Melancholie in der deutschen Malerei der Romantik

Landschaft als Spiegel der Seele


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

23 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Einleitung

2. Melancholie in der Romantik
2.1 Die romantische Epoche
2.2 Melancholie- ein romantisches Gefühl
2.3 Darstellungen der Melancholie in der Kunst

3. Landschaftsmalerei in der Romantik
3.1 Geschichte der Landschaftsmalerei
3.2 Wandel des Naturbegriffs
3.3 Landschaften als Spiegel der Seele
3.3.1 Caspar David Friedrich
3.3.2 Carl Gustav Carus

4. Schluss/ Fazit

5. Bilder

6. Literaturverzeichnis

7. weitere Quellen

1. Einleitung

Der Mensch ist dazu geboren Gesten zu machen. Er verleiht dadurch seinen Worten mehr Aussagekraft und seinen Empfindungen stille Worte.

Es gibt viele verschiedene Arten von Gesten. Redebegleitende Gesten, so genannte Illuktoren, die abhängig von verbalen Äußerungen auftreten. Stimmungsbezeichnende, verbotene Gesten oder solche, die schlechte Erinnerungen in uns wach rufen, wie zum Beispiel der Hitlergruß. Adaptoren, die der physischen Stimulierung des Körpers dienen, weisen dagegen eine geringe Intentionalität auf. Sie können in zwei Gruppen geteilt werden, so genannte Selbstadaptoren, wie z. B. „Haare richten“ und Fremdadaptoren. Beispielhaft für eine solche Geste wäre ein Aufmerksamkeit erregendes „Ärmel zupfen“ im Gespräch. Diese Gesten sind Embleme, also ohne Sprache verständlich und dienen auch der nonverbalen Kommunikation.[1] '[2]

Doch Gesten sind Codes, die es zu entschlüsseln gilt. Innerhalb einer kulturellen Gesellschaft ist dies Voraussetzung für eine unmissverständliche Kommunikation zwischen den Menschen. Vor Beginn jeweiliger Kommunikation steht die Wahrnehmung des Gegenübers, die sich aus Distanzmuster, Körperausrichtung, z.B. Fußwinkelstellung und Kopfhaltung zusammensetzten kann. Diese Codes funktionieren über kollektive Deutungsmuster generalisierter Erwartungen. Über einen kulturellen Rahmen hinaus, kann es zu unterschiedlichen Interpretationen ein und derselben Geste kommen. In der darstellenden Kunst kann aber auch dieselbe Geste mit verschiedenen Emotionen und Aussagen besetzt werden.[3] Das Gefühl der Melancholie wird mit Hilfe eines aufgestützten Arms verbildlicht, der den von schwerer seelischer Last geknickten Körper stützt. Diese Geste kann aber auch als Trauergeste interpretiert werden und bedarf einer genauen Analyse.

Auch die Tatsache, dass Produktion und Rezeption von Kunstwerken immer eine zeitliche Distanz aufweisen, kann bei Interpretationsversuchen hinderlich sein. Der Kunst ist es nicht möglich räumlich versetzte Wahrnehmungsmodi zu reflektieren. Diese Nicht- Möglichkeit des zeitversetzten Agierens wirft ein Rezeptionsproblem auf, dass sich auf die Veränderung von Gesten und Deutungen innerhalb des Zeitwandels und der Gesellschaft bezieht.[4] So entstand die Möglichkeit, dass das melancholische Empfinden in verschiedenen Epochen mit unterschiedlichen Gesten ausgedrückt wurde, die im gegenwärtigen Diskurs neu interpretiert werden.

Das Thema dieser Arbeit soll sich mit genau diesem Darstellungsproblem der Melancholie in der Epoche der Romantik befassen. Meine These besagt, dass in jener Epoche die Melancholie ihre übliche Darstellungsform verliert und eine neue Art der Gefühlsübermittlung entsteht, die sich völlig von dem menschlichen Darstellungsmodi löst. Der Mensch, aufgeladen durch dargestellte Gesten, ist nicht mehr Identifikationsfigur für den Betrachter. Es entsteht die Möglichkeit das Gefühl der Melancholie über die landschaftliche Darstellung, mit vollkommenen Verzicht auf menschliche Codes, zu vermitteln.

