Die werkimmanente Interpretation übertragen auf Franz Kakfa "Gibs auf"


Seminararbeit, 1998

12 Seiten


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Gliederung:

- Begriffsklärung

- Methodische Entwicklung

- Werkimmanente Interpretation von Franz Kafkas „ Gibs auf “

- Kritik

- Quellenverzeichnis

Begriffsklärung

Der Begriff werkimmanent beruft sich auf die lateinische Formulierung „ immanere “ (= in/bei etwas bleiben), welches auf die Literaturwissenschaft übertragen bedeutet, daß die Analyse eines Textes „im Werk“ bleibt.

Die immanente Interpretation versucht in scharfer Abgrenzung von allen deterministischen und ideengeschichtlichen Orientierungen der anderen Methoden die weitestgehend voraussetzungsfreie, nicht über den Text hinausgehende Interpretation des einzelnen Werkes in den Mittelpunkt zu stellen. Das Ziel ist die Darstellung der strukturellen Elemente der Dichtung in ihrer funktionalen Bezogenheit aufeinander, sowie des Sinngehalts und des ästhetischen Eigenwerts.

„Eine Dichtung lebt und entsteht nicht als Abglanz von irgend etwas anderem, sondern als in sich geschlossenes sprachliches Gefüge. Das dringlichste Anliegen der Forschung sollte demnach sein, die schaffenden sprachlichen Kräfte zu bestimmen, ihr Zusammenwirken zu verstehen und die Ganzheit des einzelnen Werks durchsichtig zu machen.“1

Methodische Entwicklung

Die Methode der werkimmanenten Interpretation wurde zum ersten Mal um 1915 als Werkzeug der Literaturwissenschaft genutzt. Man wandte sich in Rußland gegen eine politisch ausgerichtete Literaturwissenschaft, und so bildete sich schnell eine Gruppe von sogenannten „Formalisten“, zu deren führendsten Vertretern auch Boris Eichenbaum gehörte. Ihre wichtigsten Ziele waren, die Dichtung von religiösen und philosophischen Tendenzen zu befreien, welche im Zuge des Symbolismus häufig vorzufinden waren.

Die Formalisten wollten den Symbolisten eine rein objektive wissenschaftliche Einstellung zu den Fakten entgegensetzen, indem sie auf allgemeine Systeme und Fragen verzichteten und dort ansetzten, wo Tatsachen wirklich evident wurden.

Diese Veränderung, begründet durch die Konkretisierung und Spezifizierung der Literaturwissenschaft, wurde für die Ausarbeitung der formalen Methode grundlegend. Denn auch die Einstellung der Formalisten gegenüber anderen Methoden der Textinterpretation war geradezu unversöhnlich. Sie lehnten zwar kategorisch alle anderen Methoden ab, in Wirklichkeit jedoch nur die Vermischung verschiedener Wissenschaften. In den Augen der Formalisten war die Hauptaufgabe der Literaturwissenschaft die Erforschung spezifischer Besonderheiten der Literatur, selbst wenn einige Materialien gerade dazu verleiten, andere Wissenschaften als Hilfsmittel heranzuziehen. Roman Jacobson formulierte dies auch sehr deutlich und bestimmt (Die neueste russische Poesie. Erste Folge. Prag 1921):

Den Gegenstand der Literaturwissenschaft bildet nicht die Literatur, sondern das Literarische, das heißt: das, was das vorliegende Werk zu einem Werk der Literatur macht.[...] Statt einer Wissenschaft von der Literatur entstand ein Konglomerat hausgemachter Disziplinen. Man vergaß gleichsam, daß diese Fächer selbständige Wissenschaften darstellen: die Philosophiegeschichte, die Kulturgeschichte, die Psychologie usw.; man vergaß, daß diese letzteren natürlich auch Denkmäler der Literatur zu nutzen vermögen: als defekte Dokumente zweiten Ranges.“2

Auch der „New Criticism“ (USA, vorwiegend in den 30er und 40er Jahren) löste durch sein Hauptinteresse für den zeitlosen Charakter von Dichtung die eher sozialkritisch ausgerichtete Literaturwissenschaft ab, welche jedoch auch stark durch die Wirtschaftsdepression bedingt war.

