Theodor Fritsch. Welche Methoden nutzte er für seine antisemitische Agitation?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Frühes Leben und Beginn seines antisemitischen Handelns

3 Wiederaufnahme seiner Aktivitäten nach 1900

4 Wichtigste publizistische Aktivitäten nach 1900

5 Antisemitische Standpunkte

6 Methoden seiner antisemitischen Agitation

7 Erfolg und Misserfolg der Methoden

8 Fazit

9 Literatur- und Quellenverzeichnis
9.1 Verwendete Quellen
9.2 Verwendete Literatur

1 Einleitung

„Das Handbuch der Judenfrage habe ich bereits in früher Jugend in Wien eingehend studiert. Ich bin überzeugt davon, dass gerade dieses in besonderer Weise mitgewirkt hat, den Boden vorzubereiten für die nationalsozialistische antisemitische Bewegung.“1

Dieses Zitat über das berühmteste Werk des Leipziger Publizisten Theodor Fritsch wird Adolf Hitler zugeschrieben. Auch wenn nicht genau klar ist, inwieweit das Gesagte der Wahrheit entspricht, so zeigt das Zitat doch, dass Fritsch für den Antisemitismus in Deutschland zumindest keine geringe Bedeutung gehabt haben muss.2 Durch seine verlegerischen und politischen Aktivitäten konnte er ab dem Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Aufsehen in der völkischen Szene Deutschlands erregen. Die vorliegende Arbeit wird daher der Fragestellung nachgehen, welche Methoden und Instrumente Fritsch nutzte, um sich in der antisemitischen Szene einen Namen zu machen und auf welche Weisen er versuchte, seine Ideen sowohl in antisemitischen Kreisen als auch in der Gesellschaft Deutschlands zu verbreiten. Der Untersuchungszeitraum für diese Fragestellung beschränkt sich auf die Zeit nach 1900. Nachdem in dieser Arbeit ein biografischer Abriss über Fritschs frühes Leben und die Zeit vor 1900 zur Kontextualisierung vorgenommen wird, schließen sich kurze Passagen zu seinen wichtigsten antisemitischen Aktivitäten nach der Jahrhundertwende sowie seinen antisemitischen Standpunkten an. Der Hauptteil bildet das Kapitel über Fritschs Vorgehensweisen zur Beeinflussung der antisemitischen Kreise und der deutschen Gesellschaft nach 1900. Hierbei werden seine verlegerischen, aber auch politischen Aktivitäten in den Vordergrund gestellt. Danach wird kurz beleuchtet werden, inwieweit Fritsch mit diesen Herangehensweisen Erfolg hatte. Diesem Kapitel schließt sich ein Fazit an.

Der Name Theodor Fritsch taucht zwar in zahlreichen Sammelbänden auf, die sich mit dem deutschen Antisemitismus beschäftigen, jedoch fehlt bis heute eine umfassende Monografie über ihn, was sicherlich auch an dem enormen und mühsam zu bearbeitenden Schrifttum liegt, das er hinterlassen hat.3 Die erste kurze Studie von Phelps stammt bereits aus dem Jahr 1961.4 In jüngerer Zeit stieg das Interesse der Forschung an ihm, so erschienen einige Aufsätze über Fritsch, wie beispielsweise Wand (2000), Albanis (2006) oder auch Boenisch (1996), die sich mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen beschäftigen und Fritschs durchaus wichtige Rolle für den deutschen Antisemitismus betonen.5 Hervorzuheben ist hierbei der umfassendste Aufsatz von Ferrari Zumbini (2003), der Fritsch eine „Schlüsselrolle“6 zuspricht. Die neuere Forschung ist sich somit einig, dass Fritsch eine zentrale Figur des Antisemitismus vor dem Nationalsozialismus war.

Als Quellen werden hauptsächlich schriftliche Werke von Fritsch selbst verwendet, wie beispielsweise Auszüge aus seinen Zeitschriftenartikeln oder aus seinen Büchern.

