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Analyse und Perspektiven von Reiseführern im Zeitalter des Internets anhand von Reiseblogs und Social-Media-Plattformen

Title: Analyse und Perspektiven von Reiseführern im Zeitalter des Internets anhand von Reiseblogs und Social-Media-Plattformen

Bachelor Thesis , 2019 , 91 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Esther Ott (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Ziel dieser Arbeit ist aufzuzeigen, inwieweit die Informations- und Reiseentscheidung durch das Internet beeinflusst wird. Dabei soll die Frage beantwortet werden, ob von einer Verdrängung der Reiseführer in Buchform durch Reiseblogs und Social-Media-Plattformen gesprochen werden kann.
Die Technologien des Internets bieten den Menschen verschiedene neue Informationsmöglichkeiten, nicht nur im Beruf, sondern auch im privaten Bereich. In den letzten Jahren ist ein deutlicher Anstieg der Internetnutzer in Deutschland erkennbar. Im Jahr 2018 nutzten ca. 84% der deutschen Bevölkerung das Internet regelmäßig. Für die Informationsbeschaffungsphase kommt den Online-Medien ebenfalls eine immer wichtiger werdende Bedeutung zu. Auch bei der Informationssuche über ein bestimmtes Reiseziel geht die Tendenz der Recherche immer mehr zu Webseiten von Reiseportalen oder Google hin. Bei der Reiseentscheidungsphase spielen zudem, durch unmittelbare Vergleichsmöglichkeiten, die Qualität und der Preis eine immer entscheidendere Rolle.
Reiseführer in Buchform erschienen bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts und sind auch heute noch ein Offline-Medium, um Informationen über ein bestimmtes Reiseziel zu erlangen. Immer mehr Verlage bringen zum Buch passende Reiseführer-Apps auf den Markt, welche alle Informationen praktisch auf einem Endgerät zusammenfasst. Neben diesen Informationen werden unter anderem auch Wettervoraussagen und integrierte Karten mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten in die Apps integriert.
Durch die vermehrte Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram & Co. wird eine Vernetzung unter Freunden und Bekannten geschaffen. Allerdings spielt diese im Bereich der Reiseinformationsbeschaffung und Reiseentscheidung nach der eigenen empirischen Studie kaum eine Rolle, lediglich persönliche Erfahrungsberichte werden hierzu genutzt. Die einzelnen Plattformen bieten vielfältige Möglichkeiten Reisecontent hochzuladen und mit anderen Menschen zu teilen. Neben dem Destinationsmarketing, bei dem sich Regionen selbst vorstellen und vermarkten, wird immer häufiger das Instrument des Storytellings in Marketing-Maßnahmen angewandt. Insbesondere auf den Social-Media-Plattformen wird stark auf das Influencer-Marketing gesetzt. Dieses basiert neben dem Empfehlungsmarketing auf dem Content- und Social-Media-Marketing. Durch eine besonders große Reichweite werden im Netz genau die gewünschten Zielgruppen erreicht und beworben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Allgemeine Reiseentscheidung

2.1 Definition Tourismus

2.2 Phasen des Entscheidungsprozesses

2.3 Theoretische Grundlagen des Entscheidungsprozesses

2.3.1 SOR-Modell

2.3.2 AIDA-Formel

3. Reiseführer im Vergleich

3.1 Reiseführer Funktionen

3.2 Vergleich verschiedener Reiseführer

3.3 Reiseführer-Apps

4. Reiseblogs im Web – ein Überblick

4.1 Reiseblogger

4.1.1 Definition des Reisebloggers

4.1.2 Reiseblogger-Kodex

4.1.3 Reiseblogger-Kollektive

4.2 Plattformarten

4.2.1 Definition Social-Media

4.2.2 Webseite

4.2.3 Instagram

4.2.4 Facebook

4.2.5 YouTube

4.2.6 Google

4.2.7 Guides by Lonely Planets

4.3 Content

4.3.1 Werbung

4.3.2 Storytelling

4.3.3 Influencer

4.3.4 Destinationsmarketing

5. Empirische Studie

5.1 Fragestellung und Hypothesen

5.2 Erhebungsinstrument

5.3 Durchführung der Umfrage

5.4 Vorstellung und Interpretation der Ergebnisse

5.4.1 Soziodemographische Daten

5.4.2 Reiseverhalten

5.4.3 Informationsverhalten

5.4.4 Reiseführer, Blogs und Apps

5.4.5 Social-Media-Plattformen

5.5. Diskussion und Überprüfung der Hypothesen

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss des Internets auf das Informations- und Entscheidungsverhalten von Reisenden. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob gedruckte Reiseführer zunehmend durch digitale Reiseblogs und Social-Media-Plattformen verdrängt werden.

