Alkoholabhängige und ihre Kinder. Sind Kinder von Alkoholkranken besonders suchtgefährdet?


Bachelorarbeit, 2016

76 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Alkoholsucht, Ursachen und Folgen
1.1 Begriffsdefinitionen von Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht
1.2 Bedingungsmodell der Alkoholsucht
1.3 Ursachen einer Alkoholsucht
1.4 Folgeschäden der Alkoholsucht
1.4.1 Organische Schäden
1.4.2 Schäden des Nervensystems
1.4.3 Psychische Schäden
1.4.4 Soziale Auswirkungen
1.5 Kapitelzusammenfassung

2. Suchtkranke Menschen und deren Familien
2.1 Suchtfamilien
2.2 Ehepartner und Co. Abhängigkeit
2.3 Familiäres Transmissionsrisiko
2.4 Kinder aus Suchtfamilien und ihre Verhaltensauffälligkeiten
2.4.1 Externalisierende Auffälligkeiten
2.4.2 Internalisierende Auffälligkeiten
2.5 Kapitelzusammenfassung

3. Übertragungsfaktoren und Schutzmechanismen
3.1 Genetische Veranlagung
3.1.1 Adoptionsstudie
3.1.2 Zwillingsstudie
3.1.3 Weitere Forschungsergebnisse
3.2 Risiko und Schutzfaktoren
3.2.1 Risikofaktoren
3.2.1.1 Umweltbezogene Risikofaktoren
3.2.1.2 Personenbezogene Risikofaktoren
3.2.2 Schutzfaktoren
3.2.2.1 Umweltbezogene Schutzfaktoren
3.2.2.2 Personenbezogene Schutzfaktoren (Resilienz)
3.3 Kapitelzusammenfassung

4. Präventionsmaßnahmen für Alkoholsüchtige und ihre Familie
4.1 Behandlungsmöglichkeiten für Alkoholsüchtige
4.2 Präventionsmaßnahmen für Kinder aus Suchtfamilien
4.3 Kapitelzusammenfassung

Fazit

Literaturverzeichnis

Internetverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abstract

Eine Alkoholsucht beeinträchtigt das eigene Leben enorm, sie hat Auswirkungen auf die Gesundheit, die Psyche und auf das soziale Leben eines Süchtigen. Nicht nur ein Alkoholkranker leidet unter seiner Situation, auch die Familie als soziale Instanz ist enorm beeinträchtigt. Ehepartner entwickeln eine Co-Abhängigkeit und tragen die alleinige Verantwortung für die Familie, da der Süchtige nicht mehr in der Lage hierzu ist. Die Kinder, die bei einer Sucht häufig nicht berücksichtigt werden, tragen jedoch meist den größten Schaden davon. Die Sucht eines Elternteils schädigt die Entwicklung und das Verhalten des Kindes. Ein kindliches und unbeschwertes Leben ist somit selten möglich. Des Weiteren besteht die Gefahr einer Transmission. Kinder werden im Laufe der Alkoholsucht des Elternteiles ebenfalls suchtgefährdet, es existieren aber einige Komponenten, welche dagegenwirken können. Eine Alkoholsucht ist somit kein Einzeldelikt, sondern kann zu einer Familienkrankheit führen.

Einleitung

„Sie sahen aus wie ein Kind, waren angezogen wie ein Kind und verhielten sich bis zu einem gewissen Grade auch wie ein Kind, aber sie haben sich garantiert nicht wie ein Kind gefühlt. “ (Woititz 2012:15).

