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Das Apostelkonzil und die die Entstehung des Urchristentums

Titel: Das Apostelkonzil und die die Entstehung des Urchristentums

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 6 Seiten , Note: bestanden

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Apostelkonzil. Zuerst werden Begriffsdefinitionen vorgenommen und im Anschluss der Apostel Paulus von Tarsus sowie die Heidenmission näher betrachtet. Im weiteren Verlauf wird außerdem die Entstehung des Christentums durch das Apostelkonzil und dessen Folgen thematisiert.

Das Apostelkonzil wird im Neuen Testament in der Apostelgeschichte 15, 1-13 beschrieben. Es beschreibt das Treffen von Petrus, Paulus und anderen Vertretern der Christen in Jerusalem und befasst sich mit der Heidenmission.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Begriffes Apostel und Konzil

3. Der Apostel Paulus aus Tarsus

4. Die Heidenmission

5. Die Entstehung des Urchristentums durch das Apostelkonzil

6. Folgen des Apostelkonzils

7. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Apostelkonzil als entscheidende Weichenstellung in der Entstehungsgeschichte des Urchristentums und analysiert dessen Bedeutung für die Etablierung der Heidenmission sowie die innerkirchliche Strukturfindung.

  • Historische Einordnung des Apostelkonzils im Kontext der frühen Christenheit
  • Bedeutung der Heidenmission für die Ausbreitung des frühen Glaubens
  • Rolle des Apostels Paulus und die Konfrontation mit jüdischen Traditionen
  • Theologische und soziale Implikationen der Konzilsergebnisse für das Verhältnis zwischen Juden- und Heidenchristen

Auszug aus dem Buch

5. Die Entstehung des Urchristentums durch das Apostelkonzil:

Die Römer verehren während ihrer Reichsgeschichte viele verschiedene Gottheiten. Dabei sind sie sehr tolerant anderen, neuen Gottheiten gegenüber, die durch die Eroberung neuer Staatsgebiete dazukamen. Somit gibt es kaum Verbote dieser neuen Kulte, aber dennoch versucht man auch nicht, den unterworfenen Völkern ihre Götter oder ihren Glauben aufzuzwingen.

So verhält es sich auch mit dem Monotheismus der Juden. Die Römer tolerieren die jüdische Religion, die auch Grundlage für die Entstehung des Christentums ist. Jesus von Nazareth, der selbst Jude ist, beginnt im Alter von etwa 30 Jahren mit seinem durch die Evangelien des Neuen Testaments überlieferten Wirken. Er zieht mit seinen Jüngern bzw. mit seinen Aposteln durch das Land, um das Anbrechen eines zukünftigen Gottesreiches den Menschen zu verkünden. Er predigt Nächstenliebe unter den Menschen, vollbringt Wunder und begeistert Hunderter von Menschen von seinen Worten und Taten. Schnell erhält er viele neue Anhänger, die seine Botschaft weiterverbreiten. Dennoch hat Jesus von Nazareth nicht nur Befürworter seines Wirkens. Denn schließlich werden einige Führer des Judentums auf ihn und auf seine Botschaft aufmerksam. Sie klagen Jesus in Jerusalem wegen Gotteslästerung an. Letztlich wird Jesus von Nazareth am römischen Statthalter am Kreuze hingerichtet. 50 Tage nach der Auferstehung Jesu gründet sich in Jerusalem die erste christliche Urgemeinde. Diese besteht zum Teil aus Juden, die der Ansicht sind, dass Jesus der im Judentum angekündigte Messias ist. Diese Gruppe der christlichen Urgemeinde behält aber aus Angst vor Verfolgungen und Hinrichtungen ihre jüdischen Bräuche, wie beispielsweise die Beschneidung oder auch die Speiseverbote.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung zur Bedeutung des Apostelkonzils für das Urchristentum vor und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Definition des Begriffes Apostel und Konzil: Dieses Kapitel erläutert die etymologischen Wurzeln und die inhaltliche Bedeutung der Fachbegriffe Apostel und Konzil im theologischen Kontext.

3. Der Apostel Paulus aus Tarsus: Der Abschnitt befasst sich mit dem Wirken und der Rolle des Paulus als zentrale Figur für die Missionierung und seine Auseinandersetzung mit dem jüdischen Erbe.

4. Die Heidenmission: Es wird die Ausweitung der christlichen Botschaft auf Nichtjuden sowie die damit einhergehenden Konflikte innerhalb der frühen Gemeinde beschrieben.

5. Die Entstehung des Urchristentums durch das Apostelkonzil: Hier wird der historische Kontext der römischen Religionspolitik und die unmittelbare Entstehungsphase der urchristlichen Gemeinde bis zum Konzil dargelegt.

6. Folgen des Apostelkonzils: Das Kapitel analysiert die weitreichenden Auswirkungen der Beschlüsse auf die künftige missionarische Ausrichtung und das Verhältnis zur jüdischen Tradition.

7. Persönliches Fazit: Der Verfasser reflektiert die Bedeutung der historischen Ereignisse und deren Relevanz für das moderne Verständnis christlicher Werte.

Schlüsselwörter

Apostelkonzil, Urchristentum, Paulus, Heidenmission, Judentum, Religion, Glaube, Mission, Kirchengeschichte, Neues Testament, Apostel, Konzil, Theologie, Glaubensgemeinschaft, Beschneidung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die historische und theologische Bedeutung des Apostelkonzils in Jerusalem als entscheidenden Wendepunkt für die Entstehung und Selbstfindung des frühen Christentums.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition kirchlicher Ämter, die Dynamik zwischen jüdischen Traditionen und der neuen christlichen Lehre sowie die strategische Ausrichtung der Heidenmission.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Apostelkonzil die Weichen für die Ablösung des Christentums vom Judentum stellte und warum dieser Prozess für das Verständnis der christlichen Entstehungsgeschichte essenziell ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine religionsgeschichtliche und theologische Analyse, die auf der Auswertung des Neuen Testaments sowie relevanter Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, die Analyse der Biografie des Apostels Paulus, die Beschreibung der Heidenmission sowie die Darstellung der Konzilsvorgänge und deren Folgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Apostelkonzil, Heidenmission, Paulus, Urchristentum und das Spannungsfeld zwischen Juden- und Heidenchristen.

Warum spielt die römische Religionspolitik für die Entstehung des Christentums eine Rolle?

Die römische Toleranz gegenüber anderen Gottheiten ermöglichte zunächst eine gewisse Offenheit, bevor der exklusive Charakter des jüdischen Monotheismus – und später des christlichen Glaubens – zu neuen Herausforderungen und Konflikten führte.

Was war der Hauptkonflikt bei der Heidenmission?

Der zentrale Streitpunkt war die Frage, ob Heiden, die sich zum Christentum bekehrten, sich erst an das jüdische Gesetz – insbesondere die Beschneidung – halten mussten, um als vollwertige Christen anerkannt zu werden.

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Details

Titel
Das Apostelkonzil und die die Entstehung des Urchristentums
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
bestanden
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
6
Katalognummer
V941658
ISBN (eBook)
9783346272461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
apostelkonzil entstehung urchristentums
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Das Apostelkonzil und die die Entstehung des Urchristentums, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941658
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Leseprobe aus  6  Seiten
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