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Brücken bauen - statt Mauern zu ziehen!

Wie führen Lehrer konstruktive Eltern -Gespräche und Elternabende?

Title: Brücken bauen - statt Mauern zu ziehen!

Term Paper , 2007 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefanie Spieß (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
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Summary Excerpt Details

Als ich mich dazu entschieden habe eine Hausarbeit in „ Konfliktfeld Schule“ zu schreiben, war
das Thema „ Konflikte Eltern und Lehrer“ eine Herausforderung für mich, mit dem ich mich
intensiver beschäftigen wollte.
Da ich in einer Lehrerfamilie aufgewachsen bin, sind mir diese Konflikte, die nicht zu
unterschätzen sind, bekannt. Für mich ist jedoch interessant gewesen, wie man als Lehrer solche
Konflikte verhindern bzw. ein gutes Konfliktgespräch führen kann. Denn die Eltern auf seiner
Seite zu haben, gibt einem als Lehrer Kraft und Zuversicht und wesentlich weniger Stress im
Schulalltag. Wenn Eltern und Lehrer an einem Strang ziehen, so verringern sich auch die
Probleme mit den Schülern.
Wovor Lehrer oftmals Angst haben, sind Elternsprechtage und Elternabende, darum habe ich mir
die Fragestellung „ Wie führen Lehrer konstruktive Eltern – Gespräche und Elternabende ?“
ausgedacht. Auch der Übertitel „ Brücken bauen – statt Mauern zu ziehen“ zeigt deutlich, dass
durch die Offenheit der Lehrer die Möglichkeit besteht, Eltern für die Arbeit des Lehrers zu
begeistern. In dieser Hausarbeit werde ich zuerst auf die Regeln der allgemeinen
Gesprächsgrundlagen eingehen, die man als Lehrer immer beachten sollte – bei jeder Art von
Gespräch. Danach geh ich speziell auf den Elternabend und Elternsprechtag ein, da in diesen
Situationen die meisten Gespräche geführt werden.
Was mir noch sehr interessant schien, war der Vergleich zur Wirklichkeit. Halten sich Lehrer
eigentlich an die Regeln der Gesprächsgrundlagen, oder sind diese Ihnen gar nicht bekannt?
Im Fazit wird schließlich noch einmal zusammengefasst und die Theorie mit der Praxis
verglichen.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. SCHULE – EINE BLACK BOX

3. GESPRÄCHSGRUNDLAGEN

3.1. DIE VIER EBENEN EINER NACHRICHT

3.2. ORGANISATORISCHE UND INHALTLICHE GESPRÄCHSVORBEREITUNG

3.3. GESPRÄCHSFÜHRUNG

4. ELTERNABEND

4.1. VORBEREITUNG UND DURCHFÜHRUNG EINES ELTERNABENDS

4.2. NO NO´S

5. ELTERNSPRECHTAG

5.1. VORBEREITUNG UND DURCHFÜHRUNG EINES ELTERNSPRECHTAGES

5.2. NO NO´S

6. WIE FÜHREN LEHRER TATSÄCHLICH ELTERNGESPRÄCHE? UMFRAGEERGEBNISSE AN GRUND-, HAUPT- UND REALSCHULE

7. FAZIT

8. QUERVERBINDUNGEN

8.1. ZUM SEMINAR „ ANTHROPOLOGIE“

8.2. ZUM SEMINAR „ SCHÜLERZENTRIERTES ARBEITEN NACH CELESTIN FREINET“

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Lehrer konstruktive Elterngespräche und Elternabende gestalten können, um Konflikte zu minimieren und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu fördern. Dabei wird analysiert, inwieweit theoretische Grundlagen der Gesprächsführung in der schulischen Praxis an Grund-, Haupt- und Realschulen angewendet werden.

  • Methoden der Gesprächsvorbereitung (organisatorisch und inhaltlich)
  • Kommunikationsmodelle wie die vier Ebenen einer Nachricht
  • Erfolgsfaktoren für Elternabende und Elternsprechtage
  • Analyse von Fallbeispielen („No No’s“)
  • Empirische Untersuchung zum tatsächlichen Gesprächsverhalten von Lehrkräften

Auszug aus dem Buch

3.1. Die vier Ebenen einer Nachricht

Als Lehrer müssen Sie oft Gespräche mit Eltern führen. Sie gehören zum Schulalltag dazu. Gespräche sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit, doch sie sind nicht nur ein Austausch von Informationen.

Nach Friedemann Schulz von Thun findet Kommunikation auf vier Ebenen statt. Wenn Sie als Lehrer den Eltern eine Nachricht übermitteln, findet dies auf vier Ebenen statt, das reine Vermitteln von Sachinformationen ist nur eine davon.

Auf der Sach - Ebene werden die Eltern informiert. Sie teilen auf dieser Ebene klare und deutliche Fakten mit. Denn Ihnen muss bewusst sein, dass Sie nicht zu viele Sachinformationen erwähnen, da sonst Störungen auftreten können.