2 Frühes Leben und Beginn seines antisemitischen Handelns

Um zu verstehen, wie Fritsch innerhalb der antisemitischen Szene in Deutschland agierte, muss zunächst seine Herkunft sowie sein frühes Wirken innerhalb dieser Szene betrachtet werden. Der spätere Verleger Theodor Fritsch wurde im Oktober 1852 in Wiesenau, einer Kleinstadt in Sachsen, als Sohn eines verarmten Bauern geboren.7 Er war also keineswegs ein Abkömmling der intellektuellen Oberschicht. Nachdem er nach seinem Realschulabschluss mehrere Fortbildungen besucht hatte, konnte er an der späteren Technischen Hochschule in Berlin einen Abschluss als Ingenieur im Bereich Mühlentechnik erlangen. Daher zog es ihn zurück in seine Heimat Sachsen, wo er im Anschluss an sein Studium ein mühlentechnisches Büro errichtete.8

Seit dem Jahr 1880 trat er erstmals als Verleger auf, jedoch noch nicht für antisemitische Texte, sondern für die Mühlenfachzeitschrift Kleines Mühlenjournal, welche später in Deutscher Müller umbenannt wurde und sich für die Belange von Kleinmüllern einsetzte.9 Durch diese Arbeit schuf er sich die finanzielle Grundlage für seinen Lebensunterhalt und seine späteren antisemitischen Aktivitäten.10 Indem er sich mit den Problemen der Kleinmüller beschäftigte, die vielfach mit der großkapitalistischen Wirtschaftsordnung zusammenhingen, entschloss er sich nach eigener Aussage der Antisemitismusbewegung hinzuwenden, die gerade immer populärer wurde.11 Bereits während seiner Studienzeit in Berlin war er das erste Mal mit antisemitischen Schriften, wie beispielsweise jenen von Eugen Dühring oder Wilhelm Marr, in Kontakt gekommen12, obwohl er sogar einen jüdischen Kommilitonen als Freund hatte, mit dem er sieben Jahre lang Kontakt pflegte.13

Seine ersten eigenen antisemitischen Schriften veröffentlichte Fritsch ab 1881, damals noch unter dem Pseudonym Thomas Frey. Der Grund hierfür war, dass er der Öffentlichkeit nicht zeigen wollte, dass nur er allein hauptsächlich für die Artikel in seinen Zeitschriften verantwortlich war.14 Durch zahlreiche weitere Veröffentlichungen, auch unter anderen Pseudonymen wie Fritz Thor oder Friedrich Roderich-Stoltheim, erhielt Fritsch erstmals Kontakt zu Führern der antisemitischen Bewegung, was auch dazu führte, dass er an den Antisemiten-Kongressen 1881 und 1882 teilnahm.15 Somit wurde er auch innerhalb der „parteipolitisch engagierten jungen antisemitischen Bewegung“16 immer bekannter. Ab Oktober 1885 begann Fritsch mit dem Verlegen der Antisemtischen Correspondenz, einer Zeitschrift, die das Ziel verfolgte, ein gemeinsames Diskussionsforum für unterschiedliche antisemitische Gruppen zu schaffen.17 Dieses Ziel hatte er sich bereits auf den Antisemiten-Kongressen gesetzt, um möglichst alle verschiedenen antisemitischen Strömungen unabhängig von der politischen Parteizugehörigkeit zu einen und ihnen eine Plattform zu geben. Daher wandte sich die Zeitschrift auch vorrangig an Leser, die schon einer antisemitischen Vereinigung angehörten oder die Bewegung bereits unterstützten.18

