Die Rolle Sozialer Arbeit im Behandlungsablauf psychisch kranker Menschen im psychiatrischen Kontext


Akademische Arbeit, 2019

18 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychiatrie
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Geschichtliche/ gesellschaftliche Entwicklung der Psychiatrie
2.3 Psychiatrie-enquete

3. Sozialpsychiatrie
3.1 Sozialpsychiatrie- Begriffsdefinition
3.2 Prinzipien der Sozialpsychiatrie
3.3 Themen und Entwicklungsaufgaben der Sozialpsychiatrie

4. Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit in der sozialen Psychiatrie
4.1 Soziale Arbeit- Begriffsdefinition
4.2. Aufgaben Sozialer Arbeit im psychiatrischen Kontext
4.2.1 Anforderungen Sozialer Arbeit in der Sozialpsychiatrie
4.2.2 Systemkompetenzen
4.2.3 Beziehungskompetenzen
4.3 Zielsetzungen
4.4 Theorieentwicklung für die sozialarbeiterische Praxis

5 Die interdisziplinäre Zusammenarbeit

6. Ansätze Sozialer Arbeit bei der Behandlung psychisch kranker Menschen
6.1 Was ist eine psychische Störung?
6.2 Säulen der Behandlung
6.3 Soziotherapie

7 Zusammenfassung/Fazit

Literaturverzeichnis

Internetquellenverzeichnis

1. Einleitung

Der Entwicklung der Psychiatrie hin zu einer Sozialen Psychiatrie und zu einem Arbeitsfeld der Sozialer Arbeit ist geschichtlich ein langer Weg vorausgegangen. Der Umgang mit psychisch erkrankten Menschen ist anspruchsvoll und benötigt daher einen multiperspektivischen Behandlungsansatz. Im stationären Setting der Psychiatrie ist die Soziale Arbeit ein Teil des interdisziplinären Behandlungsteams. Dieses besteht aus verschiedenen Berufsgruppen wie Medizin, Psychologie, Soziale Arbeit und Pflege, sowie Ergo-, Kunst- oder Arbeitstherapie (Bosshard, Ebert & Lazarus, 2013, S.75). Die Notwendigkeit der Sozialen Arbeit wird in der interdisziplinären Zusammenarbeit heute nicht mehr bestritten.

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Literaturarbeit. Sie setzt sich mit der Rolle Sozialer Arbeit im Behandlungsablauf psychisch kranker Menschen im psychiatrischen Kontext auseinander. Ziel der Arbeit ist es, Handlungsmöglichkeiten sowie Aufgaben im Tätigkeitsbereich der Profession Sozialer Arbeit zu eruieren, welche zur Etablierung und Stärkung der Sozialen Arbeit in der Psychiatrie beitragen sollen.

Zuerst wird die Entwicklung der Psychiatrie hin zur Sozialpsychiatrie beschrieben. Der Begriff der Sozialpsychiatrie wird näher beleuchtet, um darauffolgend die Aufgaben Sozialer Arbeit im sozialpsychiatrischen Arbeitsfeld zu erläutern. Dazu spielen zum einen bestimmte sozialarbeiterische Kompetenzen der Profession eine Rolle. Zum anderen wird aufgezeigt, welche Zielsetzungen die Sozialarbeiter/-innen in diesem Kontext verfolgen. Außerdem wird die Rolle der interdisziplinären Zusammenarbeit beschrieben. Als Beispiel für den Nutzen Sozialer Arbeit folgt darauf die Beschreibung der Soziotherapie als mögliche Behandlungsmethode psychisch gestörter Menschen.

Die Soziale Arbeit hat mit ihrem lebensweltorientierten Blickwinkel einen wichtigen Beitrag im Behandlungsablauf der Betroffenen mit einer psychischen Erkrankung zu leisten. Mit dieser Arbeit soll die Rolle der Profession in dem Behandlungsablauf mit ihren zahlreichen Akteuren/-innen aufgezeigt werden.