Im deutschsprachigen Raum wurde die werkimmanente Interpretation in den 30er Jahren in der Schweiz und im Hitlerdeutschland entwickelt. Vor allem letzteres veranlaßte viele Literaturwissenschaftler, die nicht den Ideologien des Nationalsozialismus zustimmen konnten und wollten, eine Technik der Textbearbeitung zu finden, in der sie alle gesellschaftlichen Themen ausgrenzen konnten („..., in Deutschland als Folge einer resignierenden Abkapselung vor den Problemen dieser Welt.“)3. So fanden viele von ihnen zur werkimmanenten Interpretation; hier liefen sie nicht Gefahr, der von ihnen abgelehnten Ideologie entgegenzutreten und somit negativen Sanktionen seitens der Nationalsozialisten ausgesetzt zu sein. Der Schweizer Emil Staiger und der Deutsche Wolfang Kayser gehörten zu den wichtigsten Vertretern dieser Methode, und ihre Interpretationen wurden zu einem der wichtigsten Bestandteile der deutschsprachigen Dichtung.

Es stellt sich nun die Frage, warum sich diese Technik der Literaturbearbeitung, welche ihren Ursprung im Hitlerdeutschland hatte, sich in der Nachkriegszeit zur wichtigsten in Deutschland entwickeln konnte. Nach dem zweiten Weltkrieg suchte man nach einem Neuanfang in der Literaturwissenschaft, da sich die Germanistik zu stark mit den Verbrechen des Krieges identifizieren ließ. In dieser Zeit des Entnazifizierens vergrößerte sich die Zahl der Anhänger der werkimmanenten Methode vor allem aufgrund der Hoffnung, mit dieser Art der Textbearbeitung alle geschichtlichen und gesellschaftlichen Aspekte und Ideologien ausklammern zu können. Indem man alle anderen Determinanten ausschloß, hoffte man, einen ähnlichen Erfolg zu erzielen wie einige Literaturwissenschaftler schon während des Hitlerregimes. Jedoch vergaß man durch das fast krampfhafte Streben nach ideologischer Unverbindlichkeit, daß die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges die Gesellschaft doch sehr geprägt hatten und dieser in der Dichtung nicht ausgeschlossen werden konnte. So war es weiterhin schwierig, Dichtung nur aus dem Text heraus zu interpretieren, da schon hier Stellungnahmen zur damaligen Gesellschaft aufgezeigt wurden.

Diese sehr „sterile“ Methode führte jedoch schon nach relativ kurzer Zeit (Ende der 60er Jahre) in der Germanistik zu Frustrationen, da man viele Texte nicht nur rein formal und strukturell interpretieren wollte. So machte sich wieder eine starke Tendenz zur vorher abgelehnten Literatursoziologie bemerkbar.

Auch heute lösen sich moderne Ansätze von der Vorstellung der formalistischen Methode. Ein Text wird funktional gesehen, als eine Art Prozeß, welcher bei einem bestimmten Publikum eine Wirkung erzielt. Die entscheidende Frage, welche man sich vor einer ausgewogenen und gut durchdachten Interpretation stellen sollte, wurde zum „Schlagwort“ der Textbearbeitung: „ Wer sagt wann was zu wem wie mit welcher Wirkung? “.

Bei Beachtung jedes Aspektes dieser Frage wird es heute dem Schreiber ermöglicht, einen Text unter vielen Gesichtspunkten zu analysieren, so daß er alle wichtigen Faktoren erfassen und darstellen kann, ohne an eine bestimmte Methode der Interpretation gebunden zu sein.

Werkimmanente Interpretation von Franz Kafkas „ Gibs auf

4 Dieses sehr kurze Stück (acht Zeilen, fünf Sätze) ist in der Ich-Form geschrieben. Zunächst wird ein sehr alltäglicher Vorgang beschrieben, das erzählende Ich ist auf dem Weg zum Bahnhof. Sprachlich wird diese Alltäglichkeit durch den sehr einfachen Satzbau und die Wortwahl noch unterstrichen. Der schon fast versartig aufgebaute Teil des ersten Satzes verkörpert die sehr geruhsame und ausgeglichene Stimmung des Ich an diesem Morgen („...früh am Morgen, die Straßen rein und leer,...“).