Wenige Monate später, im Oktober 1886, gründeten Fritsch und andere antijüdische Zeitgenossen die Deutsche Antisemitische Vereinigung, welche jedoch zunächst keine konkreten Parteiziele verfolgte.19 Parallel dazu erschien ab 1887 die erste Ausgabe seines wohl bekanntesten Werks, damals noch unter dem Namen Antisemiten-Katechismus.20 Das Buch besteht im Wesentlichen aus drei Teilen, wovon der erste Teil ein antisemitisches Frage-und-Antwort-Spiel beinhaltet, der zweite Zitate berühmter Persönlichkeiten über die Juden und der dritte ein pseudowissenschaftlicher Abriss über die Geschichte des Judentums ist.21 Fritsch tritt hierbei nicht als Autor des Werks in Erscheinung, sondern vielmehr als „Sammler“22 antisemitischer Werke und Zitate, die er in seinem Buch zusammenführt. Das gesamte Werk soll also als eine Art Leitfaden fungieren, was dem Leser konkrete Handlungsanweisungen für sein eigenes antisemitisches Handeln geben soll. Die simple und verständliche Sprache des Werks war vor allem für eine jüngere Zielgruppe sehr attraktiv.23

Ab 1889 engagierte sich Theodor Fritsch in der Deutschsozialen Partei, die von Max Liebermann von Sonnenberg gegründet worden war.24 Hier beteiligte er sich also aktiv an der Politik. Seine Antisemitische Correspondenz wurde in der Zwischenzeit zum offiziellen Parteiorgan und erhielt den Namen Deutsch-Soziale Blätter. Der gewünschte Erfolg blieb für Fritsch mit seiner Kandidatur 1890 für den sächsischen Landtag in Leipzig jedoch aus, da er nur sehr wenige Stimmen erhalten hatte. Auch drei Jahre später, als Fritsch für den Reichstag in Berlin kandidierte, reichte es trotz einem Stimmanteil von 15,8 Prozent in Sachsen und sogar 23,3 Prozent in Leipzig nicht ins Parlament einzuziehen. Zu diesen Misserfolgen kamen bald darauf auch interne Streitigkeiten mit Liebermann von Sonnenberg über die Ausrichtung der Partei auf.25 Der Hauptgrund für die Streitigkeiten lag in der Art und Weise, wie weiter agiert werden sollte. Während Liebermann von Sonnenberg durch das „lebendige Wort in der Versammlung“26 die Menschen vom Antisemitismus überzeugen wollte, versuchte Fritsch das Ziel durch Schaffung von grundlegender Literatur zu erreichen. Theodor Fritsch schied daraufhin aus der Partei aus und musste auch die Deutsch-Sozialen Blätter seinem parteiinternen Konkurrenten überlassen. Aufgrund dieser politischen Niederlagen sah sich Fritsch gezwungen der aktiven Politik den Rücken zu kehren und konzentrierte sich daraufhin wieder auf seine Arbeit als Mühlentechniker. Trotzdem hatte er weiterhin Verbindungen zur antisemitischen Szene.27

3 Wiederaufnahme seiner Aktivitäten nach 1900

Nachdem Fritsch sich wieder verstärkt politisch und verlegerisch betätigt hatte, gab er im Jahr 1901 bekannt, ein neues Medium für den deutschnationalen und antisemitischen Diskurs herauszubringen. Obwohl ihm nach seinem Rundschreiben, das er an viele bekannte Antisemiten verschickt hatte, überwiegend Ablehnung zuteilwurde, brachte er die erste Ausgabe der Hammer-Blätter für deutschen Sinn im Januar 1902 heraus.28 Die Zeitschrift erschien anfangs monatlich, später dann sogar halbmonatlich und hatte das Ziel, den Antisemitismus in alle gesellschaftliche Schichten zu tragen.29 Daher wurden auch verstärkt Flugblätter und Handzettel gedruckt, die überall verteilt werden konnten.30 Hammer -Leser schlossen sich zudem zu Hammer-Gemeinden zusammen, in denen sie die Inhalte diskutierten und Abonnentenwerbung betrieben. So konnte sich der Hammer allmählich zu einer bedeutenden völkischen Zeitschrift entwickeln.31 Nach den Wahlen 1912, die von vielen Antisemiten als „Judenwahlen“32 bezeichnet wurden, entschloss sich Fritsch die bestehenden Hammer -Ortsgruppen, die sich in der Zwischenzeit gebildet hatten, zum Reichshammerbund zusammenzuschließen, um seine antisemitische Agitation noch weiter voranzutreiben und noch mehr Mitglieder zu werben. Parallel dazu wurde der sogenannten Germanenorden gegründet, eine halblegale antisemitische Schattenorganisation, die in Logen organsiert war.33

