Durch die Arbeit mit einem Tagesplan, wird zum einen das große Angebot an verschiedenen Materialien für das Kind übersichtlicher und strukturierter. Zum Anderen bieten sich dem Lehrer zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Differenzierung der Schüler hinsichtlich ihrer Fähig – und Fertigkeiten.
Die Schüler der 1a sind diese Arbeitsform gewohnt und kommen sehr gut mit den Besonderheiten des Tagesplanes zurecht. Hierzu zähle ich im Besonderen die Vorgabe der Pflicht – und Wahlaufgaben, die freie Einteilung der Arbeitszeit und die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Aufgaben.
Inhaltsverzeichnis
1. Didaktische Stellung
1.1. Didaktische Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit
1.2. Sachanalyse
1.3. Analyse der Lehr – und Lernsituation
1.4. Zielstellung und sonderpädagogische Intention
1.5. Lernzielbegründung
2. Planung des Unterrichtsverlaufs
Zielsetzung und Themen der Unterrichtseinheit
Die vorliegende Arbeit beschreibt einen Unterrichtsentwurf für eine sonderpädagogische Lehrprobe im Fach Deutsch. Ziel der Stunde ist die Festigung grundlegender schriftsprachlicher Kompetenzen durch die gezielte Arbeit mit einem individuellen Tagesplan.
- Methodische Gestaltung von Unterricht durch den Einsatz von Tagesplänen
- Förderung der Lese- und Schreibkompetenz in der Schuleingangsphase
- Systematische Analyse von Lernvoraussetzungen im Bereich Pädagogik bei Beeinträchtigung im Verhalten
- Anwendung von Diagnose- und Differenzierungsinstrumenten
- Förderung der Selbstständigkeit und methodischen Kompetenz der Schüler
Auszug aus dem Buch
Lesen lernen
„Lesen“ gehört ebenso wie „Schreiben“ zu einer der wichtigsten Kommunikationsformen in der heutigen Zeit. „Alle Kinder erleben von Anfang an täglich Formen der geschriebenen Sprache. So finden sich u. a. auf den Straßen, in Kaufhallen, im Fernsehen vielfältigste Lesemöglichkeiten: Situationen, Bilder, Signalwörter, Piktogramme, Buchstaben und Wörter (…) Das Lesen und Schreiben eröffnet den Schülern, sich mitzuteilen, sich auszutauschen, sich zu informieren, sich zu verständigen und sich zu orientieren.“ (Thillm 2004,S. 6)
Bei der kurzen Darstellung der Lesestufen orientiere ich mich an HUBLOW (1985), dessen Beschreibung heute noch weitestgehend aktuell ist (Vgl. Thillm 2004,S. 6). Außerdem erscheint sie mir sehr sinnvoll und verständlich gegliedert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Didaktische Stellung: Dieses Kapitel erläutert die Einordnung der Lehrprobe in den Gesamtkontext der Unterrichtseinheit sowie die fachliche und lernsituative Analyse.
1.1. Didaktische Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit: Hier wird der Bezug der aktuellen Unterrichtsstunde zu den vorangegangenen Einheiten dargelegt.
1.2. Sachanalyse: Es erfolgt eine fachliche Erläuterung der Bedeutung von Tagesplanarbeit sowie eine theoretische Einordnung des Schriftspracherwerbs (Lesen und Schreiben).
1.3. Analyse der Lehr – und Lernsituation: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Auswertung der individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.
1.4. Zielstellung und sonderpädagogische Intention: Hier werden die Grob- und Feinziele der Unterrichtsstunde sowie die sonderpädagogischen Schwerpunkte definiert.
1.5. Lernzielbegründung: Dieses Kapitel begründet die Auswahl der Lerninhalte und die methodische Entscheidung für die Arbeit mit dem Tagesplan.
2. Planung des Unterrichtsverlaufs: Dieser Teil enthält die detaillierte zeitliche und methodische Strukturierung der geplanten Unterrichtsstunde.
Schlüsselwörter
Tagesplan, Deutschunterricht, Förderschule, Schriftspracherwerb, Lesestufen, Schreibentwicklung, sonderpädagogische Förderung, Lautfindung, Differenzierung, Unterrichtsentwurf, Lernvoraussetzungen, Selbstständigkeit, Sachanalyse, Unterrichtsverlauf, Schulanfang.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf für eine 1. Lehrprobe an einem Förderzentrum im Fach Deutsch vor.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Im Mittelpunkt stehen die methodische Umsetzung der Tagesplanarbeit sowie die gezielte Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen bei Erstklässlern.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Wiederholung und Festigung von Laut-, Lese- und Schreibkenntnissen durch eine individuell differenzierte Arbeitsform.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf didaktische Analysen, die Auswertung von Lernvoraussetzungen mittels Beobachtungsbögen und die Orientierung an etablierten Phasenmodellen des Schriftspracherwerbs.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die fachliche Sachanalyse, die Analyse der spezifischen Lernausgangslage der Schüler sowie die detaillierte didaktische Planung des Stundenverlaufs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Tagesplanarbeit, sonderpädagogische Förderung, Schriftspracherwerb und Unterrichtsplanung definieren.
Welche Rolle spielt der Tagesplan in diesem Unterrichtsentwurf?
Der Tagesplan dient als Strukturierungshilfe, um individuelle Differenzierung zu ermöglichen und die Selbstständigkeit der Schüler bei der Erarbeitung von Inhalten zu fördern.
Wie werden die sonderpädagogischen Bedürfnisse der Schüler berücksichtigt?
Dies geschieht durch die gezielte Abstimmung der Aufgabenstellungen auf die individuellen Fähigkeiten (Lautfindung, Lesestufen) und die begleitende Unterstützung durch Lehrkräfte.
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- Silvana Lehmann (Author), 2008, Unterrichtsstunde: Arbeit mit dem Tagesplan - Wir wiederholen und festigen das Schreiben und Lesen von Silben und das Hören der Laute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94641