Der Ostrakismos in Athen im 5. Jahrhundert vor Chr. Was war seine Form und Funktion?


Hausarbeit, 2019

15 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Ostrakismos
2.1. Die Einführung des Ostrakismos
2.2. Die Durchführung des Ostrakismos
2.3. Die Funktion des Ostrakismos
2.4. Die Blütezeit des Ostrakismos
2.5. Das Ende des Ostrakismos

3. Beispiele von bekannten Ostrakismosopfern
3.1. Der Ostrakismos des Aristeides
3.2. Der Ostrakismos des Themistokles
3.3. Der Ostrakismos des Hyperbolos

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis
5.1. Quellenverzeichnis
5.2. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Begriff „Demokratie“, griechisch „Herrschaft des Volkes“, hatte in der Antike eine andere Bedeutung als heute. Zu dieser Zeit wurde sie als eine direkte De­mokratie praktiziert, was bedeutet, dass die Rechtsbürger sich versammelten und selbst über Angelegenheiten ihres Stadtstaates, der Polis, entschieden. Aus heutiger Sicht ist eine solche Demokratie nicht mehr praktizierbar, wodurch die repräsentative Demokratie in den Vordergrund gerückt ist, bei der die Bür­ger Repräsentanten auf Zeit wählen, die ihre Interessen vertreten.1 In Athen herrschte von Anfang des 6. Jahrhunderts bis 322 v. Chr. eine direkte Demo­kratie. Durch wegbereitende Reformen, wie beispielsweise die des Solon 594 v. Chr. und die des Kleisthenes 508/507 v. Chr., wurde die Grundlage einer De­mokratie für die politische Beteiligung breiterer Volksschichten geschaffen.2 So­lon reformierte zunächst die Wirtschaft Athens, indem er mit einer Generalam­nestie begann und die Sklaverei abschaffte. Außerdem befreite er die Hek- temoroi, die attischen Bauern, von ihren Hypotheken. Solon durchbrach eben­falls die politische und gesellschaftliche Ordnung, die auf Herkunft und Ab­stammung des Bürgers basierten, wodurch die athenische Gesellschaft von einer Adelsherrschaft zu einer Herrschaft der Wohlhabenden wurde.3 Kleisthe- nes reformierte 508/507 v. Chr. schließlich die gesamte Struktur, indem er „ein neues staatliches Organ, den Rat der Fünfhundert, der auf einer neuen Eintei­lung Attikas in 10 Phylen, 30 Trittyen und 139 Demen beruhte, [...]“4 einführte. Die bekannteste Neuerung Kleisthenes war jedoch der Ostrakismos. Diese poli­tische Maßnahme wurde in Athen durchgeführt, um eine Person, die unter Ver­dacht stand, nach einer Tyrannis zu streben, zu verbannen.5 Heute liegen uns unterschiedliche Arten von Quellen zum Forschungsgegenstand des Ostraki- smos vor. Zum einen wird das Scherbengericht in zahlreichen literarischen Werken beschrieben. Zum anderen findet man auch archäologische Belege, nämlich die Tonscherben, auf denen die Namen der zu verbannenden Perso­nen eingraviert wurden.6 Bei den schriftlichen Quellen spielen besonders Aristo­teles Werke Athenaion Politeia (Arist. Ap.) und Politik (Arist. Pol.) eine große Rolle. In diesen Quellen werden sowohl die Einführung des Ostrakismos als auch dessen Rolle beschrieben. Des Weiteren vergleicht er den athenischen Ostrakismos mit ähnlichen Verfahren anderer Poleis. Ebenfalls nennenswert ist die Biographie des Aristeides (Plut. Arist.) sowie die Biographie des Themistok­les (Plut. Them.) und die Biographie des Nikias (Plu. Nik.), in denen ebenfalls das Verfahren der Ostrakisierung beschrieben wird. Vor diesem Hintergrund bezieht sich diese Arbeit auf folgende Fragen: Welche Funktion hatte der Ost- rakismos innerhalb der athenischen Demokratie? Unter welchen Umständen wurde ein Ostrakismos durchgeführt? Um diese Fragestellungen beantworten zu können, ist es demnach von großer Bedeutung, im ersten Kapitel den Fokus auf den Ostrakismos zu legen. Im Einzelnen werden in diesem Kapitel sowohl die Durchführung und die Funktion des Ostrakismos als auch die Einführung und das Ende des Scherbengerichts näher betrachtet. Um zu klären, unter wel­chen Umständen ein Ostrakismos stattfand, werden im zweiten Kapitel Beispie­le bekannter Ostrakismosopfer aufgeführt. Am Ende dieser Arbeit werden in einem Fazit die Fragestellungen, im Rückblick auf das Erarbeitete, beantwortet.

