Das Pygmalion-Motiv in Hoffmanns "Der Sandmann" und Poes "Ligeia". Die Augen als Spiegel oder Abgrund


Seminararbeit, 2020

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Mythos heute und in der Literatur der Romantik

2. Ovids Pygmalion-Mythos und seine Grundmotive

3. Konzepte romantischer Künstlerfiguren

4. Der Sandmann - Ein vielseitiges Nachtstück
4.1 Der Pygmalion-Mythos in der Verlebendigung der Automate
4.2 Die Augen als Spiegel der Seele
4.3 Der Künstler zwischen Innen und Außen

5. Ligeia - Tod und Wiederauferstehung der schönen Frau
5.1 Der Pygmalion-Mythos in der Wiederbelebung von den Toten
5.2 Die Augen als Abgrund
5.3 Der Künstler als Verdammter

6. Fazit - Zwei pessimistische Künstlerbilder

7. Literaturverzeichnis

1. Der Mythos heute und in der Literatur der Romantik

Wenn man das Wort Mythos hört, könnte mancher meinen, es handle sich um einen Be­griff aus antiker Vorzeit, der in einer modernen Welt keine Relevanz mehr haben könne. Während erstere Annahme richtig ist, und es sich bei Mythen tatsächlich um Phänomene handelt, die aus einer antiken Tradition hervorgegangen sind, lässt sich nicht so einfach sagen, dass Mythen keine Aktualität mehr besitzen.

Mythen zeichnen sich nämlich gerade durch eine gewisse Zeitlosigkeit aus. Sie sind nicht bloß verblasste Dokumente einer vorwissenschaftlichen Epoche, sondern neh­men in vielfacher Hinsicht auch noch Einfluss auf unsere heutige Welt. Man kann sagen, sie wurden nie von der Wissenschaft abgelöst, nur wurde ihr Anspruch ein anderer. Besa­ßen die Mythen der Antike zu ihren Entstehungszeiten noch einen vermeintlichen Wahr­heitsanspruch, ist das heute sicherlich seltener der Fall - auch wenn man es nicht für ausgeschlossen halten sollte.

Eben diese Zeitlosigkeit lässt sich durch die Struktur der Mythen nachvollziehen. Es handelt sich um Erzählungen vom Menschen, welche sich beispielsweise mit philoso­phischen, theologischen oder naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderset­zen. So gibt es Mythen, die beschreiben, was nach dem Tod passiert, welche die erläutern, warum das Wasser der Meere salzig ist, und wiederum eben welche, die sich damit be­schäftigen, was es heißt, ein Mensch zu sein.

Nun könnte man entgegnen, dass sich das Faszinationspotenzial dieser Mythen doch dadurch aus der Welt schaffen ließe, dass man wissenschaftliche Antworten auf ebenjene gestellten Fragen finde. Doch der Mythos besitzt die Möglichkeit einer ganz eigenen Art der Befriedigung von Neugierde, welche sich nur schwierig mit den empiri­schen Erklärungsversuchen der Wissenschaften vergleichen lässt.

Dies zeigt sich auch historisch anhand einer literarischen Epoche, die sich wie kaum eine andere mit mythischen und fantastischen Phänomenen auseinandersetzte: die Romantik. Erstaunlicherweise waren es gerade die Bewegung der Aufklärung und der damit einhergehende Empirismus, welche es sich zum Vorhaben gemacht hatten, Ver­nunft und Verstand walten zu lassen, auf welche die Bewegung der Romantik folgen sollte. Anfangs noch eher positiv in ihrem Weltbild gestimmt, war es gerade die späte und „Schwarze Romantik“, welche den Menschen als Subjekt schließlich in tiefe Abgründe seines Selbst blicken ließ.

