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Qualitative Faktoren in der Unternehmensbewertung

Title: Qualitative Faktoren in der Unternehmensbewertung

Project Report , 2007 , 38 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andrej Berschadsky (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

In der modernen Unternehmensbewertung ist die Ermittlung eines objektiven und
zugleich realistischen Unternehmenswertes ohne Berücksichtigung der qualitativen
Faktoren kaum denkbar. Jedoch tritt an dieser Stelle häufig eine gewisse Problematik auf, denn es existieren heutzutage keine allgemeingültigen Meßmethoden der qualitativen Faktoren.
Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin die Bedeutung der qualitativen Faktoren in der Unternehmensbewertung darzustellen. Insbesondere liegt der Fokus der Arbeit auf dem Human Capital und dessen Einfluss auf den Unternehmenswert. Zu diesem Zweck wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, mit dem Ziel eine statistische Aussage darüber zu gewinnen, ob der qualitative Faktor Human Capital einen Einfluss auf den Unternehmenswert nimmt.
Der erste Schritt der Arbeit bezieht sich auf die praxisrelevanten Bewertungsmethoden und deren Schwachstellen. Im zweiten Schritt wird auf die Zusammensetzung des Unternehmenswertes eingegangen. Des Weiteren wird die Bedeutung des Intellectual Capitals, vor allem des Human Capitals, in der Unternehmensbewertung erläutert und die Problematik dessen Wertermittlung dargestellt. Im Anschluss daran soll Aufbau der empirischen Untersuchung verdeutlicht sowie deren Ergebnisse präsentiert werden. Wenn man über die Unternehmensbewertung spricht, dann ist damit ein Instrument des
ökonomischen Handelns gemeint, das der Ermittlung des Unternehmenswertes oder
dessen einzelnen Teilbereichen dient.
Der Unternehmensbewertung kommt im heutigen Wirtschaftsleben eine immer
wichtigere Rolle zu. Eine zunehmende Anzahl an Fusionen, Restrukturierungen und
IPOs bestätigen dies. Darüber hinaus rücken Unternehmensbewertungen immer mehr in den Mittelpunkt der strategischen Unternehmensführung, Rechnungslegung und
Finanzierung eines Unternehmens. Ferner wird es dem Management ermöglicht, die
Marktposition des eigenen Unternehmens effizienter beurteilen zu können.
Um ein Unternehmen zu bewerten, existieren unterschiedliche Ansätze. Im Rahmen des folgenden Kapitels werden nur die am meisten verbreiteten Verfahren erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmensbewertung

2.1 Praxisrelevante Bewertungsmethoden

2.2 Schwachstellen der Bewertungsmethoden

2.3 Der Unternehmenswert

3. Wert des Intellectual Capitals

3.1 Human Capital

3.1.1 Umsatz pro Mitarbeiter

3.1.2 Gewinn pro Mitarbeiter

3.1.3 Marktkapitalisierung pro Mitarbeiter

3.2 Present Value of Growth Opportunities (PVGO)

3.2.1 Ermittlung der Eigenkapitalkosten

4. Empirische Untersuchung

4.1 Stichprobenumfang

4.1.1 Analyse der Stichprobe

4.2 Multivariate Regression

4.2.1 Multivariate Regression der einzelnen Sektoren

4.3 Das Kausalmodell

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung qualitativer Faktoren, insbesondere des Human Capitals, bei der Unternehmensbewertung. Das Ziel ist es, durch eine empirische Analyse statistisch zu belegen, ob und wie das Humankapital den Unternehmenswert beeinflusst, da klassische Bewertungsmethoden hier oft an ihre Grenzen stoßen.

  • Bedeutung qualitativer Faktoren in der Unternehmensbewertung
  • Einfluss des Intellectual Capitals und Humankapitals auf den Unternehmenswert
  • Anwendung des PVGO-Realoptionsansatzes zur Bewertung
  • Empirische Analyse mittels multivariater Regressionsverfahren
  • Modellierung kausaler Zusammenhänge zwischen Finanzkennzahlen

Auszug aus dem Buch

3.1 Human Capital

Unter Human Capital versteht man das von den Mitarbeitern zur Verfügung gestellte Leistungspotential. Als Leistungspotenzial wird „die Gesamtheit der Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse von Individuen, aber auch deren Wissen, Können und Kreativität“ definiert. Das Human Capital steht prinzipiell in einer Zweckbeziehung zu dem selbst geschaffenen Organisational Capital, was letztendlich besagt, dass das Organisational Capital nur in Verbindung mit dem dazugehörigen Human Capital einen Wertbeitrag erzeugen kann. Es wird also angenommen, dass das Human Capital für den Aufbau des Organisational Capital sorgt und beide zusammen Customer/Supplier Capital generieren.