2. Der Ostrakismos

2.1. Die Einführung des Ostrakismos

Die Einführung des Ostrakismos in Athen lässt sich mit großer Wahrscheinlich­keit auf Kleisthenes zurückführen.7 Der Verfasser der Athenaion Politeia be­schreibt, dass mit der Reform des Kleisthenes die solonischen Gesetze keine Wirkung mehr hatten und somit die des Kleisthenes, unter anderem auch das Scherbengericht, in Kraft traten.8 Zum ersten Mal wurde das Scherbengericht im Jahre 488/87 v. Chr. angewandt aufgrund von Misstrauen gegen den Machthaber.9 Im weiteren Verlauf verbannten die Bürger nicht nur die Tyrannen selbst, sondern ebenfalls jeden, der mächtiger als die anderen zu sein schien.10

2.2. Die Durchführung des Ostrakismos

Bei der Durchführung des Ostrakismos in Athen muss zwischen dem Ratsos- trakismos und dem Ostrakismos des Volkes unterschieden werden. Das kleisthenische Gesetz über den Ostrakismos des Rates besagte, dass er nur von Mitgliedern des Rats der Fünfhundert durchgeführt werden konnte. Diese sollten „regelmäßig an gewissen Tagen nach Prüfung der Lage denjenigen aus der Bürgerschaft, der verbannt werden sollte, auf Tonscherben aufschreiben und diese in die Umzäunung des Ratsgebäudes werfen.“11 Für zehn Jahre wur­de derjenige verbannt, gegen den sich mehr als 200 Scherben Voten richteten. Die Überlieferungen deuten jedoch darauf hin, dass dieses Gesetz nie ange­wandt wurde. Im Gegenteil dazu fand das Verfahren des Scherbengerichts des Volkes nach dem ersten Angriff der Perser gegen Griechenland und der Schlacht von Marathon 490 v. Chr. seine Anwendung. Dieses neue Verfahren wurde nur ein Mal im Jahr durchgeführt und auch nur eine einzige Person konn- 12 te ostrakisiert werden.12 Bevor es zum eigentlichen Entscheid kam, entschied die Volksversammlung, ob das Verfahren in dem jeweiligen Jahr stattfinden sollte.13 Die eigentliche Abstimmung, die Ostrakopharia, fand auf dem Markt­platz, der Agora, statt. Dort wurde ein Bereich eingezäunt, in den zehn Eingän­ge für die Angehörigen der jeweiligen Phyle führten.14 Jeder Athener, welcher das Bürgerrecht innehatte, nahm eine Scherbe mit zu diesem Areal, worauf er den Namen des Atheners schrieb, den er verbannt sehen wollte.15 Dabei wurde die beschriftete Seite der Scherben nach unten gelegt, damit die Stimmen ge­heim blieben. Dieses Verfahren wurde von den neun Archonten und dem Rat der Fünfhundert überwacht. Nachdem alle Bürger ihre Scherben abgegeben hatten, wurden diese von den Beamten gezählt. Bei der Auswertung lassen sich aus Quellen jedoch unterschiedliche Ansätze herauslesen. Dem Atthido- graphen Pilochoros nach wurde derjenige verbannt, der mindestens 6000 Stimmen erhielt.16 Plutarch hingegen beschreibt, dass insgesamt 6000 Stim­men abgegeben werden mussten, damit die Wahl überhaupt als gültig galt. Au­ßerdem sortierten die Beamten die Scherben nach Namen, wobei der mit den meisten Stimmen verbannt wurde.17 Innerhalb von zehn Tagen musste der Ost- rakisierte Athen für die folgenden zehn Jahre verlassen.18 Durch die Ostrakisie- rung veränderte sich sein Eigentum nicht19 und seine Familie wurde keines­wegs benachteiligt. Nach dem Ablauf seiner Verbannung im Exil, konnte der Ostrakisierte ohne Ehrverlust und mit allen Bürgerrechten zurückkehren.20

