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Emotionsverarbeitung bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

Title: Emotionsverarbeitung bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

Term Paper , 2015 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Mirja Harlos (Author)

Psychology - Personality Psychology
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In der vorliegenden Arbeit geht es um die Emotionsverarbeitung von Personen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung (kurz: BPS). Bei rund 1-4% der Allgemeinbevölkerung wird die Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Es stellt sich die Frage, worin sich die Borderline Persönlichkeitsstörung von anderen psychischen Störungen abgrenzt und worin generelle Unterschiede bestehen. Es liegt noch nicht besonders lange zurück, dass die Borderline Persönlichkeitsstörung nicht von anderen Persönlichkeitsstörungen abgegrenzt war.
In der emotionalen Affektregulation unterscheiden sich Personen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung besonders. Sie nehmen Emotionen anders wahr und reagieren anders auf verschiedene Situationen. Eine zentrale Rolle spielt demnach die Dysfunktion der Emotionsregulation, die im weiteren Verlauf ausführlich beschrieben wird.
Die Betroffenen haben neuropsychologische Beeinträchtigungen, auf die später genauer eingegangen werden soll. Im Folgenden wird ein kurzer Einblick in die Borderline Persönlichkeitsstörung gegeben, daraufhin wird die Beschreibung zur Emotionsverarbeitung bei Borderline Patienten folgen. Im Anschluss wird ein Fazit der zusammengetragenen Ergebnisse folgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Borderline Persönlichkeitsstörung

3 Neuronale Grundlagen und Hintergründe von BPS

4 Emotionen

5 Neuronale Grundlagen von Emotionen

6 Emotionsverarbeitung bei der Borderline Persönlichkeitsstörung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Mechanismen der Emotionsverarbeitung bei Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS). Ziel ist es, die neuronalen Grundlagen, die Wahrnehmung von Emotionen sowie das Phänomen der "Borderline-Empathie" kritisch zu beleuchten und aufzuzeigen, wie diese Faktoren das Erleben und die sozialen Interaktionen der Betroffenen beeinflussen.

  • Grundlagen der Borderline-Persönlichkeitsstörung und deren Symptomatik
  • Neuronale Mechanismen und Hirnareale der Emotionsverarbeitung
  • Differenzierung zwischen Basisemotionen und komplexen sozialen Emotionen
  • Einfluss der BPS auf die Interpretation neutraler und negativer Stimuli
  • Das Paradoxon der gesteigerten empathischen Fähigkeiten bei BPS

Auszug aus dem Buch

6 Emotionsverarbeitung bei der Borderline Persönlichkeitsstörung

Wie vorhergehend bereits erwähnt ist die Emotionsverarbeitung bei Borderline Patienten differenzierbar von dem Rest der Allgemeinbevölkerung. Generell lässt sich sagen, dass Personen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung bei insgesamt negativer Affektivität eine gestörte Emotionsregulation aufweisen.

In einer herangezogenen Studie betrachtete man die neuronale Verarbeitung verschiedener Stimuli bei Borderline Patienten. Besonders auffällig war, dass diese auf negative Stimuli deutlich intensiver reagieren als auf neutrale oder positive Stimuli. Generell lässt sich eine gesteigerte Responsivität auf Stimuli feststellen, welche mit Emotionen gekoppelt sind. Dies konnte durch bildgebende Verfahren belegt werden (Buchheim et al., 2012).

Weiterhin ließ sich feststellen, dass besonders auf negative Stimuli in besonders hohem Maße reagiert wurde. Dies ließ sich durch eine veränderte Aktivität der Amygdala bei negativen Stimuli auswerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Emotionsverarbeitung bei Borderline-Patienten ein und stellt die Relevanz der neuronalen Dysfunktion für das Störungsbild dar.

2 Die Borderline Persönlichkeitsstörung: Dieses Kapitel erläutert die klinischen Symptome, die durch instabile Affektregulation, Impulsivität und Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen gekennzeichnet sind.

3 Neuronale Grundlagen und Hintergründe von BPS: Es wird auf die zerebralen Veränderungen und traumatischen Hintergründe eingegangen, die bei BPS-Patienten gehäuft auftreten und die Emotionsverarbeitung beeinflussen.

4 Emotionen: Dieses Kapitel definiert Emotionen als objektgerichtete psychische Zustände und unterscheidet zwischen Basisemotionen sowie komplexen sozialen Emotionen.

5 Neuronale Grundlagen von Emotionen: Es werden die wissenschaftlichen Methoden zur Untersuchung von Gehirnprozessen vorgestellt und die Rolle von Amygdala, Hippocampus und Kortex erläutert.

6 Emotionsverarbeitung bei der Borderline Persönlichkeitsstörung: Das Kapitel analysiert die spezifische Überreaktivität von Borderline-Patienten auf negative Stimuli und beleuchtet das Phänomen der "Borderline-Empathie".

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die gestörte Emotionsregulation, die negative Grundbewertung von Reizen und den Forschungsbedarf zur Empathie zusammen.

Schlüsselwörter

Borderline Persönlichkeitsstörung, BPS, Emotionsverarbeitung, Affektregulation, Amygdala, neuronale Grundlagen, Empathie, Borderline Empathie, Impulskontrolle, Traumatisierung, soziale Kognition, Emotionsregulation, psychische Störungen, Stimuli, Bindungsstörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der spezifischen Art und Weise, wie Personen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung Emotionen wahrnehmen, verarbeiten und regulieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den neuronalen Korrelaten der BPS, der gestörten Emotionswahrnehmung bei neutralen Reizen sowie dem paradoxen Phänomen der ausgeprägten Empathie bei Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die neuronalen und psychologischen Mechanismen zu entwickeln, die dazu führen, dass Borderline-Patienten ihre Umwelt häufig als bedrohlicher und negativer wahrnehmen als andere Menschen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien, einschließlich der Auswertung bildgebender Verfahren (fMRT) und neuropsychologischer Untersuchungen zur Emotionserkennung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil deckt sowohl die allgemeinen psychologischen Grundlagen von Emotionen als auch die spezifischen Auffälligkeiten bei BPS-Patienten ab, insbesondere im Bereich der Amygdala-Aktivität und der zwischenmenschlichen Interaktionsfähigkeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Emotionsregulation, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Amygdala, Affektivität, Empathie-Paradoxon und neuronale Grundlagen.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten "Borderline-Empathie-Paradoxon"?

Es beschreibt den wissenschaftlich beobachteten Befund, dass Borderline-Patienten trotz ihrer Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen über eine teils gesteigerte Fähigkeit verfügen, Emotionen bei anderen präzise zu erkennen und zu spüren.

Warum bewerten Borderline-Patienten neutrale Stimuli oft als negativ?

Die Autorin führt dies auf eine ständige innere Anspannung und eine erhöhte Sensibilität zurück, die dazu führen kann, dass mehrdeutige Reize als Bedrohung oder Zurückweisung fehlinterpretiert werden.

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Details

Title
Emotionsverarbeitung bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung
College
Private professional school Doepfer
Grade
1,7
Author
Mirja Harlos (Author)
Publication Year
2015
Pages
12
Catalog Number
V945072
ISBN (eBook)
9783346279859
Language
German
Tags
emotionsverarbeitung borderline-persönlichkeitsstörung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirja Harlos (Author), 2015, Emotionsverarbeitung bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945072
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