Für viele Menschen bestimmt eine Sucht das eigene Leben, jedoch auch das des Umfeldes. Die Familie wird von der Sucht eines Angehörigen sehr beeinträchtigt. Familienmitglieder beginnen unter der Sucht psychisch und physisch zu leiden und benötigen somit ebenfalls eine Therapie. In Deutschland leben 14,7 Millionen Menschen, die aktiv rauchen. 1,3 Millionen Menschen gelten laut der Drogenbeauftragten der Bundesregierung als alkoholkrank (vgl. Drogenbeauftragte der Bundesregierung). Tagtäglich werden wir mit dem Thema Sucht konfrontiert, unbewusst sowie bewusst. Die Medikamente, die täglich eingenommen werden müssen, das Glas Wein zum Abschluss eines Tages oder das Spiel auf der Spielekonsole, um zu entspannen. Wir sind süchtig: nach Zigaretten, Smartphones, Medikamenten, Spielen, Kleidung und nach Alkohol. Eine Sucht befriedigt im ersten Moment das gewünschte Verlangen, jedoch wird sich anschließend nach „mehr“ gesehnt. Daher wird die Suchtzufuhr wiederholt und sogar erhöht, um einen intensiveren Effekt zu erhalten. Es wird zwischen stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten differenziert. Die stoffgebundene Sucht meint die Kontrolllosigkeit bei der Einnahme von Alkohol, Cannabis, Medikamenten oder anderen Substanzdrogen. Stoffungebundene Süchte sind Esssucht, Kaufsucht oder andere Verhaltensweisen, die zwanghaft ausgelebt werden müssen. Eine Alkoholsucht beinhaltet biochemische Vorgänge. Das Dopamin im Gehirn ist essentiell für eine Alkoholabhängigkeit. Bei der Einnahme von Alkohol wird bei Nichtsüchtigen der Botenstoff Dopamin vermehrt ausgeschüttet und stimuliert somit das sogenannte Belohnungssystem im Gehirn, was das Verlangen nach mehr Alkohol herbeiführt. Während des Alkoholkonsums ist der Dopaminspiegel doppelt so hoch als bei Menschen, welche keinen Alkohol konsumieren. Botenstoffe werden angeregt, eine Befriedung des Wohlbefindens entsteht. Bei einem alkoholsüchtigen Menschen jedoch produziert das Gehirn weniger Dopamin, stattdessen übernimmt der Alkohol die Aufgabe des Verstärkens. Das Gehirn produziert somit aufgrund der Alkoholaufnahme weniger Glückshormone, um weniger Energie zu erzeugen. Wenn das Suchtmittel für das Gehirn dann ausbleibt, entsteht im Gehirn eine starke Unterversorgung, was dazu führt, dass sich der Süchtige äußerst unwohl fühlt und der Körper auf diesen Entzug reagiert (Entzugserscheinungen). Um dieses Befinden zu beenden, beginnt die Aufnahme der Substanz erneut (Dietze und Spicker 2007: 48 f.).

Eine Sucht ist jedoch kein Lebensschicksal und entwickelt sich daher auch nicht zufällig. Unterschiedliche Faktoren führen dazu, dass ein Mensch eine Sucht entwickelt. Um in die Alkoholsucht zu geraten, muss eine Art Schmerzgrenze überwunden werden. Wein schmeckt für viele zu Beginn bitter und schwer, stärkerer Alkohol ist oft zu gewaltig. Der Mensch hat somit am Anfang eine Negativgrenze zu überschreiten. Die Alkoholindustrie konzentriert sich auf den Geschmack ihrer Kunden und entwickelt somit hochprozentige Getränke nach unterschiedlichen Vorlieben. Damit trägt die Gesellschaft zu einer Sucht bei. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegebenheiten nötigen Menschen in ein suchtgefährdetes Verhalten. Da alkoholkranke Menschen ihre gefühlsmäßige Befindlichkeit abwandeln möchten, nutzt die Industriegesellschaft diese Sehn­Sucht aus und bereichert sich an dem suchtkranken Menschen (Kuntz 2007:23).

Doch wie stark beeinflusst eine Sucht die Familie? Ist eine Alkoholsucht vererbbar? Wie anfällig sind Kinder, eine eigene Sucht zu entwickeln und welche Faktoren könnten dies auslösen?

Diese Bachelorarbeit setzt sich mit alkoholsüchtigen Menschen und deren Angehörigen, im speziellen mit Kindern, auseinander. Daher soll der Fragestellung, ob Kinder von Alkoholsüchtigen gefährdeter für eine eigene Sucht sind, nachgegangen und ausführlich thematisiert werden.

Im ersten Kapitel werden Begriffsdefinitionen wie Alkoholsucht und Alkoholmissbrauch erläutert, außerdem wird das Bedingungsmodell von Soyka und Küfner vorgestellt. Ursachen und organische wie soziale und psychische Auswirkungen einer Sucht werden ebenfalls deutlich gemacht.

Darauf folgend wird im zweiten Kapitel die Suchtfamilie beschrieben sowie die Bewältigungsstrategie der Rolleneinnahme (Rollenmodell) von Kindern genau referiert. Der / Die nichtsüchtige Ehepartner/in wird vorgestellt; die Co- Abhängigkeit ist eine wichtige Phase innerhalb einer Sucht. Der / Die Partner/in durchlebt verschiedene Phasen, die in die Co-Abhängigkeit führen. Es entwickeln sich auch hier psychische Krankheiten, da der / die nichtsüchtige Partner/in die volle Verantwortung für die Familie trägt. Das Transmissionsrisiko wird beschrieben, somit die Wahrscheinlichkeit der Weitergabe einer Alkoholsucht auf das Kind im familiären Haushalt. Es wird erklärt, welche Faktoren innerhalb der Familie zu der Entwicklung einer Alkoholsucht beitragen. Kinder aus Suchtfamilien besitzen des Weiteren ein erhöhtes Risiko als Unbelastete, eine psychische Störung zu erlangen (Klein 2005: 20). Hier wird somit zwischen der homopathologischen Transmission (Überlieferung der gleichen Krankheit) und der heteropathologischen Transmission (Entwicklung einer psychischen Störung, Angst und Persönlichkeitsstörungen) unterschieden. Ungefähr 33 - 40 Prozent aller Kinder aus alkoholbelasteten Familien in Deutschland zeigen Symptome einer Alkoholsucht auf. Somit haben Kinder ein sechsfach erhöhtes Risiko an einer Alkoholsucht zu erkranken, sofern die Eltern eine Alkoholabhängigkeit aufweisen (Moesgen 2014: 21). Im Zuge dessen entwickeln Kinder externalisierende (Störung des Sozialverhaltens und erhöhte Aggressivität) und internalisierende (Angststörungen und Depressionen) Auffälligkeiten.