Der Mythos spielte in der Romantik eine entscheidende Rolle und war in der Li­teratur der Zeit omnipräsent. Anhand des Pygmalion-Mythos, auf der Basis des Textes aus den Metamorphosen von Ovid, und zwei romantischen Texten aus unterschiedlichen literarischen Kontexten - Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann und Ligeia von Edgar Allan Poe - soll im Folgenden die romantische Aktualisierung des Pygmalion-Stoffes, mit speziellem Fokus auf das Motiv der Augen, verdeutlicht werden. Des Weiteren gilt es herauszuarbeiten, wie der Mythos in den Erzählungen verwendet und verändert wird, und was aus ihm entsteht. Schließlich handelt es sich um einen Mythos mit kunsttheoretischen Überlegungen, welche in den angesprochenen Texten eine ebenso große Rolle spielen sollten.

2. Ovids Pygmalion-Mythos und seine Grundmotive

Einige Grundmotive des Pygmalion-Mythos müssen herausgestellt werden, bevor es da­ran gehen soll, sich die romantischen Erzählungen genauer anzusehen. Hierbei soll Pyg­malion selbst in den Fokus gerückt werden, und welche unterschiedlichen Rollen er im Mythos einnimmt.

Zunächst muss Pygmalion als ein Außenseiter verstanden werden, der sich von der Welt der Frauen abwendet, da er sie für zu lasterhaft hält und sie verabscheut. Da es sich bei ihm außerdem um einen Künstler handelt, schafft er sich dadurch Zweisamkeit, dass er sich eine Frau aus Elfenbein baut. Diese erscheint ihm schöner als alle anderen Frauen der Welt, was nicht verwunderlich ist, schließlich hat er sie nach seinem Ideal gefertigt. Es kommt, wie es kommen muss, und aus dem Künstler wird ein Liebender, der nach seiner eigenen Kreation begehrt. Er spürt Erwiderung, wenn er sie küsst oder be­rührt, und fängt bereits an, sie wie einen Menschen zu behandeln, ja macht sie sogar zur „Gefährtin seines Lagers“1.

Zum Venusfest wird Pygmalion zu einem Betenden, der bei der Göttin Venus um die Belebung seiner elfenbeinernen Jungfrau fleht, und ihr zu diesem Zweck ein Opfer darbringt. Als er nach Hause zurückkehrt und die Statue wieder mal zu berühren und zu liebkosen beginnt, wird er selbst zu einem „Beleber“, unter Mitwirken der Venus, und seine Geliebte zur Menschenfrau. Venus wird schließlich zur Eheschließerin und Pygma­lion zum glücklichen Ehegatten und Vater.

3. Konzepte romantischer Künstlerfiguren

E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann und Edgar Allan Poes Ligeia sind Texte, die der ro­mantischen Tradition angehören, genauer noch der späten Schwarzen Romantik, welche sich gegen den deutschen Idealismus und die Gedanken der Aufklärung richtete. Diese Strömung zeichnete ein sehr negatives Bild der Welt, häufig in einem Dualismus aus all­täglicher Ordnung und fantastischer Fremde ausgedrückt.2 Dabei handelt es sich jedoch gerade nicht um zwei fremde Welten, die aufeinandertreffen, sondern um Kehrseiten, die in Bezug zueinanderstehen.3

Eben diese Entdeckung der spätromantischen Kunst, dass „das fremdeste Ge­lände im eigenen Ich liegt“4, scheint als eine Konsequenz einer fortschreitenden wissen­schaftlichen Erkenntnis in allen Bereichen und einer Ablösung von traditionellen religi­ösen Ideen hervorzugehen. Die Romantik rückt das Subjekt in einen Fokus, und entle­digt sich so einem göttlichen Ideal, dass schon durch die Aufklärung ad acta gelegt wurde.

