Die Rolle der Rechnungslegung im Kreditvergabe- und Kreditüberwachungsprozess


Seminararbeit, 2019

23 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Banken als zentrale Adressaten der Rechnungslegung in Deutschland

3 Bedeutung der Rechnungslegung im Kreditvergabe- und Kreditüberwachungsprozess
3.1 Der Einfluss von Finanzinformationen auf die Bonitätsbeurteilung
3.2 Die Rolle von Covenants in Kreditverträgen
3.3 Die unterschiedliche Bedeutung von Rechnungslegungsinformationen in Kreditbeziehungen am Beispiel des relationship lending

4 Fazit

Verzeichnis der Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsanweisungen und anderer Rechnungslegungsnormen

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abb. Abbildung

BGBl. Bundesgesetzblatt

bspw. beispielsweise

bzw. beziehungsweise

DRSC Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V.

EBITDA earnings before interest, taxes, depreciation and amortization

et al. et alii/et aliae/und andere

f. folgende

ff. fortfolgende

ggf. gegebenenfalls

GuV Gewinn- und Verlustrechnung

HGB Handelsgesetzbuch

Hrsg. Herausgeber

IFRS International Financial Reporting Standards

IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.

IAS International Accounting Standard

KWG Gesetz über das Kreditwesen

Nr. Nummer

Rz. Randziffer

S. Seite

sog. sogenannte

u.a. unter anderem

v.a. vor allem

Vgl. Vergleiche

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Informationsquellen zur Beurteilung der Bonität

Abb. 2 Bedeutung von Covenants

Abb. 3 Sanktionen bei Nicht-Einhaltung von Covenants

Abb. 4 Pflege der Hausbankbeziehung in Abhängigkeit der

Unternehmensgröße

1 Einleitung

Betrachtet man die Entwicklung der Kreditvergabe an Unternehmen in den letzten fünf Jahren, lässt sich feststellen, dass die Gesamtsumme der ausgegebenen Darlehen stetig zugenommen hat.1 Besonders in Deutschland, einem Land, in dem die Fremdfinanzierung besonders stark ausgeprägt ist, greifen Unternehmen zur Aufnahme von Kapital bevorzugt auf Banken zurück – Deutschland gilt traditionell als bankenfinanziert.2 Die Vergabe von Krediten ermöglicht es Unternehmen, Investitionen zu tätigen, die zu einer langfristigen Existenzsicherung beitragen können. Kreditinstitute sind in der Entscheidung über ihre Kreditgewährung jedoch nicht uneingeschränkt frei, sondern gemäß § 18 KWG dazu verpflichtet, sich die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kreditnehmer regelmäßig offenlegen zu lassen.3 Wesentliches Ziel dieser Norm ist es, dass Banken Darlehen nur nach sorgfältiger Bonitätsprüfung gewähren und bei bestehenden Kreditverhältnissen die Bonität des Kreditnehmers laufend überwachen.4 Neben der gesetzlichen Vorschrift haben Banken natürlich auch ein eigenes wirtschaftliches Interesse, Kredite nur dann zu vergeben, wenn sie davon ausgehen, dass das kreditnehmende Unternehmen Zins- und Tilgungsleistungen bedienen kann, also in der Lage ist, seine Verbindlichkeiten zurückzuzahlen. Wie kann für Banken genau das sichergestellt werden, wenn ihnen als externer Kreditgeber doch ein unternehmensinterner Blick in die Geschäftstätigkeit des Kreditnehmers unmöglich ist? Zur Beantwortung dieser Frage sind sie auf ein Instrument angewiesen, das ihnen „verifizierbare und damit vertrauenswürdige Informationen liefert“5. Hierbei rückt die Rechnungslegung, die eben jene Daten über die wirtschaftliche Lage der Kreditnehmer abbildet, in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Dazu soll die folgende Seminararbeit die Rolle der Rechnungslegung im Kreditvergabe- und Kreditüberwachungsprozess beleuchten. Um dem Leser ein grundlegendes Verständnis des Themas vermitteln zu können, wird zunächst auf die für Banken besondere Bedeutung der Rechnungslegung in Deutschland eingegangen, bevor im Kernteil der Arbeit drei Aspekte untersucht werden, inwieweit sich Finanzinformationen auf Gewährung und Überwachung von Krediten auswirken. Hierbei wird zunächst zwischen dem Einfluss von quantitativen und qualitativen Informationen auf die Bonitätsbeurteilung unterschieden, bevor in einem zweiten Punkt die Rolle von Covenants in Kreditverträgen betrachtet wird. Abschließend wird die unterschiedliche Gewichtung von Rechnungslegungsinformationen am Beispiel des relationship lending aufgezeigt. In einer Schlussbetrachtung werden anfangs skizzierte Gedankengänge nochmals aufgegriffen und maßgebliche Erkenntnisse zusammengefasst.