Im dritten Kapitel werden die Übertragungsfaktoren betrachtet. Dabei soll die Leitfrage geklärt werden, inwiefern die Genetik verantwortlich für eine Alkoholsucht ist. Dies wird hinterfragt und anhand von Adoptions- und Zwillingsstudien aufgezeigt. Es existieren Risiko- sowie Schutzfaktoren, die umgebungs- und personenbezogen sind und auf Kinder Einfluss nehmen. Diese werden zunächst skizziert und anschließend gegenübergestellt. Wenn ein Kind spürt, dass die eigene Person in Gefahr ist, kann es dazu fähig sein, eine Resilienz zu entwickeln. Dies bedeutet, dass sich das Kind selber schützt und negativen Einfluss positiv für die Entwicklung umwandelt. Dies wird vorgestellt und thematisiert. Die Hilfemaßnahmen für Alkoholsüchtige können vielfältig sein, diese werden vorgestellt.

Im Anschluss daran erfolgt eine Darstellung der Prävention für den Süchtigen und die Angehörigen, im speziellen für die Kinder. Des Weiteren erhält der Leser einen Einblick in bestehende Projekte, bei denen Kindern aus Suchtfamilien Hilfe und Unterstützung bekommen. Zum Ende wird das Fazit dieser wissenschaftlichen Arbeit gezogen.

Literaturangaben von Moesgen, Klein und Zobel werden vermehrt verwendet, da diese Autoren Studien zu dem Transmissionsrisiko der Alkoholsucht auf Kinder durchgeführt und ausgewertet haben. Die Gliederung setzt sich chronologisch zusammen.

1. Alkoholsucht, Ursachen und Auswirkungen

Eine Sucht umfasst viele Facetten. Aus unterschiedlichen Gründen kann ein Mensch eine Abhängigkeit zu differenzierten Konsumgütern erfahren. Süchte können dabei sowohl physische als auch psychische Auswirkungen haben. Dabei beeinträchtigen sie nicht nur das soziale Leben des Betroffenen, sondern vielmehr auch das der Angehörigen.

Das Nomen Sucht entstammt dabei dem Wort siech, welches auf Neuhochdeutsch krank bedeutet. Siech geht dabei ursprünglich auf zwei Grundbedeutungen zurück: zum einen definiert es eine körperliche Krankheit, wie unter anderem Gelbsucht oder Wassersucht. Zum anderen steht es im heutigen Sprachgebrauch für ein psychisches Laster, z.B. eine Eifersucht oder Habsucht (Soyka und Küfner 2008: 7).

„Allgemein bezeichnet man Sucht als ein zwanghaftes Bedürfnis, einen bestimmten Gefühls- und Bewusstseinszustand mithilfe von Stoffen oder Verhaltensweisen zu erreichen. Verbunden ist Sucht dabei immer mit dem Wunsch, unangenehme Gefühle zu vermeiden. Von Sucht spricht man, wenn der Süchtige die Kontrolle über sein Verhalten verloren hat, d.h. eine physische und / oder psychische Abhängigkeit von Stoffen oder Verhaltensweisen entstanden ist.“ (Hilsberg 2005: 13).

Es wird zwischen der Tätigkeitssucht sowie den stoffgebundenen Süchten unterschieden. Tätigkeitssüchte sind unter anderem die Spiel- sowie die Arbeitssucht. Der Süchtige ist bei dieser Ausformung selber aktiv und ändert seine Befindlichkeitslage eigenständig. Süchtige, welche von einer stoffgebundenen Sucht beherrscht werden, erhalten lediglich durch die Einnahme von Substanzen die erwünschten Effekte. Die Folgeschäden eines stoffgebundenen Süchtigen sind jedoch schwerwiegender - physische und psychische Auswirkungen sind hier gravierend (Singer und Tyssen: 28).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)1 erläutert, nach dem ICD 102, einige Kriterien, um eine mögliche Sucht zu erkennen. Darunter fällt unter anderem der Zwang eine bestimmte Substanz aufzunehmen. Die Kontrollfähigkeit des Süchtigen reduziert sich bei Beginn, Beendigung und mit der Menge der Aufnahme.

