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Demenz - Forschungsstand und Perspektiven

Title: Demenz - Forschungsstand und Perspektiven

Seminar Paper , 2007 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Frank Fischer (Author)

Nursing Science - Dementia
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Nicht nur für den Einzeln spielt Gesundheit eine große Rolle, sondern Gesundheit ist auch für die Gesellschaft von immenser Bedeutung, da die sozialen Sicherungssysteme zu einem großen Teil für die Kosten durch entstehende Krankheiten aufkommen. Es ist daher im Interesse aller, wenn möglichst umfangreiche und wissenschaftlich gesicherte Informationen vorliegen, um die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen möglichst gezielt und effektiv einzusetzen. Diese Informationen und Daten zu liefern ist Aufgabe der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung (GBE).
Zu Beginn der Arbeit werden beide dargestellt, da sie von grundlegender Bedeutung für die Probleme und Fragestellungen sind, die sich bei der Beschäftigung mit der Gesundheitssituation älterer Menschen ergeben, die anschließend erörtert wird.
Mit zunehmendem Alter wird die Gesundheitssituation durch das Auftreten und die Manifestation von chronischen Erkrankungen und natürlichen Alterungsprozessen bestimmt, die von großen interindividuellen Unterschieden geprägt sind und nicht immer Leiden und Pflegebedürftigkeit bedeuten (vgl. RKI 2002, 7).
Ab dem 65. Lebensjahr taucht aber mit der Demenz eine spezielle Erkrankung des höhern Alters auf, die für den Betroffenen, die Angehörigen und auch für die Gesellschaft von immer größerer Bedeutung werden wird.
Deshalb wird in dieser Arbeit, im Rahmen des Themenkomplexes „Gesundheitssituation älterer Menschen“, der Schwerpunkt auf diese spezielle Erkrankung des Alters gelegt.
Durch die demographische Entwicklung ist mit einem starken Anstieg der Zahl der Demenzerkrankten zu rechnen. Schon heute geht man von 1,2 Millionen Erkrankten aus und Berechnungen für das Jahr 2050 kommen auf über zwei Millionen an Demenz erkrankten Menschen (vgl. Bickel 2001: 50).
Bedingt durch diese Entwicklung kam es in den letzten Jahren zu einer kaum mehr überschaubaren Flut an Veröffentlichungen, Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen zum Themenbereich Demenz.
Diese Arbeit will dazu beitragen den aktuellen Stand der Epidemiologie, der GBE und der Forschung im Bereich der Krankheitsformen, der Therapiemöglichkeiten und der pflegerischen Versorgung von Demenzkranken
aufzuzeigen. Denn nur durch gesicherte Informationen können Fragen beantwortet, Ängste abgebaut, politische Entscheidungen getroffen und Handlungsschritte eingeleitet werden.
Eine Zusammenfassung und die aktuellen Reformansätze in der sozialen Pflegeversicherung und deren Auswirkung auf die Versorgungssituation von Demenzerkrankten bilden den Abschluss der Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Aufbau und Ziele der Arbeit

2 Epidemiologie

2.1 Definitionen von Epidemiologie

2.2 Aufgaben der Epidemiologie

2.3 Epidemiologische Maßzahlen Prävalenz und Inzidenz

2.4 Methoden der Epidemiologie

2.4.1 Deskriptive Studien

2.4.2 Analytische Studien

3 Gesundheitsberichterstattung

3.1 Definitionen der Gesundheitsberichterstattung

3.2 Aufgaben und Zielsetzung der Gesundheitsberichterstattung

3.3 Verhältnis von Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung

4 Zur Gesundheitssituation von älteren Menschen

5 Demenz – Einordnung des Krankheitsbildes

5.1 Epidemiologie der Demenzerkrankungen

5.1.1 Prävalenz der Demenz

5.1.2 Inzidenz der Demenz

5.2 Krankheitsformen der Demenz

5.2.1 Einteilung der Demenzerkrankungen

5.2.2 Alzheimer-Erkrankung

5.3 Therapiemöglichkeiten bei Demenz

5.3.1 Medikamentöse Therapie

5.3.2 Psychologische und pflegerische Intervention

5.4 Pflegerische Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung

5.4.1 Familiäre und ambulante Versorgung

5.4.2 Teilstationäre Pflege

5.4.3 Stationäre Pflege

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Gesundheitssituation älterer Menschen mit einem spezifischen Fokus auf Demenzerkrankungen, um auf Basis epidemiologischer Daten und der Gesundheitsberichterstattung aktuelle Versorgungsformen und Therapieansätze zu analysieren.