  • Analyse des allgemeinen Reiseentscheidungsprozesses unter Einbeziehung theoretischer Modelle wie dem SOR-Modell und der AIDA-Formel.
  • Vergleich zwischen traditionellen Reiseführern in Buchform und modernen digitalen Reiseführer-Apps.
  • Untersuchung von Social-Media-Plattformen (Instagram, Facebook, YouTube, Google) und deren Bedeutung für das moderne Reisemarketing.
  • Evaluation von Content-Marketing-Strategien wie Storytelling und Influencer-Marketing im Tourismussektor.
  • Empirische quantitative Analyse zum Informations- und Buchungsverhalten der Nutzer sowie deren Einstellung zu Reiseblogs und Reise-Apps.

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Reiseblogger-Kodex

Der sogenannte Reiseblogger-Kodex beinhaltet bestimmte Richtlinien, nach denen sich die Gemeinschaft von ausgewählten Reisebloggern im Web zu verhalten haben. Dieser Kodex existiert seit dem Jahr 2013 und hat derzeit 404 Blogger, die sich dort anschließen.

Der Blogger-Kodex basiert auf einer Präambel, die unter anderem die ethischen Grundlagen, Kooperationen, Werbung und Einladungen zu Reisen/Events/Restaurantbesuchen beinhaltet. In der Präambel ist zudem niedergeschrieben, dass jeder Blogger für seine Inhalte selbst die Verantwortung trägt, und dass insbesondere die Leser ernstgenommen werden müssen. Auch ein professioneller Umgang mit der Wirtschaft, insbesondere der Tourismuswirtschaft, ist eine wichtige Grundvoraussetzung.

Die erste Kategorie „Inhalte“ beschreibt, dass geschriebene Artikel der Wahrheit entsprechen müssen und Urheber- und Persönlichkeitsrechte respektiert werden. Zudem sind alle hochgeladenen Blogposts aus der subjektiven Sicht geschrieben und somit steht Individualität und Glaubwürdigkeit mit an oberster Stelle.

Als zweiter Punkt werden die Kooperationen und Werbeverträge geregelt. Hierbei wird festgelegt, dass die Freiheit des eigenen Schreibstils und des eigenen Empfindens von jeder Kooperation unberührt bleiben muss. Zusätzlich soll eine angemessene Vergütung und eine klare Struktur der Ziele und Grenzen herrschen.

Im dritten Punkt werden Richtlinien zum Verhalten bei Einladungen von Reisen, Events und Restaurantbesuchen geregelt. Solche Einladungen tragen für Reiseblogger zur eigenen Recherchearbeit bei, jedoch sollte die eigene Freiheit dadurch nicht eingeschränkt werden. Einladungen dieser Art stellen keine Bezahlung, sondern eine Sachzuwendung dar. Dennoch müssen diese hochgeladenen Inhalte deutlich für den Leser gekennzeichnet werden. Vorab sollten mögliche Erwartungen von Seiten des Bloggers und des einladenden Kooperationspartners abgesprochen werden. Falls es zu keiner Berichtserstattung kommt, müssen Gründe hierfür mitgeteilt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung der Reiseinformationssuche ein und stellt die Forschungsfrage zur potenziellen Verdrängung klassischer Reiseführer durch moderne Online-Medien.

2. Allgemeine Reiseentscheidung: Dieses Kapitel erläutert, wie sich Tourismus definiert und welche theoretischen Phasen Konsumenten bei der Reiseentscheidung durchlaufen, ergänzt durch Modelle wie SOR und AIDA.