Um keine Entzugserscheinungen zu erhalten, bildet sich der Suchtmittelkonsum weiter aus. Körperliche Entzugssyndrome, wie z.B. zitternde Hände, sind hinzukommende Faktoren, um eine Abhängigkeit zu erkennen. Eine weitere Erkennungsmöglichkeit stellt die Alternation des alltäglichen Lebens dar. Dabei verändern sich Interessen sowie Verhaltensweisen. Eine suchtkranke Person kann also eine neue Lebensart und einen abweichenden Charakter entwickeln. Dennoch wird trotz der körperlichen oder seelischen Schäden der Konsum fortgesetzt (Hilsberg 2005: 13 f.). Diese Gewöhnung ist eine Voraussetzung für die Entstehung einer Sucht. Hier ist die spezifische Reaktionsminderung nach fortgesetzter Reizwiederholung gemeint, beispielsweise nach wiederkehrender Alkoholaufnahme. Schlüsselreize, die von Natur aus vorhanden sind, besitzen unter Einfluss von Suchtmitteln keine Wirkung mehr, sind im nüchternen Zustand allerdings weiterhin vorhanden. Dies bedeutet, dass sich das Verhalten sowie die Wahrnehmung des Süchtigen unter Drogenmissbrauch vollkommen verändern. Normale Verhaltensmuster auf bestimmte Reize sind entweder nicht mehr vorhanden oder verändern sich drastisch, sodass diese dem eigentlichen Charakter des Süchtigen nicht mehr entsprechen. Jenes erkennt man auch daran, dass Menschen unter Rausch gewalttätiger oder aggressiver auftreten. Die Hemmschwelle in Bezug auf das eigene Verhalten verringert sich (Soyka 2009: 9). Eine Sucht zeigt eine vorhandene Disposition, also Veranlagung, im Menschen. Diese ist jedoch nicht von Natur aus vorhanden oder gar eine schicksalshafte Krankheit. Da in dieser Ausarbeitung auf die Sucht zum Alkohol eingegangen wird, werden weitere Abhängigkeiten zu anderen Mitteln nicht erläutert. Im weiteren Textverlauf ist daher mit Sucht lediglich die Alkoholsucht gemeint.

Im Folgenden wird die Definition von Alkoholmissbrauch und der Alkoholsucht aufgeführt. Des Weiteren werden die Ursachen einer Sucht verdeutlicht. Außerdem werden Folgeschäden, welche negative Auswirkungen auf die Organe, die Psyche, das Nervensystem sowie das soziale Leben des Suchterkrankten haben, aufgelistet.

1.1 Begriffsdefinition von Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht

Das Wort Alkohol entstammt dem Arabischen (Al-Cool). Übersetzt bedeutet es feines Pulver oder auch Augenschminke (Soyka und Küfner 2008:1). Alkoholmissbrauch meint die allgemeine Einnahme einer Substanz, die Folgen auf den Körper, die Psyche und auf das soziale Leben mit sich bringt.

Für die Weltgesundheitsorganisation weist ein missbräuchliches Alkoholverhalten Gesundheitsschäden, aufgrund von häufiger Alkoholzufuhr, auf. Schäden treten physisch oder psychisch auf. Um eine Diagnose erstellen zu können, müssen die Schäden deutlich nachgewiesen werden. (Soyka 2009: 15).

Nach dem DSM - IV ist ein Missbrauch von Alkohol vorhanden, sofern eines der folgenden Kriterien über zwölf Monate auftritt: immer wiederkehrender Alkoholkonsum, der die Verpflichtungen im Berufsleben sowie im Privatleben vernachlässigt oder die Alkoholaufnahme, die eine Gefährdung für die Allgemeinheit darstellt, z.B. im Straßenverkehr (Köhler 2014: 17). Einhergehend damit treten in der Regel rechtliche Sanktionen aufgrund des Alkohols auf. Die Substanzaufnahme wird trotz körperlicher und sozialer Folgen konsequent fortgesetzt (Soyka und Küfner 2008: 10).

Ein Mensch, der Alkohol missbräuchlich einnimmt, handelt nicht verantwortungsbewusst. Er hat somit nicht mehr die Kontrolle über sein Handeln. Ca. 1,6 Millionen Menschen in Deutschland im Alter zwischen 16 und 64 Jahren nehmen Alkohol missbräuchlich zu sich. Alkoholmissbrauch führt zu körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen. Bei der Diagnostik wird somit zwischen physischer und einer psychischen Sucht unterschieden. Die körperliche Sucht definiert sich über Entzugssymptome und die Toleranzentwicklung. Diese tritt auf, wenn höhere Mengen an Alkohol benötigt werden, um den ursprünglichen Effekt zu erzielen, der bisweilen mit niedrigeren Mengen erreicht wurde (Soyka und Küfner 2008: 7).

