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Probleme nonverbaler Kommunikation im kulturellen Vergleich. Andere Länder, andere Gesten oder: wie ein Deutscher dabei versagt, in China ein Taxi zu rufen

Title: Probleme nonverbaler Kommunikation im kulturellen Vergleich. Andere Länder, andere Gesten oder: wie ein Deutscher dabei versagt, in China ein Taxi zu rufen

Term Paper , 2020 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Michelle Spilling (Author)

German Studies - Miscellaneous
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Missverständnisse sind in einer anderen Kultur fast unvermeidbar. Ein Handzeichen oder ein vermeintlich falscher Blick können in Ländern wie China, in welchem andere Sitten und Gebräuche gelten als in Deutschland, schnell zum alltäglichen Problem werden. Im ersten Teil dieser Arbeit beschäftigt sich die Autorin deshalb mit der grundlegenden Fragen, was überhaupt Kommunikation ist.

Dafür bezieht Sie sich unter anderem auf die fünf Axiome nach Watzlawick. Des Weiteren befasst Sie sich mit dem Thema der nonverbalen Kommunikation, eher im letzten Teil der Arbeit einige ausgewählte, nichtsprachliche Mittel der Kommunikation zwischen Deutschland und China verglichen werden. Als Grundlage dazu dienen unter anderem Hans Jürgen Heringers "Interkulturelle Kommunikation" und Vera Birkenbihls "Signale des Körpers".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktueller Forschungsstand

3. Menschliche Kommunikation

3.1 Was ist menschliche Kommunikation?

3.2 Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick

4. Was ist nonverbale Kommunikation?

4.1 Mimik

4.2 Gestik

4.3. Körperhaltung

4.4 Abstand

4.5 Tonfall

5. Interkulturelle nonverbale Kommunikation im Vergleich

5.1 Was ist Kultur?

5.2 Ein Deutscher in China – wie einige deutsche Gesten am anderen Ende der Welt missverstanden werden

5.2.1 Eins plus eins ist acht?

5.2.2 Winken ist nicht gleich Winken

5.2.3 Körperkontakt? Nein danke.

5.2.4 Aufmerksames Zuhören wird überbewertet

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und potenziellen Missverständnisse, die bei der nonverbalen Kommunikation in einem interkulturellen Kontext – insbesondere zwischen Deutschland und China – auftreten können. Das Ziel ist es, durch die Analyse grundlegender Kommunikationstheorien aufzuzeigen, wie kulturell geprägte Gesten und Verhaltensweisen zu Fehlinterpretationen führen können und warum ein Bewusstsein für diese Differenzen essenziell ist.

  • Grundlagen der menschlichen Kommunikation
  • Die fünf Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick
  • Nonverbale Ausdrucksmittel wie Mimik, Gestik und Körperhaltung
  • Kulturtheoretische Ansätze
  • Vergleichende Analyse spezifischer Gesten und Verhaltensweisen in Deutschland und China

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Eins plus eins ist acht?

China gilt für die meisten Europäer als sehr kompliziertes Land, in welchem es beinahe unvermeidlich ist, in ein Fettnäpfchen zu treten. Bereits bei dem Aufzeigen der Zahlen mithilfe der Hände kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits zu Unstimmigkeiten. Ist man in China unsicher, was die Worte für die Zahlen eins bis zehn betrifft, kommt man nicht ohnehin, auf die Hände zurückzugreifen, wobei erhebliche Unterschiede zwischen deutschen und chinesischen Zeichen auftreten. Richtig macht man es wie folgt:

Um die Zahl 1 darzustellen, wird anders als im deutschen Raum, wo ein nach oben gestreckter Daumen diese Zahl symbolisiert, in China der Zeigefinger ausgestreckt.

Um die Zahl 2 zu verdeutlichen, streckt man neben dem Zeigefinger auch den Mittelfinger nach oben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung illustriert anhand eines praktischen Beispiels die Fallstricke interkultureller Kommunikation und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Aktueller Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entwicklung der Kommunikationsforschung und ordnet die Bedeutung der interkulturellen Kommunikation im Zeitalter der Globalisierung ein.

3. Menschliche Kommunikation: Hier werden der Begriff der Kommunikation definiert und die fünf Axiome nach Paul Watzlawick erläutert, die als theoretisches Fundament für das Verständnis von Interaktionsprozessen dienen.

4. Was ist nonverbale Kommunikation?: Es werden die verschiedenen Kanäle nonverbaler Kommunikation wie Mimik, Gestik, Körperhaltung, Abstand und Tonfall definiert und deren Bedeutung für das soziale Miteinander dargelegt.

5. Interkulturelle nonverbale Kommunikation im Vergleich: Dieser Hauptteil vergleicht kulturelle Unterschiede, mit einem speziellen Fokus auf die drastisch abweichende Bedeutung von Handgesten und Verhaltensnormen zwischen Deutschland und China.

6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit, interkulturelle nonverbale Kompetenzen zu erwerben.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation, Paul Watzlawick, Axiome der Kommunikation, Mimik, Gestik, Kulturvergleich, Deutschland, China, Missverständnisse, Körperhaltung, Handzeichen, Kulturraum, Kommunikationstheorie, Sozialverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Probleme und Missverständnisse, die bei der nonverbalen Kommunikation zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, speziell zwischen Deutschland und China, entstehen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Bedeutung der Körpersprache (Mimik, Gestik) und den gezielten interkulturellen Vergleich spezifischer Alltagssituationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Bewusstsein für die kulturelle Bedingtheit von Gesten zu schärfen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche kulturelle Prägungen die Interpretation von Handlungen beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick sowie auf fachspezifische Literatur zur interkulturellen Kommunikation und Körpersprache.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Axiomen vor allem konkrete Beispiele wie die Darstellung von Zahlen durch Handzeichen in China oder unterschiedliche Erwartungen an das Zuhörerverhalten analysiert.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind nonverbale Kommunikation, interkultureller Vergleich, Watzlawick, Körpersprache und kulturelle Missverständnisse.

Wie unterscheidet sich die Zahlendarstellung in China von der deutschen?

In China werden Zahlen teilweise mit anderen Fingern symbolisiert, was bei Unkenntnis der lokalen Konventionen – wie etwa bei der Zahl 8 – zu Irritationen führen kann.

Warum ist das Zuhörerverhalten in China für Deutsche gewöhnungsbedürftig?

Während in Deutschland ein stilles Zuhören als respektvoll gilt, kann in China Unruhe oder sogar ein Nickerchen während eines Vortrags durch das Publikum als normal oder in bestimmten Situationen als akzeptabel empfunden werden, was den deutschen Erwartungen widerspricht.

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Details

Title
Probleme nonverbaler Kommunikation im kulturellen Vergleich. Andere Länder, andere Gesten oder: wie ein Deutscher dabei versagt, in China ein Taxi zu rufen
College
University of Potsdam  (Institut für Germanistik)
Course
Sprachliches Handeln
Grade
2,0
Author
Michelle Spilling (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V945204
ISBN (eBook)
9783346280145
ISBN (Book)
9783346280152
Language
German
Tags
Germanistik Interkulturelle nonverbale Kommunikation Körpersprache Nonverbale Kommunikation Interkulturelle Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michelle Spilling (Author), 2020, Probleme nonverbaler Kommunikation im kulturellen Vergleich. Andere Länder, andere Gesten oder: wie ein Deutscher dabei versagt, in China ein Taxi zu rufen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945204
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