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Digitalisierung und Soziale Arbeit. Welche Herausforderungen Cybermobbing, Handywahn und Co. für die Soziale Arbeit bedeuten

Titel: Digitalisierung und Soziale Arbeit. Welche Herausforderungen Cybermobbing, Handywahn und Co. für die Soziale Arbeit bedeuten

Bachelorarbeit , 2020 , 50 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Werner (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll beantwortet werden, mit welchen Herausforderungen die Soziale Arbeit sich im Zuge der Digitalisierung konfrontiert sieht und wie die Fachkräfte der Sozialen Arbeit jene Herausforderungen bewältigen können. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die Schulsozialarbeit gelegt.

Daraus entwickelt sich folgende Fragestellung: Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Sozialarbeit im Zuge der Digitalisierung konfrontiert? Ziel der Arbeit ist es, Fachkräfte der Sozialen Arbeit die Herausforderungen einer sich rasant entwickelnden Digitalisierung aufzuzeigen. Anhand verschiedener Theorien können anschließend Adressaten (Jugendliche) der Sozialen Arbeit auf die Gefahren und Risiken der Digitalisierung aufmerksam gemacht und geschützt werden.

Die Gesellschaft befindet sich mit der Digitalisierung in einem starken Wandel. Speziell Jugendliche sind von dieser Entwicklung stark betroffen. Ob Facebook, Instagram oder Twitter; Soziale Netzwerke sind ein fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen geworden. Knapp 95 Prozent der Jugendlichen in der Altersgruppe der 12- bis 18-jährigen sind im Besitz eines Smartphones mit einer täglichen Dauer der Internetnutzung von knapp 205 Minuten. Oft sind Jugendliche sich nicht bewusst, welche Gefahren und Risiken sich bei einer dauerhaften Nutzung des Smartphones einstellen können.

Auch in den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, hat die Digitalisierung in den letzten Jahren Einzug gehalten. Fachkräfte sehen sich hier mit neuen Herausforderungen konfrontiert; Cyber-Mobbing sowie das Sucht- und Sozialverhalten von Jugendlichen durch die Smartphone Nutzung sind zwei Bereiche, die im Verlauf dieser Publikation näher untersucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Digitalisierung

2.1 Entwicklung der Digitalisierung der letzten 50 Jahren

2.1.1 Entstehung des Internets

2.1.2 Soziale Netzwerke

2.2 Gesellschaftliche Relevanz

2.3 Positive/negative Faktoren der Digitalisierung

3 (Cyber)Mobbing

3.1 Interpersonale Kommunikation

3.2 Bedeutung von Klatsch in der sozialen Gesellschaft

3.3 Auswirkungen von Cyber-Mobbing

3.3.1 Internalisierende Auffälligkeiten

3.3.2 Externalisierende Auffälligkeiten

3.4 Rechtliche Grundlagen

4 Lebensphase Jugend

4.1 Übergang vom Kind zum Erwachsenen

4.2 Sozialisation in der Lebensphase Jugend

4.3 Generation Z

4.4 Medienkompetenz

5 Handynutzungsverhalten bei Jugendlichen

5.1 Suchtverhalten von Jugendlichen beim Handykonsum

5.2 Folgen von übermäßigem Handykonsum

6 Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

6.1 Offene Kinder- und Jugendarbeit

6.2 Schulsozialarbeit

6.3 Sozialisationsprozess im Zuge der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

6.4 Weiterbildungsmaßnahmen für Sozialarbeiter*innen

6.5 Handreichung für Fachkräfte der Sozialen Arbeit

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen, mit denen sich die Soziale Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung konfrontiert sieht, und erarbeitet Lösungsansätze für Fachkräfte. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Schulsozialarbeit.

  • Auswirkungen der Digitalisierung auf das Sozialverhalten von Jugendlichen
  • Cyber-Mobbing und dessen psychische/physische Folgen
  • Suchttendenzen bei exzessivem Handykonsum
  • Veränderungen im Sozialisationsprozess durch digitale Medien
  • Entwicklung von Medienkompetenz als berufliche Anforderung

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Internalisierende Auffälligkeiten

Jugendliche entwickeln unterschiedliche Arten, um mit einschneidenden Erlebnissen, wie z.B. Cyber-Mobbing, zurecht zu kommen. Eine Methode beschreibt den internalisierenden Weg, was bedeutet, dass Jugendliche „das Erlebte in das Innere ihrer Person verlagern und dort versuchen es zu bewältigen“ (Peter & Petermann, 2018, S. 124).