Bei der psychischen Abhängigkeit sind vier Faktoren essentiell:

1. Das Bedürfnis nach hochprozentigen Substanzen erhöht sich.
2. Die Fähigkeit, die Einnahme zu reduzieren oder zu kontrollieren, reduziert sich.
3. Die Gedanken befinden sich hauptsächlich beim Alkohol und dessen Aufnahme.
4. Auch durch negative Erfahrungen der Sucht wird die Konsumierung fortgeführt. (Klein 2005: 15).

Der Grat zwischen dem Missbrauch von Alkohol und einer Alkoholsucht ist schmal. Süchtig ist eine Person dann, wenn diese durch die Konsumierung von Spirituosen folgenschwere Schäden aufweist und eine körperliche oder psychische Abhängigkeit zu hochprozentigen Flüssigkeiten vorliegt. Bei einer Abhängigkeit entwickelt sich eine Alkoholtoleranz. Es entsteht ein zwanghaftes Verhalten, welches im Kontext mit dem Alkoholkonsum steht. Körperliche oder psychische Entzugserscheinungen treten bei Abstinenz auf (Soyka und Küfner 2008: 11).

Ein Alkoholkranker benötigt den Alkohol als Problembewältigung und für die Aufrechterhaltung von positiven Gefühlen. Die Häufigkeit allein ist nicht entscheidend für die Feststellung einer Sucht, da Menschen individuell sind und Körper und Seele differenziert auf Alkohol reagieren. Schwellenwerte existieren aufgrund dessen nicht, jedoch Grenzwerte, wonach die Medizin handelt. Diese legen fest, dass ein täglicher Konsum von Alkohol gesundheitsschädlich ist (Köhler 2014: 21). Diese Tagesration nimmt der Süchtige in Kauf, obwohl er weiß, dass dies gegen das gesellschaftliche Trinkverhalten strebt. Folgeschäden sind mit der Konsummenge und der Häufigkeit eng verbunden, auch wenn diese nicht ausschlaggebend sind (Soyka 2009: 13). Des Weiteren zeigen sich bei der Absetzung des Alkohols körperliche Entzugssymptome. Das Interesse beschränkt sich auf Themenbereiche, die eng mit dem Suchtmittel verknüpft sind, trotz der Schäden wird der Alkoholkonsum fortgesetzt (Moesgen 2014: 16). Zudem muss erwähnt werden, dass Alkoholkranke in fünf Kriterien eingeordnet und unterschieden werden. Zu Beginn besteht der Alpha-Alkoholiker. Dieser trinkt bei Konflikten, um Probleme durch den Alkoholkonsum zu bewältigen. Er besitzt eine psychische Abhängigkeit, ist jedoch in der Lage, den Alkoholkonsum zu beenden. Daran folgend gibt es den Beta-Trinker. Er ist ein Gewohnheitstrinker, der „ab und zu“ den Drang zum Alkohol verspürt. Es können sich körperliche Schäden, jedoch aber keine Abhängigkeit, entwickeln. Der Gamma-Alkoholiker kann einen Kontrollverlust erleiden und ist körperlich sowie psychisch abhängig - er könnte jedoch Wochen ohne den Alkoholkonsum auskommen. Viele Süchtige fallen unter diese Kategorie, da nur geringe Mengen ausreichen, um wieder einen massiven Alkoholkonsum zu beginnen. Der Delta­Alkoholiker ist körperlich abhängig und entwickelt Entzugssymptome, welches die Sucht nur weiter fördert, da die Symptome nur durch die Alkoholzufuhr schwinden und der Alkoholkonsum ansteigt. Der Epsilon-Alkoholiker besitzt ein episodisches Trinkverhalten. Er wird auch ''Quartalstrinker'' genannt und ist nach Trinkexzessen körperlich abhängig. Zudem verliert er im Alkoholkonsum häufig die Kontrolle (Singer und Tyssen 1999: 30).

1.2 Bedingungsmodell der Alkoholabhängigkeit

Bei der Entstehung einer Alkoholabhängigkeit wird folgendes Modell verwendet, welches sich als multifaktoriell kennzeichnet. Es werden drei Bedingungsgruppen hinzugezogen, diese interagieren miteinander.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abbildung 1: Bedingungsmodell der Alkoholabhängigkeit, Soyka und Küfner 2009: 20).

In der Abbildung werden diese drei Bedingungsgruppen deutlich (Droge, Sozialfeld, Individuum). Unter anderem der Alkohol und dessen Missbrauch, das soziale Umfeld, somit die sozialen und interpersonalen Beziehungen, und das Individuum mit den psychologischen und physiologischen Faktoren.

