Literaturkritik und journalistische Buchrezensionen. Die Textsorte(n) und ihre qualitative Wandelbarkeit in Abhängigkeit des Mediums


Hausarbeit, 2014

19 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Methoden und Wahl der Untersuchungsgegenstände in Literaturzeitschrift, Boulevard- und Qualitätszeitung

4. Analyse der Kritiken zu Ken Folletts „Sturz der Titanen“ in Bild-Zeitung, Süddeutsche und dem Literaturmagazin Glanz & Elend
4.1 Textsortenanalyse derBeispiele
4.2 Zur Kritik der Kritik: Welchen Ansprüchen werden die Kritiken gerecht?
4.3 Weitere Untersuchungen zur qualitativen Einordnung der Beispiele

5. Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

„Kritik soll immer noch leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kunst sein. Und muss auch wehtun dürfen. Adressaten der Kritik, daran muss man sich eigentlich erinnern, sind nicht die Kulturschaffenden, sondern die Leser. Der Kritiker hat weder die Aufgabe, die Kunst voranzubringen, noch über die Verteilung von Subventionen zu wachen. Schön, wenn er das tut, aber er muss es nicht. Er muss nur eines: Gute Texte schreiben. Intelligent unterhalten. “1

- RonaldMeyer-Arlt

1. Einleitung

Im Rahmen dieser Hausarbeit gilt es, sich mit der Textsorte Buchkritik, beziehungswei­se der journalistischen Buchrezension auseinander zu setzten. Die Tatsache, dass eine Fixierung auf eine der beiden Bezeichnungen hier bereits vermieden wird, zeigt auf, dass bei der schieren Definition der Textsorte, die die textuelle Kritik eines Buches um­rahmt, Schwierigkeiten zu Tage treten, die im Mittelpunkt der hier geleisteten Reflexion stehen sollen. Der vorrangige Untersuchungsschwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Fra­ge: Inwiefern unterscheiden sich Beispiele der erwähnten Textsorte(n) innerhalb unter­schiedlicher Medien (Literaturzeitschrift, Boulevardzeitung, Qualitäts-Tageszeitung) in ihren Funktionen, Merkmalen und weiteren Charakteristika vor allem qualitativ vonein­ander? Um dies zu leisten, werden - nach der Klärung des Textsortenbegriffs in (2) - die Textbeispiele vorgestellt (3) und anschließend nach den im Seminar vermittelten Methoden analysiert (4), wobei die Frage nach der Erfüllung von Funktionen der Litera­turkritik hier im Mittelpunkt steht. Eine Sichtung und Bewertung möglicher gewonne­ner Erkenntnisse folgt im Fazit (5).

2. Definitionen

Auf wissenschaftliche Art und Weise mit einer Textsorte zu hantieren, sie, wie im Falle dieser Hausarbeit, auf eine mögliche Variabilität der Umsetzung in Abhängigkeit des Mediums zu untersuchen, erfordert zwangsläufig, sich ihrer mit einer vorausgeschickten Definition anzunähem. Im Falle der Rezension von Büchern bzw. der Buchkritik, ge­staltet sich dieses Unterfangen als besonders schwierig, ,,[l]ang dauert die Suche nach Definitionen“2, die geeignet erscheinen, konstatiert Stegert (1997). Widmen wir uns da­her zunächst der Frage, was überhaupt eine Textsorte ist. Darauf findet das Wörterbuch zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft folgende Antwort:

Man spricht gegenwärtig dann von einer Textsorte, wenn man eine Klasse von Texten be­zeichnen will [...], die nach mehreren gemeinsamen [...] kontextuellen (situativen), kom­munikativ-funktionalen und strukturellen (grammatischen und thematischen) Merkmalen [...] spezifiziert werden können und denen eine spezielle kommunikative Routine zu Grun­de liegt [...].3

Anders formuliert werden aus gemeinsamen Merkmalen „mehr oder weniger verbindli­che Regeln zulässigen Kommunizierens“ abgeleitet, diese schaffen also ein Muster, das Kommunikation vereinfacht; Strukturen miteinander verwandter (also der selben Text­sorte angehöriger) Texte verringern so also das Risiko „von Problemen, die beim Ver­lauf von Kommunikation (Information, Mitteilung, Verstehen) auftreten können“4. Dar­auf wird unter genauerer Betrachtung der hier gewählten Beispiele detaillierter einge­gangen werden.