2. Psychiatrie

In der Psychiatrie gibt es drei Zugänge, die sich gegenseitig bei der Behandlung der Patienten/-innen beeinflussen: naturwissenschaftlich zu begründende Pharmakotherapie (Ärzte/-innen), psychologisch zu verstehende Psychotherapie (Psychologen/-innen) sowie sozialwissenschaftlich zu beschreibende Soziale Arbeit (Sozialarbeiter/-innen) (vgl. Schaub, 2008, S.159-160).

Ziel der Sozialen Arbeit in der Psychiatrie ist, „(...) die positive Veränderung der psychosozialen Krankheitsfolgen sowie die Verbesserung der primären Benachteiligungen.“ (Bosshard, 2008, S. 159). Das bedeutet, dass Sozialarbeiter/innen zwar möchten, dass Symptome der Krankheit gelindert oder geheilt werden, sie aber primär daran arbeiten, dass die Folgen, die die Erkrankung mit sich ziehen, gering bleiben oder gar nicht erst auftreten. Im folgenden erfolgt eine Definition des Begriffs Psychiatrie sowie eine Beschreibung ihrer geschichtlichen/gesellschaftlichen Entwicklung.

2.1 Begriffsdefinition

Das Wort „Psychiatrie“ stammt vom griechischen Wort „psyche" zu Deutsch Seele, sowie „iatreia“ zu Deutsch ärztliche Heilkunde ab. Als Psychiatrie wird die Lehre vom Erforschen, Diagnostizieren und Behandeln psychischer Störungen und Erkrankungen bezeichnet (vgl. Paulitsch & Karwautz, 2008, S. 13).

Das medizinische Fach Psychiatrie beschäftigt sich mit allen Störungen und Auffälligkeiten die die Psyche eines Menschen betreffen, ob seelischen oder körperlichen Ursprungs.

Dörr unterscheidet die Psychiatrie in drei unterschiedliche Ebenen. Psychiatrie ist zum einen die Lehre von psychischen Störungen und Erkrankungen. Sie ist als Disziplin und Profession der Medizin zu fassen. In dieser Bedeutung beschäftigt sich Psychiatrie mit Diagnose, Intervention und Prävention mentaler Krankheiten sowie mit der Erforschung dieser. Ihr Anliegen ist es, psychische Krankheit erklären und behandeln zu können- allerdings auf Grundlage einseitig biologistisch­naturwissenschaftlichem Wissens. Eine entsprechende Theorie der Entstehung und Behandlung psychischer Erkrankungen bildete sich im 18. Jahrhundert heraus (vgl. Dörr, 2005, S.12 ff.).

Zum anderen lässt sich Psychiatrie als bestimmter sozialer Ort begreifen: Gemeint sind psychiatrische Krankenhäuser und Kliniken. Diese Orte sind Schnittstelle von angewandtem medizinisch - psychiatrischem Wissen und der konkreten Behandlung des/der jeweiligen Patienten/-in. Dörr bezeichnet die Kliniken als Träger der Institutionalisierung, die wesentlich zur Etablierung der Psychiatrie als Disziplin beigetragen hätten.

„An diesen Orten, die wohl bis heute [...] eine der härtesten Formen manifester sozialer Kontrolle und institutioneller Verwahrlosung darstellen, halten sich Menschen auf, die, aus welchen Gründen auch immer, zu Adressaten klinisch - psychiatrischer Forschung und psychiatrischer Praxis geworden sind.“ (ebenda, S. 12 )

Außerdem kann die Psychiatrie als gesellschaftliches Ordnungsmuster interpretiert werden. Dieses etablierte sich als Antwort auf soziale Fragen und ist somit Resultat der gesellschaftlichen Angebots- und Nachfrage- Wechselwirkung. Dörr bezieht sich auf die Vorteile von Institutionalisierungen wie Entlastung, konstante Regelung komplexer interdisziplinärer Vorgänge etc. und stellt die Psychiatrie in diesem Kontext als die gesellschaftliche Organisierung psycho-sozialer Problematiken dar. Somit ist die Pychiatrie begreifbar als soziale Institution, als ein „in Strukturen geronnenes soziales Denk-, Handlungs und Beziehungsmuster“ (ebenda, S. 13-14).