Im ersten Kapitel wird auf das Gefühl der Melancholie und dessen Bedeutung in der Epoche der Romantik eingegangen. Das zweite Kapitel widmet sich der (melancholischen) Landschaft in der romantischen Philosophie und im romantischen Bild. Hier soll aufgezeigt werden, dass die Landschaft als Vermittler der melancholischen Empfindung fungiert und somit die Aufgabe der dargestellten menschlichen Geste übernimmt. Dies wird an Werken von Casper David Friedrich und Carl Gustav Carus veranschaulicht.

2. Melancholie in der Romantik 2.1 Die romantische Epoche

Romantische Strömungen konstituierten sich im 18. Jahrhundert in ganz Europa.

Die Grundsteine der Romantik wurden in den ersten fünf Jahren, der Periode der Frühromantik von 1796 bis 1801, gelegt. Hauptzentrum der romantischen Bewegung in Deutschland war die Stadt Jena, in der sich die „romantische Schule“ formierte. Diese Bezeichnung wurde allerdings erst viel später für den Kreis, der sich um das Ehepaar Schlegel bildete, von Heinrich Heine[5] verwendet.

Das Haus August Wilhelm Schlegels und dessen Frau Caroline war der Versammlungsort vieler junger Schriftsteller und Dichter, auch der „schöne Kreis“[6] (Caroline Schlegel) genannt. Neben August Willhelms Bruder Friedrich Schlegel gehörte auch Novalis zum erlesenen Kreis der romantischen Schule.

Während Friedrich Schlegel sich für einige Zeit in Berlin niederließ, stießen der junge Ludwig Tieck, Johann Heinrich Wackenroder und Friedrich Schleiermacher dazu.

Durch die Ausweitung nach Berlin kam es zur Gründung der Zeitschrift „Arthenaeum“, einem wichtige romantischen Mitteilungsorgan.

Der Beginn der Romantik wird allerdings noch von einer zweiten Generation geprägt. Zur ersten Generation, die um 1770 Geborenen, gehörte die romantische Schule, die zweite Generation setzte sich aus Mitgliedern der 1780er Geborenen zusammen und hatte ihren Hauptsitz in Heidelberg. In dieser Stadt sammelten sich seit etwa 1805 weitere Dichter und Schriftsteller um Armin und Brentano, an deren „Zeitschrift für Einsiedler“ aber auch Tieck und Wackenroder mitarbeiteten.[7] Historisch gesehen war die Epoche der Romantik, die sich bis ca. 1830 fortsetzte, von gewaltigen Veränderungen geprägt, die mit den Nachwirkungen der französischen Revolution und der Herrschaft Napoleons zusammenhingen. Die zunächst in Deutschland begrüßte französische Revolution, stieß nach der Ermordung Ludwig XVI. und der Schreckensherrschaft Robespierres auf Ablehnung. Das frühromantische, transzendentale Denken als Reaktion auf die gescheiterte französische Revolution wurde durch die Beschäftigung mit volksnaher, mit romantischen Motiven durchzogener Literatur, die wiederum als Reaktion auf Napoleon klassizistisches Regelwerk entstand, abgelöst. Die Darstellung universeller Wahrheiten durch einen rationalen, von rhetorischen Mustern geprägten Schaffensprozess, abgeleitet aus antiken Werken wurde verdrängt.[8] Auch dem Licht des „siècle de la lumière“ wurde, wie Schlegel es formulierte, die Nacht entgegengestellt: „Der Sonnenschein ist die Vernunft als Sittlichkeit- auf das tätige Leben angewandt, wo wir an die Bedingungen der Wirklichkeit gebunden sind. Die Nacht aber umhüllt uns mit einem wohltätigen Schleier und eröffnet uns dagegen durch die Gestirne die Aussicht in die Räume der Möglichkeit; Sie ist die Zeit der Träume.“[9]

Künstlerisch durchbrach die Romantik vor allem das Prinzip der Nachahmung. In der klassizistischen Landschaftsmalerei konzentrierte man sich auf die Nachahmung von Werken Nikolas Poussins oder Claude Lorraine. Doch das Sehnen nach dem Ideal der Schönheit, dass durch das Kopieren alter Meister zu finden erhofft wurde, blieb auf diesem Wege unerfüllt. Nicht die Wissenschaft ermöglicht schöne Bilder, sondern der Künstler selbst ist der Urheber dieses bewussten Schaffensprozesses. Kunst wird zu einer Institution, der Selbstständigkeit zugeschrieben wird und deren Schöpfer die Vorstellung eines Genies erfüllen. Schlegel spricht von der romantischen Strömung als „ästhetische Revolution“.[10] Die Endphase der Romantik fiel in eine Periode der politischen Reaktionen.