Essentiell ist das soziale Umfeld eines suchtgefährdeten Menschen. Darunter zählen die Familie und weitere soziale Beziehungen. Sie sind der Background eines jeden und können als Stütze anerkannt werden. Das soziale Umfeld ist geprägt von sozioökonomischen Faktoren und soziokulturellen Einflüssen (Soyka und Küfner 2009: 20). Definitiv sind der Bezug und die Stellung zum Alkohol bedeutend, ebenfalls die Erreichbarkeit. Dient es als Ressource hochprozentige Flüssigkeiten aufzunehmen, um Probleme zu bewältigen, ist eine Suchtgefährdung vorhanden. Des Weiteren ist die eigene Person, somit das Individuum, ausschlaggebend für eine Abhängigkeit. Die Ansichten, die Wertschätzung der eigenen Person und die körperlichen wie psychischen Faktoren dürfen bei einer Sucht nicht unterschätzt werden. Diese drei Komponenten interagieren miteinander, sie beeinflussen sich und sind zuständig für eine mögliche Sucht (Klein 2005: 16).

1.3 Ursachen einer Alkoholsucht

Die Gründe für eine Alkoholsucht können unterschiedlich und vielfältig sein. Wichtig hierbei ist es zu beachten, dass eine Sucht immer dann entsteht, wenn eine Empfindung oder ein Gefühl gedämmt bzw. unterdrückt werden soll. Es gibt zwei Ansätze, nach denen eine Alkoholabhängigkeit belegt wird. Für die biologische Medizin ist eine Sucht das Resultat von genetisch veranlagter Disposition aber auch die Stoffwechselabweichungen im Gehirn. Die soziologische Psychologie ist der Meinung, dass eine Alkoholsucht die Folge von seelischen Verletzungen und negativen sozialen Bedingungen ist (Dietze und Spicker 2007:48).

Ob eine Sucht genetisch übertragbar ist, ist in der Wissenschaft umstritten. Es gibt eine Vielzahl konträrer wissenschaftlicher und medizinischer Auffassungen. Seit dem Jahr 1980 ist jedoch deutlich, dass es bei den westeuropäischen und den weißen nordamerikanischen Einwohnern eine minimale Bevölkerungszahl gibt, die genetische Abweichungen bei dem Stoff Alkoholdehydrogenase (ADH) aufweisen. Dieser wird im Stoffwechselprozess durch den Alkohol chemisch abgebaut. Die Alkoholdehydrogenase ist für den Abbau des Alkohols im Körper sehr entscheidend. Zudem ist der Gehirnstoffwechsel bei einigen Menschen unregelmäßig oder reduzierter bei Botenstoffen wie Gamma-Aminobuttersäure, Endorphine, Serotonin und Dopamin. Diese Botenstoffe regulieren das Wohlbefinden eines Menschen. Dieser Faktor führt zu Stimmungsschwankungen und somit zur Erhöhung einer Abhängigkeit. Eine Veranlagung oder genetische Disposition diesbezüglich ist wahrscheinlich (Dietze und Spicker 2007: 48 f.). Darüber hinaus ist ein Augenmerk auf die Kindheit der Süchtigen zu legen. Wer aus einer gewaltbereiten, kommunikationsgestörten und konfliktbehafteten Familie stammt, hat ein erhöhtes Risiko, an einer Sucht zu erkranken (Klein 2005: 32).

Eine sogenannte „Alkoholikerpersönlichkeit“ gibt es nicht. Eine Sucht kann Personen aus unterschiedlichen Ursachen und Schichten betreffen. Es ist jedoch erwiesen, dass Menschen die zu einem aggressiven und impulsiven Verhalten neigen, eher an einer Alkoholabhängigkeit erkranken (Klein 2005: 32). Die Kulturen sind bei dem Trinkverhalten ebenfalls essentiell. So ist das Trinkverhalten in islamischen Kulturen aufgrund religiöser Vorschriften generell stärker reguliert. In Europa gehört es jedoch zum „guten Ton“, bei Feierlichkeiten hochprozentige Substanzen zu sich zu nehmen. Des Weiteren ist die berufliche und soziale Situation wichtig. Eine Arbeitslosigkeit führt zu einer Ratlosigkeit und kann zu Versagensängsten führen. Dieser Unmut kann in einer Depression enden, die wiederum eine Sucht hervorrufen kann. (Soyka und Küfner 2008: 10). Eine Kettenreaktion, die in eine Sucht und somit zur Abhängigkeit führen kann, 13 wird hier deutlich. Des Weiteren ist die Erreichbarkeit des Alkohols Bestandteil. Aber auch, wie im bisherigen Textverlauf bereits erwähnt, ist die Dreiteilung zwischen sozialem Umfeld, den Bezug zum Alkohol und die Schätzung der eigenen Individualität, seine Persönlichkeitsstruktur und Ressourcen, ausschlaggebend. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei der Entstehung einer Alkoholsucht genetische, psychosoziale sowie umweltbedingte Kriterien maßgeblich sind (Soyka und Küfner 2008: 10).