In der Studie von Ernst & Young „Measures that matters“ wurde untersucht, welche der nichtfinanziellen Größen für die Investoren von großer Bedeutung sind. Über 60 Prozent der befragten Investmentbanker gaben an, dass der Einfluss der nichtfinanziellen Faktoren auf ihre Investitionsentscheidung zwischen 20 bis 50 Prozent liegt. Im Durchschnitt wurde eine Beeinflussung von 35 Prozent ermittelt.

Folgende Tabelle gibt den Überblick über die Indikatoren mit den jeweiligen Bewertungen auf 7-Punkte Likert-Skala mit 1 für „überhaupt nicht wichtig“ und 7 für „sehr wichtig“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik der Integration qualitativer Faktoren in die Unternehmensbewertung dar und definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss des Human Capitals empirisch zu untersuchen.

2. Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel erläutert gängige Bewertungsmethoden wie das Ertragswert- oder Multiplikatorverfahren und diskutiert deren Schwachstellen hinsichtlich der Vernachlässigung qualitativer Aspekte.

3. Wert des Intellectual Capitals: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Intellectual Capitals und des Human Capitals gelegt sowie die Methode zur Einbeziehung in den Unternehmenswert mittels PVGO-Analyse erörtert.

4. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, die Stichprobenauswahl aus dem CDAX und die Durchführung der multivariaten Regressionsanalyse sowie die Modellierung von Kausalzusammenhängen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass insbesondere die Leistungsfähigkeit des Human Capitals einen signifikanten Einfluss auf den Unternehmenswert hat.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Qualitative Faktoren, Human Capital, Intellectual Capital, PVGO, Realoptionsansatz, Multivariate Regression, Humankapital, Unternehmenswert, Investitionsentscheidung, Kausalmodell, Finanzmärkte, Performance, Mitarbeiterproduktivität, Marktkapitalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von qualitativen Faktoren, insbesondere dem Human Capital, in die moderne Unternehmensbewertung, da rein quantitative Daten oft nicht ausreichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen klassische Bewertungsmethoden, die Bedeutung des Intellectual Capitals, die Analyse von Human Capital Kennzahlen sowie deren empirische statistische Überprüfung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den statistischen Einfluss des Humankapitals auf den Unternehmenswert zu prüfen und zu zeigen, dass qualitative Faktoren eine zentrale Rolle bei Investitionsentscheidungen spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die eine multivariate Regressionsanalyse sowie die Modellierung von Pfad- und Kausalbeziehungen verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert praxisrelevante Bewertungsmethoden, definiert das Intellectual Capital, stellt das Untersuchungsdesign der Stichprobe vor und interpretiert die Ergebnisse der Regressionsanalysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Unternehmensbewertung, Human Capital, PVGO, Multivariate Regression, Kausalmodell und Intellectual Capital.

Warum spielt der Sektor "Industrial" bei den Ergebnissen eine besondere Rolle?

Im Sektor "Industrial" konnte ein besonders hoher Bestimmtheitsmaß (R-Quadrat) von 99,40% ermittelt werden, was darauf hindeutet, dass das Modell hier besonders robust funktioniert.

Warum eignet sich der PVGO-Ansatz besonders für High-Tech-Unternehmen?

Da bei diesen Unternehmen ein überwiegender Teil des Aktienkurses aus zukünftigen Wachstumsmöglichkeiten (Growth Opportunities) hervorgeht, ist dieser Ansatz für ihre Bewertung besonders relevant.

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Details

Title
Qualitative Faktoren in der Unternehmensbewertung
College
University of Wuppertal
Course
Nationale und internationale Finanzmarktanalyse
Grade
1,3
Author
Andrej Berschadsky (Author)
Publication Year
2007
Pages
38
Catalog Number
V94615
ISBN (eBook)
9783640106806
ISBN (Book)
9783640325573
Language
German
Tags
Qualitative Faktoren Unternehmensbewertung Nationale Finanzmarktanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrej Berschadsky (Author), 2007, Qualitative Faktoren in der Unternehmensbewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94615
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