In der Spätromantik wurde gerade dies den literarischen Kunstfiguren auch oft zum Verhängnis, denn durch diese Umwertung wird die Begierde zu etwas, das Divini­tät fordert. Das Liebesobjekt muss als Gottessubstrat herhalten und eine Auflösung des Selbst im Objekt garantieren können.5 Hiermit geht auch eine weitläufig beobachtbare Erotisierung des körperlichen Todes einher, der durch die Überwindung der Religion und des damit einhergehenden Jenseits, zum absoluten Negativum des Subjektes wird und so als finale Auflösung dient.6

In den folgenden Abschnitten wird darauf eingegangen, wie sich der Mythos von Pygmalion mit den beiden romantischen Erzählungen, in Hinblick auf die darin vor­kommenden Künstlerfiguren, vergleichen lässt, und wie das romantische Künstlerbild in Beziehung zu dem des Mythos steht. Daraus abgeleitet gilt es literaturtheoretische Über­legungen anzustellen, welche Auffassungen von Kunst und Künstler durch die Texte vermittelt werden.

4. Der Sandmann - Ein vielseitiges Nachtstück

In der Sekundärliteratur werden die Bekanntheit und Beliebtheit von E.T.A. Hoffmanns „Nachtstück“Der Sandmann oft damit verbunden, dass Sigmund Freud die Erzählung zum Anlass nahm, über Das Unheimliche zu schreiben. Zu Lebzeiten soll Hoffmann ge­rade von literarischen Kollegen eher Geschmacklosigkeit vorgeworfen worden sein.7

Heute dürfte es sich neben Nussknacker und Mausekönig um seine international bekannteste Erzählung handeln. Der Sandmann erregt gerade durch die Vielseitigkeit der Themen - man könnte Aufsätze über die Technologisierung oder Urbanisierung der Ge­sellschaft, welche über das psychologische Problem der Adoleszenz oder über die Chan­cen und Gefahren künstlicher Intelligenz und so vieles Weiteres mit der kurzen Erzählung verknüpfen - in Verbindung mit der prägnanten Kürze viel Aufmerksamkeit, und spielt bis heute im literarischen Diskurs eine wichtige Rolle.

Es gilt die Frage zu beantwortet, wie Der Sandmann in der Tradition des Pygma­lion-Mythos steht und was für ein Bild des Künstlers er unter Verwendung dieses Motives gestaltet.

4.1 Der Pygmalion-Mythos in der Verlebendigung der Automate

Die Verwandlung der kunstvollen Elfenbeinstatue zur Frau Pygmalions lässt sich im Fol­genden mit der Belebung der automatischen Holzpuppe Olimpia durch die Fantasie Nathanaels vergleichen.

E.T.A. Hoffmanns Oeuvre nennt zahlreiche Verlebendigungsgeschichten sein Ei­gen. Von der Menschwerdung der Schlange Serpentina in Der Goldene Topf, über die Belebung des Nussknackers im Nussknacker und Mausekönig, bis hin zu den zahlreichen Umwandlungen in Die Elixiere des Teufels, befassen sich seine Texte stets mit Transfor­mationen und dem Kräftespiel zwischen bürgerlicher Ordnung und fantastischer Fremde.

Dabei spielt die Liebe eine entscheidende Rolle. Mithilfe der Liebe vollbringen es die Protagonisten in Hoffmanns Erzählungen, die Objekte, denen ihre Zuneigung gilt, lebendig zu machen. Hierfür reicht eine Berührung, aber selbst der Augenkontakt kann, wie hier im Nussknacker und auch im Sandmann ausreichen:

Indem Marie den netten Mann, den sie auf den ersten Blick liebgewonnen, immer mehr und mehr ansah, da wurde sie erst recht inne, welche Gutmütigkeit auf sei­nem Gesichte lag. Aus den hellgrünen, etwas zu großen hervorstehenden Augen sprach nichts als Freundschaft und Wohlwollen.8

Liebe beseelt und anthropomorphisiert bei Hoffmann also, so wie die Liebe Pygmalions - in Verbindung mit der Gnade der Venus - seine Statue zum Leben erwachen lässt. Und wie auch bei Ovids Pygmalion-Gedicht findet diese Beseelung durch die Blicke und Be­rührungen statt.

