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Vom Neuen Kurs zum Mauerbau

1953 - 1961

Title: Vom Neuen Kurs zum Mauerbau

Term Paper , 2008 , 17 Pages

Autor:in: Natalie Narosch (Author)

History of Germany - Postwar Period, Cold War
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Die Berliner Mauer, welche in der DDR auch als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet wurde, war Teil der innerdeutschen Grenze und trennte vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 West-Berlin vom Ostteil der Stadt. Die Mauer war eines der bekanntesten Symbole für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin in vier Sektoren aufgeteilt und hatte einen „Vier-Mächte-Status“. Wenig später begann auf verschiedenen Ebenen der Kalte Krieg zwischen Ost und West.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der „Neue Kurs“

2. „Politisches Tauwetter“ 1956

3. Die Festigung des Sozialismus

4. Das Scheitern der Wirtschaft

5. Der Mauerbau

5.1 Beweggründe für den Mauerbau

5.2 Die Nacht des 13. August 1961

5.3 Die Tage danach

5.4 Die Auswirkungen auf das Leben nach der Abriegelung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische und gesellschaftliche Entwicklung in der DDR zwischen 1953 und 1961, ausgehend vom „Neuen Kurs“ nach dem Volksaufstand des 17. Juni bis hin zur Errichtung der Berliner Mauer und deren unmittelbaren Auswirkungen auf die Bevölkerung.

  • Der „Neue Kurs“ und die Umstrukturierung des Machtapparates nach 1953.
  • Die Auswirkungen der Entstalinisierung und das „Politische Tauwetter“ von 1956.
  • Wirtschaftspolitische Maßnahmen und die zunehmenden Versorgungskrisen.
  • Beweggründe und Durchführung des Mauerbaus sowie die Reaktionen der Bevölkerung.
  • Die gesellschaftliche Repression und Kontrolle nach der Abriegelung.

Auszug aus dem Buch

5.2 Die Nacht des 13. August 1961

Das kaum Vorstellbare geschah in den frühen Morgenstunden des 13. August 1961. Bereits gegen 2 Uhr morgens „gingen bei der West-Berliner Polizei die ersten Meldungen“ über Lärmbelästigung durch Presslufthammer und Abriegelungen des Ostteils Berlin ein. Soldaten und Volkspolizisten waren während dessen dabei mit Stacheldraht und Asphaltstücken eine Barriere zu schaffen. Ab 2 Uhr wurden auch die öffentlichen Verkehrsmittel, wie S- und U-Bahnen im Ostteil der Stadt eingestellt, so dass sie nicht mehr in den Westen fuhren konnten. Nachdem die West-Berliner Polizei in den Alarmzustand versetzt wurde, kamen sowjetische Panzer zur Hilfe, um die Abrieglung zu unterstützen. Sie hielten Stellung an zentralen Orten „Unter den Linden, am Alexanderplatz und an der Oberbaumbrücke“.

Der Absperrungsring um West-Berlin wurde nun immer enger. Um 4.45 Uhr schließlich waren 45 der 60 innerstaatlichen Grenzen zu den Westsektoren abgeriegelt. Und nur eine Stunde später waren alle Verbindungen unterbrochen. Für die Menschen auf beiden Seiten war die unerwartete Abrieglung erschreckend. Viele Menschen versuchten noch in dieser Nacht über Grenzbefestigungen an einigen unbewachten Stellen zu flüchten. Auch die Spree und die Kanäle in Berlin wurden in diesen Stunden durchschwommen. Am Morgen war das Überqueren der Grenze für Ostberliner völlig unmöglich, da sie der schwerbewaffneten Volkpolizei hilflos gegenüber standen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Sektion umreißt die historische Ausgangslage der geteilten Stadt Berlin und die Eskalation der Spannungen bis zum Volksaufstand 1953.

1. Der „Neue Kurs“: Beschreibt die Versuche der SED, durch ökonomische Verbesserungen die Bevölkerung zu beruhigen, während gleichzeitig der Überwachungsapparat massiv ausgebaut wurde.

2. „Politisches Tauwetter“ 1956: Analysiert die Auswirkungen der Entstalinisierung auf die DDR und das Entstehen innerparteilicher Oppositionen.

3. Die Festigung des Sozialismus: Behandelt die wirtschaftlichen Wachstumsziele des Fünfjahrplans und die Versuche, die Bevölkerung ideologisch durch eine sozialistische Moral zu binden.

4. Das Scheitern der Wirtschaft: Beleuchtet die Probleme bei der Planerfüllung, die Auswirkungen der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft und den erneuten Anstieg der Fluchtbewegungen.

5. Der Mauerbau: Untersucht die diplomatischen Hintergründe, die operative Durchführung des 13. August 1961 und die Folgen der Abriegelung für den Alltag der Menschen.

Schlüsselwörter

DDR, Berliner Mauer, 13. August 1961, SED, Walter Ulbricht, Neuer Kurs, Entstalinisierung, Sozialismus, Fluchtbewegung, Deutsche Teilung, Grenzbefestigung, FDJ, Kalter Krieg, Staatssicherheit, Planwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der DDR im Zeitraum von 1953 bis 1961, wobei der Schwerpunkt auf dem Spannungsfeld zwischen staatlichem Reformwillen, wirtschaftlicher Krise und politischer Repression liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der „Neue Kurs“, die Auswirkungen der Entstalinisierung, die wirtschaftliche Konsolidierung, die Fluchtproblematik sowie die Vorbereitung und Durchführung des Mauerbaus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ursachen für den Bau der Berliner Mauer aufzuzeigen und zu verdeutlichen, wie die DDR-Führung versuchte, durch den Mauerbau die interne Krise zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellen- und Literaturanalyse, die zentrale zeitgenössische Ereignisse in den Kontext wissenschaftlicher Sekundärliteratur einbettet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Konsolidierung, das Scheitern der wirtschaftlichen Zielvorgaben und die detaillierte chronologische Aufarbeitung des 13. August 1961.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie „antifaschistischer Schutzwall“, Planwirtschaft, Zwangskollektivierung, innerdeutsche Grenze und SED-Herrschaft sind für das Verständnis der Arbeit essentiell.

Wie reagierte die DDR-Führung auf die wirtschaftliche Krise vor 1961?

Die Führung versuchte durch eine Abkehr von der totalen Verstaatlichung, kleinere Privatbetriebe wieder zuzulassen, um die Versorgungslage für die Bevölkerung kurzfristig zu stabilisieren.

Welche Rolle spielte die FDJ bei der Überwachung der Jugend?

Die FDJ agierte als verlängerter Arm der Partei, um die Jugend ideologisch zu disziplinieren, westliche Einflüsse zu unterbinden und die Rekrutierung für die Nationale Volksarmee voranzutreiben.

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Details

Title
Vom Neuen Kurs zum Mauerbau
Subtitle
1953 - 1961
College
University of Duisburg-Essen
Author
Natalie Narosch (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V94121
ISBN (eBook)
9783640100088
Language
German
Tags
Neuen Kurs Mauerbau DDR BRD Sozialismus politisches Tauwetter Bevölkerung Vier-Mächte Status
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalie Narosch (Author), 2008, Vom Neuen Kurs zum Mauerbau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94121
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