2.3. Die Funktion des Ostrakismos

Das Verfahren der Ostrakisierung hatte unterschiedliche Funktionen und Zwe­ cke. Diese kann man in drei Kategorien unterteilen: politische-rechtliche, sozia- le und moralische Motive.21 Im Folgenden werden zwei dieser Funktionen näher betrachtet. Zunächst dient das Scherbengericht zur Wiederherstellung demo­kratischer Gleichstellung. Aristoteles kommt im dritten Buch seiner „Politik“ auf den Ostrakismos zu sprechen, als er sich mit der Thematik der demokratischen Ungleichstellung befasst. Dabei geht er auf die Probleme der Gesetzgebung ein, bei der die Gesetze für einzelne Bürger nicht mehr gelten, da sie an Leistung und politischer Befähigung überragen.22

Daher, aus einem solchen Grunde, schaffen sich die demokratisch regierten Staa­ten auch das Mittel des Scherbengerichtes, denn nach allgemeiner Auffassung su­chen sie von allen am meisten Gleichheit. Deshalb pflegten sie diejenigen, die den Eindruck erweckten, an Macht durch Reichtum, eine große Zahl von Anhängern oder einen anderen politischen Machtfaktor zu einflussreich zu sein, durch das Scherbengericht zu verurteilen und für bestimmte Zeit aus dem Staat zu verban- nen.23

Anhand dieser Zeilen lässt sich erkennen, dass Aristoteles besonders die de­mokratische Ungleichheit als Grund für die Ostrakisierung betont, wobei das Übermaß an Macht eines Bürgers hier mit den Begriffen „Reichtum“ und „An­hänger“ charakterisiert wird. Eine weitere Funktion, die Aristoteles anführt, ist der Ostrakismos als Schutz vor Tyrannis. Am Anfang des fünften Buches unter­sucht Aristoteles zunächst die Gründe für Aufstände gegen eine Verfassung. Dabei führt er sieben Ursachen für Aufstände an, darunter unter anderem das Streben nach Gleichheit bzw. Ungleichheit und eine überlegene Stellung an.24

Wegen einer überlegenen Stellung (kommt es) dagegen (zu Unruhen), wenn ein einziger oder eine größere Zahl zu mächtig im Verhältnis zum Staat oder zur Machtbefugnis seiner regierenden Körperschaft ist. [...] Deswegen pflegt man auch in einigen Staaten, [...] Verbannung durch das Scherbengericht vorzunehmen. Es ist jedoch vorzuziehen, von Anfang dafür zu Sorgen, dass sich Männer mit dieser Überlegenheit nicht (in der Bürgerschaft) finden anstatt dies zuerst zuzulassen und danach (den Schaden) zu heilen.“25