Hierzu ein Beispiel für eine Aussage auf der Sachebene : „ Maria vergisst oft ihre Hausaufgaben, dadurch kann sie in letzter Zeit dem Unterricht kaum noch folgen.“

Die zweite Ebene, die Selbstoffenbarungs – Ebene vermittelt Ihr emotionales Befinden. Auf dieser Ebene offenbaren Sie Ihre Gefühle. Wichtig dabei ist, dass Sie sich in die Lage der Eltern versetzen und Anteilnahme und Verständnis für sie zeigen, trotz Ihrer emotionalen Betroffenheit. Auch auf dieser Ebene dürfen nicht zu viele Nachrichten gesendet werden, sonst ist Ihre professionelle Distanz nicht mehr gewährleistet. Ein Beispiel auf der Selbstoffenbarungs – Ebene : „ Es enttäuscht mich, dass Maria ständig ihre Hausaufgaben vergisst. Ihre Freundin Anna muss ihr dann während des Unterrichts den Stoff erklären. Ich erwarte von Maria, dass sie künftig ihre Hausaufgaben macht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet das Interesse am Thema Konfliktfeld Schule und stellt die Forschungsfrage nach konstruktiven Elterngesprächen.

2. SCHULE – EINE BLACK BOX: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit von Transparenz und Offenheit seitens der Lehrkräfte, um das Vertrauen der Eltern zu stärken.

3. GESPRÄCHSGRUNDLAGEN: Es werden zentrale Kommunikationsmodelle, Vorbereitungsmethoden und Techniken der Gesprächsführung erläutert.

4. ELTERNABEND: Der Fokus liegt auf der organisatorischen und inhaltlichen Gestaltung von Elternabenden sowie auf Mustern für ein misslingendes Gespräch.

5. ELTERNSPRECHTAG: Hier werden spezifische Rahmenbedingungen und Regeln für den kurzen Zeitrahmen eines Sprechtages dargestellt.

6. WIE FÜHREN LEHRER TATSÄCHLICH ELTERNGESPRÄCHE? UMFRAGEERGEBNISSE AN GRUND-, HAUPT- UND REALSCHULE: Die Ergebnisse einer Umfrage unter 19 Lehrkräften zum tatsächlichen Verhalten in Elterngesprächen werden präsentiert und ausgewertet.

7. FAZIT: Eine vergleichende Betrachtung der theoretischen Empfehlungen mit den Ergebnissen der Praxisumfrage.

8. QUERVERBINDUNGEN: Die Thematik wird mit Inhalten aus den Seminaren Anthropologie und schülerzentriertes Arbeiten nach Freinet in Verbindung gebracht.

Schlüsselwörter

Elterngespräche, Schule, Lehrer, Kommunikation, Elternabend, Elternsprechtag, Gesprächsvorbereitung, Transparenz, Konfliktmanagement, Schulz von Thun, Sach-Ebene, Selbstoffenbarung, Feedback, Meta-Kommunikation, Schulpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern, um Konflikte zu vermeiden und eine konstruktive Partnerschaft im Schulalltag aufzubauen.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Text ab?

Die Arbeit behandelt Gesprächsgrundlagen nach Modellen wie Schulz von Thun, praktische Tipps für die Gestaltung von Elternabenden und Sprechtagen sowie eine empirische Bestandsaufnahme des Verhaltens von Lehrkräften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Lehrer durch professionelle Gesprächsführung Brücken zu den Eltern bauen können, anstatt durch mangelnde Kommunikation Mauern zu errichten.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Neben einer theoretischen Aufarbeitung pädagogischer Gesprächsgrundlagen führt die Autorin eine schriftliche Umfrage unter Lehrkräften an Grund-, Haupt- und Realschulen durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in allgemeine Gesprächsregeln, spezifische Vorbereitungen für Elternabende und Sprechtage sowie eine Analyse der Umfrageergebnisse inklusive konkreter Verhaltensweisen bei Gesprächsstörungen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Elternarbeit, Transparenz, Gesprächsführung, Konstruktivität und Lehrer-Eltern-Kooperation.

Warum wird die Schule als „Black Box“ bezeichnet?

Der Begriff beschreibt den Zustand, in dem schulische Abläufe für Eltern oft undurchsichtig und unverständlich bleiben, was das Konfliktpotenzial unnötig erhöht.

Wie gehen Lehrer laut Umfrage mit emotional überhitzten Gesprächen um?

Die Mehrheit der befragten Lehrer nutzt die Meta-Kommunikation, unterbricht das Gespräch oder vereinbart einen neuen Termin zur Deeskalation.

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Details

Title
Brücken bauen - statt Mauern zu ziehen!
Subtitle
Wie führen Lehrer konstruktive Eltern -Gespräche und Elternabende?
College
University of Education Weingarten
Grade
1,0
Author
Stefanie Spieß (Author)
Publication Year
2007
Pages
18
Catalog Number
V94472
ISBN (eBook)
9783640106516
Language
German
Tags
Elterngespräche Elternabende Elternsprechtag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Spieß (Author), 2007, Brücken bauen - statt Mauern zu ziehen!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94472
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