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Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit. Schule als neues Handlungsfeld der Sozialen Arbeit

Titel: Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit. Schule als neues Handlungsfeld der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2019 , 26 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der geschichtlichen und organisatorischen Darstellung sowie einer Erläuterung des erforderlichen methodischen Handelns im Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit. Zu Beginn der Arbeit sollen zunächst die Begriffe Soziale Arbeit und Schulsozialarbeit definiert werden. Es folgt ein historischer Abriss dieses recht neuen Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit.

Im Anschluss werden unterschiedliche organisatorische Rahmenbedingungen wie zum Beispiel rechtliche, finanzielle und personelle Bedingungen der Schulsozialarbeit dargestellt. Anschließend erfolgt die Vorstellung verschiedener methodischer Handlungsprinzipien. Zunächst werden die drei klassischen Methoden Einzelfallhilfe, soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit vorgestellt. Danach werden die neuen Methoden des Case Managements und des Empowerments betrachtet. Abschließend sollen im Fazit die aktuelle Relevanz der Schulsozialarbeit erörtert und einige perspektivische Überlegungen zur Schulsozialarbeit angestellt werden.

Die Schulsozialarbeit ist ein neues Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit. Sie leistet inzwischen, aufgrund der gestiegenen Anforderungen (Inklusion, Migration, Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Erziehungsschwierigkeiten seitens der Eltern, berufliche Eingliederung etc.), einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Bildungsbedingungen, als auch zur Entlastung und Unterstützung der Schule.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definitionen Soziale Arbeit und Schulsozialarbeit

3. Geschichte der Schulsozialarbeit

3.1. Historische Entwicklung der Jugendhilfe im Hinblick auf Schule bis 1970

3.2. Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit ab 1970

4. Organisatorische Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit

4.1. Grundlegende rechtliche Verankerung

4.2. Trägerschaft

4.3 Finanzierung

5. Methoden der Schulsozialarbeit

5.1. Definition Methoden der Sozialen Arbeit

5.2. Schule als neues Handlungsfeld der Sozialen Arbeit

5.3. Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit

5.3.1. Einzelfallhilfe

5.3.2. Soziale Gruppenarbeit

5.3.3. Gemeinwesenarbeit

5.3.4. Case Management

5.3.5. Empowerment

6. Fazit

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit, indem sie dessen historische Entwicklung, die organisatorischen Rahmenbedingungen und die verschiedenen methodischen Handlungsansätze beleuchtet, um ein fundiertes professionelles Hintergrundwissen für die Praxis zu vermitteln.

  • Historische Herleitung der Schulsozialarbeit und Jugendhilfe
  • Rechtliche Grundlagen und Finanzierungsstrukturen des Arbeitsfeldes
  • Klassische Methoden (Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit)
  • Moderne Interventionsansätze wie Case Management und Empowerment
  • Verhältnis zwischen Jugendhilfe und Schule

Auszug aus dem Buch

5.3.1. Einzelfallhilfe

Die Pionierin der Sozialen Arbeit Mary Richmond (1861-1928) gilt als Begründerin der Sozialen Einzelfallhilfe. Ausgehend von der Praxis entwickelte sie ein systematisches Verfahren für methodisches Handeln. Im ersten Schritt, der Anamnese bzw. Situationsanalyse, gilt es herauszufinden, welche Gründe vorliegen, weshalb das Individuum Hilfe benötigt. Im zweiten Schritt wird eine Diagnose erstellt, bei der die in der Anamnese erhobenen Daten geordnet werden. Im dritten und letzten Schritt wird die konkrete Behandlung in Form einer Hilfeplanung individuell durchgeführt.

Eine weitere Pionierin der Sozialen Arbeit, Alice Salomon (1872-1948), entwickelte ein Phasenmodell professionellen Helfens, das auf diesem Verfahren beruhte und erweiterte es um die Aspekte Lebenswelt, stellvertretende Deutung, Interventionen und Evaluation (vgl. Stimmer 2012: 272f.). Heute wird primär die Methode des Case Managements (vgl. Kapitel 5.3.4.) als Weiterentwicklung eingesetzt. Die häufigste Form der Einzelfallhilfe ist die Beratung, sie wird, zum Beispiel in Konfliktsituationen, bei Schulproblemen und bei Veränderungen der Lebenssituation, eingesetzt.