In diesem Absatz geht er darauf ein, dass die Überlegenheit einer einzelnen Person beziehungsweise einer Personengruppe zur Alleinherrschaft bezie­hungsweise zur Gruppenherrschaft führte. Die „überlegene Stellung“ schloss demnach sowohl die gesellschaftliche Vormachtstellung und herausragende politische Macht als auch überragende wirtschaftliche Mittel mit ein. Im Gegen­satz zu seiner Bedeutung im dritten Buch, erscheint der Ostrakismos hier als eine Präventivmaßnahme gegen eine Tyrannis. Besonders deutlich wird dies im letzten Satz der aufgeführten Passage. Aristoteles führt im weiteren Verlauf des Buches ebenfalls an, dass eine übermäßige Machtkonzentration in den Händen einzelner Bürger die Verfassung bedrohe. Das impliziert, dass das Scherbenge­richt nicht nur als Präventivmaßnahme gegen eine Tyrannis angewandt wurde, sondern ebenfalls gegen einen Verfassungsumsturz.26

2.4. Die Blütezeit des Ostrakismos

Nachdem das Scherbengericht im Jahre 488/87 v. Chr. zum ersten Mal ange­wandt wurde, nahm dessen Durchführung in den Folgejahren rasch zu.27 Ein Grund dafür war der Perserzug von 490 v. Chr., an dem der Tyrann Hippias teilnahm, wodurch die Tyrannenfurcht der Athener stieg. In den Jahren nach der ersten Anwendung des Ostrakismos wurden auch Verwandte der Tyrannen, wie beispielsweise Hipparchos ostrakisiert. In den 480er Jahren v. Chr. kam es zu weiteren Ostrakismos, welche ebenfalls eine Verbindung zu Persien hatten. In den Jahren 485/84 v. Chr. und 483/82 wurden respektiv Xanthippos und Aristeides, beide Prominente Vertreter der Verständigung, aus Athen verbannt. Das Scherbengericht diente demnach weniger dem Stürzen des mächtigsten Mannes, sondern viel mehr dem Außergefechtsetzen seiner Konkurrenten. En­de der 470er Jahre wurde Themistokles, der Held der Perserkriege, ebenfalls von den Athenern ostrakisiert. Besonders aus diesen Jahren sind die gefunde­nen Ostraka noch zahlreich. Die Geschichte des Scherbengerichts nach den Perserkriegen ist jedoch schwieriger nachzuvollziehen.28 In den Jahren darauf verringerte sich die Zahl der gefunden archäologischen Quellen immens. Dies lässt wiederum darauf deuten, dass auch die Zahl der Ostrakakismosopfer ab­genommen hat.29

2.5. Das Ende des Ostrakismos

Vor der großen Sizilienexpedition der Athener beantragte der Demagoge Hy­perbolos 416/15 v. Chr. eine Ostrakophorie, welche beabsichtigte den Politiker Alkibiades zu verbannen. Dieser traf jedoch eine Abmachung mit einem ande­ren Politiker, Nikias, wodurch sich ihre Anhänger nicht gegen den jeweiligen anderen verschworen, sondern gegen Hyperbolos. Somit rückte er ins Visier und wurde selbst verbannt. Laut Plutarchs Aussagen waren die Athener so ver­ärgert, weil die Institution der Ächtung missbraucht und entwürdigt worden war, dass das Verfahren gänzlich aufgegeben und abgeschafft wurde.30

3. Beispiele von bekannten Ostrakismosopfern

3.1. Der Ostrakismos des Aristeides

Zur Zeit der Perserkriege war Aristeides ein prominenter Politiker und Stratege Athens. Herodot betonte in seinen Schriften Aristeides sei ehrenhaft und ge­recht.31 Durch seine ehrenhaften Charakterzüge, besaß Aristeides hohes An- sehen in Athen.32 Laut einer Anekdote soll ein ungebildeter Bürger Athens ihn während eines Scherbengerichts gebeten haben, den Namen „Aristeides“ auf die Scherbe zu schreiben. Auch wenn Aristeides selbst wusste, dass es eine Stimme gegen ihn war, half er dem Bürger aus Gerechtigkeit. Auf die Frage, ob Aristeides ihm etwas zuleide getan hatte, antwortete dieser, dass er ihn nicht mal kenne, sich aber über die Assoziation mit dem Gerechten ärgere.33 Des Weiteren wird uns ebenfalls das gängige Bild des konservativen Aristokraten vor Augen geführt, der mit dem Demokraten Themistokles um politischen Ein­fluss konkurrierte. Hinsichtlich des außenpolitischen und militärischen Kurses Athens, nahmen beide unterschiedliche politische Positionen ein. Diese Rivali­tät spielte bei der Ostrakisierung des Aristeides 482 v. Chr. eine besonders große Rolle.34 Plutarch berichtet von dem Verfahren:

At any rate, Aristeides found that, while his nickname at first inspired affection, it later gave rise to jealousy. The principal reason for this was that Themistocles was going around the people, saying that Aristeides, by pronouncing judgment and ad­judicating in all matters, hat abolished the courts of la wand hat surreptitiously set himself up as a dictator, lacking only the bodyguard.35

In diesem Abschnitt behauptet Plutarch, dass Themistokles verantwortlich für die Verbannung des Aristeides sei. Er habe das Volk gegen Aristeides aufge­hetzt, indem er ein Gerücht über ihn aussprach. Dabei behauptete er, dass Aristeides politisches Ziel eine Alleinherrschaft war. Hier wird besonders deut­lich, wie manipulativ Themistokles gegenüber dem Volk handelt, um seinen po­litischen Gegner zu entmachten. Des Weiteren ist anzumerken, dass die Ent­scheidungsfreiheit der einzelnen Bürger in Athen wesentlich beschränkt war, denn an der Anekdote lässt sich erkennen, dass sich die attischen Bürger von den Reden der wortgewandten Politiker beeinflussen ließen. Im Bezug auf die Funktionen des Ostrakismos in Athen war das Scherbengericht aufgrund der Angst vor einer Tyrannis unter bestimmten Gesichtspunkten gerechtfertigt. Aristeides wurde drei Jahre später unter der Amnestie, die zum Zeitpunkt der Invasion von Xerxes durchgeführt wurde, zurückgerufen.36

[...]


1 Vgl. Thurich, Eckart: Demokratie, URL: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket- politik/16391/demokratie (04.07.19).

2 Vgl. Vorländer, Hans: Grundzüge der athenischen Demokratie, URL: https://www.bpb.de/175892/grundzuege-der-athenischen-demokratie?p=0 (04.07.2019).

3 Vgl. Hansen, Mogens Herman: Die Athenische Demokratie im Zeitalter des Demosthenes. Struktur, Prinzipien und Selbstverständnis, Berlin 1995, S. 28ff.

4 Ebd., S.33.

5 Vgl. Reinmuth, Oscar: Ostrakismos, in: Der Kleine Pauly. Lexikon der Antike in fünf Bänden, Bd. 4, München 1975, Sp. 376-377.

6 Vgl. Hansen: Die Athenische Demokratie im Zeitalter des Demostehnes, S. 21.

7 Vgl. Schubert, Carlotte: Die Macht des Volkes und die Ohnmacht des Denkens. Studien zum Verhältnis von Mentalität und Wissenschaft im 5. Jahrhundert v.Chr., Stuttgart 1993, S. 20.

8 Arist. AP 22,1.

9 Arist. AP 22, 3.

10 Arist. 22, 6.

11 Dreher, Martin: Verbannung ohne Vergehen. Der Ostrakismos (das Scherbengericht), in: Burkhardt, Leonhard/von Ungern-Sternberg, Jürgen (Hrsg.): Große Prozesse im antiken Athen, München 2000, S.67.

