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Work-Family-Konflikte im Generationenvergleich unter der Berücksichtigung der Selbstwirksamkeitserwartung

Eine empirische Untersuchung

Título: Work-Family-Konflikte im Generationenvergleich unter der Berücksichtigung der Selbstwirksamkeitserwartung

Tesis (Bachelor) , 2020 , 85 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Psicología del trabajo y de las organizaciones
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Durch die Korrelationsstudie soll auf Basis einer quantitativen Forschung die Ausprägung der Work-Family-Konflikte hinsichtlich der Selbstwirksamkeitserwartung und bestimmter soziodemographischer Merkmale im Generationenvergleich untersucht werden. Miteinbezogen werden die Generationen Babyboomer, X und Y. Für die Datenerhebung wurde eine Online-Befragung via SoSci Survey erstellt, für die auf die bereits validierten Tests Work-and-Family-Conflict-Scale (WAFCS) und Allgemeine Selbstwirksamkeit Kurzskala (ASKU) zur Messung der Merkmalsausprägung der Selbstwirksamkeitserwartung und der Work-Family-Konflikte zurückgegriffen wurde.

Anhand einer gültigen Stichprobe von N = 254 wurden zuvor aufgestellte Hypothesen getestet. Es konnte kein signifikanter Unterschied in der Merkmalsausprägung der Work-Family-Konflikte im Generationenvergleich sowie zwischen den Geschlechtern festgestellt werden. Darüber hinaus konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeitserwartung und der Merkmalsausprägung der Work-Family-Konflikte herausgestellt werden. Dahingegen konnte nachgewiesen werden, dass die Ausprägung des Family-to-Work-Konflikts bei den Befragten mit eigenen Kindern oder im eigenen Haushalt lebenden Kindern signifikant höher war als gegenüber den Befragten ohne eigene Kinder oder im eigenen Haushalt lebende Kinder. Als über die Hypothesen hinausgehende Erkenntnisse sind signifikante Zusammenhänge zwischen dem Bildungsstand und der Selbstwirksamkeitserwartung zu nennen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Sozialpsychologische Rollentheorie

2.2 Homo Sociologicus – Ralf Dahrendorf

2.3 Inter- und Intrarollenkonflikte

2.4 Work-to-Family-Konflikt und Family-to-Work-Konflikt

2.4.1 Drei Hauptformen der Work-Family-Konflikte: time-based, strain-based und behaviour-based Work-Family-Konflikte

2.4.2 Historischer Hintergrund der Work-Family-Konflikte

2.5 Selbstwirksamkeit

2.6 Generationstypen in Deutschland

2.6.1 Babyboomer (1955 – 1970)

2.6.2 Generation X (1970 – 1985)

2.6.3 Generation Y (1985 – 2000)

3 Aktueller Stand der Forschung

4 Methode

4.1 Stichprobe und Datenerhebung

4.2 Untersuchungsdesign und -durchführung

4.3 Erhebungsinstrumente und Material

4.4 Datenaufbereitung und statistische Verfahren

5 Auswertung

5.1 Deskriptivstatistische Analyse der Stichprobe

5.2 Inferenzstatistische Analyse der Stichprobe

5.3 weitere Ergebnisse

6 Diskussion

6.1 Interpretation der Ergebnisse

6.2 Limitationen der Studie

6.3 Empfehlungen für die Praxis

6.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Selbstwirksamkeitserwartung sowie sozioökonomischer Faktoren auf das Auftreten von Work-Family-Konflikten innerhalb der Generationen Babyboomer, Generation X und Generation Y in Deutschland.

  • Sozialpsychologische Rollentheorie und ihre Bedeutung für Work-Family-Konflikte
  • Analyse des Einflusses der Selbstwirksamkeitserwartung auf Rollenkonflikte
  • Generationenvergleich hinsichtlich der Belastung durch Arbeits- und Familienrollen
  • Empirische Untersuchung mittels quantitativer Online-Befragung (N=254)
  • Implikationen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Drei Hauptformen der Work-Family-Konflikte: time-based, strain-based und behaviour-based Work-Family-Konflikte

Greenhaus und Beutell definieren 1985 die Work-Family-Konflikte als „a form of interrole conflict in which role pressures from the work and family domains are mutually incompatible in some respect“ (S. 77) und beziehen sich dabei auf die sozialpsychologische Rollentheorie und die darin enthaltene Definition des Interrollenkonflikts. Gleichzeitig formulieren sie drei Formen der Work-Family-Konflikte. Zunächst beschreiben sie den time-based Konflikt, der einen Zeitmangel beschreibt, durch den alle innehabenden Rollen nicht gleichermaßen zu erfüllen sind. Die Rollen und die damit verbundenen Aufgaben stehen in einem ständigen Wettbewerb um die zur Verfügung stehende Zeit. Sie kommen bei der Rolle des Arbeitnehmers beispielsweise durch die Arbeitsstunden, einen unflexiblen Arbeitsplan oder Schichtdienst zustande. Im Gegensatz dazu stehen zeitbeanspruchende Faktoren bei der Rolle des Familienmitglieds die Betreuung junger oder mehrerer Kinder oder eine Berufstätigkeit der Partner. Diese zeitintensiven Tätigkeiten können zu einem time-based Work-Family-Konflikt führen.