  • Grundlagen der Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
  • Epidemiologische Kennzahlen zur Demenz (Prävalenz und Inzidenz)
  • Krankheitsbilder und diagnostische Einordnungen
  • Medikamentöse und pflegerische Interventionsmöglichkeiten
  • Versorgungsstrukturen: Ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege

Auszug aus dem Buch

5.2.2 Alzheimer-Erkrankung

Was die Alzheimer-Krankheit auslöst ist noch weitgehend unbekannt. Die seltene Form der Alzheimer-Krankheit, die vor dem 65. Lebensjahr auftritt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit genetisch bedingt, bildet jedoch nur einen Anteil von 5 bis 10% aller Erkrankten (vgl. AFI 2005: 43).

Bei der ab dem ca. 65. Lebensjahr auftretenden Form der Alzheimer-Erkrankung (Senile Demenz vom Alzheimer-Typ, kurz SDAT), gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es durch intrazelluläre Ablagerungen von amyloider Plaques und Fibrillen zum Niedergang der Neurone (Nervenzellen) im Gehirn kommt, in dessen Folge die Symptome der Alzheimer-Krankheit auftreten.

Des Weiteren werden wichtige Neurotransmitter ,unter anderem Acetylcholin, nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert, was zu einer allgemeinen Leistungsschwächung des Gehirns führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufbau und Ziele der Arbeit: Einführung in die Relevanz der Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie bei der wachsenden Herausforderung demenzieller Erkrankungen im Alter.

2 Epidemiologie: Erläuterung der Grundlagen, Aufgaben, Kennzahlen (Prävalenz/Inzidenz) und Methoden der epidemiologischen Forschung.

3 Gesundheitsberichterstattung: Definition und Zielsetzung der GBE sowie deren enge methodische Verknüpfung mit der Epidemiologie.

4 Zur Gesundheitssituation von älteren Menschen: Diskussion der kontroversen Perspektiven auf das Altern und die gesundheitlichen Herausforderungen der Lebensphase Alter.

5 Demenz – Einordnung des Krankheitsbildes: Detaillierte Darstellung der epidemiologischen Lage, der Krankheitsformen, therapeutischen Möglichkeiten und Versorgungsstrukturen.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Reflexion über den Forschungsstand sowie Forderungen an Politik und Pflegepraxis zur Verbesserung der Lebensqualität Demenzkranker.

Schlüsselwörter

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung, Demenz, Alzheimer-Erkrankung, Prävalenz, Inzidenz, Pflegemanagement, Stationäre Pflege, Tagespflege, Validation, Gerontopsychiatrie, Pflegereform, Lebensqualität, Versorgungsdefizite, Demographischer Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Forschungsstand zu Demenzerkrankungen bei älteren Menschen vor dem Hintergrund epidemiologischer Daten und der Gesundheitsberichterstattung in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die epidemiologischen Grundlagen, die verschiedenen Formen der Demenz, therapeutische Ansätze sowie die pflegerische Versorgungssituation ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den aktuellen Stand der Wissenschaft zu Demenzerkrankungen zusammenzuführen, um die Grundlage für effektive politische und pflegerische Entscheidungen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien, Daten der Gesundheitsberichterstattung und bestehende Meta-Analysen zur Demenzprävalenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Epidemiologie und GBE sowie die praktische Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild Demenz und dessen Versorgungsformen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Die wichtigsten Aspekte sind Epidemiologie, Demenz, Alzheimer-Erkrankung, Pflegeversorgung und demographische Herausforderungen.

Welche Rolle spielt das "Hamburger Modell" in der Arbeit?

Das Hamburger Modell dient als Beispiel für spezialisierte stationäre Betreuungsformen, konkret für die Unterscheidung zwischen dem segregativen Domusprinzip und dem teilsegregativen Integrationsprinzip.

Wie bewertet der Autor den aktuellen Stand der medikamentösen Therapie?

Der Autor stellt fest, dass bis heute kein Durchbruch bei der Heilung gelungen ist, lediglich eine Verlaufsverzögerung von wenigen Monaten scheint möglich.

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Details

Title
Demenz - Forschungsstand und Perspektiven
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Zur Gesundheitssituation älterer Menschen. Ergebnisse der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung
Grade
1,0
Author
Frank Fischer (Author)
Publication Year
2007
Pages
26
Catalog Number
V94635
ISBN (eBook)
9783640106929
ISBN (Book)
9783656203643
Language
German
Tags
Demenz Forschungsstand Perspektiven Gesundheitssituation Menschen Ergebnisse Epidemiologie Gesundheitsberichterstattung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Fischer (Author), 2007, Demenz - Forschungsstand und Perspektiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94635
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