12 Vgl. Ebd., S. 67f.

13 Arist. AP 45,3.

14 Vgl. Dreher: Verbannung ohne Vergehen, S. 68.

15 Plut. Arist. 7.

16 Vgl. Dreher: Verbannung ohne Vergehen, S. 69.

17 Plut. Arist. 7.

18 Vgl. Dreher: Verbannung ohne Vergehen, S. 69.

19 Plut. Arist. 7.

20 Vgl. Dreher: Verbannung ohne Vergehen, S. 73.

21 Vgl. Scheidel, Walter: Aussagen der Testimonien über die Institution des Ostrakismos, in: Siewert, Peter (Hrsg.): Ostrakismos-Testimonien. Die Zeugnisse antiker Autoren, der Inschriften und Ostraka über das athenische Scherbengericht aus vorhellenistischer Zeit (487 - 322 v. Chr.), Stuttgart 2002, S. 485.

22 Vgl. Eder, Birgitta: Aristoteles, Pol. 3, 1284 b 7-37 (ca. 347-340 v. Chr.): Ostrakismos dient der Wiederherstellung demokratischer Gleichheit, in: Siewert, Peter (Hrsg.): Ostrakismos- Testimonien. Die Zeugnisse antiker Autoren, der Inschriften und Ostraka über das athenische Scherbengericht aus vorhellenistischer Zeit (487 - 322 v. Chr.), Stuttgart 2002, S. 422.

23 Arist. Pol. 1284a 4 ff.

24 Vgl. Palme, Bernhard: Aristoteles, Pol. 5, 1302 b 15-21 (ca. 335-323 v. Chr.): Ostrakismos als Schutz vor Tyrannis, in: Siewert, Peter (Hrsg.): Ostrakismos-Testimonien. Die Zeugnisse antiker Autoren, der Inschriften und Ostraka über das athenische Scherbengericht aus vorhellenisti­scher Zeit (487 - 322 v. Chr.), Stuttgart 2002, S. 435f.

25 Arist. Pol. 1301a 18ff.

26 Vgl. Grimanis, Peter: Aristoteles, Pol. 5, 1308 b 10-19 (ca. 336-323 v. Chr.): Landesverwei­sung übermächtiger Bürger zum Schutz vor Verfassungsumsturz, in: Siewert, Peter (Hrsg.): Ostrakismos-Testimonien. Die Zeugnisse antiker Autoren, der Inschriften und Ostraka über das athenische Scherbengericht aus vorhellenistischer Zeit (487 - 322 v. Chr.), Stuttgart 2002, S. 443.

27 Vgl. Dreher: Verbannung ohne Vergehen, S. 71.

28 Vgl. Ebd., S. 72.

29 Vgl. Ebd., S. 73.

30 Plut. Arist. 7.

31 Vgl. Stein-Hölkeskamp, Elke: Aristeides, in: Der Neue Pauly, Bd. 1, Stuttgart 1996, Sp. 1094f.

32 Plut. Arist. 6, 2.

33 Plut. Arist. 7,6-7.

34 Vgl. Stein-Hölkeskamp: Aristeides, Sp. 1095.

35 Plut. Arist. 7.

36 Vgl. Scheidel, Walter: Andokides 1, 107 (400/399 v Chr.): Rückruf von Ostrakisierten und vielleicht auch anderen Verbannten zur Zeit der Perserkriege (481/0 v. Chr.?), in: Siewert, Peter (Hrsg.): Ostrakismos-Testimonien. Die Zeugnisse antiker Autoren, der Inschriften und Ostraka über das athenische Scherbengericht aus vorhellenistischer Zeit (487 - 322 v. Chr.), Stuttgart 2002, S. 272.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Der Ostrakismos in Athen im 5. Jahrhundert vor Chr. Was war seine Form und Funktion?
Hochschule
Universität Trier
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V945370
ISBN (eBook)
9783346281241
ISBN (Buch)
9783346281258
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ostrakismos, athen, jahrhundert, form, funktion
Arbeit zitieren
Ayline Zeimet (Autor), 2019, Der Ostrakismos in Athen im 5. Jahrhundert vor Chr. Was war seine Form und Funktion?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945370

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