolge kann es als externes Rechnungswesen bezeichnet werden.

Die organisatorische Zweiteilung in externes und internes Rechnungswesen wird in den Unternehmen in der Regel durch die Trennung in zwei Abteilungen ermöglicht. So sind oft in einem Unternehmen eine Geschäftsbuchhaltung und eine Betriebsbuchhaltung vorzufinden. In der Praxis ist eine klare Trennung zwischen dem externen und internen Rechnungswesen in der Regel nicht möglich, weil beide Teilbereiche zur Erledigung ihrer Aufgaben aufeinander angewiesen sind. In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit sind weitere eigenständige Abteilungen wie Materialbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung sowie Kalkulationsabteilung möglich.44

An der Vielzahl der ähnlichen, jedoch nicht einheitlichen, Definitionen wird ersichtlich, dass das interne Rechnungswesen auch durch das Fehlen gesetzlicher Regelungen großen gestalterischen Freiheiten unterliegt. Es ist auch durch die Tatsache begründet, dass jedes einzelne Unternehmen ausgehend aus seinen individuellen Bedingungen, wie Organisationsform, Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit, seine eigene Anforderungen an das interne Rechnungswesen stellt. Diese gestalterische Freiheit bringt nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch einige Nachteile. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass viele Unternehmen nicht alle Möglichkeiten des internen Rechnungswesens nutzen oder gar keins betreiben.

[...]


1 Vgl. Statistisches Bundesamt. (2. März 2012). Lange Reihen im Bauhauptgewerbe ab 1991 und Ausbaugewerbe ab 1995 bis 2011

2 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (01/ 2012). Zahlen/Fakten

3 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (01/ 2012). Zahlen/Fakten

4 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (01/ 2012). Zahlen/Fakten

5 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (01/ 2012). Zahlen/Fakten

6 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (01/ 2012). Zahlen/Fakten

7 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (01/ 2012). Zahlen/Fakten.

8 Vgl. Hauptverband der deutschen Bauindustrie e.V., 2008. Meine Meinung: Bauen in 5, 10, 20 Jahren

9 Vgl. Bierbauer, B. (2001), S. 3

10 Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag. Firmendaten im Internet.

11 Klett/Pivernetz/Hauke, S. 18-19; In diesem Zusammenhang sei auch auf Keidel und Klinke verwiesen. Beide verweisen auf Klaus-Jürgen Gantzel der in seinem Buch „Wesen und Begriff der mittelständischen Unternehmung“ von 1962 zw. 190 und 200 unterschiedliche Definitionen für Begriff Mittelstand nachgewiesen hat.

12 Vgl. Bundesministerium der Justiz, 2012. Gesetze im Internet

13 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung Bonn, 2011. IfM Bonn. [Online]

14 Vgl. Europäische Gemeinschaft, 2012. Unternehmen und Industrie. [Online]

15 Vgl. Klinke, A. (2002) mit Verweis auf Amshoff, B. und Schwarz, W.U., S. 43

16 Vgl. Wolter, H.-J., & Hauser, H.-E., S. 27

17 Vgl. Wolter, H.-J., & Hauser, H.-E., S. 27

18 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung Bonn, 2011. IfM Bonn. [Online]

19 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung Bonn, 2011. IfM Bonn. [Online] sowie Europäische Gemeinschaft, d ie neue KMU-Definition - Benutzerhandbuch und Mustererklärung, S. 11

20 Vgl. Europäische Gemeinschaft, d ie neue KMU-Definition - Benutzerhandbuch und Mustererklärung, S. 16

21 Vgl. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2008. Klassifikation der Wirtschaftszweige mit Erläuterungen. [Online], S. 3

22 Vgl. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2008. Klassifikation der Wirtschaftszweige mit Erläuterungen, Abschnitt F, S. 346

23 Vgl. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2008. Gliederung der Klassifikation der Wirtschaftszweige, S. 26

24 Vgl. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 1992. Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 1979, S. 165

25 Vgl. Lehrstuhl für Verkehrswegebau, TU München. Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, FAQ [Online]

26 Vgl. Oepen, R. P. (2002), S. 11

27 Vgl. Klinke, A. (2002), S. 46, mit Verweis auf Wirth, V.: Unternehmenscontrolling im Baubetrieb, 1996

28 Vgl. Bierbauer, B. (2001) . Vorwort v. C.J. Diederichs

29 Vgl. Wöhe, G., & Döring, U. (2008), S. 348

30 Vgl. Keidel, C. (2009). S. 20-22

31 Vgl. Keidel, C. (2009). S.24-25

32 Vgl. Girmscheid, G., & Motzko, C. (2007) , S.19 sowie Leimböck, E., Klaus, U. R., & Hölkermann, O. (2011) , S.4

33 Vgl. Keidel, C. (2009). S.17-19 und Klinke, A. (2002), S. 48-51

34 Vgl. Däumler, K. D., & Grabe, J. (2003), S. 13, mit Verweis auf S. Hummel/W. Männel

35 Nach Haberstock, L. (2005), S. 3, ist die richtige Begriffsdefinition des gesamten Rechnungswesens „betriebswirtschaftliches Rechnungswesen“. Da in dieser Arbeit nur Baubetriebe untersucht werden sollen, wird folgend das Rechnungswesen als „betrieblich“ oder „baubetrieblich“ bezeichnet.

36 In der Literatur findet diese traditionelle Grobeinteilung eine weite Verbreitung.

37 Vgl. Wöhe, G., & Döring, U. (2008) , S. 689

38 Im Falle der Bauindustrie wollen die öffentlichen Auftraggeber das Zustandekommen des Angebotspreises nachvollziehen

39 Vgl. Däumler, K. D., & Grabe, J. (2003), S. 14-15

40 Vgl. Wöhe, G., & Döring, U. (2008), S. 688

41 Vgl. Haberstock, L. (2005), S. 5-6

42 Vgl. Haberstock, L. (2005), S. 7, mit Verweis auf Schweitzer/Küpper (2003)

43 Vgl. Haberstock, L. (2005), S. 10-11

44 Vgl. Haberstock, L. (2005), S. 13

Ende der Leseprobe aus 106 Seiten

Details

Titel
Wie gelingt erfolgreiches Controlling im Baugewerbe? Eine empirische Untersuchung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
Hochschule
Hochschule Furtwangen
Note
2,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
106
Katalognummer
V940713
ISBN (eBook)
9783346271143
ISBN (Buch)
9783346271150
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Controlling, Rechnungswesen, Bau, BWL, Baugewerbe, Bauhauptgewerbe
Arbeit zitieren
Roman Häuser-Zybin (Autor), 2012, Wie gelingt erfolgreiches Controlling im Baugewerbe? Eine empirische Untersuchung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/940713

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