Zurückkommend nun auf das Problem einer Definition der speziell in dieser Ar­beit behandelten Textsorten, sollte, nicht zuletzt, die Frage gestellt werden, welcher Ter­minus überhaupt der richtige sei. Hierbei plädiert Fasel (2011) für den Synonymge­brauch der Begriffe, „Kritik“ und „Rezension“ innerhalb derjournalistischen Textsorte5. Zu bedenken gibt Gansel (2011) dabei allerdings, dass beide Kritikformen in unter­schiedlichen gesellschaftlichen Teilsystemen beheimatet seien: die Literaturkritik bewe­ge sich im Feld der Literaturwissenschaft und folge den entsprechenden textsortenspezi­fischen Regeln, während „die Buchrezension eher im Mediensystem angesiedelt“6 sei. Brinker (2010) verbucht die Textsorte „Rezension“ als Informationstext7.

Um nicht den Rahmen zu sprengen bzw. voraus zu greifen, sei an dieser Stelle lediglich angemerkt, dass die Möglichkeit einer präziseren Bestimmung der Textsorte(n) über den Vergleich mit und die daraus folgende Abgrenzung von benachbarten Textsor- ten - bei Anz (2004) die Textsorte „Literaturwissenschaft“ - aushelfen könnte. Bei der Untersuchung der Textfunktion sieht dieser, neben zahlreichen Parallelen, beispielswei­se den Unterschied in der Unterhaltungsfunktion, welche journalistische Buchrezensio­nen und -kritiken erfüllen, die Literaturwissenschaftjedoch nicht zu bedienen vermag8. Folglich sieht Anz in der Literaturkritik „eine Form des Journalismus“9.

Bei der Beantwortung dieser Definitionsfrage scheinen sich also Widersprüche aufzutun, die schon bei der Bestimmung des handelnden „Kritikers“ nicht ungelöst sind. So ist dieser nach Lempicki (1980)jemand, der nicht bloß auf die vor ihm liegende Li­teratur reagiert, „sondern auch die Gabe besitzt, seine literarischen Erlebnisse in schrift­stellerisch vollkommener und suggestiver Form zum Ausdruck zu bringen“10. Somit wäre die Textsorte nach Brinker (2010) nicht dem Bereich der nichtliterarischen Texte, der Gebrauchstexte, zuzuordnen11.

Eine Tendenz wird erkennbar, die den Synonymgebrauch von „Literaturkritik“ und „journalistischer Buchrezension“ unmöglich zu machen scheint: „eine andere Be­rufs- und Handlungsrolle“ unterliegt der Tätigkeit des Zeitungsjoumalisten, der Bücher rezensiert, mit einer „Leser steuernden Funktion“ zur „Absatzsteigerung“12. Damit könnte lediglich diejoumalistische Buchrezension als Gebrauchstext gelten.

Diese Unterscheidung, die auch auf einen Wandel oder Trend aufmerksam macht13, stellt die systemtheoretische Frage in den Raum, die Gansel (2010) wie folgt stellt: „Sind Literaturkritiken und Rezensionen literarischer Werke lediglich dem litera­rischen Kommunikationssystem zuzuordnen oder gehören sie als Textsorten in den Be­reich der Massenmedien oder des Journalismus?“14. Sie selbst schließt, dass sich neben dem System des Literaturbetriebs auch das autopoietische System der Massenmedien li­teraturkritisch betätigt, und dass daher, folgerichtig, zwischen der dem Literaturbetrieb dienlichen Literaturkritik und derjournalistischen Buchrezension zu unterscheiden sei15.