Zwischen dem Wiener Kongress, im Jahre 1815 und der Julirevolution 1830 fand die romantische Bewegung ihr Ende.

Die romantische Strömung erfasste viele andere Teile Europas, unter anderem auch Frankreich, England und Polen. Deutschland kommt in dieser Epoche eine zentrale Stellung zu, da dessen Nachbarländer nachhaltig beeinflusst wurden. Es handelt sich um eine europäische Bewegung, in der neben Deutschland später auch Frankreich eine wichtige Vermittlerrolle übernimmt.[11] Vielleicht ist es gerade die Tatsache des Einflusses dieser verschiedenen europäischen Kulturen, die der Romantik ihren disharmonischen Charakter verleihen. Es handelt sich weder in der Literatur noch in der Kunst um eine homogene Erscheinung. Die Romantik ist geprägt durch einen Pluralismus der Stile.[12] [Aber] Über die verschieden Schulen, Gruppierungen und Strömungen hinaus war [in der Kunst] die Ansprache der Seele für alle zum wichtigsten Ziel und Zweck des Kunstwerkes geworden.[13]

2.2 Melancholie- ein romantisches Gefühl

Ursprünglich bezieht sich der Begriff der Melancholie auf die mélas cholé, die schwarze Galle. Es handelt sich dabei um einen der vier Körpersäfte, die im Rahmen der antiken, griechischen Humoralpathologie in der Temperamentenlehre erfasst wurde. Diesen Körpersäften, unter anderem auch die gelbe Galle (Choleriker), Wasser (Phlegmatiker) und Blut (Sanguiniker), werden neben den Temperamenten unterschiedliche Elemente, physische Zustände, Jahres- und Lebenszeiten zugeordnet. Im Falle des Melancholikers sind dies das Element Erde, der Herbst, kalt, trocken und das späte Erwachsenenalter. Die schwarze Galle, die das Blut versäuert, die Zirkulationswege verstopft, Herz und Hirn in Mitleidenschaft zieht, ist in jedem Menschen vorhanden, bei Melancholikern allerdings im Überschuss. Dies würde für den Veranlagungsmelancholiker gelten. Unter anderem können aber auch Ereignisse, die sich auf das Leben des einzelnen Menschen auswirken, zu einem Überschuss an schwarzer Galle führen. Sie kann also als mehr oder weniger lang anhaltende Stimmung auftreten, aber auch als Krankheit. In diesem Fall kann eine melancholische Lähmung des Lebenswillen den Betroffenen bis in den Selbstmord treiben. Melancholie unterliegt gesellschaftlich festgelegten Richtlinien. Ausdrucksformen, die durch ihre gesellschaftlichen Vorgaben subjektiv bewertet werden, sind z.B. Schwermut, Traurigkeit, Passivität, Introvertiertheit, Grübelei, Zurückgezogenheit, aber auch überschäumende Phantasie, Geistestätigkeit und Erregtheit.[14] Dies passt gut zum medizinische Standpunkt der Melancholie im romantischen Zeitalter. Die Melancholie wird hier eindeutig als eine Krankheit des empfindsamen Menschen deklariert. Melancholie hat nicht nur auf der medizinischen, psychiatrischen Ebene, sondern auch kultur- und geistesgeschichtliche Bedeutung. Sie wird oft mit dem Genie in Verbindung gesetzt und gilt neben ihrer Beschreibung eines Krankheitszustandes als Charakterstärke eines Persönlichkeitstypus. Dieser kann herausragende Leistungen erzielen, ist aber gefährdet. Das Genie hat die Tendenz des In- sich- Einkehrens, die ihn in eine gesellschaftliche Isolation treiben kann. Noch bis in das 15. Jahrhundert hinein waren die Charakterzüge des Melancholikers, sein Temperament und sein Auftreten von negativen Merkmalen bestimmt: „Der Melancholiker [so heißt es in vielen populären Komplexionstexten] hat ein trauriges Antlitz,/ er ist begehrlich und voller Geiz,/ man soll ihn nicht um einen Gefallen bitten,/ zu keiner guten Tat ist er geneigt,/ die Verschlagenheit gab ihm als Ammen,/ Schiebung und Betrügerei,/ er knausert stets mit guten Worten,/ doch findet woanders jemanden, der sie spricht.“1[15] Doch schon Aristoteles formulierte in seinem Problem XXX die Frage, warum gerade große Männer, Dichter, Staatmänner und Philosophen Melancholiker waren, die unter gefährlichen Anfällen litten. Die charakterbildende Eigenschaft wertet diesen Saft im Gegensatz zu anderen auf. So gibt es Substanzen, die den Menschen in keiner Weise beeinflussen, oder solche, die den Menschen in seelische Zustände versetzen können, die ihm normalerweise fremd sind.[16] Dieser Verbindung zur Genieästhetik bekommt immer mehr Bedeutung. Johann Christian Reil, ein bedeutsamer Arzt um die Jahrhundertwende und Begründer der Psychiatrie, teilte die aufkommenden Nervenkrankheiten in ein System. Die Melancholie verwies er in die erste Gruppe unter anderem mit dem partiellen Wahnsinn. Die Hypochondrie, bei Frauen die Hysterie, galt als Vorform der Melancholie, der hypochondrische Melancholiker versank in vollkommener

