Social Networking ist in aller Munde: Täglich erreichen uns neue Rekordmeldungen zur Nutzung und laufend werden neue Plattformen lanciert. Da stellt sich die Frage, welches sind die relevanten Netzwerke und wie können diese kommerziell genutzt werden? Das Whitepaper «Social Networking. Plattformen und Potenziale» liefert mit Zahlen und Fakten einen Überblick und zeigt die Möglichkeiten fürs Marketing auf.
Inhaltsverzeichnis
1. Was sind Soziale Netzwerke?
2. Die Bedeutung von Sozialen Netzwerken
3. Die wichtigsten Sozialen Netzwerke für die Schweiz
3.1 Übersicht: Am ältesten, am meisten User, am meisten Page Impressions...
3.2 Internationale Netzwerke
3.2.1 Habbo Hotel
3.2.2 Facebook
3.2.3 LinkedIn
3.2.4 MySpace
3.2.5 Netlog
3.2.6 studiVZ
3.2.7 tilllate.com
3.2.8 Windows Live Spaces
3.2.9 Xing
3.2.10 Yigg
3.3 Schweizer Netzwerke
3.3.1 6 degrees
3.3.2 Amazee
3.3.3 KlassenFreunde.ch
3.3.4 togedda!
3.3.5 PartyGuide.ch
3.3.6 usgang.ch
3.3.7 Youme
4. Marketing und Kommunikation auf und mit Sozialen Netzwerken
4.1 Branded Groups
4.2 Branded Profiles
4.3 Branded Widgets
4.4 Branded virtual Gifts
4.4 Display-Werbung mit Targeting
4.5 Partnerprogramme
4.6 Affiliate Marketing
4.7 Corporate Social Networks
5. Ausblick
Zielsetzung & Themen der Publikation
Diese Arbeit zielt darauf ab, Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen in der Schweiz ein fundiertes Verständnis über die Relevanz und den strategischen Nutzen von Social Networking-Plattformen zu vermitteln, um gezielte Entscheidungen für die eigene Unternehmenskommunikation zu treffen.
- Grundlagen und Definition von Social Networking
- Marktanalyse relevanter nationaler und internationaler Plattformen
- Strategische Marketing-Möglichkeiten in sozialen Netzwerken
- Chancen, Risiken und Zukunfts-Trends
- Praxisnahe Einblicke in Nutzerverhalten und Reichweiten
Auszug aus dem Buch
4.4 BRANDED VIRTUAL GIFTS
In virtuellen Communities macht man sich virtuelle Geschenke – und auch hier kann das Marketing anknüpfen. Und zwar, indem der Hersteller eigene virtuelle Produkte anbietet, die die User sich dann wiederum gegenseitig schenken und die dann im Profil des Beschenkten auftauchen. Diese Möglichkeit wird beispielsweise von Apple auf Facebook genutzt, wo sich die User über die «Super Wall» ein virtuelles iPhone oder einen virtuellen iPod schenken können. Solche virtuellen Gifts sind im Falle von Facebook für die User teilweise gratis, teilweise kosten sie $ 1. Ein weiteres, offensichtlich sehr erfolgreiches Beispiel stammt von Paramount: Zum Start des neuen Indiana Jones Filmes wurde die «Poke»-Funktion auf Facebook auf den Film adaptiert und die User konnten sich gegenseitig mit kleinen Peitschen (Markenzeichen für den Film) kontaktieren. Darüber hinaus gab es ein gratis branded virtual Gift – einen digitalen Filzhut – der in einer limitierten Auflage von 250’000 Stück nach knapp 11 Stunden «ausverkauft» war.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was sind Soziale Netzwerke?: Einführung in das Thema Social Networking, Klärung zentraler Begrifflichkeiten und Erläuterung des theoretischen Konzepts hinter den Plattformen.
2. Die Bedeutung von Sozialen Netzwerken: Analyse des veränderten Nutzerverhaltens im Web 2.0 sowie statistische Einordnung der Beliebtheit und des Stellenwerts von sozialen Plattformen in der Schweiz und Europa.
3. Die wichtigsten Sozialen Netzwerke für die Schweiz: Detaillierte Vorstellung verschiedener internationaler und nationaler Plattformen mit Fokus auf Nutzerstatistiken, Zielgruppen und Positionierung.
4. Marketing und Kommunikation auf und mit Sozialen Netzwerken: Darstellung konkreter Instrumente für Unternehmen wie Branded Groups, Widgets, virtuelle Geschenke, Targeting und Affiliate-Strategien.
5. Ausblick: Diskussion aktueller Trends wie die Marktfragmentierung, die technologische Öffnung von Plattformen (Open Social) sowie die zunehmende Bedeutung mobiler Zugriffe.
Schlüsselwörter
Social Networking, Web 2.0, Online Marketing, Zielgruppenanalyse, Branded Profiles, Virtuelle Welten, Social Communities, Behavioral Targeting, Affiliate Marketing, Corporate Social Networks, User Generated Content, Kontaktpflege, Plattformanalyse, Online-Kommunikation, Reichweite
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Das Dokument bietet eine fundierte Analyse des Phänomens "Social Networking" und untersucht dessen Potenzial als Marketing- und Kommunikationsinstrument für in der Schweiz domizilierte Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Schwerpunkte liegen in der Definition von sozialen Netzwerken, der Untersuchung der Bedeutung für Nutzer, einer Übersicht der wichtigsten Plattformen sowie der Erläuterung konkreter Marketing-Ansätze.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Publikation möchte die Kernfrage beantworten, welche Netzwerke für Unternehmen relevant sind und wie diese strategisch für die Erreichung von Marketing- und Kommunikationszielen eingesetzt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse des aktuellen Status quo, ergänzt durch Daten aus eigenen Studien und den Vergleich relevanter Plattform-Kennzahlen sowie marktspezifischer Trends.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Plattform-Übersicht (international und Schweiz) sowie eine praxisorientierte Auflistung von Werbemöglichkeiten wie Branded Groups, Widgets und Targeting-Methoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Social Networking, Web 2.0, Online Marketing, Zielgruppenanalyse und Corporate Social Networks charakterisiert.
Wie unterscheidet sich die Nutzung bei Business-Netzwerken im Vergleich zu Freizeitnetzwerken?
Während Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn den Fokus auf Karriereziele, Akquisition und professionellen Austausch legen, steht bei Freizeitnetzwerken der Unterhaltungsaspekt, der Austausch von Medien und die Pflege privater Kontakte im Vordergrund.
Welche Rolle spielt das Targeting bei der Display-Werbung?
Targeting ermöglicht eine nutzerprofilspezifische Werbeausspielung, um Streuverluste zu minimieren; allerdings wird die datenschutzrechtliche Akzeptanz durch die User als kritischer Erfolgsfaktor hervorgehoben.
- Quote paper
- Simon Künzler (Author), Andrea Iltgen (Author), 2008, Social Networking. Plattformen und Potenziale, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94523