Bei eben dieser Unterscheidung, und der Anwendung auf die hier angeführten Beispieltexte, soll im Folgenden der Merkmalskatalog von Anz (2004) herangezogen werden.

3. Methoden und Wahl der Untersuchungsgegenstände in Literaturzeitschrift, Boulevard- und Qualitätszeitung

Es soll nun anhand dreier Beispiele untersucht werden, worin genau sich verschiedene Rezensionen von Büchern unterscheiden, die, veröffentlicht in verschiedenartigen Medien, ihre Informationen an ein Publikum multipler Charakterprofile richten und sich, wie oben gezeigt, womöglich nicht in ein und demselben Textsortenbegriff unter­bringen lassen. Die Beispiele behandeln, um eine gewisse Vergleichbarkeit zu gewähr­leisten, die gleichen belletristische Werke, welche daher also aus ein- und demselben Genre stammen, ihre Rezensionen sind zu vergleichbaren Zeitpunkten entstanden, auch wenn für eines der Beispieltexte (aus Glanz & Elend) das Jahr der Veröffentlichung un­bekannt bleibt. Plattformen ihres Erscheinens sind die BILD-Zeitung, die Tageszeitung Süddeutsche Zeitung, sowie das Literaturmagazin Glanz & Elend.

Natürlich stellt sich zunächst die Frage nach der Charakterisierung oder vielmehr der Klassifizierung der drei Informationsmedien. Nach Angaben der LfM (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen) unterscheidet sich die Boulevardzeitung/der Boulevard­journalismus bereits darin, dass sie/er „den Prinzipien eines kritischen und investigati­ven Journalismus weitgehend entgegen steht“16. Als eines der Hauptunterscheidungs­merkmale kann die Dominanz Harter gegenüber Weicher Nachrichten (Qualitätsjourna­lismus) bzw. Weicher gegenüber Harter Nachrichten (Boulevardjournalismus) angese­hen werden, es ist aber ein „overall decrease injournalistic standards“17 als Gefälle von erst- zu letztgenanntem zu verzeichnen. Die Bz'/J-Zeitung dient in dieser Arbeit als Bei­spiel der Boulevardzeitung18 19, die Süddeutsche als Qualitätsmedium79, während die Lite­raturzeitschrift Glanz und Elend ausschließlich spezielle, die Literatur und ihre Kritik betreffende Inhalte behandelt.

Die in diesen Formaten textsortenlinguistisch zu analysierenden Gegenstände sind Rezensionen des 2010 im Bastei Lübbe Verlag erschienenen Romans „Sturz der Ti­tanen“ des walisischen Autors Ken Follett in den oben genannten drei Medien.

4. Analyse der Kritiken zu Ken Folletts „Sturz der Titanen“ in BzZJ-Zeitung, Süddeutsche und dem Literaturmagazin Glanz & Elend

4.1 Textsortenanalyse der Beispiele

Die genauere Klassifikation der Textsorte wird beim Lesen der drei Texte deutlich, als Vorlage für die Analyse soll Brinker (2010) dienen.

Haupt- oder Kemthema der drei Rezensionen ist die Lektüre des Romans sowie die anschließende Einschätzung der literarischen Qualität von „Sturz der Titanen“ von Ken Follett, was zum einen bereits im Titel (Glanz & Elend'. „Über Ken Folletts Jahr- hundert-Saga“20 /Ä7^: “Buchkritik Sturz der Titanen“21 ) zum anderen über den genauen Veröffentlichungsort (Ressort) oder graphische Elemente wie das Buchcover deutlich gemacht wird.