1.4 Folgeschäden einer Alkoholsucht

Das soziale Leben, aber besonders der Körper und die Psyche, werden durch eine Alkoholsucht geschädigt. Für körperliche Auswirkungen sind direkte und indirekte Wirkungen des Alkohols zuständig. Die Substanz Alkohol ist ein Zellgift. Nervenzellen werden mit am stärksten durch Alkoholeinfluss beschädigt. Da die Energiezufuhr somit Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffwechsel beeinträchtigt, kann der Körper und auch das Gehirn stark beschädigt werden. Auch die Durchblutung wird in Mitleidenschaft gezogen und das Risiko eines Herzstillstandes oder des Organversagens ist erhöht. Fast alle Organsysteme werden also vom Alkohol geschädigt. Viele Suchtkranke weisen außerdem eine mangelnde oder fehlerhafte Ernährung auf. Ein Vitaminmangel ist somit ebenfalls häufig vorhanden (Soyka 2009: 48).

Es bestehen jedoch nicht nur körperliche oder psychische Auswirkungen. Das soziale Leben, insbesondere das Familienleben, wird stark beeinträchtigt. Die Süchtigen schaden durch ihren Konsum ihren engsten sozialen Beziehungen, besonders der Partner und die Kinder werden stark beeinträchtigt (Moesgen 2014: 19).

1.4.1 Organische Schäden

Damit starke organische Schäden auftreten, muss die Sucht schon lange und intensiv bestehen. Organe, wie beispielsweise die Leber, worüber der Alkohol abgebaut wird, werden stark verletzt. Das Risiko, eine sogenannte ''Fettleber'' zu erhalten, ist wahrscheinlich. In den Leberzellen lagert sich reichlich mehr Fett ab. Daraus resultiert eine Vergrößerung des Organs. Durch diese Verfettung kann die Leber nicht mehr einwandfrei arbeiten und die Funktionsfähigkeit nimmt ab. Anschließend kann sich die Leber entzünden, diese Entzündung wird auch Hepatitis genannt. Das Lebergewebe entzündet sich, Verdauungsstörungen und Gelbsucht sind die Folge. (Soyka 2009: 51).

Eine Leberzirrhose ist eine häufige Todesursache bei Alkoholabhängigen. Das Lebergewebe wird durch das Bindegewebe ersetzt, selbst dann, wenn der Alkoholkranke seinen Konsum reduziert oder einstellt. Resultat ist ein vernarbtes Gewebe. Eine Leberzirrhose wird an einem Völlegefühl und der Wassersucht erkannt, die Blutgefäße an der Speiseröhre werden ausgeweitet, was lebensgefährliche Blutungen verursachen kann. Da die Leber als Stoffwechselorgan dient, kann sie nicht mehr funktionieren. Es können Bluteiweißveränderungen und Gerinnungsstörungen auftreten. Durchschnittlich entsteht eine Leberentzündung nach 18-Jährigem Alkoholmissbrauch, eine Leberzirrhose nach 20 bis 25 Jahren des Missbrauches (Schmalz 2007: 44).

Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Zungen- und Rachenkrebs, Leberkrebs, Speiseröhrenkrebs, Lungenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Dickdarmkrebs treten häufiger bei Alkoholikern auf. Suchtkranke Frauen besitzen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Der Verdauungstrakt wird geschädigt, weil der Alkohol die Sekretion der Magensäure beeinflusst. Dadurch können Magenschmerzen, ein Völlegefühl und Brechreiz auftreten, welches Zeichen für eine Magenschleimhautentzündung sind. Weitere organische Schäden treten bei der Bauchspeicheldrüse auf. Diese kann sich ebenfalls entzünden, was sehr bedrohlich sein kann. Durch den Überfluss an Alkohol und der wahrscheinlich fehlerhaften Ernährung beeinträchtigt dies die Bauchspeicheldrüse. Eine Erkrankung dieser Art muss sofort behandelt werden, da sie lebensgefährlich sein kann (Soyka 2009: 52). Herz und Kreislauf werden selbstverständlich durch den Alkohol beeinflusst und beeinträchtigt. Herzrhythmusstörungen und eine Entzündung des Herzmuskels können auftreten. Herzversagen kann die Folge sein. Die Muskulatur wird ebenfalls beeinträchtigt, da auch hier der Alkohol die Zellen angreift. Kehlkopf, Bronchien, Magen, Darm, Gallenblase und weitere Organe sind anfälliger für Entzündungen. Bei einer Suchterkrankung erleidet auch das Gehirn starke Verletzungen. Hirnschläge sind hier wahrscheinlich. Das Immunsystem wird geschwächt, weil die Organe sich auf ihre Heilung konzentrieren. Ein Suchtkranker ist somit anfälliger für Grippen und andere Infekte (Soyka 2009: 55).