Parallel dazu engagierte sich Fritsch zunehmend für die Belange des Mittelstandes. Nachdem die Deutsche Mittelstandsvereinigung im November 1905 von Fritsch und anderen Mitstreitern gegründet wurde, war Fritsch ab 1905 Vorsitzender der Vereinigung im Königreich Sachsen.34 Neben „handfesten persönlichen Interessen“35 geht es Fritsch bei seinem Engagement in der Mittelstandsvereinigung aber hauptsächlich um die Verbreitung des Antisemitismus, der auch für durchschnittliche Mitglieder akzeptabel erscheint. Er misst also dem Mittelstand eine bedeutsame Rolle zu, wenn er den Antisemitismus in der Gesellschaft verbreiten will.

Ab 1912 hatte Fritsch zudem wieder eine engere Verbindung zu Heinrich Class, dem Vorsitzenden des Alldeutschen Verbands, einem der einflussreichsten völkischen Organisationen. Zusammen mit ihm arbeitete Fritsch im Ausschuss der Judenfrage des Verbands, der sich mit antisemitischen Fragestellungen befasste.36 Im Rahmen dieser Tätigkeit schlug Fritsch Class vor, eine antisemitische Dachorganisation zu schaffen, um die Kräfte zu bündeln und die unterschiedlichen Verbände zu einen.37 Nach dem 1. Weltkrieg wurde deshalb auf Initiative des Alldeutschen Verbands der Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund gegründet. Durch diesen Verband, der immer mehr Menschen für sich gewinnen konnte, wurde die Massenwirkung erreicht, die Fritsch sich immer erhofft hatte.38 1922 musste der Verband jedoch aufgrund des vom Reichstag erlassenen „Gesetz zum Schutz der Republik“39 im Zusammenhang mit der Ermordung Walter Rathenaus aufgelöst werden. Nach dem Verbot des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbunds schaffte es Fritsch dennoch in der Politik zu bleiben. Mit der Deutschvölkischen Freiheitspartei, die er 1922 zusammen mit anderen gegründet hatte, schaffte er es zwei Jahre später für den Wahlkreis Leipzig in den Reichstag einzuziehen.40 Allerdings verlor er diesen Sitz im Dezember 1924 bereits nach wenigen Monaten wieder.41

Nachdem sich Fritsch in Aufsätzen des Hammers zunächst kritisch über die aufstrebende NSDAP und Hitler geäußert hatte, revidierte er seine Meinung über die Nationalsozialisten nach ihren Erfolgen innerhalb des rechten Milieus und unterzeichnete im September 1930 sogar einen Wahlaufruf für die Nationalsozialisten.42 Daher wurde er auch nach seinem Tod 1933 von den Nationalsozialisten als „Altmeister“ der Bewegung deklariert und zahlreiche Größen des Dritten Reichs wohnten seiner Beerdigung bei.43

4 Wichtigste publizistische Aktivitäten nach 1900

Neben seinem großen politisch-konspirativem Engagement in der Zeit nach 1900, stechen vor allem Fritschs verlegerische und schriftstellerische Aktivitäten hervor. Bevor daher auf seine konkreten antisemitischen Standpunkte eingegangen werden kann, müssen seine wichtigsten Werke näher beleuchtet werden.