Jedoch schlägt diese Ausgeglichenheit im nächsten Satz in Hektik und fast panische Orientierungslosigkeit um. Als das erzählende Ich feststellt, daß es schon viel später ist, als es geglaubt hatte, verfällt es in eine Panik, da es sich beeilen muß und den Weg nicht kennt („..., ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus,...“). Hier verändert sich auch die Satzstruktur, es beginnt eine zahllose Aneinanderreihung von Hauptsätzen, fehlende Interpunktionen werden nur durch Kommata ersetzt. Durch diese Aneinanderreihung werden die überstürzenden Ereignisse noch verdeutlicht, da auch der Leser diesen Abschnitt anders lesen muß, als den vorherigen oder den nachfolgenden Satz. Durch einen Punkt würde der Leser die Möglichkeit bekommen, Luft zu holen, um entspannt weiterzulesen; hier wird ihm eine Pause nicht ermöglicht, der Leser ist zum Schluß genauso „atemlos“, wie das erzählende Ich („...und fragte ihn atemlos nach dem Weg.“). Diese Aneinanderreihung von Sätzen verdeutlicht die konfuse und orientierunglose Stimmung, in welcher sich das Ich nach seiner Entdeckung befindet, alle Gedanken, die ihm durch den Kopf gehen, scheinen hier gleichsam niedergeschrieben worden zu sein.

Eine eventuelle Wendung bedeutet das Treffen mit dem Schutzmann: das Adverb „glücklicherweise“ verkörpert die Erleichterung des erzählenden Ich über diese Möglichkeit. Zuerst scheint der Schutzmann auch behilflich sein zu wollen, seine Mimik mag dies jedenfalls dem Ich und auch dem Leser suggerieren („ Er lächelte...“), jedoch werden diese Erwartungen nicht erfüllt. Das vormals als freundlich und hilfsbereit eingestufte Lächeln wird durch seine Worte auf eine fast verhöhnende Ebene gesetzt („ Gibs auf, gibs auf“), welches durch seine Gestik noch verstärkt wird („...wandte sich mit großem Schwunge ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.“).

Sprachlich hebt sich dieser Text weniger durch seine reine Wortwahl, denn durch seine Kombination der Wörter und Sätze, vor allem jedoch durch seine ungewohnte Verwendung der Kommata hervor. Wie schon erwähnt, betont Kafka hier die Hektik und den panischen Zustand des erzählenden Ich deutlich, welche auch zu einem großen Teil auf den Leser übergreifen. Da die Handlung eine sehr Alltägliche beschreibt, ist verständlich, daß der Autor auf komplizierte Satzgefüge oder Wörter verzichtet. So besteht dieser Text neben einem Temporal- und einem Kausalsatz („..., als ich geglaubt hatte,...“, „...da ich ihn selbst nicht finden kann:“) nur aus aneinandergereihten Hauptsätzen. Ebenso beinhaltet er nur alltägliche, leicht verständliche Wörter, welche dem Leser keine Verständnisprobleme bereiten.

Der Erzählstil wird stark durch die Ich-Form und die daraus resultierende zentrale Figur geprägt. Fast jeder Satz (bzw. Teilsatz) beginnt mit diesem Pronomen und es ist deutlich, daß die beschriebenen Gedanken und Tätigkeiten nur dieser Person zugeordnet werden können. Dieses ändert sich schlagartig, als die Unterhaltung mit dem Schutzmann beginnt und nicht mehr nur die inneren Bewegungen des erzählenden Ich geschildert werden. Der Wechsel vom personalen zum neutralen Erzählstil ist sehr genau bestimmt. Das gesamte Stück wird im Perfekt erzählt, jedoch mit einer Ausnahme („..., als ich geglaubt hatte,...“): hier wird verdeutlicht, daß das erzählende Ich seine geruhsame Stimmung schon verloren hat, als es die Verspätung bemerkt und sofort in Hektik verfällt. Die Ausgeglichenheit ist für ihn schon vorbei, ein abgeschlossener Vorgang, daher der Wechsel in ein anderes Tempus (Plusquamperfekt).

Bei der formalen Gestaltung des Textes ist auffällig, daß es als ein Block geschrieben wurde, ohne Sinnabsätze oder ähnliche stilistische Mittel. So hätte Kafka zum Beispiel einen Absatz setzen können, als die Unterhaltung mit dem Schutzmann beginnt, da hier nun auch, neben einer „neuen“ Person, die wörtliche Rede als Textmittel eingeführt wird. Da man hier nur spekulieren kann und dies nicht der Technik der werkimmanenten Methode entspricht, werde ich diesen Punkt jedoch nicht weiter analysieren.

Die Überschrift, später im Text als die Worte des Schutzmannes identifiziert, verleiht dem Stück schon im voraus etwas Negatives, jedoch begreift der Leser erst zum Ende, was mit ihr gemeint ist. Andererseits bleibt das Ende für den Leser offen, er weiß nicht, ob das Ich den Bahnhof noch findet, oder warum der Schutzmann so reagiert hat. Es könnte der Eindruck entstehen, der Text ginge noch weiter, da man inhaltlich nicht ausschließen kann, daß das Abwenden des Schutzmannes tatsächlich ein Ende bedeutet, oder eine Fortsetzung der Handlung mit dem wieder auf sich allein gestellten erzählenden Ich. Tatsächlich ist hier jedoch das Ende des Textes erreicht und so bleibt ein eventueller weiterer Verlauf ein reines Phantasieprodukt des Lesers.