2.2 Geschichtliche/ gesellschaftliche Entwicklung der Psychiatrie

Im frühen 18. Jahrhundert wurden mittellose Irre, die in ihren Familien oder Hospitalen nicht zu halten waren, mitunter in Spezialabteilungen von Zuchthäusern oder in gefängnisähnlichen Tollhäusern untergebracht und verwahrt. Um 1800 formierte sich das neue Gebiet der „psychischen Medizin“ und es entstanden erste Spezialanstalten für sozial benachteiligte Personen (vgl. Brückner in Dörr, 2015, S.21f). Im Zuge der Industrialisierung wuchs das gesellschaftliche Interesse, Menschen nach Nützlichkeit und Arbeitsfähigkeit genauer einzuschätzen und zu sortieren. Randständige, nicht arbeitsfähige Personen wurden zunehmend stärker stigmatisiert. Sie hinderten die arbeitsfähigen Familien- und Gemeindemitglieder daran, ihrer Arbeit nachzugehen (vgl. Bosshard, Ebert, Lazarus, 2013, S.34). Menschen, die als „irr“ galten wurden daraufhin häufiger in die errichteten Irrenanstalten eingewiesen. Sie wurden mit anderen in ihrem Verhalten von der Norm abweichenden Personen, beispielsweise Verbrechern oder Bettlern, in 4 Internierungshäuser untergebracht. Psychiater hatten die Aufgabe, diese „sozial Abwegigen“ von der Außenwelt abzugrenzen (vgl. Bosshard, Ebert, Lazarus, 2001, S. 23). Somit entwickelte die klinische Psychiatrie sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer Institutiion der Verwahrung. Die Theorie und Praxis der deutschen Psychiatrie bevorzugte ein anstaltsgebundenes Modell mit Pflegekräften. Diese Anstaltspsychiatrie distanzierte sich gegenüber den qualitativen Sozialwissenschaften im Allgemeinen und der Sozialen Arbeit (Brückner in Dörr, 2015, S.25ff.).

2.3 Psychiatrie-enquete

Ab Mitte der 1970er Jahre ließ sich eine Entwicklung „im System psychiatrischer Versorgung“ (vgl. Kraus/Rerrich 1982, S. 161) beobachten: Die rein medizinisch geprägte Psychiatrie, in welcher Nervenärzte und Psychiater die „dominierende Stellung“ (ebd.) innehatten, wich allmählich einem vielfältigeren Angebot. Impuls für diesen Veränderungsprozess gab der Bericht zur Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland. Dieser wurde 1971 durch eine vom Deutschen Bundestag in Auftrag gegebene Untersuchungskommission erarbeitet (vgl. Brückner in Dörr, 2015, S.28ff.). Bereits 1973 wurde deutlich, dass „eine sehr große Anzahl psychisch Kranker und Behinderter in den stationären Einrichtungen unter elenden, zum Teil als menschenunwürdig zu bezeichnenden Umständen leben müssen“ (Deutscher Bundestag, 1973, S.12). Unter anderem wurden folgende Punkte bemängelt:

- eine „unzureichende Unterbringung psychisch Kranker und Behinderter in den psychiatrischen Krankenhäusern“ (Deutscher Bundestag, 1975, S. 4)
- das Nichtvorhandensein ergänzender ambulanter Angebote, eine „unzureichende Kapazität an Psychotherapie“ (ebd.)
- die schlechte Vernetzung der, an der psychiatrischen Versorgung beteiligten, Einrichtungen (vgl. ebd.) und der Mangel an Sozialarbeitern (Deutscher Bundestag, 1975, S.22).