Als Theodor Fritschs wichtigstes Werk nach der Jahrhundertwende gilt das Handbuch der Judenfrage, was bis 1907 noch Antisemiten-Katechismus hieß. Während Fritsch im Antisemiten-Katechismus noch die Rolle des Editors für sich beansprucht hatte, „stilisierte“ er sich im Handbuch der Judenfrage nun „zum wissenschaftlichen Pionier.“44 Das Handbuch erfreute sich in der völkischen Bewegung des Kaiserreichs, der Weimarer Republik sowie bei den Nationalsozialisten großer Beliebtheit und wurde so zu einem der meistverkauften Standardwerken der Rassenkunde.45 Obwohl es insgesamt bis 1944 in zahlreichen Auflagen erschienen war, die immer wieder Veränderungen des Buches mit sich brachten, wurde es 67 Jahre lang produziert und konnte über 300.000 mal verkauft werden.46

Neben dem Handbuch der Judenfrage war Fritsch vor allem durch seine Hammer -Zeitschriften bekannt. Obwohl die Zeitschrift an sich relativ wenige Abonnenten hatte – der Höhepunkt der Leserzahlen wurde 1925 mit 11000 verkauften Exemplaren erreicht47 – konnte der Hammer dennoch eine größere Außenwirkung erreichen, als es die Auflagenstärke vermuten ließ. Aufgrund von Flugblättern, Handzetteln und Büchern, die auf einzelnen Aufsätzen im Hammer basierten, war es möglich viele Menschen zu erreichen.48 Werke wie Mein Beweis-Material gegen Jahwe von 1911 und Der falsche Gott aus dem Jahr 1916 fassten Beiträge, die im Hammer erschienen waren zusammen und befassten sich in kritischer Weise mit den jüdischen Wurzeln des Christentums.49 Auch Fritschs Bücher Das Rätsel des jüdischen Erfolges oder Anti-Rathenau konnten in mehreren Auflagen im Hammer -Verlag herausgebracht werden und zählten zu den kommerziell erfolgreichsten und umstrittensten Werken Fritschs.50

5 Antisemitische Standpunkte

Nachdem nun die Rahmenbedingungen von Fritschs Leben und Wirken näher beleuchtet wurden, muss jetzt auf seine eigentlichen antisemitischen Standpunkte eingegangen werden, um die Frage beantworten zu können, welche Ansichten in Fritschs Werken sichtbar werden. Zunächst darf nicht unerwähnt bleiben, dass Fritsch keine eigenen theoretischen Schriften, die neue Argumente oder eine neue Sichtweise darlegen konnten, hervorgebracht hat, sondern sich in seinem antisemitischen Weltbild mehrheitlich an anderen berühmten Antisemiten orientierte, wie beispielsweise Gobineau, Dühring oder Lagarde.51

[...]


1 Reginald Phelps, Theodor Fritsch und der Antisemitismus, in: Deutsche Rundschau 87 (April 1961), Heft 4, S.442.

2 Ferrari Zumbini, Massimo, Die Wurzeln des Bösen. Gründerjahre des Antisemitismus: Von der Bismarckzeit zu Hitler, Frankfurt am Main 2003, S.320-322.

3 Ferrari Zumbini, Wurzeln des Bösen, S.324.

4 Phelps, Theodor Fritsch und der Antisemitismus, S.442-449.

5 Klaus Wand, Theodor Fritsch (1952-1933), der vergessene Antisemit, in: Folker Siegert (Hg.), Israel als Gegenüber: vom Alten Orient bis in die Gegenwart, Göttingen 2000, S. 458-488; Elisabeth Albanis, Anleitung zum Hass, Theodor Fritschs antisemitisches Geschichtsbild. Vorbilder, Zusammensetzung und Verbreitung, in: Werner Bergmann und Ulrich Sieg (Hrsg.), Antisemitische Geschichtsbilder, Essen 2009, S.167-191; Michael Bönisch, Die „Hammer“-Bewegung, in: Uwe Puschner, Walter Schmitz und Justus H. Ulbricht (Hrsg.), Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918, München 1996, S.314-365.

6 Ferrari Zumbini, Wurzeln des Bösen, S.321.

7 Wand, Theodor Fritsch, S.459.

8 Wand, Theodor Fritsch, S.459.

9 Bönisch, Die „Hammer“-Bewegung, S.342.

10 Wand, Theodor Fritsch, S.460.

11 Bönisch, „Hammer“-Bewegung, S.342.

12 Egbert Klautke, Theodor Fritsch (1852–1933): The “Godfather” of German Antisemitism, in: Rebecca Haynes und Martyn Rady (Hg.), In the Shadow of Hitler: Personalities of the Right in Central and Eastern Europe, London 2011, S.75.