2 Banken als zentrale Adressaten der Rechnungslegung in Deutschland

Wie zu Beginn beschrieben wird das deutsche System der Unternehmensfinanzierung traditionell sehr stark von Banken dominiert: für eine ganzheitliche Betrachtung darf zwar auch der Kapitalmarkt nicht außer Acht gelassen werden, da „die Banken [jedoch] eine herausragende Rolle in der Fremdfinanzierung einnehmen“6, stehen diese im Mittelpunkt der folgenden Ausführungen. Kreditinstitute werden zu den unternehmensexternen Rechnungslegungsadressaten gezählt und gelten gegenüber internen Informationsempfängern als schutzbedürftig, da sie außerhalb der normierten Rechnungslegung in der Regel keine Möglichkeit haben, an Finanzinformationen zu gelangen.7 Besonders aufgrund der allgemein hohen Fremdfinanzierungsquote nehmen Banken im Kreditvergabe und -überwachungsprozess einen entscheidenden Stellenwert ein.8 Sie treffen Entscheidungen über die Gewährung, Verlängerung oder Kündigung von Darlehen.9 Um im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung Erkenntnisse über die Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens und die Ausfallwahrscheinlichkeit des geliehenen Kapitals sammeln zu können, haben Banken ein besonderes Informationsinteresse. Dieses soll v.a. mit Hilfe von Jahresabschluss-informationen bedient werden. Die Vermittlung von Informationen zur Unterstützung der Rechnungslegungsadressaten bei wirtschaftlichen Entscheidungen (wie bspw. der Kreditvergabe) ist als klarer Rechnungslegungszweck anerkannt.10 Ein wesentliches Ziel der Rechnungslegung besteht darin, ihren Empfängern entscheidungsnützliche Informationen zur Verfügung zu stellen.11 Als nützlich angesehen werden in diesem Zusammenhang alle Informationen, „die den Rechnungslegungsadressaten dabei helfen, Beurteilungen vorzunehmen bzw. in der Vergangenheit gewonnene Einschätzungen zu bestätigen oder zu korrigieren“12. Der Nutzen dieser Informationen liegt für Banken v.a. „in der Bewertung von Risiken, sowie in der Überwachung der Unternehmensleistung und dem Zahlungsverhalten von kreditnehmenden Unternehmen“13. Das externe Rechnungswesen kann folglich als zentrale Informationsquelle angesehen werden, wenn es die erstmalige Kreditvergabe, Kreditverlängerungen oder die Ausgabe zusätzlicher Kredite betrifft.14 Die Höhe und der zeitliche Anfall zukünftiger Zahlungsansprüche sind in Form von Tilgungsleistungen und Zinszahlungen vertraglich geregelt, sodass Banken primär Informationen darüber sammeln möchten, inwieweit der Kreditnehmer seinen Kapitaldienst leisten kann.15 Bei bereits abgeschlossenen Kreditverträgen dient die regelmäßige Prüfung von Jahresabschlussdaten vornehmlich dann der stetigen Überwachung der Kreditbeziehung. Unternehmen reduzieren ihr Risiko häufig auch durch die Bereitstellung von Sicherheiten, um von besseren Konditionen profitieren zu können. Banken sind in diesem Fall, neben den Anforderungen ungesicherter Gläubiger16, zusätzlich auch an Informationen über den Wert der als Kreditsicherung dienenden Vermögensgegenstände interessiert17. Folglich wird eine entscheidungsnützliche Informationsvermittlung, die durch die Rechnungslegung sichergestellt werden soll, für Banken unerlässlich.18 Insbesondere der Jahresabschluss stellt als „institutionalisiertes, normiertes Informationssystem eine Grundlage dar“19, Aussagen über die Zahlungsfähigkeit und Bonität der Kreditnehmer zu gewinnen.20 Gemäß Lühr ist das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Unternehmens umso größer, je transparenter die Abschlussdaten und detaillierter die darin vermittelten Informationen über die Liquidität sind.21