Im Zuge dieser Mängel erarbeitete die Kommission des deutschen Bundestages Vorschläge „zu einer Umstrukturierung der psychiatrischen Versorgungssituation“ (Paulisch & Karwautz, 2008, S.24). Diese Reformvorschläge wurden in Form der Psychiatrie-enquete 1975 vorgelegt. Sie gilt als Auslöser für einen tief greifenden Reformprozess in der bundesdeutschen Psychiatrie. Wichtige Ergebnisse der Psychiatrie-enquete waren, neben einer breiteren Palette an Einrichtungen und Angeboten, die aufgrund der „Suche nach individuell angepassten Lösungen“ (Schernus 2003, S. 3) entstanden, die „Gleichstellung psychisch Kranker mit körperlich Kranken“ (ebd.), die Verkürzung von stationären Behandlungen durch ambulante Angebote, sowie das Konzept der Multiprofessionalität (vgl. ebd.). Infolgedessen wurde das Arbeitsfeld der Psychiatrie auch für andere Berufsgruppen, wie Sozialpädagogen/-innen und Sozialarbeiter/-innen, geöffnet.

3. Sozialpsychiatrie

Die Psychiatrie hat seit den 1960er Jahren Perspektiven einer Sozialpsychiatrie entwickelt, welche in der heutigen Gesellschaft beispielsweise in Form von Kontakt- und Beratungsstellen oder dem ambulanten Bereich Betreutes Wohnen vorzufinden sind. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Psychiatrie zum Arbeitsfeld der sich entwickelnden Profession Soziale Arbeit. Heute ist sie neben der Psychologie, der Medizin und der Pflege als weitere Profession bei der Behandlung psychischer Erkrankungen fest etabliert (Walther, 2017, S29.ff). Nachdem der Begriff „Sozialpsychiatrie“ definiert wird, erfolgt in diesem Kapitel eine Erläuterung der Prinzipien, Themen und Entwicklungsaufgaben der Sozialpsychiatrie. Im Anschluss daran werden die Aufgaben Sozialer Arbeit im sozialpsychiatrischen Kontext beschrieben und näher auf die dafür erforderlichen Kompetenzen eingegangen.

3.1 Sozialpsychiatrie- Begriffsdefinition

Laut Schmitt ist Sozialpsychiatrie „die Wissenschaft von den Erscheinungsweisen des seelisch abnormen in seinen vielfältigen Wechselbeziehungen zur menschlichen Gesellschaft- sowohl auf ihre Gesamtheit wie auch auf in ihr existierende Individuen bezogen- und zugleich Nutzanwendung der aus sozialpsychiatrischen Analysen gewonnenen Einsichten bei Maßnahmen zur Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge seelischer Störungen“ (Schmitt, 1997, S.38). Kennzeichnend für die Sozialpsychiatrie ist eine Haltung, den psychisch kranken Menschen als eine biopsychosoziale Einheit im Wechselspiel zwischen Körper, Seele und sozialen Bedingungen zu verstehen (Walther, 2017, S.32). Sozialpsychiatrie kann als eine spezifische psychiatrische Betrachtungs- und Arbeitsweise gesehen werden, die besonders die psychosozialen Ursachen, sozialen Bedingungen und Folgen von psychischen Störungen berücksichtigt (Stange, 2015, S.33). Nach Stange bezeichnet der Begriff Sozialpsychiatrie ein theoretisch-empirisches Wissenschaftsverständnis wie auch eine therapeutische Praxis, die sich vom Konzept der traditionellen Psychiatrie abgrenzt. Ziel ist es, eine stärkere gesellschaftliche Verantwortung für psychisch kranke Menschen zu erreichen (ebenda).

Clausen beschreibt die Sozialpsychiatrie als ein umfassendes Konzept, mit dem Ziel, die Lebenssituation psychisch kranker Menschen zu verstehen, zu respektieren und, wenn möglich und erwünscht, zu verbessern. Die Soziale Psychiatrie berücksichtigt soziologische, psychologische, biologische und rechtliche Aspekte. Sie lässt sich nicht als einheitliches Verfahren formulieren, sondern geht auf die individuellen, familiären und die örtlichen sozialen Gegebenheiten ein. Sie steht nach Clausen für eine Vision und ist ein Projekt der konkreten Gestaltung zugleich (vgl. Clausen, 2016, S. 13).