13 Wand, Theodor Fritsch, S.460.

14 Klautke, Theodor Fritsch, S.75.

15 Wand, Theodor Fritsch, S.461.

16 Justus H. Ulbricht, Das völkische Verlagswesen im deutschen Kaiserreich, in: Justus H. Ulbricht, Uwe Puschner und Walter Schmitz (Hgg.), Handbuch zur ‚Völkischen Bewegung‘ 1871-1918, München 1999, S.286.

17 Kitchen, Martin, The Antisemite's Vade Mecum: Theodor Fritsch's Handbuch Der Judenfrage, in: Antisemitism Studies 2(2) (Oktober 2018), S.201.

18 Albanis, Anleitung zum Hass, S.168.

19 Wand, Theodor Fritsch, S.461.

20 Ferarri Zumbini, Wurzeln des Bösen, S.340.

21 Ebd. S.341-342.

22 Albanis, Anleitung zum Hass, S.173.

23 Klautke, In the Shadow of Hitler, S.78.

24 Klautke, In the Shadow of Hitler, S.80.

25 Ebd.

26 Theodor Fritsch, Vom partei-politischen Antisemitismus, in: Hammer 11 (1912), S.156, zitiert nach: Wand, Theodor Fritsch, S.462.

27 Wand, Theodor Fritsch, S.462.

28 Phelps, Theodor Fritsch, S.442.

29 Bönisch, „Hammer“-Bewegung, S.350.

30 Ebd. S.353.

31 Gregor Hufenreuter, Art. „Hammer (1902–1940)“, in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus: Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Band 6, Publikationen, Berlin 2013, S.255f.

32 Klautke, In the Shadow of Hitler, S.82.

33 Ebd.

34 Zumbini, Wurzeln des Bösen, S.389.

35 Ebd. S.392.

36 Wand, Theodor Fritsch, S.468.

37 Johannes Leicht, Theodor Fritsch 1852-1933, in: Lebendiges Museum Online, Stiftung Deutsches Historisches Museum (14.09.2014). URL: https://www.dhm.de/lemo/biografie/theodor-fritsch (13. Juli 2020).

38 Phelps, Theodor Fritsch, S.446.

39 Björn Hofmeister, Art. „Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund“, in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus: Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Band 5, Organisationen, Institutionen, Bewegungen, Berlin 2012, S.212.

40 Leicht, Theodor Fritsch.

41 Klautke, In the Shadow of Hitler, S.83.

42 Leicht, Theodor Fritsch.

43 Klautke, In the Shadow of Hitler, S.84.

44 Julian Köck, „Die Geschichte hat immer Recht“: die völkische Bewegung im Spiegel ihrer Geschichtsbilder, Band 73, Frankfurt am Main 2015, S.128.

45 Kitchen, Antisemite's Vade Mecum, S.203.

46 Klautke, In the Shadow of Hitler, S.78.

47 Hufenreuter, Art. „Hammer (1902–1940)“, S.256.

48 Phelps, Theodor Fritsch, S.444.

49 Thomas Gräfe, Art. „Der falsche Gott (Theodor Fritsch, 1916)“, in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus: Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Band 6, Publikationen, Berlin 2013, S.193.

50 Phelps, Theodor Fritsch, S.444.

51 Albanis, Anleitung zum Hass, S.168f.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Theodor Fritsch. Welche Methoden nutzte er für seine antisemitische Agitation?
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
28
Katalognummer
V945508
ISBN (eBook)
9783346284013
ISBN (Buch)
9783346284020
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theodor, fritsch, welche, methoden, agitation
Arbeit zitieren
Nico Busch (Autor), 2020, Theodor Fritsch. Welche Methoden nutzte er für seine antisemitische Agitation?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945508

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