Durch die bisherigen Erläuterungen wird klar, dass Banken als zentrale Adressaten der externen Rechnungslegung anzusehen sind. Finanzinformationen sind für sie besonders relevant, da Prognosen über die zukünftige Zahlungsfähigkeit potenzieller Kreditnehmer und eine damit verbundene positive Kreditzusage maßgeblich von den ihnen zur Verfügung stehenden Daten des Unternehmens abhängen.22 Welchen Einfluss diese Finanzzahlen letztlich auf die Bonitätsbeurteilung haben, wird im späteren Verlauf dieser Arbeit in Punkt 3.1 diskutiert. Dass die hier genannten Gründe nicht rein theoretischer Überlegungen sind, belegen zudem unterschiedliche empirische Studien, die von Göbel/Kormaier zusammengefasst wurden.23 Eine weitere Studie von Haller/Löffelmann zeigt darüber hinaus, dass Kreditinstitute als sehr wichtige Rechnungslegungsadressaten angesehen werden24, gemäß einer europaweiten Erhebung sehen sogar 80% der befragten Experten Banken unter den drei wichtigsten Jahresabschlussadressaten.25

3 Bedeutung der Rechnungslegung im Kreditvergabe- und Kreditüberwachungsprozess

3.1 Der Einfluss von Finanzinformationen auf die Bonitätsbeurteilung

Durch die Kreditvergabe zählt das Geschäftsmodell von Banken zweifelsfrei zu den Branchen, in denen die Übernahme von Risiken zum Tagesgeschäft gehört.26 Um die Gefahr von Ausfallrisiken einschätzen zu können, greifen Banken daher meist auf klassische Instrumente der Bonitätsanalyse zurück.27 In der Folge basiert die Kreditprüfung daher im Wesentlichen auf Informationen, die aus dem Jahresabschluss der kreditnehmenden Unternehmen gewonnen werden können.28 Um den Einfluss von Rechnungslegungs- und Finanzinformationen auf die Bewertung von Unternehmen beleuchten zu können, muss zunächst zwischen zwei Arten von Informationsquellen zur Beurteilung der Bonität und Kapitaldienstfähigkeit unterschieden werden.29

Wie in Abbildung 1 dargestellt, differenzieren Praxis und Forschungsliteratur zwischen quantitativen (sog. Hardfacts) und qualitativen Kriterien (sog. Softfacts).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Informationsquellen zur Beurteilung der Bonität30

Aus diesen Informationsquellen, die jedoch nicht abschließend sind, wird ein umfassendes Gesamtbild zur Bonität des Unternehmens erstellt, um prognostizieren zu können, inwiefern dieses auch zukünftig in der Lage sein wird, seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Kreditinstitut nachkommen zu können.31 Unter quantitativen Kriterien versteht man in diesem Zusammenhang „klassische betriebswirtschaftliche Kennziffern“32, die aus Bilanz, GuV und Anhang – also vornehmlich der Rechnungslegung – gewonnen werden können. Um auf ein gutes quantitatives Ratingsystem zurückgreifen zu können, muss zwischen den unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards differenziert werden: so ist für die Interpretation der Kennzahlen von entscheidender Bedeutung, ob die Bilanz nach HGB oder IFRS aufgestellt und nach welchen Verfahren die Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt worden ist.33 Zur Ermittlung einer Bonitätsklasse des Kreditnehmers wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens analysiert. Bei der Bewertung der Vermögenslage werden vornehmlich mit Hilfe der Bilanz und des Anhangs Informationen über die vorhandenen Mittel bzw. die bestehenden Schulden des Unternehmens festgestellt.34 Die Ertragsanalyse informiert den Kreditgeber über Ertrags- und Aufwandsstruktur sowie das Periodenergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres.35 Sie soll aufzeigen, wie stark und aus welchen Gründen sich das Eigenkapital verändert.36 Aussagen über die Finanzlage des betreffenden Unternehmens sind für Banken im Rahmen der Bonitätsanalyse von besonderem Interesse, da hierbei die Finanzierung und Liquiditätssituation betrachtet wird. Im Kern soll dabei die Kapitalflussrechnung Aufschluss über die realwirtschaftlichen Vorgänge des Betriebes geben und zur Beurteilung der Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens dienen.37 Spezifische Kennzahlen(-systeme) werden an dieser Stelle nicht im Detail betrachtet, da sie sehr umfangreich gestaltet werden können und ein eigenes Thema füllen. Festzuhalten bleibt, dass die Ergebnisse aus den quantitativen Ratingverfahren etwa denen der traditionellen Bilanzanalyse entsprechen.38 Laut Schneck decken sich die vorgenannten Analyseobjekte zu über 90% mit nahezu allen existierenden Ratingsystemen und sind höchstens in ihrer Zusammensetzung, Reihenfolge oder Gewichtung verschieden.39

