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Die Bibelstelle 12,22-32 im Lukas Evangelium. Eine exegetische Ausarbeitung über die Sorge

Titel: Die Bibelstelle 12,22-32 im Lukas Evangelium. Eine exegetische Ausarbeitung über die Sorge

Seminararbeit , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sarah Scheible (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird die Frage gestellt, woher Jesus das bedingungslose Vertrauen in Gott nimmt und wie wir Menschen eine ebenso tiefe Verbindung erlangen können? Reicht unser Glaube aus, um das nahende Reich Gottes zu spüren und zu erkennen?

Der Mensch wird als Wesen geboren, welches sich um sich selbst dreht und in ständiger Sorge lebt, dass ihm Unheil widerfährt, beziehungsweise jede erfolgte Tat eine Konsequenz nach sich zieht. Diese irdischen und menschlichen Sorgen prägen unseren Alltag und ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere gesamte Lebenslaufbahn. Sorgen, die uns täglich begegnen, uns zermürben aber im Gegenzug auch zu neuem Ehrgeiz führen. In der vorliegenden Textstelle wird dieses Themenspektrum behandelt und der Versuch gestartet, eine Antwort darauf zu finden, weshalb der Mensch sich von seinen Sorgen leiten und lenken lässt. Ein Blick auf die historischen und die gegenwärtigen Verhältnisse gibt uns Einblicke in das Handeln des Menschen und den Stellenwert, den die Sorge im Leben eines Menschen einnimmt. Die Sorge um das Überleben, die schwierigen Lebensbedingungen und die großen existenziellen Lebensfragen beschäftigen die Menschheit seit Jahrhunderten.

Im vorliegenden Text (Lukas 12,22-32) wird der Versuch gewagt, den Menschen Halt im Glauben zu bieten und wendet den Blick hin zu einem Leben mit Gott, der uns Kraft geben soll und sich um die Menschheit sorgt. Der Text nimmt eine klar strukturierte Haltung ein. Als Hauptakteur steht Jesus im Fokus des Geschehens, der durch seine Mahnungen und bild-hafte Sprache ein Umdenken bei seinen Jüngern erreichen möchte. Er nutzt die Macht seiner Worte nicht, um seine Jünger zu belehren, sondern versucht durch Ratschläge eine Verbindung zu ihnen herzustellen und somit auf die Missstände in der Gemeinschaft hin-zuweisen. Auf seine charismatische und vertrauensvolle Art beschreibt Jesus gekonnt, welche Absichten hinter den Handlungen Gottes stehen und versucht ihnen ihre Position bei Gott deutlich zu machen. Der Mensch als Stellvertreter und Sinnbild Gottes, der seinem Willen folgt und sein Wort hört. Die Art der Belehrung findet, typisch für Jesus, auf eine sehr metaphorische Weise statt. Jesus wird während seiner Rede nicht unterbrochen und der Leser kann erkennen, dass er eine wichtige Position bekleidet, die ihm Respekt und Ehrfurcht einbringt. Es scheint eine Gottesfürchtigkeit in der Luft zu hängen, die Spannung aufbaut und eine besondere Atmosphäre bewirkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wiedergabe der Textstelle Lk 12,22-32

2. Einleitende Überlegungen am Text

3. Kontextualisierung des Textes

3.1 Angaben zum Autor

3.2 Verfassungsort und –zeit

3.3 Adressaten

3.4 Gliederung, Aufbau und Inhalt

3.5 Quellen

3.6 Theologie des Lukasevangeliums

3.7 Verfassungszweck

4. Interpretation des Textes

4.1 Exegetische Betrachtung

4.2 Die Sorge

4.3 Didaktische Überlegungen

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der biblischen Textstelle Lk 12,22-32 auseinander, um das lukanische Verständnis von „Sorge“ zu untersuchen. Das primäre Ziel ist es, die Mahnung Jesu zur Sorglosigkeit im Kontext des Glaubens an das Reich Gottes exegetisch zu deuten und daraus didaktische Ansätze für den Religionsunterricht abzuleiten.

  • Historische Kontextualisierung des Lukasevangeliums (Autor, Zeit, Adressaten).
  • Analyse des lukanischen Jesusbildes in Bezug auf Besitz und Sorge.
  • Unterscheidung zwischen gefährlicher Sorge und legitimer Lebenshaltung.
  • Didaktische Aufbereitung des Themas für die Altersstufe der Klassen 8 bis 10.
  • Reflexion über die Aktualität der Sorge-Thematik in der modernen Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Sorge

Eines der Hauptmerkmale aus der Lehre Jesu, ist die Orientierung am Glauben und am Willen Gottes. Dieses Merkmal ist deutlich sichtbar in der vorliegenden Textstelle. Zu diesem Willen Gottes gehört es, dass ein gläubiger Christ sich nicht um seinen Leib zu sorgen hat, da Gott als unser Schöpfer stets an unserer Seite steht und sich um uns sorgt. Jesus versucht seinen Mitmenschen deutlich zu machen, dass es falsch ist in Sorge zu leben beziehungsweise sich durch seinen Besitz in Sicherheit zu wähnen. Denn die Aufgabe des Volkes sollte es vielmehr sein, auf das Reich Gottes zu warten. Dies verdeutlicht Jesus auf eine geradezu provozierende Weise.