Verzweiflung.[17] Er stellt der Temperamentenlehre und der Vorstellung der Körper agiere als ein Behältnis, eine neue revolutionäre Theorie entgegen, die um die Jahrhundertwende immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Er versteht den Körper als leeren Projektionsraum, der von materiell undurchlässigen Reizleitern durchzogen ist. Allein der nervösen Peripherie sowie dem mit ihr verknüpften Seelenorgan gesteht er weiterhin die Rolle zu für das Befinden und die Identität des Menschen zuständig zu sein.[18] Die schwarze Galle verliert zwar nicht jegliche Bedeutung (so ist sie doch an der erschwerten Zirkulation des Blutes beteiligt), allerdings kommt ihr lediglich eine Stellung als Katalysator bei der Entstehung der Melancholie zu.[19]

In der Aufklärung wurde die Melancholie als Kampfinstrument gegen antirationalistische Tendenzen beschrieben, die Romantiker benutzten diesen Begriff im Kampf gegen unkünstlerische Tendenzen und pedantische Erstarrung eines verselbstständigten Rationalismus.[20] Die Melancholie kann wohl zu Recht die Epochenkrankheit der Romantik genannt werden.[21] Die Menschen, die sich mit vollem Enthusiasmus den Reformen öffneten, wurden bitter enttäuscht. Von dem Weltschmerz auf den Schultern der Künstler lastend, entspringt echte tief empfundene Leidenschaft und die Melancholie. Das Aufkommen dieser Modekrankheit „Melancholie“ wird in der Romantik mit einem verstörten Verhältnis zur Natur in Verbindung gebracht. Wird eine Einheit mit der Natur hergestellt, kann der Kranke genesen. Krankheit ist in diesem Fall nicht gleichbedeutend mit dem Verfall. Viel mehr regt sie dazu an sich seinen Wurzel hinzuwenden und in der Natur seinen Frieden zu finden. Zur Behandlung diese Gemütskrankheit wurde die „Entdeckung neuer Landschaften“ empfohlen.[22]

Der Melancholiker, der empfindsamste aller Menschen, hat den Vorteil einen Sinn für das Erhabene zu haben. Immanuel Kant verursacht eine positive Verschiebung der Melancholie, indem er diese Empfindung mit dem Erhabenen gleichsetzt. Das Erhabene und die Schönheit treten in gewisser Maßen in einen Wettstreit. Das Erhaben rührt, das Schöne aber reizt nur. Jedoch wird das Erhabene auch mit einem „Grausen“ in Verbindung gebracht. Ein schreckliches Gewitter, das tosende Meer, gewaltige Bergkuppen im Sturm, dies sind erhabene Eindrücke für die sich ein

Melancholiker beeindrucken kann. Gleichzeitig wendet sich die Romantik in ihren Höchstzeiten ab von dem Gedanken des grausigen Erhabenen und macht Platz für „süßere" Augenblicke, die ein Melancholiker schätzen kann. Ein Bächlein mit Trauerweide und eine leise rauschende Brandung laden den Melancholiker zum Nachdenken und zur Ruhe kommen ein. Der Einsame kann die Einsamkeit mit sanfter Schwermut genießen. Diese Unterscheidung von zorniger und süßer Melancholie kann auch auf die medizinischen Aspekte ausgelegt werden. Der Melancholiker, der einer sanften Schwermut erliegt, gilt wohl als heilbar, oder beeinflussbar durch externe Faktoren, wie Natur oder gesellschaftlichen Anschluss. Derjenige, der Opfer des erhabenen Empfindens wird, geht an seiner eigenen Unvollkommenheit dem Erhabenen gegenüber, zugrunde.