Die zweite Form des Work-Family-Konflikts ist strain-based und lässt sich auf die individuelle Belastung und Beanspruchung einer Person durch verschiedene Rollen und Rollenerwartungen zurückführen. Gleichzeitig stellen Greenhaus und Beutell (1985) einen direkten Zusammenhang zwischen time-based und strain-based her, indem sie anführen, dass der aus dem time-based Konflikt resultierende zeitliche Druck beim Individuum zu einer subjektiv empfundenen Belastung führt, die sich in einem strain-based Work-Family-Konflikt äußert. Dieser definiert sich über die subjektiv empfundene Belastung durch die arbeits- oder familienbezogenen Rollen und führt dazu, dass eine Erfüllung der jeweils anderen Rolle erschwert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor dem Hintergrund sich wandelnder Rollenbilder und Familienstrukturen.

2 Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der Rollentheorie, des Konzepts der Selbstwirksamkeit sowie der Definitionen und Arten von Work-Family-Konflikten und Generationstypen.

3 Aktueller Stand der Forschung: Darstellung bisheriger Studien zur Ausprägung von Work-Family-Konflikten in verschiedenen Generationen und Kontexten.

4 Methode: Beschreibung des quantitativen Untersuchungsdesigns, der Stichprobengewinnung sowie der verwendeten Messinstrumente (ASKU und WAFCS).

5 Auswertung: Präsentation der deskriptivstatistischen Analyse der Stichprobendaten sowie der inferenzstatistischen Hypothesentestung.

6 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der Forschungsfrage, Reflexion der Limitationen und Ableitung praktischer Empfehlungen.

Schlüsselwörter

Work-Family-Konflikt, Work-to-Family-Konflikt, Family-to-Work-Konflikt, Selbstwirksamkeit, Selbstwirksamkeitserwartung, Generationenvergleich, Babyboomer, Generation X, Generation Y, Rollentheorie, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Soziodemographische Merkmale, Quantitative Forschung, Interrollenkonflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis untersucht das Phänomen von Work-Family-Konflikten, also Konflikten zwischen Berufs- und Familienrollen, und deren Wechselwirkung mit der persönlichen Selbstwirksamkeitserwartung über verschiedene Generationen hinweg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die sozialpsychologische Rollentheorie, die Belastungsfaktoren im Arbeits- und Familienalltag, das Konstrukt der Selbstwirksamkeit sowie die soziokulturelle Einordnung verschiedener Generationstypen in Deutschland.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen individueller Selbstwirksamkeit, sozio-demographischen Merkmalen und dem Auftreten von Rollenkonflikten (Work-to-Family vs. Family-to-Work) innerhalb der Babyboomer, Generation X und Generation Y empirisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign in Form einer nicht-experimentellen Korrelationsstudie gewählt. Die Daten wurden mittels einer Online-Fragebogen-Umfrage bei 254 Probanden erhoben und statistisch analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur, die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes sowie eine detaillierte methodische Planung, Auswertung und Diskussion der empirischen Studienergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Work-Family-Konflikt, Selbstwirksamkeitserwartung, Generationenmanagement, Rollentheorie und Vereinbarkeit von Beruf und Familie definieren.

Welches Hauptergebnis liefert die Untersuchung bezüglich der Familienrollen?

Die Studie zeigt signifikant auf, dass Personen mit Kindern im eigenen Haushalt ein höheres Ausmaß an Family-to-Work-Konflikten erleben als Personen ohne Kinder.

Gibt es einen Einfluss des Bildungsstandes auf die Selbstwirksamkeit?

Ja, die Studie weist einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen dem Bildungsstand und der Selbstwirksamkeitserwartung nach, was darauf hindeutet, dass höhere Bildungsabschlüsse mit einer gestärkten Überzeugung zur Bewältigung komplexer Aufgaben korrelieren.

Inwieweit beeinflusst das Alter die Work-Family-Konflikte?

Die Auswertung deutet darauf hin, dass die Belastungsintensität durch Konflikte stark mit dem Lebensalter der Kinder und der damit verbundenen Priorisierung der Lebensrollen innerhalb der verschiedenen Generationen zusammenhängt.

Final del extracto de 85 páginas  - subir

Detalles

Título
Work-Family-Konflikte im Generationenvergleich unter der Berücksichtigung der Selbstwirksamkeitserwartung
Subtítulo
Eine empirische Untersuchung
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
2.0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
85
No. de catálogo
V946884
ISBN (Ebook)
9783346298683
ISBN (Libro)
9783346298690
Idioma
Alemán
Etiqueta
Work-Family-Konflikte Sozialpsychologie Selbstwirksamkeit Rollentheorie Generation Work-to-Family Family-to-Work Selbstwirksamkeitserwartung Work-Life-Balance
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Work-Family-Konflikte im Generationenvergleich unter der Berücksichtigung der Selbstwirksamkeitserwartung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/946884
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