Ein häufiges Anzeichen, welches im Verlauf von Cyber-Mobbing entsteht, ist das Entwickeln von „depressiven Symptomen sowie von Suizidgedanken“ (Peter & Petermann, 2018, S. 125). Speziell wenn Jugendliche über einen längeren Zeitraum Traurigkeit empfinden und sich aus dieser Betrübtheit nicht mehr befreien können, die Freude am Leben verlieren, eine passive Haltung entwickeln, sich selber ablehnen und mit Selbstmordgedanken spielen, kann eine emotionale Störung auftreten, „die im Umkreis des klinischen Syndroms der Depression angesiedelt ist“ (Fend, 2003, S. 422).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die gesellschaftliche Relevanz der Digitalisierung, definiert die Forschungsfrage und umreißt das Ziel der Arbeit, Fachkräfte auf die Risiken und Herausforderungen für Jugendliche aufmerksam zu machen.

2 Digitalisierung: Dieses Kapitel beschreibt technisch und gesellschaftlich den Prozess der Digitalisierung, beleuchtet die Geschichte des Internets und sozialer Netzwerke sowie deren Einfluss auf die Kommunikation.

3 (Cyber)Mobbing: Der Abschnitt definiert das Phänomen Cyber-Mobbing im Abgleich zu traditionellem Mobbing, analysiert die Rolle interpersonaler Kommunikation und die Auswirkungen auf betroffene Jugendliche sowie rechtliche Grundlagen.

4 Lebensphase Jugend: Basierend auf der Sozialisationstheorie nach Hurrelmann wird analysiert, wie sich die Persönlichkeitsentwicklung im digitalen Zeitalter gestaltet und welche Rolle dabei Medienkompetenz und die Generation Z spielen.

5 Handynutzungsverhalten bei Jugendlichen: Das Kapitel thematisiert die Verbreitung von Smartphones unter Jugendlichen und untersucht Suchtmechanismen sowie psychische und körperliche Folgen der übermäßigen Nutzung.

6 Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: Hier wird der Transfer zur Sozialen Arbeit gezogen, wobei Herausforderungen in der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit diskutiert und eine Handreichung für die Praxis gegeben wird.

7 Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und reflektiert die notwendigen Schritte für eine professionelle digitale Soziale Arbeit.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Soziale Arbeit, Cyber-Mobbing, Jugendliche, Handykonsum, Suchtverhalten, Medienkompetenz, Sozialisation, Generation Z, Smartphone, Schulsozialarbeit, Offene Jugendarbeit, Identitätsbildung, Online-Risiken, Digitaler Burnout

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der rasanten Digitalisierung auf die Lebenswelt von Jugendlichen und die daraus resultierenden neuen Herausforderungen für Fachkräfte der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen Cyber-Mobbing, exzessives Handynutzungsverhalten, die psychische Gesundheit, Sozialisationsprozesse in der digitalen Ära sowie die Notwendigkeit von Medienkompetenz in der Sozialpädagogik.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Fragestellung nach, mit welchen Herausforderungen sich die Sozialarbeit im Zuge der Digitalisierung konfrontiert sieht und wie Fachkräfte diese bewältigen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die vorliegende Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, in deren Rahmen Bücher und Internetquellen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Digitalisierung, eine detaillierte Analyse von Cyber-Mobbing, die Untersuchung der Entwicklungsaufgaben in der Jugendphase sowie eine spezifische Betrachtung des Handynutzungsverhaltens und der professionellen Anforderungen an Fachkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitalisierung, Soziale Arbeit, Cyber-Mobbing, Medienkompetenz und Handynutzungsverhalten geprägt.

Welche Folgen hat die übermäßige Handynutzung laut der Arbeit?

Es werden neben psychischen Sucht- und Verhaltensstörungen (wie dem sogenannten Digitalen Burnout) auch physische Auswirkungen, wie etwa Schlafstörungen durch blaues Licht oder orthopädische Probleme wie der Smartphone-Nacken, aufgeführt.

Warum ist eine „Handreichung“ für Fachkräfte enthalten?

Das abschließende Kapitel bietet Fachkräften praktische Orientierungshilfen, um den Anforderungen der digitalen Welt, beispielsweise im Bereich Datenschutz oder bei der Beratung Jugendlicher, professionell begegnen zu können.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung und Soziale Arbeit. Welche Herausforderungen Cybermobbing, Handywahn und Co. für die Soziale Arbeit bedeuten
Hochschule
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf  (Fachhochschule)
Veranstaltung
B.A. Soziale Arbeit
Note
1,0
Autor
Daniel Werner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
50
Katalognummer
V943470
ISBN (eBook)
9783346321060
ISBN (Buch)
9783346321077
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Cyber Mobbing Handy Sucht Soziale Arbeit Bachelor Hurrelmann Lebensphase Jugend Sozialisation Handykonsum Sozialisationsprozess Medienkompetenz Fachkräfte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Werner (Autor:in), 2020, Digitalisierung und Soziale Arbeit. Welche Herausforderungen Cybermobbing, Handywahn und Co. für die Soziale Arbeit bedeuten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/943470
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Leseprobe aus  50  Seiten
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