3. Reiseführer im Vergleich: Hier werden die Funktionen von Reiseführern untersucht, verschiedene Buch-Exemplare gegenübergestellt und der wachsende Markt der Reiseführer-Apps analysiert.

4. Reiseblogs im Web – ein Überblick: Dieser Abschnitt bietet einen umfassenden Einblick in die Welt der Reiseblogger, deren Kodex und verschiedene soziale Plattformen wie Instagram, Facebook und YouTube.

5. Empirische Studie: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, Durchführung und Auswertung einer Online-Befragung zur Nutzung von Reiseinformationen und Social-Media.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die zentrale Forschungsfrage, indem es die Rolle von Reiseführern und digitalen Medien kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Tourismus, Reiseentscheidung, Reiseführer, Reiseblogs, Social-Media-Marketing, Influencer-Marketing, Storytelling, Informationsbeschaffung, Empirische Studie, Reiseführer-Apps, Online-Marketing, Destinationsmarketing, Konsumentenverhalten, Digitalisierung, Reiseplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich Informations- und Reiseentscheidungen durch digitale Medien verändert haben und ob klassische gedruckte Reiseführer durch Reiseblogs und soziale Medien ersetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf Reiseentscheidungsprozessen, einem Vergleich zwischen analogen und digitalen Reiseführern sowie der Rolle von Social-Media-Plattformen und Influencer-Marketing im Tourismus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet, ob man von einer Verdrängung der Reiseführer in Buchform durch Reiseblogs und Social-Media-Plattformen bei der Informationsbeschaffung vor einer Reise sprechen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quantitative Forschungsmethode in Form einer Online-Befragung, um das Informations- und Buchungsverhalten der Teilnehmer statistisch auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Entscheidungsmodellen, einen detaillierten Vergleich von Reiseführern und Apps sowie eine umfassende Übersicht über Plattformen und Content-Strategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Tourismus, Reiseentscheidung, Reiseblogs, Influencer-Marketing, Destinationsmarketing und Informationsbeschaffung.

Welche Bedeutung haben Reiseblogger-Kodex und Reiseblogger-Kollektive?

Diese dienen als wichtige Qualitätsstandards für professionelle Reiseblogger, um Glaubwürdigkeit und Transparenz gegenüber den Lesern sowie im Umgang mit wirtschaftlichen Kooperationen zu sichern.

Wie bewerten die Befragten die Nutzung von Reiseführer-Apps?

Die Idee von Apps wird zwar als positiv wahrgenommen, doch die tatsächliche Nutzung ist bisher gering, da die Apps häufig Kosten verursachen oder nur als Duplikate des gedruckten Reiseführers wahrgenommen werden.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Verdrängung von Reiseführern?

Die Vermutung einer Verdrängung muss verneint werden. Reiseführer haben für viele Nutzer weiterhin Relevanz und sind eine wertvolle Ergänzung zu digitalen Informationsquellen.

Wie beeinflussen persönliche Erfahrungsberichte die Reiseentscheidung?

Die Studie zeigt eindeutig, dass Erfahrungsberichte von Freunden und Bekannten auf Social-Media-Plattformen das größte Vertrauen genießen und somit einen signifikanten Einfluss auf Reiseentscheidungen haben.

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Details

Title
Analyse und Perspektiven von Reiseführern im Zeitalter des Internets anhand von Reiseblogs und Social-Media-Plattformen
College
University of Applied Sciences Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth  (Wirtschaft und Tourismus)
Course
Bachelorarbeit
Grade
2,3
Author
Esther Ott (Author)
Publication Year
2019
Pages
91
Catalog Number
V944953
ISBN (eBook)
9783346281982
ISBN (Book)
9783346281999
Language
German
Tags
Tourismus Reiseführer Social Media LonelyPlanet Internet Google Reiseblogs Reiseblogger Instagram Facebook Reise Apps Marketing Hamburg Youtube Content AIDA-Formel SOR-Modell AIDA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Esther Ott (Author), 2019, Analyse und Perspektiven von Reiseführern im Zeitalter des Internets anhand von Reiseblogs und Social-Media-Plattformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/944953
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