Man findet eine monologische Kommunikationsrichtung (KR=monologisch) vor, einen zeitlich wie räumlich voneinander getrennten kommunikativen Kontakt (KO: getrennt), die Sprache ist schriftlich (S=geschrieben). Der Handlungsbereich ist ein of­fener, ein jeder der Artikel ist im Internet bzw. in den Printmedien veröffentlicht wor­den. In allen Fällen ist die temporale Orientierung, die zeitliche Fixierung, nachzeitig, da der Leseprozess des Rezensenten zum Zeitpunkt der Niederschrift der Rezension be­reits abgeschlossen ist. Schwierig erscheint de Befassung mit der Relation zwischen Emittent, Rezipient und Thema, da das Thema zugleich außerhalb der Kommunikati­onssituation (das neue Buch von Ken Follett) und im Emittenten (das Leseerlebnis so­wie die Meinung des Rezensenten) zu liegen scheint.

Zwar sind die Texte übergeordnetermaßen als informativ zu bezeichnen, doch grenzt es für das Beispiel aus Glanz & Elend bereits an einen appellativen Charakter („'Sturz der Titanen' sollten die lesen, die[...]“)22. Hier muss allerdings bedacht werden, was Brinker (2000) über die Rezension schreibt, dass ,,[a]uch in Texten mit dominant informativer oder kontaktspezifischer Funktion (etwa in Rezensionen oder Danksagun­gen) [...] sprachliche Bewertungen und rhetorische Figuren durchaus nicht selten“23 sei­en. Klar und deutlich erkennbar sind die die Texte durchdringenden evaluativen thema­tischen Einstellungen. So habe Follett laut Seibt {Süddeutsche Zeitung) „gut recher­chiert“24, Knoll {Glanz & Elend) zufolge „ein großartiges Buch“25 geschrieben und nach Pranges {Bild) Meinung „eine gewaltige Rechercheleistung“26 vollbracht.

Die Themenentfaltung ist, wie für informative Textsorten vorrangig der Fall, zu­meist deskriptiv, kann aber häufig, wie Brinker (2010) argumentiert, eine „meinungsbe- tonte[...] Realisierung“ aufweisen27. Dies ist an den oben genannten Beispielen in allen drei Texten zu beobachten. Es tun sich allerdings auch Unterschiede auf. Inwiefern die dargebotenen Urteile und Wertungen auf qualitativ hochwertiger Kritik fußen, soll im Folgenden geklärt werden.

4.2 Zur Kritik der Kritik: Welchen Ansprüchen werden die Kritiken gerecht?

In diesem Kapitel sollen nun einzelne Elemente der drei Beispiele gegenübergestellt werden, wobei diese auf die Funktionen von Literaturkritik von Anz (2004) hin über­prüft werden sollen. Diese Funktionen sind in seinem Buch „Literaturkritik“ beschrie­ben:

1. informierende Orientierungsfunktion (zur Verschaffung eines Überblicks über Neuerscheinungen)
2. Selektionsfunktion (, die mit der Auswahl rezensionswürdiger Literatur eine Ent- scheidungshilfe für den Leser bietet)
3. didaktisch-vermittelnde Funktion (als Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen, um mit dem behandelten literarischen Stoff umgehen zu können)
4. didaktisch-sanktionierende Funktion für Literaturproduzenten (rügt und Lobt Au­toren und Verlage, mit dem langfristigen Ziel der Verbesserung des Literaturbetriebs)
5. reflexions- und kommunikationsstimulierende Funktion (zur Förderung des öffent­lichen Diskurses über das Literatursystem)
6. Unterhaltungsfunktion (im Sinne des feuilletonistischen Journalismus; eine Funkti­on der Literatur teilend)28

Die erste der sechs Funktionen bezieht sich auf den Orientierungswert und hebt den Aspekt der Aktualität in den Vordergrund. Die Intemetpräsenz des Verlags von „Sturz der Titanen“ - Bastei Lübbe - gibt für den Termin der Ersterscheinung den 28. Septem­ber 2010 an29. Die Rezensionen erschienen am 9. Oktober {Bild) und 11. Dezember (.SZ). für die Veröffentlichung in Glanz & Elend war dies leider nicht zurückzuverfol­gen. Auf der Startseite der eigenen Internetpräsenz wird allerdings mit ,,aktuelle[n] Empfehlungen“ geworben30. Zumindest für zwei von drei Beispielen kann Punkt 1 also nachgewiesen werden, für das dritte bedingt.