1.4.2 Schäden des Nervensystems

Es treten nicht nur körperliche Schäden auf, der Alkohol greift auch das Nervensystem an. Eine Entstehung der Nervenentzündungen kann die Folge einer Alkoholsucht sein. Speziell betroffen sind die Nervenbahnen in den Beinen. Die Polyneuropathie, welches der allgemeine Begriff für die Erkrankung des peripheren Nervensystems ist, tritt bei Süchtigen oft auf und macht sich durch Taubheitsgefühle, Kribbeln und Schmerzen im Beinbereich bemerkbar. Bei starken Suchterkrankungen kann auch die Lähmung der Beine und auch der Muskeln eintreten (Soyka 2009:53). Bei einem Entzug können laut dem Blauen Kreuz3 Impulse dominieren, die vom Nervensystem her auftreten. Unruhe, Übelkeit und Erbrechen sind die Folge. Des Weiteren können Krampfanfälle und Verhaltensstörungen auftreten. Dies kann zu Halluzinationen, Zuckungen der Muskeln und Krämpfen führen. Das Gefühlsleben und die Kritikfähigkeit eines Alkoholikers reduzieren sich und werden empfindlicher. Auch die Konzentration mindert sich, das Gedächtnis wird beeinflusst. Eine Demenz kann die Folge sein. (Buscheck 2013: 5).

1.4.3 Psychische Auswirkungen

Beeinträchtigungen der Psyche sowie im sozialen Bereich können ebenfalls aufgrund von Alkoholmissbrauch entstehen. Eine Sucht nimmt Einfluss auf die Persönlichkeit, Leistungsfähigkeit, Sexualität und auf das soziale Leben, welches die Familie, Freunde und die Arbeitswelt miteinschließt (Soyka und Küfner 2008: 233). Der Übergang zu einigen psychotischen Störungen geht jedoch in einem über, eine klare Abgrenzung kann somit oft nicht diagnostiziert werden. Eine Persönlichkeitsveränderung, somit Enddifferenzierung und Nivellierung, also eine entkernte Persönlichkeit, die neue Charakterzüge aufweist, kann entstehen. Das Aggressionspotential steigt und das Gefühl für die Einhaltung der Normen mindert sich (Soyka 2001: 58). Die kognitiven Fähigkeiten schwinden ab, das Sprechen fällt schwer und eine höhere Konzentration ist erforderlich. Auch die Beweglichkeit lässt nach. Daraus folgend lässt die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit nach. Auch das Gedächtnis und die Bewältigung von Problemen schwinden. Die visuelle Wahrnehmung, das Reaktionsverhalten und die kognitive Informationsverarbeitung sinken. Des Weiteren lässt sich eine Beeinträchtigung des Frontalhirnbereichs feststellen, welches für die Kontrolle des zielgerichteten Verhaltens zuständig ist. Es fällt dem Süchtigen somit schwerer, die Kontrolle zu bewahren und zu definieren, wodurch ebenfalls kognitive Störungen entstehen. Dies wird in der Medizin auch "dysexekutives Syndrom" genannt (Soyka und Küfner 2008: 234). Eigentliche Interessen sind nicht mehr vorhanden, eine Angst tritt ein. Schuldgefühle, ein trauriger Gemütszustand bis hin zu Selbstmordgedanken können bei einer Alkoholsucht auftreten. Dies kann jedoch auch in die entgegengesetzte Richtung führen, da der Alkohol auch euphorisierend und enthemmend wirken kann. Dies führt zu einer höheren Gewaltbereitschaft, da die Hemmschwelle zu Gewalttaten deutlich gesunken ist (Soyka 2009: 59).

[...]


1 Weltgesundheitsorganisation:“ Ist eine Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen“ (http://www.weltgesundheitstag.de/who.htm 26.10.2015)

2 International classification of functioning disability and health: Diagnostikkriterien für alle Erkrankungen

3 Deutscher Suchthilfeverband, der Unterstützung für Suchtkranke und ihre Angehörigen bietet.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten

Details

Titel
Alkoholabhängige und ihre Kinder. Sind Kinder von Alkoholkranken besonders suchtgefährdet?
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
76
Katalognummer
V945086
ISBN (eBook)
9783346282088
ISBN (Buch)
9783346282095
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alkoholabhängige, kinder, sind, alkoholkranken, Transmissionsrisiko
Arbeit zitieren
Katharina Breiter (Autor), 2016, Alkoholabhängige und ihre Kinder. Sind Kinder von Alkoholkranken besonders suchtgefährdet?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945086

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