3.2 Prinzipien der Sozialpsychiatrie

Die bayrische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie nennt folgende Prinzipien als Gewährleistung für eine „ganzheitliche Betrachtungs- und Herangehensweise“ (BayGSP, S. 2ff.):

- Gemeindenähe/räumliche Nähe: die Angebote sind „leicht erreichbar und möglichst niederschwellig“ und „an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen“ ausgerichtet.
- Ambulante vor stationärer Hilfe: Die Betroffenen sollen möglichst selbstständig bleiben und nur wenn es wirklich notwendig ist, und nur solange es nötig ist, aus ihrem Umfeld ,gerissen' werden.
- Multiprofessionelle Zusammenarbeit im „Verbund mit verschiedenen Einrichtungen“ kann unter anderem die „Übergänge von einer Einrichtung zur anderen“ erleichtern und einen ganzheitlicheren Blick auf die Probleme der Betroffenen ermöglichen.
- Leben im Alltag: die alltägliche Umwelt der Betroffenen, also Familie, Freunde, Arbeit usw. werden miteinbezogen. Eng damit verbunden ist auch der Grundsatz der Gemeinwesenorientierung, welcher die „Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, Schulen“ und anderen Einrichtungen der Gemeinde beinhaltet und so den Zugang zu den sozialpsychiatrischen Angeboten/Hilfen erleichtert.
- Demokratische Gestaltung der Angebote: die Betroffenen werden (soweit wie möglich) in Entscheidungsprozesse miteinbezogen. Es werden also keine Vorgaben gemacht, sondern gemeinsam Lösungen erarbeitet und Erfahrungen der Betroffenen berücksichtigt.

3.3 Themen und Entwicklungsaufgaben der Sozialpsychiatrie

Themen und Entwicklungsaufgaben der Sozialpsychiatrie sind nach Stange

- die Verkleinerung oder Auflösung von Großkrankenhäusern und Aufbau psychiatrischer Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern.
- die Dezentralisierung der sozialen Dienste und Einrichtungen.
- die Verlagerung der Behandlung und Versorgung in die Gemeinde.
- die Vernetzung der Dienste und Versorgungseinrichtungen miteinander auf Basis von empirisch ermittelten Bedarfsplänen.
- die partnerschaftliche Einbeziehung der Betroffenen und Angehörigen sowie die Entwicklung einer trialogisch und partnerschaftlich orientierten Haltungs­und Beziehungskompetenz (2015, S.38ff.).

4. Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit in der sozialen Psychiatrie

Im Kontext der Sozialpsychiatrie hat sich die Soziale Arbeit als wichtige Berufsgruppe etabliert. Gleichwohl sind hier auch kritikwürdige Tendenzen auszumachen: Die Einführung der Bachelorstudiengänge als Standardabschluss (BA) führte an den Hochschulen und in der Praxis sowie bei den Absolvent/-innen unter Anderem zu einer Verunsicherung hinsichtlich der konkret ausführbaren Aufgaben der Sozialen Arbeit in der Psychiatrie (Stange, 2015, S.33). Daher werden, nach einer Begriffsdefinition Sozialer Arbeit diesbezüglich einige, für die Praxis relevante, Orientierungspunkte aufgezeigt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Rolle Sozialer Arbeit im Behandlungsablauf psychisch kranker Menschen im psychiatrischen Kontext
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Note
1.3
Autor
Jahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V945515
ISBN (eBook)
9783346283979
ISBN (Buch)
9783346283986
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit, Sozialarbeit, Sozialpsychiatrie, Psychiatrie, Psyche, Psychische Störungen
Arbeit zitieren
Victoria Resino (Autor), 2019, Die Rolle Sozialer Arbeit im Behandlungsablauf psychisch kranker Menschen im psychiatrischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945515

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