Pygmalion hatte es nötig sich eine eigene Frau zu konstruieren, da ihn die realen Frauen abschreckten und anekelten, man könnte also sagen, sie erwiesen sich als nicht kompatibel mit ihm. Nur die idealtypisch gefertigte Frau aus eigener Hand konnte dem Wunsch des Künstlers Genüge tun. In Der Sandmann haben wir es mit einer vergleich­baren Konstellation zu tun: Nathanael hat zwar bereits eine bürgerliche Angetraute in Clara, doch stellt sich heraus, dass diese sich nicht in seine Fantasien einzufühlen weiß. Sie erscheint „vielen“ in ihrem Auftreten „kalt, gefühllos, prosaisch“9 und wird von Nathanael, als sie seine Geschichte nicht ernst nehmen will, als „lebloses, verdammtes Automat“10 bezeichnet. Die künstliche vom Mann geschaffene Frau siegt also auch hier über die echte, sie schützt den Mann gewissermaßen sogar vor der Welt der echten Frauen.11

Ironischerweise fühlt er sich erst von der Automate Olimpia endlich verstanden und wertgeschätzt. In Ihren „Ach!“12 Lauten hört er keinen Widerstand, zu dem, was er sagt, und durch die Berührung, in Verbindung mit dem Augenkontakt, erweckt er sie für sich vollständig zum Leben, in einer Stelle, die analog zur Belebung im Pygmalion gele­sen werden kann:

Eiskalt war Olimpias Hand, er fühlte sich durchbebt von grausigem Todesfrost, er starrte Olimpia ins Auge, das strahlte ihm voll Liebe und Sehnsucht entgegen und in dem Augenblick war es auch, als fingen an in der kalten Hand Pulse zu schlagen und des Lebensblutes Ströme zu glühen.13

4.2 Die Augen als Spiegel der Seele

Ein entscheidendes Motiv in Der Sandmann stellen die Augen dar. In der Kindheit Natha­naels ist die Angst vor dem Sandmann dadurch begründet, dass dieser angeblich die Au­gen der Kinder stiehlt. In der Laborszene schreit Nathanael entsetzt auf, als Coppelius sagt „Augen her, Augen her!“14, daraufhin greift der Advokat den Jungen:

„Nun haben wir Augen - Augen - ein schön Paar Kinderaugen.“ So flüsterte Co- ppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte.15

Es gehört also zu den Grundängsten des Protagonisten, seine Augen zu verlieren, sei es durch die Fantasie des Sandmanns oder durch den real existierenden Coppelius, welcher den Sandmann für ihn verkörpert. Und später sind es die Augen Olimpias, die den Prota­gonisten anziehen und, nachdem sie herausgerissen wurden, wieder ins Entsetzen stürzen.

In der Kindheit Nathanaels ist das Sehen eng mit der Heimlichkeit verbunden, wie auch Freud in Das Unheimliche zu zeigen versucht hat. Das Geheimnis rund um den nachts in die Wohnung eindringenden Sandmann, der ihm den Vater entzieht, wird bei Freud mit einer Kastrationsangst in Verbindung gesetzt.16 Die Szene im Labor zwischen Vater und Coppelius wird demnach als ein Geschlechtsakt gedeutet.

Diese Diagnose ist jedoch mindestens als vorschnell zu bewerten, wenn sie ver­sucht die Romanfiguren zu Patienten der Psychoanalyse zu machen.17 Doch an die Idee der Heimlichkeit soll angeknüpft werden, denn die Trennung von Ordnung und Fremde stellt wie bereits angedeutet wurde, eines der Leitmotive in den Texten Hoffmanns dar und kann auch in Verbindung mit dem Begriffspaar, das die Heimlichkeit umgibt - näm­lich dem der Privatheit und der Öffentlichkeit - einen interessanten Interpretationsansatz für die Erzählung liefern.