Die Selektionsfunktion erfüllen unter dem Kriterium der Rezensionswürdigkeit alle drei Beispiele, da jeweils ein zumindest durchwachsenes Urteil gefällt wird, im Falle von Glanz & Elend werde gar ein „Geschichtslehrbuch der besonderen Art“31 vorgefunden. Für den Bz'W-Rezensenten „wird dieses Buch begeistern“32, wer geschichtsinteressiert ist, die Süddeutsche rechtfertigt die Behandlung des Romans dadurch, dass dieser „das Bild, das sich Millionen Leser von der europäischen Geschichte des Jahrzehnts zwi­schen 1914 und 1924 machen, [...] prägen“33 werde.

[...]


1 Meyer-Arlt, Ronald: Zeitungen, Anspruch und Einspruch. In: Mast, Claudia (Hg.): ABC des Journalismus. EinHandbuch. Konstanz: Uvk 2004, S. 436-438 (hier S. 437).

2 Stegert, Gemot: Die Rezension. Zur Beschreibung einer komplexen Textsorte. In: Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung 31 (1997), S. 89-106 (hier S. 91).

3 Lasch, Alexander: Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online. Textsorte, unter: http://emedien.sub.uni-hamburg.de/han/WSKOnline/www.degruyter.com/view/WSK/ wsk_id_wsk_artikel_artikel_16152?pi=0&moduleId=common-word-wheel&dbJumpTo=textsorte. [gesehen: 15.09.2014],

4 Holtfreter, Susan: Zur Integration des Konzepts Textsorten in soziale Systeme - Schnittstellen zwischen Systemtheorie und Textlinguistik. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 4 (2011), S. 336-347 (hier S. 342).

5 Fasel, Christoph: Meinungsbetonte Textsorten. Berlin: DFJV Deutsches Joumalistenkolleg GmbH 2011, S. 26.

6 Gansel, Christina: Literaturkritik als Textsorte und systemspezifische Ausdifferenzierungen. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 4 (2011), S. 358-372 (hier S. 363).

7 Brinker, Klaus: Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. In: Lubkoll, Christine/Schmitz, Ulrich/Wagner-Egelhaaf, Martina/Wegerer, Klaus-Peter (Hg.): Grundlagen der Germanistik. Berlin: ESV 2010, S.118-141 (hier S. 126).

8 Anz, Thomas: Theorien und Analysen zur Literaturkritik und zur Wertung. In: Anz, Thomas/Baasner, Rainer (Hg.): Literaturkritik. Geschichte - Theorie - Praxis. Mit Beiträgen von Thomas Anz, Rainer Baasner, Ralf Georg Bogner, Oliver Pfohlmann und Maria Zens. München: C. H. Beck 2004, S. 194-219 (hier S. 198-201).

9 Anz, Thomas: Theorien und Analysen zur Literaturkritik und zur Wertung. In: Anz, Thomas/Baasner, Rainer (Hg.): Literaturkritik. Geschichte - Theorie - Praxis. Mit Beiträgen von Thomas Anz, Rainer Baasner, Ralf Georg Bogner, Oliver Pfohlmann und Maria Zens. München: C. H. Beck 2004, S. 194-219 (hier S. 204).

10 Lempicki, Sigmund: Über literarische Kritik und die Probleme ihrer Erforschung. In: Gebhardt, Peter (Hg.): Literaturkritik und literarische Wertung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1980, S. 77-101 (hier S. 85).

11 Brinker, Klaus: Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. In: Lubkoll, Christine/Schmitz, Ulrich/Wagner-Egelhaaf, Martina/Wegerer, Klaus-Peter (Hg.): Grundlagen derGermanistik. Berlin: ESV2010, S.118-141 (hierS. 121).

12 Gansel, Christina: Literaturkritik als Textsorte und systemspezifische Ausdifferenzierungen, fn: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 4 (2011), S. 358-372 (hier S. 361).