Aufgrund der mangelnden Zukunftsbezogenheit und Vollständigkeit der Daten bestimmen die Grenzen der Jahresabschlussanalyse gleichzeitig auch die Grenzen für die darauf aufbauenden Modelle zur Bonitätsbeurteilung.40 Um dennoch eine zuverlässige Ratingklassifizierung vornehmen zu können, legen Kreditinstitute auch zunehmend Wert auf eine Beurteilung der qualitativen Unternehmensindikatoren, den Softfacts.41 Durch eine Analyse der Stärken und Schwächen des Kreditnehmers soll dessen „individuelles Risikoprofil“42 erstellt werden. Da diese jedoch im Gegensatz zu den qualitativen Kriterien nur bedingt messbar sind, erfolgt die Erhebung meist mit Hilfe von Checklisten.43 Hierbei werden individuell festzulegende unterschiedliche Bereiche beleuchtet (vgl. Abb. 1), die abschließend neben den aus dem Jahresabschluss gewonnenen Informationen in ein Gesamtrating aggregiert werden. Als eine der bedeutendsten qualitativen Informationsquellen kristallisierte sich neben dem Marktumfeld vor allem das Kundengespräch heraus, da die „Qualität des Gesprächsverlaufs [und] der persönliche Eindruck, den der Kunde hinterlässt […] viel über die Seriosität des Kreditgesuches aussagt“44.

Inwieweit Banken zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit auf klassische Hardfacts zurückgreifen oder inwieweit sie auch Softfacts in ihr Urteil miteinbeziehen, wird im Folgenden betrachtet. Dazu wird auf Ergebnisse aus einer empirischen Studie des DRSC zurückgegriffen, in der die Kreditentscheider nach ihrer Einschätzung des Bedarfs von quantitativen und qualitativen Informationen befragt wurden. Über 80% der Befragten gaben an, dass unter Berücksichtigung aller verfügbaren Informationen die Jahresabschlussdaten einen Anteil von mehr als 50% einnehmen.45 Die Rechnungslegung spielt im Kreditvergabe- und überwachungsprozess folglich eine signifikante Rolle. Betrachtet man die Ergebnisse noch etwas detaillierter, kann festgestellt werden, dass die Gewichtung der Informationsquellen u.a. von der Unternehmensgröße abhängt.46 Mit zunehmender Unternehmensgröße wächst auch die Bedeutung des Jahresabschlusses, während qualitative Einflüsse wie die Unternehmerpersönlichkeit abnehmen.47

Die Bonitätsbeurteilung von Unternehmen stellt für die Banken vor allem deswegen eine komplexe Aufgabe dar, da die darauf beruhenden Kreditentscheidungen im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen immer mit Risiko und Unsicherheit behaftet sind.48 Um dennoch eine rationale Einschätzung treffen zu können, sind insbesondere Informationen zu Zahlungsströmen, Vermögensgegenständen und Finanzierungs-struktur notwendig. Dieser Informationsbedarf wird vor allem durch die Daten aus der Rechnungslegung abgedeckt, wodurch ihr für die Bonitätsanalyse eine hohe Bedeutung zugesprochen werden kann.49 Als Ergänzung zu einer quantitativen Bewertung durch Kennzahlenbildung kann unter Berücksichtigung von zusätzlichen qualitativen Kriterien auch erkannt werden, welches Ziel ein Unternehmen mit seiner Bilanzstrategie anstrebt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit einzuschätzen ist, dass alle Kredittilgungen und Zinsen bedient werden können.50

3.2 Die Rolle von Covenants in Kreditverträgen

Während sich die vorstehende Analyse mit der Bonitätsbeurteilung beschäftigt hat, konzentriert sich dieser Gliederungspunkt stärker auf die Überwachung von Kreditbeziehungen. Diese ist neben der erstmaligen Prüfung der Kreditvergabe für jeden Kapitalgeber unerlässlich. Hierfür greifen Banken immer häufiger auf eine individuelle Ausgestaltung sogenannter Covenants (Kreditvertragsklauseln) zurück.51 Covenants können in ihrer Wirkung den Kreditsicherheiten zugeordnet werden, da durch sie die Sicherheit der Ansprüche von Banken gewährleistet werden soll.52 Darunter werden alle Maßnahmen des Kreditgebers zusammengefasst, die das Risiko eines Ausfalls von Kreditforderungen reduzieren.53 Die detaillierte Ausgestaltung der Vertragsklauseln ist nicht vorgegeben und hängt von den Rahmenbedingungen des Einzelfalls wie dem zu finanzierenden Projekt, der Branche, der Bonität des Kreditnehmers und auch der Verhandlungsstärke der Beteiligten ab.54 Sie müssen in diesem Zusammenhang differenziert betrachtet werden. In einer Studie zur Finanzierung im Mittelstand von Deloitte und Becker aus dem Jahr 2012 wurde die Anwendung von Covenants in mittelständischen Unternehmen untersucht. Abbildung 2 zeigt die von den Banken am häufigsten verwendeten Klauseln, denen im Umkehrschluss also eine hohe Bedeutung zugemessen werden kann.