Der Literaturwissenschaftler Peter Gendolla hat sich ausführlich mit E.T.A. Hoff­mann auseinandergesetzt, und stellte auch dessen starkes Interesse für spezielle Themen fest: Die Zensur des Sehens und die Trennung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit seien dabei ausschlaggebend.18 Und tatsächlich lässt sich dies in Der Sandmann sehr ein­fach nachvollziehen. Der Vater steht als ein zentraler Bezugspunkt im Leben des jungen Nathanaels, jedoch werden Bereiche des väterlichen Lebens für das Kind tabuisiert und unsichtbar gemacht. Hinter all dem steckt für den jungen Nathanael der Sandmann, wenn er fragt: „Wer ist denn der böse Sandmann, der uns immer von Papa forttreibt?“19.

Diese Distanz, die zwischen Vater und Sohn hergestellt wird, prädestiniert Natha­nael dazu, sich über jenes Verbot hinwegsetzen zu müssen, anstatt ihn daran zu hindern. So schreibt auch Gendolla, dass es eben eine Erfüllung der Norm sei, wenn Nathanael sich heimlich in das Labor des Vaters schleicht und die beiden Männer beobachtet. Weiter führt er aus, diese Verhaltensnorm sei Nathanael also von Kindheit an „installiert“ und mache aus dem Tabu immer gleichzeitig auch ein Gebot.20 Für sein Erwachsenwerden bedeute dies, Nathanaels Körper erfahre eine Aufspaltung in Sehen und Körper:

In der Kindheitsszene beobachtet Nathanael die verbotenen Aktivitäten seines Va­ters mit dem Advokaten, mit den Augen ist er an etwas beteiligt, bei dem er nicht anwesend sein darf. Das trennt ihn bereits auf ein interessiertes, begehrliches Se­hen und den tabuisierten Restkörper.21

Man kann Freud also zustimmen, wenn er Nathanael eine traumatische Erfahrung in der Kindheit zuspricht, von welcher aus die restlichen Ereignisse der Erzählung prädestiniert scheinen22, nur sollte diese sich nicht, wie von der Psychoanalyse aus geschehen23, mit einer pathologischen Störung der Sexualität des Kindes beschäftigen, und Hoffmann als Autor eine Diagnose für seine literarischen Erzeugnisse stellen, sondern den kunsthisto­rischen und geistesgeschichtlichen Kontext der Erzählung miteinbeziehen.

[...]


1 Ovid, S. 215.

2 Vgl. Clason, S. 2f

3 Vgl. Schmitz-Emans, S. 99.

4 Ebd., S. 212.

5 Vgl. Kelleter, S. 172.

6 Ebd., S. 162ff

7 Vgl. Clason, S. 2. Vgl. Drux, S. 61.

8 Hoffmann: „Nußknacker und Mausekönig“, S. 3.

9 Hoffmann (2011), S. 21.

10 Ebd., S. 25.

11 Stoichita, S. 20f.

12 Hoffmann (2011), S. 33.

13 Ebd., S. 31.

14 Hoffmann (2011), S. 9.

15 Ebd.

16 Freud, S. 306f.

17 Vgl. Lange, S. 44. Vgl. Gendolla, S. 180f.

18 Gendolla, S. 21.

19 Hoffmann (2011), S. 4.

20 Gendolla, S. 185f.

21 Ebd., S. 176f.

22 Vgl. Lange, S. 41. Jene Determinierung durch die Kindheit lässt sich bei einigen Autoren der Romantik finden.

23 Vgl. Freud, S. 303. Er spricht von einer Wiederholung eines „psychologischen Manövers“ bei Hofmann. Hierzu auch: Ebd., S. 308. Freud psychoanalysiert hier die Kindheit Hoffmanns.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Das Pygmalion-Motiv in Hoffmanns "Der Sandmann" und Poes "Ligeia". Die Augen als Spiegel oder Abgrund
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Germanistik)
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V945564
ISBN (eBook)
9783346283535
ISBN (Buch)
9783346283542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hoffmann, Sandmann, Pygmalion, Poe, Ligeia, Mythos, Kunst, Literatur
Arbeit zitieren
Maxim Braun (Autor), 2020, Das Pygmalion-Motiv in Hoffmanns "Der Sandmann" und Poes "Ligeia". Die Augen als Spiegel oder Abgrund, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945564

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