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Im Spannungsfeld zwischen interkommunalen Raumentwicklungen, wahrnehmungsgeographischen Barrieren und Freizeitgesellschaft

Ein geographischer Ansatz am Beispiel des Oberzentrums Deggendorf/Plattling

Title: Im Spannungsfeld zwischen interkommunalen Raumentwicklungen, wahrnehmungsgeographischen Barrieren und Freizeitgesellschaft

Examination Thesis , 2006 , 127 Pages , Grade: 1

Autor:in: Matthias Lehner (Author)

Geography / Earth Science - Regional Geography
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Summary Excerpt Details

‚Tauch' einfach ein’, so ein Werbeslogan des neuen Deggendorfer Traumbades
‚Elypso’, das im Zentrum des neu zu etablierenden Freizeitbereichs zwischen den
Oberzentrumsstädten Deggendorf und Plattling liegt, das im Mittelpunkt dieser Arbeit
stehen soll.
Bevor jedoch die Sprache auf das ‚Elypso’ selbst kommen kann, müssen in Kapitel 2
zuvor die theoretischen Grundlagen kommunaler Entscheidungsfindung, der Raum- und
Landesentwicklung und der gesellschaftlichen Veränderungen im besonderen Hinblick
auf ländlich geprägte Räume kurz näher betrachtet werden.
Im Anschluss soll nach kurzer geographischer Einordnung des Oberzentrums
Deggendorf-Plattling in Kapitel 3 die Vor- und Entstehungsgeschichte, der strukturpolitisch
besondere Standort im Bereich zwischen den Städten Deggendorf und
Plattling und die Konzeption des 'Elypso' im Mittelpunkt des Interesses stehen.
In Kapitel 4 wird mit Hilfe der quantitativ-analytischen Methode der standardisierten
Befragung sowohl das Einzugsgebiet des 'Elypso', als auch die Einschätzung der räumlichen
Entwicklung durch die Badbesucher untersucht. Anhand von Planungsperspektiven
für den Bereich um das 'Elypso' werden Zukunftsaussichten als Freizeit und Erlebnisraum
in Form der sogenannten ‚Grünen Achse’ konstruiert und danach durch
Interviews mit Deggendorfer Politikern kritisch überprüft.
Im fünften und letzten
Kapitel sollen der Aufwand
und Nutzen kommunaler
Großprojekte
und deren Einsatz als
strukturpolitische Maßnahme
am untersuchten
Beispiel des ‚Elypso’ in
Deggendorf kritisch
zusammengefasst
werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Entscheidungsstrukturen auf kommunaler Ebene in Bayern

2.2 Das Zentrale-Orte-Modell in der Raum- und Strukturplanung als Entwicklungsinstrument

2.3 Die Freizeit- und Erlebnisgesellschaft im ländlichen Raum

3. Das Erlebnisbad ‚Elypso‘ – Rahmenbedingungen und Entstehung des Projekts

3.1 Geographie des Deggendorfer Raumes

3.2 Der Landkreis Deggendorf als ländlicher Raum

3.3 Das Oberzentrum Deggendorf und Plattling – Wächst zusammen, was zusammen gehört?

3.3.1 Entstehung des Oberzentrums Deggendorf-Plattling – Landesplanerischer Vertrag und Organisation der Zusammenarbeit

3.3.2 Schwierigkeiten und Zukunftsaussichten

3.4 Entscheidungsalternativen, Planung und Bau des 'Elypso'

3.4.1 Mögliche Standorte und das Einzugsgebiet des neuen Bades

3.4.2 Widerstand gegen den Stadtrat – Gescheiterter Bürgerentscheid in Deggendorf

3.4.3 Konzept des 'Elypso'

4. Das Erlebnisbad ‚Elypso‘ – Entwicklungsmotor und Bindeglied im Oberzentrum?

4.1 Herkunft der Badbesucher – Das Einzugsgebiet des ‚Elypso‘ in empirischer Analyse

4.2 Zusammenwachsen in den Köpfen? – Wahrnehmungsgeographie

4.3 Die ‚Grüne Achse‘ – Entwicklungschancen als Erlebnis- und Freizeitraum

4.3.1 Die Bewerbung um die Landesgartenschau 2014 – Brückenschlag Donau?

4.3.2 Ergänzende Freizeiteinrichtungen zwischen Deggendorf und Plattling

4.3.3 ‚Elypso‘ + Naturbadesee = Wassererlebniswelt?

5. Das ‚Elypso‘ als Baustein für eine gemeinsame Zukunft im Oberzentrum

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das interkommunale Projekt des Erlebnisbades "Elypso" im Kontext des Oberzentrums Deggendorf-Plattling, analysiert die raumplanerischen und kommunalpolitischen Rahmenbedingungen sowie die Wahrnehmung dieses Projekts durch die Bevölkerung und entscheidet über die Eignung als Entwicklungsmotor für die Region.