Der Romantiker an sich trägt viele der schon erwähnten Attribute und Symptome der melancholischen Krankheit in sich, Goethe spricht davon, dass diese gesamte Epoche und selbst das was sie künstlerisch hervorbringt von dieser Modekrankheit befallen ist: „Das Klassische nenne ich das Gesunde, und das Romantische das Kranke" (Goethe 24, 333)[23]

2.3 Darstellungen der Melancholie in der Kunst

Die Bildhaftigkeit der Gesten gilt als aussagekräftiger als Worte. Sie besitzen den Vorteil über Grenzen und Zeitläufe hinweg verstanden zu werden.[24] Bei der Übermittlung von Empfindungen in Kunstwerken helfen Gesten diese darzustellen. Albrecht Dürers Kupferstich „Melencolia I" von 1514 vereint viele verschiedene Motive und Gesten, die die Melancholie darstellen. Traditionelle Motive sind der Beutel und der Schlüssel. Geiz und Habgier können zu großem Reichtum führen. Der Beutel, ein uraltes Symbol für Reichtum und Geiz wurde im 15. Jahrhundert ein Attribut für die Melancholie, deren unliebsame Charakterzüge, Geiz und Habgier, wie schon erwähnt den Melancholiker nahe stehen. Diesem Motiv wird das Motiv des Schlüssels zur Seite gestellt. Er steht für Gewalt. Neben der Liebe zum Geld wurden dem Melancholiker auch die Anwendungen unerlaubter Mittel zur Beschaffung des Reichtums nachgesagt. Dies impliziert die Gewalt.[25] Neben diesen klassischen

[...]


[1] Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Geste

[2] Vgl.: Vortrag von Dr. D. Zakharine im Rahmen des Seminars „Gefrorene Gesten“ vom 26.04.2006.

[3] Vgl.: ebd.

[4] Vgl.: ebd.

[5] Heine, Heinrich: Die romantische Schule, Hamburg, 1856.

[6] Hoffmeister, Gerhart: Deutsche und europäische Romantik, S.35.

[7] vgl Abschnitt:

Behler, Ernst: Frühromantik, Einleitung und Kapitel IV. Hoffmeister: Deutsche und europäische Romantik, S.1-66.

[8] Vgl.: Hoffmeister: Deutsche und europäische Romantik, S. 163.

[9] ebd. S. 162.

[10] Vgl.: Behler: Frühromantik, S.33.

[11] Vgl.: Hoffmeistert: Deutsche und europäische Romantik, S. 10.

[12] Vgl.: ebd. S. 11.

[13] Clair, Jean (Hrsg.): Melancholie, S.319.

[14] Vgl. Absatz: Weber, Wolfgang E.J.: Melancholie und Moderne, in: Melancholie. Epochenstimmung- Krankheit- Lebenskunst, S.135ff.

[15] Saxl, Fritz: Saturn und Melancholie, S.401.

[16] edb. S.77.

[17] Vgl.: Louai, Franz: Künstler und Melancholie in der Romantik, S.5.

[18] Koschorke, Albrecht:Körperströme und Schriftverkehr, S.126.

[19] Vgl.: Louai: Künstler und Melancholie in der Romantik, 13.

[20] Vgl.: ebd. S.1.

[21] Clair, Jean (Hrsg.): Melancholie, S.329.

[22] ebd. S.321.

[23] Behler: Frühromantik, S.25

[24] Moser, Bruno: Bilder, Zeichen und Gebärden, S.204.

[25] Die Melancholie wird mit der Mythengestalt Saturn in Verbindung gebracht. In vielen Darstellungen Saturns finden sich die klassischen Motive der Melancholie wieder. Eine gute Einführung liefert der zweite Teil „Saturn, Stern der Melancholie" in: Saxl: Saturn und Melancholie, 203ff.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Melancholie in der deutschen Malerei der Romantik
Untertitel
Landschaft als Spiegel der Seele
Hochschule
Universität Konstanz  (Geisteswissenschaftliche Sektion)
Veranstaltung
Gefrorene Gesten
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V94619
ISBN (eBook)
9783640106844
ISBN (Buch)
9783640119288
Dateigröße
990 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Melancholie, Malerei, Romantik, Gefrorene, Gesten
Arbeit zitieren
Fleur Cannas (Autor), 2006, Melancholie in der deutschen Malerei der Romantik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94619

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