[...]


1 Vgl. Bundesverband deutscher Banken (2019).

2 Vgl. Bendel, D. et al. (2013), S. 45.

3 Vgl. Grundwald, K. (2018), S. 314 und Herke, M.D. (2002), S. 109.

4 Vgl. Herke, M.D. (2002), S. 109.

5 Vgl. Janssen, J. (2009), S. 94.

6 Bendel, D. et al. (2013), S. 45.

7 Vgl. Meth, D. (2007), S. 12.

8 Vgl. Göbel, S./Kormaier, B. (2007), S. 526.

9 Vgl. Federmann, R. (2000), S. 43.

10 Vgl. Pellens, B. et al. (2008), S. 3.

11 Vgl. Hofmann, G. (2004), S. 264 f.

12 Coenenberg, A./Straub, B. (2008), S. 20.

13 Kormaier, B. (2008), S. 157.

14 Vgl. Kormaier, B. (2008), S. 157.

15 Vgl. Streim, H. (2000), S. 120.

16 Vgl. Volk, G. (1987), S. 724.

17 Vgl. Lange, C. (1989), S. 164.

18 Vgl. Rödl, H. (2006), S. 128.

19 Janssen, J. (2009), S. 94.

20 Vgl. Baetge, J./Lienau, A. (2005), S. 67.

21 Vgl. Lühr, I. (2010), S. 63.

22 Vgl. Janssen, J. (2009), S. 95.

23 Vgl. Göbel, S./Kormaier, B. (2007), S. 521 ff.

24 Vgl. Eierle, B. et al. (2007), S. 9.

25 Vgl. Mazars (2008), S. 9.

26 Vgl. Grundwald, E./Grundwald, S. (2001), S. 1.

27 Vgl. Grundwald, E./Grundwald, S. (2001), S. 5.

28 Vgl. Pilgerstorfer, H. (1987), S. 66.

29 Vgl. Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 4.

30 Eigene Darstellung in Anlehnung an Schneck, O. (2007), S. 107.

31 Vgl. Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 4.

32 Schneck, O. (2007), S. 108.

33 Vgl. Schneck, O. (2007), S. 108.

34 Vgl. Winkeljohann, N./Schellhorn, M. (2006), Rz. 37.

35 Vgl. Lühr, I. (2010), S. 15.

36 Vgl. Winkeljohann, N./Schellhorn, M. (2006), Rz. 37.

37 Vgl. dazu Zielsetzung des IAS 7.

38 Vgl. Grundwald, E./Grundwald, S. (2001), S. 102.

39 Vgl. Schneck, O. (2007), S. 112.

40 Vgl. Pilgerstorfer, H. (1987), S. 81.

41 Vgl. Schneck, O. (2007), S. 117.

42 Schneck, O. (2007), S. 117.

43 Vgl. Schneck, O. (2007), S. 117.

44 Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 10.

45 Vgl. Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 11.

46 Vgl. Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 12.

47 Vgl. Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 11.

48 Vgl. Pilgerstorfer, H. (1987), S. 84.

49 Vgl. Haller, A./Löffelmann, J.V. (2008), S. 4.

50 Vgl. Graw, H./Keller, C.-U. (2004), S. 31.

51 Vgl. Thießen, F. (1996), S. 21.

52 Vgl. Becker, W. (2013), S. 276.

53 Vgl. Obst, G./Hintner, O. (1993), S. 382.

54 Vgl. Thießen, F. (1996), S. 22.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Die Rolle der Rechnungslegung im Kreditvergabe- und Kreditüberwachungsprozess
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Internationale Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V948014
ISBN (eBook)
9783346284471
ISBN (Buch)
9783346284488
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Accounting, Rechnungslegung, Kreditvergabe, Kreditvergabeprozess, Kreditüberwachungsprozess, Rechnungslegungsinformationen, Finanzinformationen, Bonitätsbeurteilung, Covenants, Banken
Arbeit zitieren
Julian Zeiß (Autor), 2019, Die Rolle der Rechnungslegung im Kreditvergabe- und Kreditüberwachungsprozess, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/948014

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