Parteigründungen wurden von den Siegermächten USA, UdSSR, England und Frankreich ab dem 2. August 1945 wieder zugelassen, mussten jedoch von den Besatzungsmächten zunächst genehmigt werden. Voraussetzung hierfür war eine demokratische Ausrichtung der Partei
Seit 1945wurden im westen der Bundesrepublik etwa 150 Parteien und politische Gruppierungen gegründet
Die bekanntesten und wichtigsten Parteien in der BRD sind die CDU/CSU und die SPD.
In der fast 60 jährigen Geschichte der BRD sind sie die dominantesten Parteien in den Landesparlamenten und dem Bundestag.
Des Weiteren spielt auch die FDP eine wichtige Rolle, da sie bis 1998 an fast allen Regierungen beteiligt war.
Neben den seit 1949 im deutschen Bundestag vertretenen Parteien CDU/CSU, SPD und FDP konnten bis 1982 jedoch nur in den ersten drei Bundestagen kleinere, heute zum teil vergessene Parteien unter „sonstige einziehen.
Mit dem Einzug der Grünen 1983 in den deutschen Bundestag erschien eine vierte Partei auf dem bundespolitischen Parkett, und beendete die Phase des drei- Parteien Systems.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands zog die PDS in den Bundestag ein, die später fusioniert mit der WASG, auch heute unter dem Namen die Linke vertreten ist.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
CDU
SPD
FDP
CSU
BÜNDNISS90/DIE GRÜNEN
DIE LINKE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die Rolle der wichtigsten politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland von ihrer Wiederzulassung nach 1945 bis zum Jahr 2007, wobei insbesondere deren Regierungsbeteiligungen, Wahlerfolge und programmatische Wandlungen im Fokus stehen.
- Historische Genese der Parteien nach 1945
- Entwicklung der Volksparteien CDU/CSU und SPD
- Die Rolle der FDP als Koalitionspartner
- Transformation und Etablierung von Bündnis 90/Die Grünen
- Entstehung und Fusion der Partei Die Linke
Auszug aus dem Buch
CDU
Die Gründung der CDU ist, eine der wirklichen und wirkmächtigen Innovationen in der deutschen Parteiengeschichte. Sie ist neben der SPD eine der zwei Volksparteien.
Bevor sich die CDU auf Bundesebene zusammenschloss, gingen diesem Zusammenschluss viele christ - demokratische Parteigründungen auf Landesebene voraus. Der Anfang wurde von Andreas Hermes, dem Zweiten Bürgermeister Berlins gemacht, in dessen Haus sich ehemalige Mitglieder der Zentrumspartei, der Demokratischen Partei und Personen aus nichtparteigebundenen demokratisch-nationalen Lagern zusammenfanden. Am 22.7. 1945 fand die Gründungsversammlung der CDU in Berlin statt, deren erster Vorsitzender Andreas Hermes wurde Am 2. September 1945 gründete sich eine rheinische Landespartei (aus 43 Gründungsgruppen) und eine westfälische Landespartei. Die beiden Landesparteien hatten starken Einfluss auf die Entwicklung der CDU.
Am 5. Februar.1946 erfolgte im der Britisch besetzen Zone die Bildung eines Zonenverbandes mit Konrad Adenauer als Vorsitzendem. In der amerikanischen und französischen Zone war eine Bildung eines Zohnenverbandes untersagt, und so trafen sich am 5.und 6. Februar. 1947 in Königstein Repräsentanten aus allen Zonen und vereinbaren die Gründung der Arbeitsgemeinschaft CDU/CSU Deutschlands“.
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die Neuzulassung der Parteien durch die Siegermächte nach 1945 und skizziert die Dominanz der CDU/CSU und SPD sowie den Aufstieg neuer Parteien wie der Grünen und der Linken.
CDU: Das Kapitel beschreibt die Gründung der CDU, ihre Entwicklung von einer Sammlung christlich-demokratischer Kräfte hin zur Volkspartei unter Konrad Adenauer und ihre wechselvolle Geschichte in Regierungs- und Oppositionsverantwortung.
SPD: Es wird die lange Tradition der Sozialdemokratie beleuchtet, von der Gründung im 19. Jahrhundert über das Godesberger Programm bis hin zur Etablierung als moderne Volkspartei und ihrer Rolle in der Bundespolitik.
FDP: Hier wird die Rolle der FDP als liberale Kraft und langjähriger kleinerer Koalitionspartner thematisiert, der sowohl mit der Union als auch mit der SPD zusammenarbeitete.
CSU: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten der CSU als eigenständige bayerische Schwesterpartei der CDU und ihre machtpolitische Rolle innerhalb der Unionsparteien.
BÜNDNISS90/DIE GRÜNEN: Der Text dokumentiert den Einzug der Grünen in den Bundestag und ihre Wandlung von einer Anti-Parteien-Bewegung hin zu einer festen Größe im Parteiensystem mit Regierungsbeteiligung.
DIE LINKE: Das Kapitel schildert die Entstehung der Linken aus der Fusion der WASG und der PDS und deren Etablierung als relevante politische Kraft.
Schlüsselwörter
Bundesrepublik Deutschland, Parteien, Geschichte, CDU, SPD, FDP, CSU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Bundestagswahl, Volkspartei, Koalition, Wahlergebnisse, Wiedervereinigung, Politische Entwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit?
Die Arbeit behandelt die Geschichte und die Entwicklung der etablierten politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland seit 1945.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum stehen die Entstehung der Parteien, ihre programmatische Ausrichtung, Wahlerfolge bei Bundestagswahlen sowie ihre jeweilige Rolle in der Regierungsverantwortung oder Opposition.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, einen Überblick über den Werdegang der wichtigsten Parteien zu geben und deren Einfluss auf das politische System der Bundesrepublik darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der historischen Parteienentwicklung unter Heranziehung von Fachliteratur und Wahldaten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Einzelkapitel zu den Parteien CDU, SPD, FDP, CSU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke.
Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Parteiensystem, Volksparteien, Koalitionsbildung und demokratische Entwicklung geprägt.
Warum war der Zusammenschluss zur CDU auf Bundesebene so komplex?
Da die CDU aus verschiedenen regionalen, christlich-demokratischen Initiativen entstand, war ein langwieriger Abstimmungsprozess nötig, bevor eine einheitliche Bundespartei gegründet wurde.
Wie veränderte sich die Rolle der FDP im Laufe der Jahrzehnte?
Die FDP agierte primär als kleinerer Koalitionspartner, der jedoch durch Koalitionswechsel (z.B. von der Union zur SPD und zurück) maßgeblichen Einfluss auf die Regierungsbildung ausübte.
- Quote paper
- Frano Visak (Author), 2008, Die Geschichte der Parteien in der Bundesrepublik Deutschland , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94341