Kritik

Trotz einer breiten Zustimmung und verbreiteten Annahme der werkimmanenten Interpretationsweise ist diese seit ihrem Ursprung teilweise massiver Kritik ausgesetzt. Zumeist wird der fehlende Bezug zur Realität bemängelt, da die kritisierenden Literaturwissenschaftler davon ausgehen, daß Dichtung auch auf Geschehnisse in der Gesellschaft eingeht und sich ohne diese nicht entwickeln kann. Robert Weimann charakterisierte dies sehr deutlich in seinem Aufsatz „Dichtung und Gesellschaft“:

„... diese Tatsache verwandelt „that what a poet does as a poet“ immer in etwas, das der Dichter tut als Mensch, als Gattungswesen, als Mitglied einer Klasse, Gesellschaft, Nation. [ .] (Losgelöst vom Menschen wird das Dichterische bedeutungslos.) Aus diesem Grunde erhält das spezifisch Dichterische [„...“] seine wahre Sinngebung überhaupt erst auf dem weiten Grund des Allgemeinen und Gesellschaftlichen.“)5

Vor allem die sehr schnelle Entwicklung der Werkimmanenz zur alles bestimmenden Methode in der Nachkriegszeit stößt vielerorts auf Kritik. Denn eine pure Ausklammerung der Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg kann diesen nicht ungeschehen machen. Ebenso ist die Literatur nicht gefeit vor einer Durchsetzung bestimmter Ideologien, wie es im Hitlerdeutschland sehr stark geschehen ist. Man kann zwar versuchen, dies in einem gewissen Maße zu verhindern, eine totale Verleugnung gesellschaftlicher Hintergründe wäre jedoch utopisch für eine ausgewogene Literaturwissenschaft. Alle Dichter repräsentieren einen gewissen Typ Mensch, jeder vielleicht (oder sehr wahrscheinlich) einen anderen, und so werden ihre Werke schon in der Entstehung von der jeweiligen Gesellschaft geprägt, wenn auch vielleicht unbewußt.

Eine Ablehnung aller anderen Methoden, wie es von vielen Vertretern der werkimmanenten Theorie getan wurde, repräsentiert zudem auch eine bestimmte Ideologie, welche sich nun in deren Dichtung wiederfindet. So sieht man, daß man literarische Werke nie ganz von gesellschaftlichen Thesen befreien kann.

Ein gutes Beispiel dafür ist der zuvor von mir interpretierte Kurztext „Gibs auf“ von Franz Kafka. Hier habe ich zwar mit der werkimmanenten Methode gearbeitet, hätte aber sehr wahrscheinlich mit einer Vermischung verschiedener Theorien (z.B. Hinzuziehen der tiefenpsychologischen Methode) mehr Informationsgewinn erzielen können. Da man weiß, daß Kafka sehr viele persönliche Erfahrungen in seinen Büchern verarbeitet hat,

hätte sich auch hier angeboten, den Text auf derartige Hinweise zu untersuchen. Andererseits hätte man bei einer reinen psychologischen Interpretation die stilistischen und formalen Besonderheiten dieses Stücks nicht genügend beachtet. So kann man hier sehr gut erkennen, wie wichtig eine ausgewogene Mischung verschiedener Theorien ist, um alle relevanten Bestandteile eines Textes zu erfassen.