  • Kommunalpolitische Entscheidungsstrukturen in Bayern
  • Entwicklung des Oberzentrums Deggendorf-Plattling
  • Empirische Untersuchung des Einzugsgebiets und der Besucherströme
  • Analyse der Akzeptanz und Wahrnehmung durch die Bevölkerung
  • Konzeptentwicklung für den Freizeitraum "Grüne Achse"

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Entstehung des Oberzentrums Deggendorf-Plattling – Landesplanerischer Vertrag und Organisation der Zusammenarbeit

Seit dem Inkrafttreten des Landesentwicklungsplans von 2003 soll mit Hilfe eines sogenannten „landesplanerischen Vertrages“ die Zusammenarbeit zwischen den Orten geregelt werden, die gemeinsam zentralörtliche Funktionen ausüben. Auch ist festgehalten, dass die gemeinsame Ausübung einer Überprüfung unterliegt, die dazu führt kann, dass die Zuweisung eines gemeinsamen Zentrums nach fünf Jahren wieder entzogen werden kann, falls die Zusammenarbeit nicht funktioniert.42

Im Sinne der Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms haben die Städte Plattling und Deggendorf, die das Oberzentrum Deggendorf/Plattling bilden, 2004 den ersten „landesplanerischen Vertrag“ in Bayern unterschrieben, der acht Paragraphen umfasst und zwei Seiten füllt. Dabei werden Aspekte der Organisation der Zusammenarbeit und Bereiche der interkommunalen Flächenentwicklung, Wirtschaft und Bildung, Verkehr, der Komplex Natur, Sport, Freizeit, Erholung und Gesundheit, Kulturelles und Touristisches, Jugend- und Seniorenthemen und die Frage der Einbeziehung der Öffentlichkeit, geregelt. Zentrales Organ der Zusammenarbeit ist der Interkommunale Entwicklungsausschuss (IKEA), in dem Erkenntnisse gesammelt und gebündelt werden, um später die Entscheidungen der jeweiligen Stadträte und (Ober-)Bürgermeister vorzubereiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Erlebnisbad 'Elypso' als zentrales Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit vor und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die kommunalpolitischen Entscheidungsstrukturen in Bayern, das Modell der Zentralen Orte und den soziologischen Wandel zur Freizeit- und Erlebnisgesellschaft.

3. Das Erlebnisbad ‚Elypso‘ – Rahmenbedingungen und Entstehung des Projekts: Hier werden die geographischen und administrativen Voraussetzungen des Deggendorfer Raums sowie der Weg zur Entstehung des Bades unter Berücksichtigung politischer Entscheidungsprozesse detailliert betrachtet.

4. Das Erlebnisbad ‚Elypso‘ – Entwicklungsmotor und Bindeglied im Oberzentrum?: Dieses Kapitel analysiert mittels empirischer Daten das Einzugsgebiet, die Wahrnehmung durch die Bevölkerung und die Rolle weiterer touristischer Entwicklungskonzepte wie der 'Grünen Achse'.

5. Das ‚Elypso‘ als Baustein für eine gemeinsame Zukunft im Oberzentrum: Das Fazit bewertet das 'Elypso' als integralen Bestandteil der regionalen Raumentwicklung und diskutiert Potenziale sowie bestehende Barrieren für die zukünftige Kooperation der Partnerstädte.

Schlüsselwörter

Oberzentrum, Deggendorf, Plattling, Elypso, Raumentwicklung, Kommunalpolitik, Freizeiteinrichtung, Einzugsgebiet, Landesgartenschau, Grüne Achse, Wahrnehmungsgeographie, Interkommunale Zusammenarbeit, Freizeitgesellschaft, Standortanalyse, Bürgerentscheid.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung und Entwicklung des Erlebnisbades "Elypso" als ein interkommunales Projekt im neu etablierten Oberzentrum Deggendorf-Plattling.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Untersuchung umfasst kommunale Entscheidungsstrukturen, die regionale Raumplanung, soziologische Aspekte der Freizeitgesellschaft sowie die spezifische Wahrnehmung der interkommunalen Kooperation durch Politik und Bürger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu bewerten, inwiefern das Projekt 'Elypso' als Entwicklungsmotor fungiert und das Zusammenwachsen der beiden Städte Deggendorf und Plattling zu einem funktionalen Oberzentrum unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt einen geographischen Ansatz, der durch quantitativ-analytische Methoden wie eine standardisierte Besucherbefragung, Auswertung von Planungsdokumenten und Interviews mit Entscheidungsträgern ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehungsgeschichte des Bades, einer empirischen Analyse des Einzugsgebiets anhand von Befragungsdaten sowie der Evaluierung der "Grünen Achse" als verbindendes Element zwischen den Städten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Oberzentrum, interkommunale Zusammenarbeit, Standortanalyse, Wahrnehmungsgeographie und Landesentwicklung.

Wie bewertet die Arbeit die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Deggendorf und Plattling?

Die Arbeit stellt fest, dass die Zusammenarbeit zwar vertraglich fixiert ist, in der Praxis jedoch durch konkurrierende Interessen, psychologische Vorbehalte (z.B. "Trans-Donau-Skeptizismus") und kommunalen Eigensinn erschwert wird.

Welche Rolle spielen Bürgerinitiativen im Kontext des 'Elypso'?

Bürgerinitiativen spielten eine entscheidende Rolle, insbesondere durch den Widerstand gegen den Standort im Stadtpark, der in einem Bürgerentscheid mündete und die Standortentscheidung für Natternberg maßgeblich beeinflusste.

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Details

Title
Im Spannungsfeld zwischen interkommunalen Raumentwicklungen, wahrnehmungsgeographischen Barrieren und Freizeitgesellschaft
Subtitle
Ein geographischer Ansatz am Beispiel des Oberzentrums Deggendorf/Plattling
College
University of Passau  (Regionale Geographie)
Grade
1
Author
Matthias Lehner (Author)
Publication Year
2006
Pages
127
Catalog Number
V94170
ISBN (eBook)
9783640102877
ISBN (Book)
9783640113668
Language
German
Tags
Spannungsfeld Raumentwicklungen Barrieren Freizeitgesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Lehner (Author), 2006, Im Spannungsfeld zwischen interkommunalen Raumentwicklungen, wahrnehmungsgeographischen Barrieren und Freizeitgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94170
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