13 Plachta, Bodo: Literaturbetrieb. Paderborn: UTB 2008, S. 95.

14 Gansel, Christina: Literaturkritiken Ihre Funktion, Struktur und systemspezifischen Erwartbarkeiten. In: Skog-Södersved, Mariann/Parry, Christoph/ Szurawitzki, Michael (Hg.): Sprache und Kultur im Spiegel der Rezension. Frankfurt am Main [u.a.]: Peter Lang 2012, S. 15-36 (hier S. 15.)

15 Gansel, Christina: Literaturkritiken Ihre Funktion, Struktur und systemspezifischen Erwartbarkeiten. In: Skog-Södersved, Mariann/Parry, Christoph/ Szurawitzki, Michael (Hg.): Sprache und Kultur im Spiegel der Rezension. Frankfurt am Main [u.a.]: Peter Lang 2012, S. 15-36 (hier S. 33f.)

16 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (2003): Entwicklung medienpädagogischer Materialien zur Boulevardberichterstattung. Düsseldorf.

17 Esser, Frank: 'Tabloidization' of News. A Comparative Analysis of Anglo-American and German Press Journalism. In: European Journal of Communication 14: 291 (1999), S. 291-324 (hier S. 293).

18 Boenisch, Vasco: Strategie: Stimmungsmache. Wie manKampagnenjoumalismus definiert, ana­lysiert - und wie ihn die BILD-Zeitung betreibt. Köln: Halem 2007, S.ll.

19 Schenk, Michael/Mangold, Frank: Entscheider, Meinungsführer und Qualitätsmedien - Die Be­deutung der Qualitätspresse für Entscheidungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft. In: Blum, Ro- ger/Bonfadelli, Heinz/Imhof, Kurt/Jarren, Otfried (Hg.): Krise der Leuchttürme öffentlicher Kommunika­tion. Vergangenheit und Zukunft der Qualitätsmedien. VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011, S. 239­254 (hier S. 239).

20 Knoll2010Z. 3.

21 Prange 2010Z. 1.

22 Prange 2010 Z. 104.

23 Brinker, Klaus: Textfunktionale Analyse. Berlin: De Gruyter 2000, S. 178.

24 Seibt2010Z.20.

25 Knoll 2010 Z. 20f.

26 Prange 2010 Z. 23.

27 Brinker, Klaus: Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. In: Lubkoll, Christine/Schmitz, Ulrich/Wagner-Egelhaaf, Martina/Wegerer, Klaus-Peter (Hg.): Grundlagen der Germanistik. Berlin: ESV 2010, S.118-141 (hier S. 132).

28 Vgl. Anz, Thomas/Baasner, Rainer: Literaturkritik. Geschichte Theorie Praxis. München: C.H. Beck 2004, S. 195f.

29 Bastei Lübbe (2010): Intemetseite mit Verweis auf den Roman „Sturz der Titanen“ von Ken Fol­lett. http://www.luebbe.de/Buecher/Historisches/Details/Id/978-3-7857-2406-4 [gesehen: 23.09.2014],

30 Glanz & Elend Literaturmagazin. http://www.glanzundelend.de/Testausgabe/Rubriken/litera- tur.htm [gesehen: 23.09.2014],

31 Knollo.J.Z. 23.

32 Prange 2010 Z. 36.

33 Seibt2010Z.12f.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Literaturkritik und journalistische Buchrezensionen. Die Textsorte(n) und ihre qualitative Wandelbarkeit in Abhängigkeit des Mediums
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V947179
ISBN (eBook)
9783346287953
ISBN (Buch)
9783346287960
Sprache
Deutsch
Schlagworte
literaturkritik, buchrezensionen, textsorte, wandelbarkeit, abhängigkeit, mediums
Arbeit zitieren
Kevin Robert Müller (Autor), 2014, Literaturkritik und journalistische Buchrezensionen. Die Textsorte(n) und ihre qualitative Wandelbarkeit in Abhängigkeit des Mediums, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/947179

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