Um diese Mahnung und Aufforderung besser verstehen zu können, kann vor allem in der griechischen Philosophie, in der Psychologie oder der Soziologie nach einer Antwort gesucht werden. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet „sorgt nicht“, dass man sich um jemanden oder etwas sorgt. Den Ursprung der Sorge bilden dabei Faktoren wie die Schlaflosigkeit oder physische Erschöpfung aufgrund von anstrengender Arbeit oder einer großen Lärmbelästigung. Dies steht im Gegensatz zur Botschaft Jesus, der zu Ruhe und Frieden aufruft. Dieser Friede kann also nur von einem Menschen erlangt werden, der seine Lebensweise in Richtung Gottes ausrichtet und somit ein sorgloses Leben führen kann. Unser Glück ist nicht nur von unseren Anstrengungen abhängig, sondern ist untrennbar mit der Zuwendung zu Gott verknüpft, denn nur wer an ihn glaubt wird erlöst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wiedergabe der Textstelle Lk 12,22-32: Dokumentation des biblischen Quelltextes, der als Grundlage der exegetischen Untersuchung dient.

2. Einleitende Überlegungen am Text: Einführung in die Thematik der menschlichen Sorge und die zentrale Rolle Jesu als Vermittler, der zum Umdenken aufruft.

3. Kontextualisierung des Textes: Untersuchung der historischen, theologischen und literarischen Rahmenbedingungen des Lukasevangeliums.

4. Interpretation des Textes: Vertiefende exegetische Analyse und pädagogische Reflexion über die Bedeutung von Sorge und Glauben.

5. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und die Bedeutung der Botschaft für das moderne Leben und die Gemeinschaft.

Schlüsselwörter

Lukas, Jesus, Sorge, Reich Gottes, Exegese, Glaube, Fürsorge, Nächstenliebe, Care-Ethik, Religionsunterricht, Selbstsorge, Gottvertrauen, Urchristentum, Bibel, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt exegetisch die biblische Textstelle Lukas 12,22-32, in der Jesus seine Jünger dazu aufruft, sich nicht um irdische Sorgen zu sorgen, sondern auf die Fürsorge Gottes zu vertrauen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der theologischen Bedeutung der Sorge, dem lukanischen Jesusbild, der Abgrenzung von materialistischer Sorge zur Suche nach dem Reich Gottes sowie der didaktischen Vermittlung dieser Inhalte im Religionsunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine kontextuelle Analyse zu verstehen, wie Jesus das Verhältnis zwischen Mensch und Gott in Bezug auf materielle Existenzsorgen neu definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exegetische und historisch-kritische Vorgehensweise gewählt, ergänzt durch didaktische Überlegungen zur Umsetzung des Themas im Unterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historisch-theologische Kontextualisierung, eine exegetische Interpretation des Textes sowie didaktische Handreichungen für die Zielgruppe der Klassen 8 bis 10.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Sorge, Gottvertrauen, Reich Gottes, Lukanische Theologie, Care-Ethik und religionspädagogische Didaktik.

Wie unterscheidet Jesus laut der Arbeit zwischen verschiedenen Arten von Sorge?

Jesus differenziert zwischen der „gefährlichen Sorge“, die den Menschen von Gott entfremdet und zum Sklaven materieller Güter macht, und der „legitimen Suche“ bzw. dem grundlegenden Vertrauen auf die Fürsorge des Schöpfers.

Warum ist das Thema laut Autor heute noch relevant?

Trotz der zeitlichen Distanz erkennt die Autorin im modernen, hektischen Alltag eine bleibende Relevanz: Sorgen belasten den Menschen auch heute, weshalb die Botschaft vom unauflöslichen Band zu Gott als stützende Kraft dient.

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Details

Titel
Die Bibelstelle 12,22-32 im Lukas Evangelium. Eine exegetische Ausarbeitung über die Sorge
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Note
1,0
Autor
Sarah Scheible (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V942986
ISBN (eBook)
9783346278531
ISBN (Buch)
9783346278548
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bibelstelle lukas evangelium eine ausarbeitung sorge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Scheible (Autor:in), 2018, Die Bibelstelle 12,22-32 im Lukas Evangelium. Eine exegetische Ausarbeitung über die Sorge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/942986
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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