Die Einzelfallhilfe kann auch erlebnispädagogisch unterstützt werden, beispielsweise könnte eine gemeinsame Radtour oder ein Schwimmbadbesuch stattfinden, um das Vertrauen des Klienten zu gewinnen und hierüber intervenierend arbeiten zu können. Ein erlebnispädagogisches Setting schafft einen entspannteren Rahmen als ein Vier-Augen-Gespräch im Raum der Schulsozialarbeiterin/des Schulsozialarbeiters.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Der Autor erläutert seine Motivation durch ein Vorpraktikum und skizziert den Aufbau der Arbeit hinsichtlich Geschichte, Organisation und Methodik der Schulsozialarbeit.

2. Definitionen Soziale Arbeit und Schulsozialarbeit: Es werden zentrale Begriffsbestimmungen vorgenommen, wobei die Schulsozialarbeit als ein spezifisches Angebot der Jugendhilfe am Ort Schule verortet wird.

3. Geschichte der Schulsozialarbeit: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von der Kinderfürsorge im 18. Jahrhundert bis zur Etablierung des Begriffs Schulsozialarbeit in den 1970er Jahren nach.

4. Organisatorische Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit: Fokus auf rechtliche Verankerung im SGB VIII, die unterschiedlichen Trägerschaftsmodelle und die komplexe, oft unsichere Finanzierungssituation.

5. Methoden der Schulsozialarbeit: Detaillierte Betrachtung des methodischen Handelns, von klassischen Konzepten wie Einzelfallhilfe bis hin zu modernen Ansätzen wie Empowerment und Case Management.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der aktuellen Relevanz der Schulsozialarbeit bei gleichzeitiger Forderung nach rechtlicher Absicherung und autonomer Finanzierung.

7. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Internetressourcen zur wissenschaftlichen Untermauerung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Soziale Arbeit, Einzelfallhilfe, Case Management, Empowerment, Schulentwicklung, methodisches Handeln, Trägerschaft, Finanzierung, Lebensweltorientierung, Kooperation, Jugendwohlfahrt, Prävention, Schulgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit, indem sie historische, organisatorische und methodische Aspekte wissenschaftlich aufarbeitet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Jugendhilfe, den rechtlichen Rahmenbedingungen im SGB VIII, der Finanzierung und der praktischen Anwendung sozialpädagogischer Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für das Berufsfeld zu schaffen und aufzuzeigen, wie Geschichte, Organisation und Methodik in der Schulsozialarbeit zusammenhängen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, um den historischen Abriss sowie die theoretische Herleitung der Methoden und Rahmenbedingungen wissenschaftlich fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung seit dem 18. Jahrhundert, die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sowie eine detaillierte Erläuterung klassischer und moderner Interventionsmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Case Management, Empowerment, Einzelfallhilfe und die rechtliche sowie organisatorische Verankerung an der Schnittstelle zur Schule.

Warum wird die Einzelfallhilfe als klassische Methode hervorgehoben?

Sie gilt historisch als eine der ersten systematischen Methoden der Sozialen Arbeit, geprägt durch Mary Richmond, und dient auch heute noch als Basis für viele Beratungsformen in der Schule.

Welche Bedenken äußert der Autor zur schulischen Trägerschaft?

Der Autor argumentiert, dass eine zu starke Einbindung in die Schulhierarchie die Autonomie der Schulsozialarbeit gefährden kann, weshalb eine feste Verankerung in der Jugendhilfe bevorzugt wird.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit. Schule als neues Handlungsfeld der Sozialen Arbeit
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V944781
ISBN (eBook)
9783346282576
ISBN (Buch)
9783346282583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
methodischen handeln schulsozialarbeit schule handlungsfeld sozialen arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit. Schule als neues Handlungsfeld der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/944781
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Leseprobe aus  26  Seiten
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