Zieht man die werkimmanente Interpretation des o.g. Kafka-Stückes von Ingeborg Scholz6 hinzu, ist ersichtlich, daß hier auch andere Methoden zur Texterfassung verwandt wurden. Zuerst versucht sie, eng an der immanenten Theoerie zu arbeiten und befaßt sich ausschließlich mit den formalen Besonderheiten dieses Textes. Jedoch interpretiert sie schon bald Gefühlsregungen in das erzählende Ich, welche so nicht am Text belegbar sind („...zur Entlarvung der Behauptung [...] als folgenschwere Selbsttäuschung.“). Ihre Behauptungen über einige sprachliche Mittel, wie zum Beispiel das der Wiederholung, entsprechen nicht der Werkimmanenz, da die Assoziationen zur Zahl „2“ nicht als allgemeingültig gelten (und vor allem nicht aus dem Text zu ersehen sind), sondern eine Glaubenssache für die jeweilige Person darstellen. Die Tatsache, daß das „Ich“ den Bahnhof nicht erreicht („Das „Ich“ erreicht den Bahnhof nicht; mit diesem unausgesprochenen Tatbestand entläßt uns der Autor.“), ist nicht am Text belegbar, vielmehr ist das Ende offen und der Phantasie des Lesers überlassen. Scholz verweist auf den in ihrer Hinsicht nicht unwesentlichen Einfluß von Kierkegaard auf Kafka, welcher in diesem kleinen Stück sehr zur Geltung komme, jedoch kann sie auch diese Tatsache nicht am Text belegen, so daß auch dies nicht für eine werkimmanente Methode in Frage käme.

Abschließend kann man sagen, daß jede Methode der Textinterpretation ihre Beiträge zum Textverständnis zu leisten vermag. Dies legt ein eklektisches Vorgehen nahe, wobei man sich zur Vermeidung allzu subjektiver Eindrücke auf gute Belege stützen sollte - sei es innerhalb oder außerhalb des Werkes.

Quellenverzeichnis

-1 Wolfgang Kayser, Das sprachliche Kunstwerk. Eine Einführung in die Literaturwissenschaft. Bern: Francke 1962.
-2 aus: Boris Eichenbaum, Die Theorie der formalen Methode. In: B.E.,
Aufsätze zur Theorie und Geschichte der Literatur. Frankfurt: Suhrkamp 1965 = edition suhrkamp 119, S. 7-52.
3 Erwin Leibfried, Kritische Wissenschaft vom Text. Manipulation, Reflexion, Transparente Poetologie. Stuttgart: Metzler 1970
-4 Franz Kafka, Beschreibung eines Kampfes. Frankfurt/M.: Fischer 1976, S. 87 (= Franz Kafka, Gesammelte Werke. Hrsg. v. Max Brod, Taschenbuchausgabe in sieben Bänden, Bd. 5).
-5 Robert Weimann, „New Criticism“ und die Entwicklung bürgerlicher Literaturwissenschaft. Geschichte und Kritik neuer Interpretationsmethoden. Halle: Niemeyer 1962.
-6 Ingeborg Scholz, Studien zu Franz Kafka. Kleine Prosa. Hollfeld, Bange 1991, S. 23-27

Danksagung:

Mein größter Dank gilt an dieser Stelle meinem Verlobten für die produktiven Unterbrechungen meiner Schreib- und Denktätigkeit mit der einen oder anderen Tasse Tee, so daß die Menschheit zum Glück vor größeren literarischen Auswüchsen bewahrt wurde.

Münster, 25. Januar 1999

[...]


1 Wolfgang Kayser, Das sprachliche Kunstwerk. Eine Einführung in die Literaturwissenschaft. Bern: Francke 1962.

2 aus: Boris Eichenbaum, Die Theorie der formalen Methode. In: B.E., Aufsätze zur Theorie und Geschichte der Literatur. Frankfurt: Suhrkamp 1965 = edition suhrkamp 119, S. 7-52.

3 Erwin Leibfried, Kritische Wissenschaft vom Text. Manipulation, Reflexion, Transparente Poetologie. Stuttgart: Metzler 1970

4 Franz Kafka, Beschreibung eines Kampfes. Frankfurt/M.: Fischer 1976, S. 87 (= Franz Kafka, Gesammelte Werke. Hrsg. v. Max Brod, Taschenbuchausgabe in sieben Bänden, Bd. 5).

5 Robert Weimann, „New Criticism“ und die Entwicklung bürgerlicher Literaturwissenschaft. Geschichte und Kritik neuer Interpretationsmethoden. Halle: Niemeyer 1962.

6 Ingeborg Scholz, Studien zu Franz Kafka. Kleine Prosa. Hollfeld, Bange 1991, S. 23-27

12 von 12 Seiten

Details

Titel
Die werkimmanente Interpretation übertragen auf Franz Kakfa "Gibs auf"
Veranstaltung
Seminar: Einführung in die Literaturwissenschaft
Autor
Jahr
1998
Seiten
12
Katalognummer
V94778
Dateigröße
369 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interpretation, Franz, Kakfa, Gibs, Seminar, Einführung, Literaturwissenschaft
Arbeit zitieren
Sonja Wirdeier (Autor), 1998, Die werkimmanente Interpretation übertragen auf Franz Kakfa "Gibs auf", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94778

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