Diese schriftliche Arbeit beschäftigt sich mit den drei verschiedenen Sichtweisen der Prävention: die universelle, individuelle und institutionelle Perspektive. Mit diesen Inhalten ist ein guter Überblick über die Weite des Themas gegeben. Außerdem werden der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Persönlichkeit und dementsprechende Schlussfolgerungen, der Coaching-Prozess eines Gesundheitscoaches und das transaktionale Stressmodell nach Lazarus (1974) im Detail erörtert, um einen tiefen Einblick in diese Aspekte zu gewährleisten.
Inhaltsverzeichnis
UNIVERSELLE PERSPEKTIVE DER PRÄVENTION
INDIVIDUELLE PERSPEKTIVE DER PRÄVENTION
INSTITUTIONELLE PERSPEKTIVE DER PRÄVENTION
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Prävention aus drei unterschiedlichen Perspektiven und verknüpft diese mit praktischen Anwendungsbereichen, insbesondere im Kontext von Coaching und Stressmanagement.
- Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie im Zusammenhang mit Gesundheit
- Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale und deren Auswirkungen
- Praktische Anwendung von Persönlichkeitsdiagnosen im beruflichen Umfeld
- Konzeptionelle Gestaltung von Coaching-Prozessen in der Patientenbetreuung
- Analyse des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus
Auszug aus dem Buch
Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus (1974)
Unter dem Begriff „Stress“ (lat. „stringere“ = „zusammenziehen“) finden sich in der Literatur unterschiedliche Definitionen, je nachdem welcher Lebensbereich beschrieben wird und welcher Aspekt erforscht wird. Der Mediziner Hans Selye definierte im Jahr 1974 Stress als „(…) unspezifische Reaktion des Körpers auf jede an ihn gestellte Anforderung.“ Was eine eher allgemein gehaltene Begriffsdefinition darstellt. Eine spezifischere Beschreibung und weiterforschend nach Selye lieferten Lazarus und Folkman im Jahre 1984: „Stress is a particular relationship between the person and the environment that is appraised by the person as taxing or exceeding his or her resources and endangering his or her well-being.” Die Stressforschung von Lazarus und Folkman ist bekannt für die sogenannte “kognitive Wende”, indem Stress als ein Prozessvorgang beschrieben, der Ablauf dargestellt und sich mit der Bewältigung von Stress auseinandergesetzt wird. Prägnant kann also zusammengefasst gesagt werden, dass Stress den Vorgang der Beziehung zwischen einer Person und seiner Umwelt beschreibt.
Beim Thema „Entstehung von Stress“ spielen die sogenannten „Stressoren“ eine bedeutsame Rolle. Als Stressoren werden in der Psychologie Faktoren bezeichnet, die eine Person in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen und dadurch Stress, als eine Empfindung, auslösen können.
Zusammenfassung der Kapitel
UNIVERSELLE PERSPEKTIVE DER PRÄVENTION: Dieses Kapitel erläutert die Grundbegriffe Persönlichkeit und Gesundheit sowie deren wissenschaftliche Zusammenhänge, einschließlich gesundheitsrelevanter Persönlichkeitsmerkmale und deren Bedeutung im beruflichen Kontext.
INDIVIDUELLE PERSPEKTIVE DER PRÄVENTION: Hier wird anhand eines Fallbeispiels eines 15-jährigen Jugendlichen die praktische Anwendung und der Prozess eines patienten- und gesundheitsorientierten Coachings detailliert aufgezeigt.
INSTITUTIONELLE PERSPEKTIVE DER PRÄVENTION: Dieses Kapitel widmet sich dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus, wobei Stressoren, die kognitive Bewertung sowie verschiedene Bewältigungsstrategien (Coping) theoretisch fundiert dargestellt werden.
Schlüsselwörter
Prävention, Persönlichkeitspsychologie, Gesundheit, Coaching, Stressmanagement, Stressoren, Coping, Lazarus, Ressourcen, Emotionsregulation, Big Five, Stress, Gesundheitspsychologie, Selbstwirksamkeit, Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die verschiedenen Perspektiven und Handlungsfelder der Prävention, unterteilt in einen universellen, individuellen und institutionellen Bereich.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Persönlichkeitspsychologie in Bezug auf Gesundheit, der methodischen Durchführung von gesundheitsbezogenem Coaching sowie der psychologischen Stressforschung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, theoretische Modelle wie das transaktionale Stressmodell und Persönlichkeitskonzepte in praktische Kontexte, wie das Coaching von Jugendlichen oder das Personalmanagement, zu übersetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller psychologischer Theorien und der Modellierung eines Fallbeispiels zur praktischen Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung gesundheitsrelevanter Persönlichkeitsmerkmale, die Prozessschritte im Gesundheitscoaching und die detaillierte Analyse des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören Prävention, Coaching, Stressmanagement, Coping-Strategien und Persönlichkeitsdiagnostik.
Wie unterscheidet die Autorin zwischen Patienten- und Gesundheitscoaching?
Das Patientencoaching fokussiert primär auf medizinische Leistungsaspekte und Krankheitswissen, während das Gesundheitscoaching einen präventiven Ansatz verfolgt und Aspekte wie Lebensstil, Bewegung und Ernährung in den Vordergrund stellt.
Welche Rolle spielt die "Neubewertung" im Stressmodell nach Lazarus?
Die Neubewertung ermöglicht es einer Person, eine zuvor als negativ interpretierte Situation als Herausforderung oder Chance neu zu bewerten, was das Stresserleben in der Zukunft reduzieren kann.
Warum ist der "Abgleich" im Personalmanagement wichtig?
Ein Abgleich zwischen Persönlichkeitsstruktur und Arbeitsanforderungen ist laut Arbeit essenziell, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter langfristig zu sichern und Konflikte oder Fehlbeanspruchungen zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Nina Hammerer (Autor:in), 2019, Perspektiven und Handlungsfelder der Prävention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941427